Schlagwort-Archive: Kultur

Schwerpunkte Kultur-, Sozial-, Umwelt- und Sport-Einrichtungen

Pressemitteilung der Fraktion FL/FF zum Haushalt 2019/20

Freiburg Lebenswert / Für Freiburg (FL/FF) legt beim Haushalt 2019/20 den Schwerpunkt auf die Steigerung der Lebensqualität für die städtische Bürgerschaft durch eine angemessene Bezuschussung von sozialen Einrichtungen, Theatern, Filmemachern, Orchestern und Chören sowie Sportvereinen. Allergrößter Wert wird zudem auf eine nachhaltige, klimafreundliche Politik gelegt. Weiterlesen

Anfrage zum “Popbeauftragten”

Die Rockband “Headhunter” in Concert (Foto: Headhunter)

Mit dem Doppelhaushalt 2017/18 wurde beschlossen, eine halbe Stelle für einen Popbeauftragten zu schaffen, die am 1.10.2017 besetzt wurde. Dazu hat die Fraktionsgemeinschaft FL/FF folgende Anfrage (nach § 24 Abs. 4 GemO zu Sachthemen außerhalb von Sitzungen) an den Oberbürgermeister von Freiburg eingereicht und folgende Fragen formuliert:

Wie genau sieht das Stellenprofil aus und gibt es eine Erfolgskontrolle?  Was wurde bisher unternommen, um Freiburg als Pop-Musikstandort aufzuwerten und wurde die Szene mittlerweile vernetzt? Wurden neue Proberäume geschaffen? Sind in der ehemaligen Lokhalle Proberäume geplant?  Wie werden Proberäume vergeben und welche Priorität hat diese Aufgabe?

Ist eine weitere Aufgabe des Popbeauftragten die Ausschreibung für Auftrittsmöglichkeiten für Bands/Musiker auf städtischen Veranstaltungen (z.B. Seenachtfest, Hocks, 900-jähriges Jubiläum usw.)?  Wird es einen Internetauftritt geben oder wie kann man sich über die Aktivitäten informieren?  Wird es ein Online-Bewerbungsportal geben? Wie wird über eine Bewerbung entschieden? Wurden mittlerweile Zuschüsse akquiriert?

Laut BZ soll der Popbeauftragte auch als neutraler Mittler bei Interessenskonflikten wie Lärmschutz oder Sperrstunde fungieren. Was geschieht diesbezüglich hinsichtlich der Open-Air-Konzerte an der Messe im Sommer? Wird Kontakt zu den Anwohnern aufgenommen?  Der jetzige Stelleninhaber wird in der BZ als Profimusiker, Lobbyist und aktives Mitglied der Grünen beschrieben und sei in der Freiburger Popszene so gut vernetzt wie in der Kommunalpolitik. Kann es hier nicht zu Interessenskonflikten kommen?

Hier der Link zur Original-Anfrage von FL/FF:  Popbeauftragter

Und hier – als ein Beispiel von vielen Bands aus Freiburg und der Regio, die z.B. Proberäume suchen – die Rockband “Headhunter”:

Mehr unter: https://headhunter-rockt.de/
oder bei Facebook: https://www.facebook.com/headhunter.rockt/

Blamabel: Martinstor ohne Martin

Das Martinstor mit St. Martin auf einem alten Foto.
Das Martinstor mit St. Martin auf einem alten Foto.

Als äußerst blamabel für Freiburg kann man nur die jahrelange Diskussion und jetzt die Abstimmung im Gemeinderat zum Martinsbild am Martinstor bezeichnen.  Wie absurd die Entscheidung der Kunstkommission war, der die Mehrheit aus Grünen, CDU, SPD und Freien Wählern im  Gemeinderat nun leider gefolgt ist, zeigt das vernichtende Urteil, das der bekannte Künstler Prof. Franz Gutmann, Münstertal, dazu in der Badischen Zeitung (BZ) abgegeben hat: “Eine Kunstkommission, die die Kunst abschafft!” Vernichtender kann Kritik an der Kommission kaum sein.

Sehr gut argumentiert dazu auch Dr. Eugen Baldas in einem Leserbrief in der BZ und kommt zu dem Schluss: “Die ersten Darstellungen zeigen Martin, wie er vom Pferd herabgestiegen den Mantel in Augenhöhe mit dem Bettler teilt – keine herablassende Geste vom hohen Ross. Schwer zu verstehen, dass es heute kein Martinsbild mehr geben könne, passend zum Verständnis heutiger Zeit, passend zum Stadtbild.”

