Schlagwort-Archive: Naturschutz

Arroganz anstelle von Argumentation

Anfang März 2017 hatten Wissenschaftler und Naturschutzverbände die aktuelle Politik der Stadt Freiburg in Sachen Flächenverbrauch und sozialem Wohnungsbau in einem offenen Brief kritisiert (siehe: https://freiburg-lebenswert.de/gleichgewicht-statt-weiteres-wachstum). OB Salomon hat diesen Brief als von „… Unkenntnis der lokalpolitischen Situation und der ökonomischen Zusammenhänge …“ abgetan und als unter seinem Niveau befindlich zu den Akten gelegt.

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„Das Ganze hat System!“

Für viel Kritik hat die Fällung  einer großen, alten, zweistämmigen Eiche auf einem Baugrundstück in Zähringen gesorgt. Anwohner, Umweltschützer und Forstexperten werfen dem Baurechtsamt der Stadt schwere Versäumnisse und Fehler vor.  Zunächst konnte die Fällung der Eiche von Anwohnern noch verhindert werden, da dem Bauträger Wobag gar keine Genehmigung dafür vorlag.  Im Gegenteil: Die Baugenehmigung forderte ausdrücklich den Erhalt des Baumes. Die Genehmigung zur Fällung hat die Stadtverwaltung dann aber nachträglich erteilt, da der Baum durch die (unrechtmäßigen) Grabungen des Bauträgers, nun schon zu sehr gelitten habe.

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Dietenbach: „Baugebiet ohne Baugrund?“

Die betroffenen Landwirte im Dietenbach (Foto: M. Falkner)
Die betroffenen Landwirte im Dietenbach (Foto: M. Falkner)

Folgenden Leserbrief an die Badische Zeitung haben die betroffenen Landwirte geschrieben und auch uns, mit der Bitte um Veröffentlichung, zur Verfügung gestellt. Wir folgen dieser Bitte sehr gerne, da wir die Anliegen der Landwirte, denen Enteignung droht und deren Existenz teilweise zerstört würde, in weiten Teilen unterstützen. Denn in unserem Programm steht: „Wir treten für eine umweltschonende Landwirtschaft ein, namentlich auf der Gemarkung Freiburg. (…) Gerade weil Agrarlandschaften große Flächen einnehmen, kommt ihnen eine besondere Bedeutung für den Schutz der Umwelt sowie der Kulturlandschaft zu. (…) Landwirtschaftliche Flächen in Stadtnähe sind deshalb ein hohes Gut.“ (vgl. Landwirtschaft)

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„Green City“? – das Gegenteil ist der Fall!

Eine Video-Reihe auf YouTube zeigt in sieben Teilen die „Zähringer Höhe“, ein Stück grüner Natur mit seltenen Vogelarten, Bäumen und Wiesen, das zur Bebauung freigegeben worden ist. Es lohnt sich, diese von Anwohnern und Nutzern der Grünflächen gemachte Film-Reihe anzuschauen. Die Aussagen, die darin gemacht werden, und die Bilder, die gezeigt werden, sprechen für sich:

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Neues Stadion mit „faulem Kompromiss erkauft“

Der Wolfswinkel: Hier soll das neue Stadion gebaut werden.
Der Wolfswinkel: Hier soll das neue Stadion gebaut werden.

Hier ein hörenswerter Beitrag aus der Sendung „Nachspiel“ von Deutschlandradio Kultur vom 22. Mai 2016 mit Stadträtin Gerlinde Schrempp (FL/FF), in dem es um Naturschutz, das neue SC-Stadion und den Flugplatz geht. Die Journalisten des Deutschlandradios haben dabei deutliche Worte gefunden. Sie sprechen davon, dass der „Naturschutz der Fußballverrücktheit geopfert“ wurde. Dabei seien „die Umweltschützer geködert“ und der Stadionneubau mit einem „faulen Kompromiss erkauft“ worden.

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Viel Unmut über die massiven Baumfällungen in der Stadt

Die Freiburger Stadträte von Freiburg Lebenswert (FL) hatten (teilweise zusammen mit anderen Stadträten) im Bau- und im Umweltausschuss die massiven und sich summierenden Baumfällungen in der Stadt angesprochen und die derzeitige Praxis kritisiert. FL-Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler hatte diesbezüglich auch ein längeres Gespräch mit dem Roßkopf-Revierförster Thoma geführt und hatte ihm die Verärgerung vieler Waldspaziergänger bezüglich seiner „Kahlschlagmaßnahmen“ mitgeteilt. Dieser warb im Gegenzug um Verständnis, dass solche Arbeiten auch aus ökologischen Gründen notwendig seien und die Wege-Schäden schnellstmöglich beseitigt würden.

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„Es gibt wichtigere Dinge“

Nach dem Landesnaturschutzverband spricht sich auch Greenpeace Freiburg gegen ein neues Stadion aus. Zum einen führt die Gruppe finanzielle Gründe auf. Es gebe wichtigere Dinge für eine Stadt als ein Fußballstadion. Zum anderen sprächen klimatische und verkehrskonzeptionelle Argumente dagegen. Die „Schaffung von flächig gebauten Parkplätzen“ sei Flächenverschwendung und fördere die Anreise mit dem Auto, kritisiert Greenpeace in einer Stellungnahme und fordert ein Moratorium für Großprojekte, darunter auch für den Stadttunnel und für einen neuen Stadtteil.

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Freiburg Lebenswert vor Ort am Opfinger See

FL-Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler, der Geschäftsführer der Fraktion FL/FF, Dr. Wolfgang Deppert, und die Vorsitzende der FL-Arbeitsgruppe Umwelt , Dr. Kerstin Langosch, trafen sich am Samstag den 22. November 2014 mit dem Vorsitzenden des Anglervereins, Franz Bühler, und weiteren Anglern am Opfinger See, um sich vor Ort über die Differenzen zwischen dem NABU und den Anglern bezüglich der Zugänglichkeit des Sees zu informieren. Stimmungsvoll lag der See im herbstlichen Nebel:

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