Schlagwort-Archive: Denkmalschutz

Erfolg für FL/FF: Der Meierhof bleibt erhalten

Nur der Initiative des Fraktionsvorsitzenden von Freiburg Lebenswert / Für Freiburg (FL/FF), Dr. Wolf-Dieter Winkler, war es zu verdanken, dass der Meierhof in der Kartause erhalten wurde. Er war es, der den Kontakt zu Willi Sutter aufgenommen hatte. Dass dies in der Berichterstattung und den Statements der Stadt zum Erhalt des Meierhofs systematisch verschwiegen wird, spricht (mal wieder) Bände. Man will natürlich nicht an die katastrophalen Fehleinschätzungen erinnert werden, die man sich geleistet hatte.

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Denkmalschutz für das „Siegesdenkmal“

Die „Viktoria“ des Siegesdenkmals bei deren Demontage im März 2016 (Foto: Dr. W. Deppert)

Auf der letzten Sitzung des Gemeinderats am 26. September 2017 war auch das Siegesdenkmal und dessen Wiedererrichtung am historischen Standort auf dem Platz vor der ehem. Karlskaserne Thema (Tagesordnungspunkt 13, Drucksache G-17/178) . Dazu hat  unser Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler (FL) folgende Rede gehalten:

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Anfrage zum Schlosspark in Ebnet

Schloss Ebnet (Foto der alten Abbildung: Vistatour)

Die Fraktionsgemeinschaft Freiburg Lebenswert / Für Freiburg (FL/FF) hat folgende Anfrage an die Stadtverwaltung gerichtet: Anwohner des Ebneter Schlosses sind an uns herangetreten und zeigten sich verwundert, dass sie in die Planung zur Entwicklung des Schlossareals nur marginal mit eingebunden werden. Hierzu stellen wir folgende Fragen:

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Erfolg für FL und für den Denkmalschutz

Das nun denkmalgeschützte Haus Schwarzwaldstraße 36 (Foto: J. Scheck)

Schon mehrfach hatten wir über die Häuser auf dem Schützenareal berichtet und die Fraktionsgemeinschaft FL/FF hatte dazu auch eine Anfrage geschrieben. Nun hat uns das Denkmalamt Recht gegeben. So steht heute in der Badischen Zeitung (BZ): „Im Streit um den Abriss von zwei historischen Wiehremer Häusern an der Schwarzwaldstraße bekommen die Kritiker Rückendeckung: Eines der Häuser wurde vom Landesamt für Denkmalpflege als Kulturdenkmal eingestuft. Das heißt: Es darf nicht abgerissen werden.“

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Entsetzen über Abriss einer Villa in der Wiehre

Abriss der Villa in der Silberbachstr. 25 (Foto: K.-U. Müller)

Mit blankem Entsetzen und großer Fassungslosigkeit haben Anwohner und Bürger reagiert und uns geschrieben, die beobachten müssen, wie in der Wiehe sang- und klanglos intakte Villen abgerissen werden. So gerade geschehen in der Silberbachstraße 25, wo eine alten, durchaus denkmalwürdige Villa in einwandfreiem Zustand gerade abgerissen wird.  Gleichzeitig wird in der Erwinstraße ein ebenfalls denkmalwürdiges Gebäude zum Abriss freigegeben, um einem modernen Komplex Platz zu machen, den selbst die Stadtverwaltung dort für ungeeignet hält (siehe: https://freiburg-lebenswert.de/buergerinitative-fuer-erhalt-der-erwinstr-15/). Und das alles nur weil man nicht bereit ist, die Gebäude rechtzeitig unter Denkmalschutz zu stellen (vgl. https://freiburg-lebenswert.de/fl-stellt-plaene-zur-novellierung-des-dschg-in-bw-vor/).

