Schlagwort-Archive: Baupolitik

Erfolg für FL/FF: Der Meierhof bleibt erhalten

Nur der Initiative des Fraktionsvorsitzenden von Freiburg Lebenswert / Für Freiburg (FL/FF), Dr. Wolf-Dieter Winkler, war es zu verdanken, dass der Meierhof in der Kartause erhalten wurde. Er war es, der den Kontakt zu Willi Sutter aufgenommen hatte. Dass dies in der Berichterstattung und den Statements der Stadt zum Erhalt des Meierhofs systematisch verschwiegen wird, spricht (mal wieder) Bände. Man will natürlich nicht an die katastrophalen Fehleinschätzungen erinnert werden, die man sich geleistet hatte.

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Nachverdichtung und Dachbegrünung

Laut Umweltbundesamt wurden im Jahr 2014 pro Tag 69 Hektar neu als Verkehrs- und Siedlungsflächen ausgewiesen. Das entspricht etwa 100 Fußballfeldern. Nachverdichtung und Bauen ohne Rücksicht auf das Stadtbild führt zu massivem Flächenverbrauch, Zersiedelung, Verlust von Grünflächen und alter Bausubstanz – typische Praxis in Freiburg. Die zunehmende Bodenversiegelung beeinflusst das Klima und gilt als Mitursache für immer häufiger auftretende Überschwemmungen.

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Die größten Preistreiber auf dem Immobilienmarkt

Der Bauwahn in Freiburg verdeckt das Münster und erzeugt v. a. hochpreisige Immobilien (Foto: U. Glaubitz)

Wiederholt sind wir an dieser Stelle auf die Tatsache eingegangen, dass Politiker zwar beklagen, dass es zu wenig Wohnraum gäbe, dass andererseits aber der Staat selbst der größte Preistreiber auf dem Immobilienmarkt ist. Jetzt im Bundestagswahlkampf hat die Politik die Notwendigkeit zum Handeln offenbar erkannt. Fragt sich wie viel nach der Wahl von den Versprechungen übrig bleibt.

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Die immer gleichen Fehler beim Städtebau

Ein Monstrum in Beton für Investoren aus aller Welt: Die Westarkaden

„Um wirklich lebenswerte Stadtquartiere zu schaffen, braucht es mehr, als nur Wohnraum zu schaffen“, schreibt die Süddeutsche Zeitung (SZ) in einem Beitrag vom 16.08.2017 unter der Überschrift „Zwölf Gebote für den Münchner Wohnungsbau“. München hat unter den gleichen Wachstums-Problemen wie Freiburg zu leiden. Während Freiburgs OB und Baubürgermeister sowie eine Mehrheit aus Grünen, CDU Freien Wählern und Teilen der SPD im Gemeinderat aber nach wir vor ein „Bauen auf Teufel komm raus“ propagieren, will man in München aus den Fehlern der Vergangenheit lernen.

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Bürgerinitative für Erhalt der Erwinstr.15

Das Haus in der Erwinstr., Ecke Turnseestr. (Foto: M. Managò)

Offenbar werden die Sommerferien genutzt, um – da alle in Urlaub sind – möglichst ungestört Gebäude abzureißen und vollendete Tatsachen zu schaffen. Wir möchten hier auf eine Petition aufmerksam machen, die eine Bürgerinitiative gestartet hat, die sich für den Erhalt des denkmalwürdigen Hauses in der Erwinstraße 15 (Ecke Turnseestraße, in der Wiehre) einsetzt. Wir hatten schon einmal darüber berichtet: siehe https://freiburg-lebenswert.de/wieder-sind-denkmalwuerdige-gebaeude-in-gefahr/

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Die falsche Bau- und Klimapolitik in Freiburg

Flächenversiegelungen, Innenverdichtung, die Bebauung von Grünflächen – all das ist Gift für das Klima der Städte. Das weiß mittlerweile jedes Kind, nur leider die Verantwortlichen an der Spitze Freiburgs sowie die sie stützende Koalition aus Grünen, CDU, Freien Wählern und Teilen der SPD im Freiburger Gemeinderat wissen es bis heute nicht. Sie folgen weiter den Zielen, jede mögliche, freie Grünfläche zu bebauen (Rennweg, Wolfswinkel, Zähringer Höhe, Pferdewiese, Dietenbach etc. etc.), Kleingärten zu vernichten (im Stühlinger und wieder in der Diskussion gekommen ist die Wonnhalde) und Wälder zu roden (z.B. im Stadtteil Mooswald).

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Bebauungsplan „Sonnhalde Süd“

Postkartenblick auf Freiburg, der nun bald zubebaut sein wird: die Pferdewiese (Foto: K. Langosch)

Sehr zu begrüßen ist die Absicht der Stadt, für das ganze Gebiet südlich der Sonnhalde einen Bebauungsplan aufzustellen, da ein Bauvorhaben in der Sonnhalde 13 offenbar alle Dimensionen einer verträglichen Bebauung sprengen würde. Dies kommt den langjährigen Forderungen von Bürgerverein und Freiburg Lebenswert sehr entgegen und wird deshalb von diesen ausdrücklich unterstützt – auch wenn es für die Pferdewiese und andere, bereit erfolgte, massive Bebauungen in diesem Bereich (v. a. am Neubergweg)  leider zu spät kommt.

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Anfrage zum Schützenareal

Das zum Abbruch vorgesehene Haus Schwarzwaldstraße 36 (Foto: J. Scheck)

Die Häusergruppe auf dem „Schützen-Areal“, Schwarzwaldstraße 36-38, soll abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. Auch das ehemalige Ökonomiegebäude des Hauses Schwarzwaldstr. 40 steht zur Disposition. Dabei handelt es sich um insgesamt vier histori-sche Gebäude, aber offenbar wird der Abbruch der Gebäude nicht in Frage gestellt, obwohl es sich um durchaus wertvolle und geschichtsträchtige Bauten handelt, die zur ältesten Bau-substanz der Wiehre zählen. Die Häuser 36-38 wurden von Nachfahren der in der Region sehr bekannten Baumeisterfamilie Hirschbihl erbaut. Da in Freiburg in den vergangenen Jahren der Verlust zahlreicher historischer Gebäude durch Abbruch zu beklagen ist, wäre es inakzeptabel, ohne Not diese wenigen aus der Spätbarockzeit und der ersten Hälfte des 19. Jh. übriggebliebenen Bauten abzureißen.

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Abholzung von 100.000 qm Mooswald geplant

Der betroffene Mooswald heute

Trump tritt aus dem Weltklimavertrag von Paris aus! Nahezu die gesamte Presse, die Politik, jeder vernunftbegabte Mensch regte sich über diese Meldung auf. Prof. Wolfgang Jäger nennt den Präsidenten der USA „einen bockigen Lehrling des amerikanischen Regierungssystems und der internationalen Beziehungen“. Völlig richtig, das ist auch unsere Meinung!

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Weiterhin steigende Miet- und Immobilienpreise

Ein Monstrum in Beton für Investoren aus aller Welt: Die Westarkaden

Wer darauf gehofft hat, dass die Immobilienpreise in deutschen Ballungszentren demnächst wieder fallen würden, der wird wohl enttäuscht werden, wie der Genossenschaftsbanken-Verband (BVR) festgestellt hat. Mittelfristig – so eine jetzt veröffentlichte Studie des Verbandes – werde sich nichts ändern, obwohl die Preise deutlich übertrieben sein.

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