Schlagwort-Archive: Bauflächen

Neue Wohnbauflächen – Rede von Dr. W.-D. Winkler

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18.10.2016


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich schlage ein Experiment vor. Man setze eine Grundschulklasse vor einen Freiburger Stadtplan, erläutere ihnen kurz die Legende, dass rote und graue geometrische Figuren Wohnhäuser bzw. Gewerbe- und Fabrikgebäude sind, grüne Flächen Wald und gelbe Flächen Wiesen und Äcker darstellen. Und nun sollen sie erarbeiten, wo man ihrer Meinung nach noch Häuser hin bauen könnte. Ich bin mir sicher, dass die Schüler innerhalb einer Schulstunde u.a. auch mindestens vier der fünf Flächen vorschlagen würden, für deren Identifizierung sich die Stadt teuer bezahlte Stadtplaner der sogenannten ProWo leistet.

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FL/FF als Bauverhinderer? Von wegen!

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 wird der Fraktionsgemeinschaft Freiburg Lebenswert/Für Freiburg (FL/FF) immer wieder vorgeworfen, sie sei ein „Bauverhinderer“. Aussagen wie „Sie wollen eine Mauer um Freiburg bauen“ oder „Sie wollen eine Käseglocke über Freiburg stülpen“ werden immer wieder in den Raum gestellt. Dabei wird wider besseres Wissen bewusst unterschlagen, dass FL/FF vielen Bauprojekten zugestimmt hat. Diese Pauschalisierungen können durch Fakten leicht widerlegt werden. Die folgende Tabelle zeigt Bauprojekte, die FL/FF unterstützt hat (WE = Wohneinheiten, ungefähre Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

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Streit um gute Stadtplanung

Bauplatz auf dem Areal des Heilig-Geist-Stifts im Stadtteil Neuburg.
Bauplatz auf dem Areal des Heiliggeist-Stifts im Stadtteil Neuburg.

Unter der Überschrift „Streit um gute Stadtplanung“ beschreibt die Badische Zeitung (BZ), wie der Gestaltungsbeirat die Planungen des Bauunternehmens Treubau auf dem Areal des Heiliggeist-Stifts (zwischen Johanniter- und Deutschorden-Str. im Stadtteil Neuburg kritisiert: „Architekt Tobias Wulf, Mitglied im fünfköpfigen Gestaltungsbeirat, fiel aus allen Wolken, als er in der jüngsten Sitzung die Entwürfe der Treubau – sie hatte in einem Bieterverfahren den Zuschlag bekommen – präsentiert bekam. Denn mit dem Siegerentwurf des Ideenwettbewerbs von 2013 (der Zufall will es, dass Wulf damals Vorsitzender des Preisgerichts war) hatte der u-förmige Entwurf mit insgesamt 90 Wohnungen in vier Häusern nichts mehr zu tun. „Wenn ich sehe, wie sich das weiterentwickelt hat, muss ich tief durchatmen. Das ist für mich ein Schock“, sagte Wulf und fragte verärgert: „Warum hat man dann überhaupt einen Wettbewerb gemacht?“ 14 Entwürfe waren damals eingereicht worden, das Preisgericht hatte sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und zehn Stunden getagt.“

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„Verbietet das Bauen!“

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Die Badische Zeitung (BZ) hat das Buch von Daniel Fuhrhop „Verbietet das Bauen! Eine Streitschrift“  in ihrer Ausgabe vom 23.02.2016 ausführlich und positiv besprochen. Sie schreibt: „Der Titel ist natürlich Provokation. Und doch liest sich die „Streitschrift“, als die das Buch angekündigt wird, über weite Strecken recht vernünftig. Wohltuend gar: In Zeiten, in denen die Nation nicht genug kriegen kann von neuen Häusern, in Zeiten, in denen Zweifel am Neubaubedarf fast schon als unanständig gelten, ist es an der Zeit einmal einen Schritt zurückzutreten und sich nüchtern die Sachlage zu betrachten. Genau das tut Daniel Fuhrhop. Er hat Architektur und anschließend Betriebswirtschaft studiert, ist also durchaus vom Fach. Und auch das Schreiben ist ihm nicht fremd; 15 Jahre lang war er Architekturverleger.“

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Pressemitteilung zur Bauflächendiskussion

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Pressemitteilung vom 20.11.2015 von der Fraktionsgemeinschaft Freiburg Lebenswert/Für Freiburg zur Bauflächendiskussion

Fünf von 90 Flächen, die bebaut werden sollen, wurden vorgestellt und schon diese fünf haben es in sich: Kleingärten, Dreisamauen und Mooswald stehen zur Disposition! Und das Ganze wird beschönigend als Vorgriff auf den Perspektivplan bezeichnet. Was für eine Perspektive soll das sein, Kleingärten und Naherholungsgebiete zu bebauen? Die Perspektive, Freiburg für nachkommende Generationen unlebenswert zu machen? Die Flächen wurden willkürlich und einzig deswegen ausgesucht, weil sie der Stadt gehören. Die verantwortliche Stadtplanerin, Babette Köhler, spricht davon, dass es ihr wichtig sei „Freiräume qualitativ weiter zu entwickeln“. Durch den Bau von Landwasser, des Gewerbegebietes Hochdorf, der Westrandstraße wurden schon große Teile des Mooswaldes in den letzten Jahrzehnten geopfert. Jetzt sollen die Restbestände zwischen den Stadtteilen Mooswald und Landwasser auch noch beseitigt werden? Versteht man das bei der Stadt unter qualitativer Weiterentwicklung von Freiräumen?

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