Siehe: http://www.badische-zeitung.de/leserbriefe-freiburg/die-entscheidung-kommt-im-1700-jahr-der-geburt-des-heiligen-martin-im-roemischen-sabaria–120604552.html

FL-Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler hat dies in seiner

Rede im Gemeinderat Weiterlesen

Mangelnde Kommunikation seitens der FWTM

Culinarische Köstlichkeiten sollten auf der
Kulinarische Köstlichkeiten sollten auf der “Plaza Culinaria” geboten werden (Foto: M. Managò).

Roland Burtsche und Hansjörg Dattler, Gründungsmitglieder der bisher sehr erfolgreichen “Plaza Culinaria” sind verärgert über das eigenmächtige Handeln und die mangelnde Bereitschaft zur Kommunikation seitens der “Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe” (FWTM). Diese möchte die Genussmesse um einen “Food-Truck-Markt” mit Billig-Imbisswagen erweitern, was das Niveau der Messe nach Meinung der beiden Freiburger Gastronomen erheblich beeinflussen, um nicht zu sagen senken würde.

Bemerkenswert ist das Vorgehen der FWTM, das sehr stark an so manches Verhalten der Stadverwaltung erinnert. “Wir hätten erwartet, dass man so etwas im Vorfeld mit uns bespricht”, so die Mitorganisatoren der Plaza Culinaria Burtsche und Dattler in der Badischen Zeitung (BZ) vom 15.06.2015, die nun aussteigen wollen. Sie mussten aus dem Internet von den Plänen erfahren. “Es hat schon seine Gründe, warum eine solche Messe in Freiburg funktioniert, während Ähnliches in anderen Städten nicht geklappt hat. Es ist eine Frage des Niveaus”, so Hansjörg Dattler. Das Niveau der Messe sehen sie nun ohne Not gefährdet

Roland Burtsche kritisiert die fehlende Information und mein: “So kann man mit uns nicht umgehen.” Für ihn steht dieser neue Ärger “in einer langen Reihe mit anderen Beispielen in Freiburg.” — Wie gesagt: Das erinnert alles sehr an  die Arroganz, Informationspolitik, Intransparenz und mangelnde Bürgerbeteiligung seitens der Bürgermeister und der Verwaltung in den letzten Jahren. Dass nun zwei bekannte Gastronomen in Freiburg Konsequenzen ziehen und mutig Flagge zeigen ist eine Niederlage für die politisch Verantwortlichen in der Stadt und un der Verwaltung. Ebenso wäre es aber auch ein Rückschlag für das Niveau – sprich den Erfolg – der Plaza Culinaria. Und wieder würde ein Stück Kultur, Identifikation und Wohlfühlfaktor in dieser Stadt mutwillig und ohne Not zerstört.

Siehe den Beitrag in der BZ dazu: http://www.badische-zeitung.de/plaza-culinaria-burtsche-und-dattler-steigen-aus

Veranstaltungs-Tipp: Schwarz Wald Strasse

Das denkmalgeschützte
Das denkmalgeschützte “Dreikönigshaus” will die Stadtverwaltung abreißen, um an der Stelle Baumaterial für den Stadttunnel lagern zu können.

Hinweisen möchten wir an dieser Stelle auf eine ungewöhnliche “Theateraufführung” in der Schwarzwaldstraße: Es geht um ein sehr interessantes Stück, das im Zusammenhang mit dem Besuch des Theaters in der Brauerei Ganter inszeniert wurde.

Behandelt wird die Schwarzwaldstraße als Transportroute aber auch als sozialer Brennpunkt mit einem Blick auf einen Mikrokosmos mit sehr vielen Aspekten. Auf dem Rundgang (ca. 2 Stunden) erlebt man Orte, die man als Normalsterblicher noch nie gesehen hat. Ein Rundgang durch die Geschichte von Handel und Wandel. Der Zuschauer erhält einen ganz neuen Eindruck von einer Stadt und den Menschen, die in dieser Stadt leben und diese Stadt prägen.

Thema ist z.B. auch das durch die Baustelle für den Stadttunnel gefährdete “Dreikönighaus”, mit dem wir uns in einem früheren Beitrag schon beschäftigt haben (siehe: Was ist Denkmalschutz in Freiburg wert?). Der Regisseur Stefan Nolte hatte uns deshalb angesprochen und um Unterstützung gebeten, die wir nun mit diesem Veranstaltungs-Tipp gerne leisten.

SCHWARZ WALD STRASSE
Eine Zeitreise durch die Geschichte von Handel und Wandel.
Weitere Vorstellungen am:  Fr. 27.06. / Sa. 5.7. / Fr. 11.7. / Mi. 16.7.  sowie am Fr. 18.7.  immer um 19:30 h
Treffpunkt: Pforte Ganter-Gelände.

image_pdfimage_print