Schlagwort-Archive: Baupolitik

Abriss und Neubau schadet dem Klima

In der NDR-Sendung „DAS!“ plädiert der Architekt und Autor Daniel Fuhrhop zusammen mit der Hamburger Denkmalschützerin Kristina Sassenschscheidt dafür, beim Thema Abriss und Neubau die Klimabilanz, in den Blick zu nehmen. Die sogenannte „graue Energie“ wird regelmäßig nicht beachtet und nicht berechnet, wenn es um den Abriss von Gebäuden geht, um Platz für Neubauten zu schaffen. Würde man das tun, müsste man genauso wie beim Fahren Benzinfressender Autos „Bauscham“ empfinden, statt Stolz auf den Neubau großer Häuserblocks zu empfinden, so Daniel Fuhrhop. Denn der Verbrauch an Energie und CO2 ist beim Neubau enorm hoch. Weiterlesen

„Die normalen Leute gibt es nicht mehr“

Sehr interessant ist ein Interview, das der Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ), Eric Gujer, mit dem Soziologen und Kulturwissenschaftler Andreas Reckwitz, Professor an der Universität in Frankfurt an der Oder, geführt hat. Er spricht dort über den „Paradigmenwechsel“ in den westlichen Gesellschaften und über die „breite Auffächerung der gesellschaftlichen Gruppen“. Weiterlesen

Stadtplanung für die Postwachstums-Gesellschaft

Auf ein sehr interessantes Buch mit dem Titel „Postwachstumsstadt, Konturen einer solidarischen Stadtpolitik“, das in diesen Tagen erscheint, möchten wir an dieser Stelle hinweisen und es empfehlen. Das Buch enthält eine große Zahl an Beiträgen aus den verschiedensten wissenschaftlichen Fachgebieten. Experten beschreiben, was die behandelten Begriffe beinhalten oder in welchen Städten es Beispiele bei der Umsetzung gibt. Die Verlagsankündigung zu dem Buch beschreibt die Intention dieser neuen Bewegung: Weiterlesen

BDA fordert: „Bauen muss vermehrt ohne Neubau auskommen!“

Auf die Aussagen des Präsidenten des Bundes der Deutschen Architekten (BDA) zu den Grenzen des Wachstums hatten wir vor einem halben Jahr schon einmal hingewiesen. In einem Interview mit der FAZ, das am 8. August 2019 erschienen ist, äußert sich Heiner Farwick unter der Überschrift „Umbau muss Vorrang vor Neubau haben“ über die Verantwortung der Architekten in Bezug auf ökologisches Bauen (siehe: https://freiburg-lebenswert.de/bauen-im-bestand-ist-wichtiger-als-neubau/). Weiterlesen

„Die Krux mit der Schönheit“

„Landshut ist eine der ältesten und auch schönsten Städte Bayerns. Rund 600 Baudenkmäler gibt es zu bewundern und seitdem in den beiden Prachtstraßen Fußgängerzonen eingerichtet wurden, wirkt alles noch viel schöner“, so beginnt der Film über Landshut, den das Fernsehen des Bayerischen Rundfunks (BR) am 16.06.2019 unter dem Titel „Landshut – Die Krux mit der Schönheit“ gesendet hat. Er zeigt, wie dennoch auch in Landshut bis heute immer wieder denkmalgeschützte Häuser abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. Weiterlesen

„Bauscham“ für die Klimasünde Neubau

Anlässlich der Demonstrationen am kommenden Freitag, dem 20. September 2019, an denen in Freiburg auch viele Mitglieder von Freiburg Lebenswert (FL) aus tiefster Überzeugung teilnehmen werden, möchten wir hier einen Text unseres Freundes Daniel Fuhrhop als Diskussionsbeitrag veröffentlichen. Der Autor, Architektur- und Bauexperte plädiert darin für ein Maßhalten beim Bauen – so wie derzeit allseits für ein Maßhalten beim Fleischessen, beim Fliegen oder beim Kreuzfahrtreisen gefordert wird. In seinem Blog „Verbietet das Bauen“ schreibt er: Weiterlesen

„Bauboom ist die falsche Antwort“

Unter dieser Überschrift steht ein Beitrag, den der Radiosender „Deutschladfunk Kultur“ am 23.07.2019 gesendet hat. Darin weist der Sachbuchautor und Bauexperte Daniel Fuhrhop, der seit 2019 auch wissenschaftlicher Mitarbeiter der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ist, wo er den Forschungsschwerpunkt „Wohnen“ bearbeitet, auf die Widersprüchlichkeiten beim Wohnungsbau hin: Dem Phänomen von immer weiter boomenden Städten einerseits und ständig steigendem Leerstand in ländlichen Regionen andererseits. Weiterlesen

Der missbräuchliche “Ablasshandel” mit Ökopunkten

In einem sehr interessanten Beitrag der ARD-Sendung „Report Mainz“ vom 20.08.2019 geht es darum, wie schlecht der rechtlich erforderliche ökologische Ausgleich für bauliche Eingriffe derzeit vom Gesetzgeber geregelt wird. Es werden darin auch Beispiele aus Freiburg gezeigt. Rechtsgrundlagen sind einerseits das Bundesnaturschutzgesetz, als auch die darauf beruhenden Landesnaturschutzgesetze. Die darin geregelte Aufrechnung mit Ökopunktren und deren Proporz ist allerdings „ein großes Ärgernis“, wie der Report-Beitrag zeigt. Weiterlesen

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