Schlagwort-Archive: Bezahlbarer Wohnraum

Weiterhin steigende Miet- und Immobilienpreise

Ein Monstrum in Beton für Investoren aus aller Welt: Die Westarkaden

Wer darauf gehofft hat, dass die Immobilienpreise in deutschen Ballungszentren demnächst wieder fallen würden, der wird wohl enttäuscht werden, wie der Genossenschaftsbanken-Verband (BVR) festgestellt hat. Mittelfristig – so eine jetzt veröffentlichte Studie des Verbandes – werde sich nichts ändern, obwohl die Preise deutlich übertrieben sein.

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Trotz Förderung kaum sozialer Wohnungsbau

Innenhof eines der Gebüdekomplexe im Klinikviertel die abgerissen und durch teure Neubauten ersetzt worden sind (Foto: N. Armbruster)

Sozialer Wohnungsbau ist zwar massiv gefördert, wird aber kaum gebaut.  SPIEGEL ONLINE beschreibt in einem Beitrag, dass bezahlbarer Wohnraum in Deutschland knapp ist und dass in vielen Großstädten echte Wohnungsnot herrscht. Aber warum entstehen kaum neue Sozialwohnungen trotz zahlreicher Förderprogramme? In dem Beitrag  lesen wir dazu einige unbequeme Wahrheiten. So zum Beispiel:

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Beispielhafte Wohnungspolitik in Emmendingen

FL ist gegen den Abriss von günstigem Wohnraum in Altbauten zugunsten teuererer Neubauten! (Foto: K. Langosch)

Einstimmig hat der Gemeinderat in Emmendingen beschlossen, das Stammkapital der Städtischen Wohnbaugesellschaft um eine Million Euro aus kommunalen Mitteln aufzustocken. Die hundertprozentige Tochter der Stadtsoll damit in die Lage versetzt werden, neue Projekte im Bereich des sozialen Wohnungsbaus zu finanzieren. Diese „Kapitalspritze für den Wohnungsbau“, so die Badische Zeitung (BZ), soll dazu dienen, „neue Projekte zu realisieren“ sowie „weitere Ideen für zusätzlichen sozialen Wohnungsbau“ zu ermöglichen. Dazu gehört vor allem auch die Sanierung bestehender Altbauten, wie z.B. der unter Denkmalschutz stehenden Arbeiterhäuser der ehemaligen Ramie AG.

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Dietenbach: Argumente von vorgestern

Die Landwirte kämpfen für den Erhalt ihrer landwirtschaftlichen Flächen im Dietenbach (Foto: M. Linser)

Im Münstereck zur Dietenbach-Feldbesetzung ist Herr Röderer unter der Überschrift „Argumente von vorgestern“ unfreiwillig komisch: er beklagt zu Recht den Landschaftsverbrauch sowie die soziale Schieflage wegen fehlendem und bezahlbarem Wohnraum in Freiburg.

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Rede zum Einkaufzentrum Landwasser

Für viel Diskussionen hat die Neubauplanung des Einkaufzenrums (EKZ) Landwasser und deren geplante Vergabe an den Projektentwickler Unmüssig gesorgt. Unsere Stadrätin Gerlinde Schrempp ist als Bewohnerin des Staddteils Landwasser besonders berufen, dazu etwas zu sagen. In ihrer Rede im Freiburger Gemeinderat am 6. Dezember 2016 plädiert sie für eine bessere soziale Durchmischung in diesem Quartier und bittet deshalb um Verständnis dafür, beim EKZ nicht zwingend die 50%-Regelung einhalten zu müssen. Hier ihre Rede zur Drucksache G-16/249 :

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Anfrage von FL/FF zum geförderten Wohnungsbau im Mooswald

Logo_Fraktion_FL_FF

Der Stadtteil Mooswald wird aufgrund der in den nächsten Jahren geplanten Bauprojekte sein Gesicht massiv verändern. Mit der Verabschiedung des Handlungsprogramms Wohnen hat der Gemeinderat im November 2013 durch die baulandpolitischen Grundsätze sichergestellt, dass im Umfang von 30 % der neu geschaffenen Geschossfläche geförderter Miet- bzw. Eigentumswohnungsbau zu realisieren und zu belegen ist. Im Mai 2015 wurde dieser Prozentsatz auf 50 % erhöht.

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Unbezahlbare Neubauten

„Wohnen ist teuer, vor allem in Städten fehlt bezahlbarer Wohnraum. Bauen, bauen, bauen – die Politik baut hier auf private Investoren. Sie sollen die Wohnungskrise lösen.“ Eine Recherche des ARD-Magazins Panorama zeigt jedoch: „Private Neubauwohnungen sind oft unbezahlbar“. Die zentrale Aussage der Recherche lautet: Es werden die falschen Wohnungen gebaut, nämlich fast nur teure, für die meisten Bürger unbezahlbare Neubauten, statt der dringend benötigten bezahlbaren Wohnungen. Der Grund dafür ist, dass man den Wohnungsmarkt weitgehend dem gewinnorientierten, freien Markt überlässt.

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Teure Uni-Stadt Freiburg

„Wer ein preiswertes WG-Zimmer sucht, hat im Osten Deutschlands gute Chancen. In Chemnitz beispielsweise ist die Miete mit durchschnittlich 206 Euro pro Monat deutlich günstiger als in vielen anderen Städten, haben die Betreiber von „wg-suche“ beim Internetportal Immobilienscout24.de errechnet. Sie verglichen die Zimmerpreise in knapp 200 deutschen Städten. Grundlage war die durchschnittliche Warmmiete der jeweiligen Stadt für eine Dreier-WG mit 80 Quadratmetern.“ So liest man bei Spiegel Online.

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Ein „schwer verdauliches Tortenstück“

Viele Diskussionen hat die geplante Bebauung des „Tortenstücks am Rennweg“ ausgelöst. Auf einem kleinen, grünen Wiesenstück, das als Verkehrsinsel zwischen drei Straßen und direkt an der Bahnlinie liegt, soll von der Stadtbau ein dreieckiger, achtstöckiger Kinkerbau errichtet werden.  In der Badischen Zeitung (BZ) stand dazu: „Unklar ist noch, was für Wohnungen es werden. Stadtbau-Geschäftsführer Ralf Klausmann geht davon aus, dass freifinanzierte Mietwohnungen entstehen, „vielleicht kombiniert mit Sozialwohnungen“. Die Miete, schätzt er, werde bei den Freifinanzierten nicht unter 9,50 bis 10,50 Euro pro Quadratmeter liegen, auch wenn man das jetzt noch nicht seriös sagen könne.“

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