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Bürgerinitative für Erhalt der Erwinstr.15

Das Haus in der Erwinstr., Ecke Turnseestr. (Foto: M. Managò)

Offenbar werden die Sommerferien genutzt, um – da alle in Urlaub sind – möglichst ungestört Gebäude abzureißen und vollendete Tatsachen zu schaffen. Wir möchten hier auf eine Petition aufmerksam machen, die eine Bürgerinitiative gestartet hat, die sich für den Erhalt des denkmalwürdigen Hauses in der Erwinstraße 15 (Ecke Turnseestraße, in der Wiehre) einsetzt. Wir hatten schon einmal darüber berichtet: siehe https://freiburg-lebenswert.de/wieder-sind-denkmalwuerdige-gebaeude-in-gefahr/

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FL stellt Pläne zur Novellierung des DschG in BW vor

Den Denkmalschutz stärken (Foto: M. Managò)

Die freie, parteiunabhängige Bürgerliste Freiburg Lebenswert (FL) hat sich am 10. Juli mit der Freiburger Landtagsabgeordneten Gabi Rolland getroffen, um ihr das Anliegen einer Novellierung des Denkmalschutzgesetzes vorzustellen. Die FL-Arbeitsgruppe „Stadtbild & Bauen“ hat dazu eine Novellierung des Denkmalschutzgesetzes von Baden-Württemberg vorbereitet und viele Änderungs-Vorschläge ausformuliert.

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Anfrage zum Schützenareal

Das zum Abbruch vorgesehene Haus Schwarzwaldstraße 36 (Foto: J. Scheck)

Die Häusergruppe auf dem „Schützen-Areal“, Schwarzwaldstraße 36-38, soll abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. Auch das ehemalige Ökonomiegebäude des Hauses Schwarzwaldstr. 40 steht zur Disposition. Dabei handelt es sich um insgesamt vier histori-sche Gebäude, aber offenbar wird der Abbruch der Gebäude nicht in Frage gestellt, obwohl es sich um durchaus wertvolle und geschichtsträchtige Bauten handelt, die zur ältesten Bau-substanz der Wiehre zählen. Die Häuser 36-38 wurden von Nachfahren der in der Region sehr bekannten Baumeisterfamilie Hirschbihl erbaut. Da in Freiburg in den vergangenen Jahren der Verlust zahlreicher historischer Gebäude durch Abbruch zu beklagen ist, wäre es inakzeptabel, ohne Not diese wenigen aus der Spätbarockzeit und der ersten Hälfte des 19. Jh. übriggebliebenen Bauten abzureißen.

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Wieder sind denkmalwürdige Gebäude in Gefahr!

Wieder sind denkmalwürdige, alte, stadtbildprägende Gebäuse gefährdet: diesmal in der Schwarzwaldstraße 36-38, zwei Gebäude des alten Anwesens bzw. aus der Häusergruppe um das Gasthaus „Schützen“ in der Wiehre. Folgenden Beitrag hat unser Mitglied Joachim Scheck, Vorsitzender des Vereins VistaTour, heute auf Facebook pepostet. Seinen Aufruf zum Erhalt der Gebäude möchten wir nachdrücklich unterstützen:

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Die zweite Zerstörung unserer Städte nach ’45

ARD-Sendung „Bomben und Bausünden“

„Der Zweite Weltkrieg hat die deutschen Städte verwüstet, doch Experten meinen, dass der Wiederaufbau mehr Bausubstanz vernichtet hat als der verheerende Bombenkrieg. Wie konnte das passieren? Deutsche Architekten um Rüstungsminister Albert Speer hatten schon vor 1945 Wiederaufbaupläne in der Schublade. Von allem Nazi-Pomp entschlackt, kamen sie nach dem Krieg zum Einsatz. Ihre Vorbilder hatten sie dabei in den Prinzipien des modernen Städtebaus der 1920er Jahre. Die fortschrittliche Stadt sollte von Licht und Luft durchflutet sein; breite Straßen sollten sich durch die autogerechte Stadtlandschaft ziehen. Dieser Vision wurden oft die Reste der historischen Innenstädte geopfert.“

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