„Recht großer Unsinn“

Die Start- und Landebahn des Flugplatzes Freiburg; davor die Madisonallee
Die Start- und Landebahn des Flugplatzes Freiburg; davor die Madisonallee

Heute, am 27. Februar 2016, in der Badischen Zeitung (BZ) sind folgende bemerkenswerte Abschnitte zu lesen: In der Stadionfrage werden nicht nur Geld und Grundstücke hin und her geschoben, sondern auch Schriftstücke. Am Tag nach dem BZ-Bericht über ein Schreiben des Regierungspräsidiums, das sich skeptisch zur Flugsicherheit geäußert hatte (BZ vom 2. Februar), beantragte Stadträtin und Stadionkritikerin Gerlinde Schrempp (Freiburg Lebenswert) gemeinsam mit einem Dutzend weiterer Mitglieder des Gemeinderats Einsicht in diese Schreiben. Dass CDU-Stadtrat und Fluglehrer Udo Harter befangen ist, teilte die Stadtverwaltung sofort mit. Ansonsten hörte Schrempp wochenlang nichts und kritisiert die „Intransparenz“. Jetzt haben sie und ihre Kollegen den Schriftverkehr erhalten. Drei Wochen Bearbeitungszeit seien nicht unangemessen lang, findet die  Verwaltung.“

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Die zurückgehaltenen Schreiben des RP zum SC-Stadion

Erst am 23.02.2016 hat unsere Stadträtin Gerlinde Schrempp nach langem Drängen endlich von der Stadtverwaltung die Schreiben des Regierungspräsidiums (RP) in Sachen Genehmigungsfähigkeit des Stadions im Wolfswinkel erhalten. Dazu war es notwendig, bei der Stadtverwaltung einen Antrag auf Akteneinsicht zu stellen, den zwölf Stadträte mitunterzeichnen mussten. Die Badische Zeitung hingegen war geraume Zeit vorher bereits im Besitz dieser Schreiben. Wird die Presse also vor den Stadträten informiert? Geht die Verwaltung so mit Stadträten um, die die Interessen der Bürger vertreten und gegenüber der Verwaltung eine Kontrollfunktion wahrnehmen sollen? Transparenz? Fehlanzeige!

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„Verbietet das Bauen!“

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Die Badische Zeitung (BZ) hat das Buch von Daniel Fuhrhop „Verbietet das Bauen! Eine Streitschrift“  in ihrer Ausgabe vom 23.02.2016 ausführlich und positiv besprochen. Sie schreibt: „Der Titel ist natürlich Provokation. Und doch liest sich die „Streitschrift“, als die das Buch angekündigt wird, über weite Strecken recht vernünftig. Wohltuend gar: In Zeiten, in denen die Nation nicht genug kriegen kann von neuen Häusern, in Zeiten, in denen Zweifel am Neubaubedarf fast schon als unanständig gelten, ist es an der Zeit einmal einen Schritt zurückzutreten und sich nüchtern die Sachlage zu betrachten. Genau das tut Daniel Fuhrhop. Er hat Architektur und anschließend Betriebswirtschaft studiert, ist also durchaus vom Fach. Und auch das Schreiben ist ihm nicht fremd; 15 Jahre lang war er Architekturverleger.“

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Wie man historische Gebäude retten kann

Die Landeshauptstadt Stuttgart (die nebenbei bemerkt auch einen grünen Oberbürgermeister hat!) ist in Bezug auf den Erhalt historischer Gebäude sehr viel weiter als Freiburg. Vor allem ziehen Bürger und Stadtplaner hier an einem Strang. So ist in der Stuttgarter Zeitung zu lesen: „Stadtplaner und Bürger fordern ein Konzept, wie man Häuser vor dem Abriss bewahren kann, die zwar nicht unter Denkmalschutz stehen, aber prägend für die Stadt sind.“ In Freiburg sind dagegen noch nicht mal die denkmalgeschützten Häuser sicher vor Abriss.

