Archiv der Kategorie: Diskussionsbeitrag

Einseitige Parteinahme gegen sachliche Argumente

Den folgenden Leserbrief hat Frau Simone Rudloff an die Badische Zeitung (BZ) geschickt, die ihn jedoch nicht veröffentlichen wollte, weil er – ihrer Meinung nach – „einige Ungenauigkeiten“ enthielte. Diese angeblichen „Ungenauigkeiten“ lassen sich aber sachlich gut begründen und belegen. Wir möchten deshalb sowohl den Leserbrief, als auch die Reaktionen auf die Weigerung der BZ, ihn zu veröffentlichen, hier unseren Lesern gerne zur Kenntnis bringen: Weiterlesen

Arroganz und Peinlichkeiten

Der OB-Wahlkampf zeichnet sich gegenüber den vergangenen Wahlen nicht nur durch die größere Zahl an Bewerbern aus, sondern auch durch die Arroganz und Peinlichkeiten mit denen der Amtsinhaber diesen Wahlkampf führt. Man hat nicht nur den Eindruck, dass es ihm furchtbar lästig ist, sich um seine Wähler bemühen zu müssen, er mag sich auch nicht wirklich auf diesen Wahlkampf einlassen. Weiterlesen

Gewissensentscheidung beim Platz am Siegesdenkmal

Die „Viktoria“ des Siegesdenkmals bei deren Demontage im März 2016 (Foto: Dr. W. Deppert)

Nachdem die Diskussionen sich um die Wiederaufstellung des Siegesdenkmals in Grenzen hielten, wurde die Debatte vor der Entscheidung um die Namensgebung des Platzes an eben diesem Siegesdenkmal offensichtlich um so lebhafter nachgeholt. Viele Leserbriefe und Diskussionsbeiträge haben sich damit beschäftigt, welches der richtige Name für den Platz sein soll – „Friedensplatz“, „Europaplatz“, „Platz am Siegesdenkmal“ oder (entsprechend zur Münchner Freiheit) „Badische Freiheit“. Weiterlesen

Das Loretto-Damenbad – Diskussion ohne Ende?

Das Lorettobad in Freiburg (Foto: Andreas Schwarzkopf, aus Wikipedia)

Das „Lollo“ schaut auf einen sehr langen, erfolgreichen Betrieb zurück – mit oder ohne männliche Bademeister. Die jüngeren und älteren Damen nutzen das Bad, weil sie hier entweder oben ohne baden oder sich sonnen wollen, vor allem aber, weil sie hier die Ruhe finden, die in einem Bad mit Rutsche, Sprungbrett o. ä. nicht vorhanden ist. Warum kam es denn dazu, dass die städtische Betreibergesellschaft „Regio Bäder“ beschlossen hat, nun auch männliche Bademeister einzustellen? Weiterlesen

Salomons Demokratieverständnis

Im „Staatsanzeigers BW“ vom 29.09.2017 (einem Regierungs- und Bekanntmachungsblatt, das als „Wochenzeitung für Wirtschaft, Politik und Verwaltung in Baden-Württemberg“ in Stuttgart erscheint) ist ein Interview mit unserem Freiburger OB Dieter Salomon erschienen. Unter der Überschrift „Städte werden Opfer der Basisdemokratie“ kritisiert Salomon die Ausweitung von Bürgerentscheiden. Er findet das nicht nur mühsam, sondern bezeichnet Bürgerbefragungen als „völlig kontraproduktiv“ und „destruktiv“ uns spricht von „bitteren Erfahrungen“ mit diesem demokratischen bürgerlichen Recht. Weiterlesen

Dürftiges Politikverständnis statt Vernunft und Verantwortung

Gerne möchten wir hier einen Diskussionsbeitrag unseres politischen Freundes und Fraktionskollegen Prof. Dr. Klaus-Dieter Rückauer (Für Freiburg) veröffentlichen.  In dem folgenden Beitrag hat er sein Entsetzen von der Seele geschrieben — über die Diskussionskultur, die Feindseligkeit, die Geschmacklosigkeiten und den damit verbundenen entlarvenden Sprachstil vieler seiner politischen Kontrahenten im Gemeinderat, aber auch von Baubürgermeister Haag und SC-Präsident Keller. Hier sein Beitrag im Wortlaut: Weiterlesen

Tödliche Unfälle mit Lastwagen

Die Unfälle mit abbiegenden großen LKWs und Radfahrern häufen sich leider in Freiburg. Immer wieder enden diese leider tödlich. So jüngst in der Heinrich-von-Stephan-Straße und auch schon früher, z.B. mit Kindern und Jugendlichen, die mit dem Fahrrad zur Schule unterwegs sind. Konsequenzen werden angekündigt, teilweise auch umgesetzt (z.B. durch rote Markierung des Radwegs an dieser Stelle), aber dies reicht offensichtlich nicht aus. Weiterlesen

Mahnung zur Besonnenheit

Wir alle sind erschüttert und sprachlos angesichts der Tragödie um die Ermordung der jungen Medizinstudentin in Freiburg. Maria L., die sich für Flüchtlinge engagiert hat und damit für eine tolerante, offene Gesellschaft eingetreten ist, ausgerechnet sie soll mutmaßlich von einem afghanischen Flüchtling umgebracht worden sein? Wir können es nicht fassen und müssen uns doch den Tatsachen – und auch unserer Wut – stellen. Aber Thomas Hauser, der Herausgeber der BZ, hat Recht, wenn er sagt: „Diese Trauer sollte uns nicht blind dafür machen, dass Gruppen unterwegs sind, die von diesem Leid profitieren wollen – nicht nur im Internet. (…) Unsere Wut dürfen die nicht bekommen. Sie wollen sie doch nur in zerstörerische Energie umwandeln. Besser wäre es, sie konstruktiv zu nutzen.“ Weiterlesen

„Stadtteil Dietenbach ist nicht notwendig“

Das landwirtschaftlich genutzte Dietenbach-Gelände (Foto: M. Falkner)
Das landwirtschaftlich genutzte Dietenbach-Gelände (Foto:  M. Falkner)

Dass der neu geplante Stadtteil Dietenbach viel zu teuer werden wird und schon aufgrund der jetzigen Berechnungen ein Defizit von über 50 Mio. Euro aufweist, ist mittlerweile allgemein bekannt und wird auch von niemandem bestritte. Dass es dadurch unmöglich sein wird, den benötigten bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist auch klar und unbestreitbar. Nun kommt aber noch der Aspekt hinzu, dass die Grundlage für den errechneten Wohnflächenbedarf, der als Begründungsgrundlage dient, unrealistisch und offensichtlich „herbeigerechnet“ ist. Weiterlesen

Namenumbenennungs- und Schilderergänzungs-Ratschläge

Auch der Name des Pathologen Ludwig Aschoff (1866-1942) steht auf der Liste der Kommission.
Auch der Name des Pathologen Ludwig Aschoff (1866-1942) steht auf der Liste der Kommission.

2012 (also noch bevor Freiburg Lebenswert in das Gremium gewählt wurde) setzte der Gemeinderat von Freiburg eine Kommission ein, die sämtliche etwa 1300 Straßennamen der Universitätsstadt auf Anstößigkeit untersuchen sollte. Die Kommission unter dem Vorsitz des Historikers Bernd Martin hat jetzt ihre Empfehlungen vorgelegt. Das Ergebnis lautet, dass die Kommission empfiehlt, 12 Straßen umzubenennen und bei weiteren 15 zusätzliche „Erläuterungen“ auf Schildern vorzunehmen. Weiterlesen

image_pdfimage_print