Schlagwort-Archive: Stadtentwicklung

Ruft denn da niemand „Halt!“?

Auf einen beachtenswerten Leserbrief in der Badischen Zeitung (BZ) vom 21. Juli 2017 möchten wir aufmerksam machen: Unter der Überschrift „Ruft denn da niemand ‚Halt‘?“ beschreibt Ingeborg Lambert-Sennrich aus Badenweiler die Siedlungs- und Bauwut in Freiburg und Umgebung, die mit „renditegetriebener Investorenarchitektur“ Stadt- und Dorfbilder zerstört.  Gerne möchten wir einige Passagen aus ihren Leserbriefen zitieren:

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Altbausanierung statt Neubau und Leerstand

„Eine fränkische Erfolgsgeschichte. Sieben Gemeinden haben sich zusammengeschlossen, und kämpfen gegen Landflucht und demographischen Wandel: Statt neues Bauland auf der grünen Wiese auszuschreiben, sollen die alten Häuser im Ortskern bewohnt bleiben.“ Dies ist eine der Kernaussagen eines Beitrags, der am  09.02.2017 in der Sendung „Quer“ im Fernsehen des Bayerischen Rundfunks (BR) gesendet wurde .

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FL/FF als Bauverhinderer? Von wegen!

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 wird der Fraktionsgemeinschaft Freiburg Lebenswert/Für Freiburg (FL/FF) immer wieder vorgeworfen, sie sei ein „Bauverhinderer“. Aussagen wie „Sie wollen eine Mauer um Freiburg bauen“ oder „Sie wollen eine Käseglocke über Freiburg stülpen“ werden immer wieder in den Raum gestellt. Dabei wird wider besseres Wissen bewusst unterschlagen, dass FL/FF vielen Bauprojekten zugestimmt hat. Diese Pauschalisierungen können durch Fakten leicht widerlegt werden. Die folgende Tabelle zeigt Bauprojekte, die FL/FF unterstützt hat (WE = Wohneinheiten, ungefähre Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

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Alibi-Veranstaltung Perspektivplan

Im Freiburger Stadtentwicklungsausschuss am 8. November 2016 wurde der Perspektivplan Freiburgs gelobt. Leider sieht ein Großteil der Freiburger Einwohner den Perspektivplan weit weniger positiv. Er wurde ganz offensichtlich und nach Meinung vieler Bürger einzig und allein ins Leben gerufen, um Bauflächen zu akquirieren. Die ersten fünf Flächen, die angeblich aus dem Perspektivplan entwickelt wurden und die der Gemeinderat nun abnicken soll, wurden nach Aussage von Bürgern, die an den entsprechenden Gesprächen teilgenommen hatten, in den Sitzungen überhaupt nicht angesprochen. Von diesen fünf Flächen stehen vier bei der Bürgerschaft massiv in der Kritik.

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„Stadtteil Dietenbach ist nicht notwendig“

Das landwirtschaftlich genutzte Dietenbach-Gelände (Foto: M. Falkner)
Das landwirtschaftlich genutzte Dietenbach-Gelände (Foto:  M. Falkner)

Dass der neu geplante Stadtteil Dietenbach viel zu teuer werden wird und schon aufgrund der jetzigen Berechnungen ein Defizit von über 50 Mio. Euro aufweist, ist mittlerweile allgemein bekannt und wird auch von niemandem bestritte. Dass es dadurch unmöglich sein wird, den benötigten bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist auch klar und unbestreitbar. Nun kommt aber noch der Aspekt hinzu, dass die Grundlage für den errechneten Wohnflächenbedarf, der als Begründungsgrundlage dient, unrealistisch und offensichtlich „herbeigerechnet“ ist.

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Empfehlswerter Film: Die Stadt als Beute

die_stadt_als_beute

Ab Donnerstag, den 20. Oktober zeigt das Kommunale Kino den hervorragenden Film Die Stadt als Beute von Andreas Wilcke. Die Offenheit mit der Investoren, Makler und Bauherren über den skrupellosen Ausverkauf von Wohnraum in Berlin sprechen, lässt den Zuschauer fassungslos und bedrückt zurück. Obwohl hier Berlin im Mittelpunkt steht, ist die Frage nach bezahlbarem Wohnraum und letztendlich danach, wem eine Stadt gehört und wer sie gestaltet auch in Freiburg hochaktuell. Der Film ist dabei ein brisantes, wichtiges Zeitdokument. (Text von: Florian Fromm, Kommunales Kino Freiburg e.V.)

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Alternativen zur Bauwut

plakat_alternativen-zur-bauwut_28-09-2016

Die Fraktionsgemeinschaft Freiburg Lebenswert/Für Freiburg (FL/FF) lädt ein zu einer Vortragsveranstaltung und Diskussion unter dem Titel „Alternativen zur Bauwut“ mit einem Vortrag und einer Buchpräsentation des Autors und Bauexperten  Daniel Fuhrhop, der sein Buch „Verbietet das Bauen“ präsentieren und auch sein neues Buch „Die Willkommensstadt“ präsentieren wird.

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Zurück aufs Land

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„Jahrzehntelang verloren Frankreichs ländliche Regionen Einwohner, jetzt wachsen die Dörfer wieder – auch abseits der Tourismuszentren“. So heißt es in einer kurzen Notiz im Heft GEO 03/2016 (S. 23). Es wird dort berichtet, dass es Städter zum Leben und Arbeiten in die Dörfer zieht, weil sie Ruhe, Entspannung, Entschleunigung und Naturnähe suchen und das Geldverdienen durch das Internet ortsunabhängiger geworden ist. Die ländlichen Gebiete verzeichneten mit diesen Neuzugängen im Zeitraum zwischen 1999 und 2007 einen Nettogewinn von knapp 60.000 Bewohnern. In den französischen Alpen wächst die Bevölkerung derzeit durchschnittlich um 9 % pro Jahr. Die Regierung möchte diesen Trend stabil halten und unterstützt ihn durch geplante Maßnahmen. So soll auch in Regionen mit geringer Bevölkerungsdichte Highspeed-Internet zur Verfügung stehen oder es sollen junge Ärzte durch Anreize gewonnen werden, sich nach der Ausbildung auf dem Land niederzulassen, um die alte und neue Bevölkerung zu versorgen.

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Städtebau und Klimaerwärmung

In St. Georgen gehen durch Bebauung immer mehr Ackerflächen verloren (Foto: Christa Holk).
In St. Georgen gehen durch Bebauung immer mehr Ackerflächen verloren (Foto: Christa Holk).

Das Bundesamt für Naturschutz hat eine internationale Tagung in Brüssel organisiert. Thema: Mehr Natur in die Städte, weil das gegen zuviel Hitze hilft! Eigentlich wissen wir das schon lange, nur leider ist das Wissen in Freiburg an den entscheidenen Stellen noch nicht angekommen. Wissenschaftliche Erkenntnisse, dass Grünflächen und Frischluftschneisen beim Städtebau viel mehr beachtet werden müssen als bisher, liegen längst vor. Doch die Freiburger Bürgermeister, wesentliche Teile der Stadtverwaltung und die große Koalition aus Grünen und CDU im Gemeinderat versperrt sich dieser Einsicht energisch. Sie praktizieren weiter ein „Bauen auf Teufel komm raus“ – zum Nachteil für unsere Stadt.

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