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Das „Backsteinhüsli“ soll bald Geschichte sein?

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Pressemitteilung der Fraktionsgemeinschaft FL/FF

Wie aus der Ausgabe der BZ vom 18.2.2016 zu erfahren ist, soll das sogenannte „Backstein-hüsli“ in der Wiehre in rund zwei Wochen abgerissen werden. Der markante Klinkerbau Merzhauser Straße 157, in dem früher die Gaststätte „Zum Schlierberg“ untergebracht war, soll mit seinem Nebengebäude einem Neubau mit 18 Eigentumswohnungen weichen.

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Von wegen Synergieeffekte

Von den Stadionbefürwortern wurden immer wieder die Synergieeffekte zwischen Universität (11. Faktultät) und Stadionneubau im Wolfswinkel gepriesen und hervorgehoben. Besonders die Nutzung einer Mensa wurde dabei immer wieder erwähnt. Am 19.01.2016 hatte dann die Fraktionsgemeinschaft Freiburg Lebenswert / Für Freiburg (FL/FF)  eine Anfrage mit dem Titel „Synergieeffekte 11. Fakultät /Neues Stadion am Wolfswinkel, z.B. Mensa“ an die Stadtverwaltung gestellt. Siehe Anfrage: Anfrage Synergieeffekte

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Denkmalschutz in Freiburg

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Posiumsdiskussion zum Thema Denkmalschutz in Freiburg am Donnerstag, 18. Februar 2016, 19.30 Uhr, im Gemeindesaal der Christuskirche, Maienstr. 2, Freiburg.

Die Diskussion um den Erhalt oder den Abriss denkmalgeschützter Häuser ist mit dem Abrissentschluss des Ratsstüble erneut befeuert worden. Eine weitere Entscheidung steht bei dem Erweiterungsbau des Amtsgerichtes im Innenhof an. Ein öffentliches Podiumsgespräch soll mehr Klarheit in das Thema „Denkmalschutz in Freiburg“ bieten. Die Badische Zeitung hat dazu eingeladen: den Leiter des Freiburger Baurechtsamtes, Rüdiger Engel, den Denkmalsanierer Willi Sutter von der „bogenständig“-Genossenschaft und Hendrik Leonhardt für das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart sowie eine Vertretung der Architektenkammer. BZ-Redakteur Wulf Rüskamp moderiert die Veranstaltung.

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Neue Wege beim sozialen Wohnungsbau

„Haus & Grund-Präsident Rolf Kornemann hält den politischen Anspruch, die Wohnungsnot durch sozialen Wohnungsbau zu beheben, für Utopie: „Da macht man den Leuten etwas vor.“ Die gewaltigen öffentlichen Milliardenbeträge, die notwendig wären, um allen Bedürftigen auf diesem Weg zu helfen, stünden schlicht nicht zur Verfügung. Mit den gegenwärtig geplanten Mitteln aber werde der soziale Wohnungsbau zur Lotterie mit wenigen Gewinnern. (…) Er empfiehlt, wie auch die überwiegende Schar der Ökonomen, öffentliche Förderung nicht an den Wohnungen zu orientieren (Objektförderung), sondern an den Mietern etwa durch Wohngeld (Subjektförderung).“

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„Das Alte muss nicht weg!“

„Abreißen? Neu bauen? – Das Alte muss nicht weg um jeden Preis!“ so die Anmoderation in der Kultursendung ttt am 7. Februar 2016 zu einem bemerkenswerten Beitrag über die Gruppe „Assemble„. Die Gruppe aus jungen Architekten, Designern und Künstlern hat im verghangenen Jahr in London den begehrten Turner-Preis erhalten, die „wichtigste Auszeichnung für moderne Kunst“, weil sie alte Bausubstanz in Stadtteilen, die als verschrieen gelten,  hergerichtet und wiederbelebt haben.

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