Schlagwort-Archive: Presse

Falsche, diskriminierende Vorurteile

Dass die Badische Zeitung (BZ) immer wieder versucht, Freiburg Lebenswert (FL) als „Neinsager“ oder gar als rechtslastig darzustellen ist ein schon lange anhaltendes Ärgernis. Nun tat sie das in der Berichterstattung nach der Gemeinderatswahl wieder, obwohl es für die Behauptungen keinerlei Belege gibt. Das Programm, die Beiträge auf der Homepage und alle Aussagen von FL sagen das Gegenteil (siehe z.B.: https://freiburg-lebenswert.de/verein/wer-sind-wir/). Weiterlesen

„Ein möglichst wahrheitsgetreues Bild kann nur im Wettbewerb entstehen“

Viel Ärger hat in Freiburg die Berichterstattung der Badischen Zeitung (BZ) zur Diskussion um den Bau des geplanten Stadtteils Dietenbach im Vorfeld des Bürgerentscheids erzeugt. Dazu passt ein Interview, das die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) mit dem Vorstandsvorsitzenden des Axel-Springer-Verlags, Mathias Döpfner, geführt und am 9.2.2019 veröffentlicht hat. Anlass war der Fall des Spiegel-Journalisten Claas Relotius. In dem Interview geht Döpfner mit seiner Zunft hart ins Gericht und beschreibt, was in Freiburg, in dem ein Medien-Unternehmen eine dominierende, meinungsbeherrschende Monopolstellung hat, seit vielen Jahren immer wieder Thema ist: „Ein möglichst wahrheitsgetreues Bild kann nur im Wettbewerb möglichst vieler Erkenntnisse und Ansichten entstehen.“ Weiterlesen

Hohe Wellen

Hohe Wellen schlägt offensichtlich ein Beitrag auf unserer Homepage zum Amtsblatt von Freiburg (siehe: https://freiburg-lebenswert.de/das-amtsblatt-darf-keine-presseaehnliche-wochenzeitung-sein/), in dem es in erster Linie um die Ausgestaltung des Amtsblattes in Freiburg geht. Darin wurde außerdem die Frage gestellt, ob dieses den Vorgaben des BGH, der zu der Frage geurteilt hatte, entspricht. In dem Zusammenhang wurde dann auch auf die Monopolstellung der BZ-Medien hingewiesen. Weiterlesen

Das Amtsblatt darf keine „presseähnliche Wochenzeitung“ sein

Nach einem Urteil des Bundesgerichtshof (BGH) vom 20.12.2018 in Karlsruhe (Az. I ZR 112/17) darf eine Stadt „keine presseähnliche Wochenzeitung“ herausgeben. Geklagt hatte die „Südwestpresse“ gegen die Stadt Crailsheim, die ein Amtsblatt (in Crailsheim „Stadtblatt“ genannt) herausgibt. Der BGH hat nun der „Südwestpresse“ in vollem Umfang Recht gegeben. Eine staatlich gelenkte Presse darf es in einer freien Gesellschaft auch auf kommunaler Ebene nicht geben. Dies würde die im Grundgesetz garantierte Pressefreiheit gefährden, so der BGH. Weiterlesen

Sachgerechter Journalismus?

Den immer häufiger ausgesprochenen Vorwurf an Journalisten, ihre Artikel seien nicht objektiv, sondern eher tendenziös, weisen diese natürlich weit von sich. Dabei steht die Frage im Raum, ob manche Journalisten nicht mehr zwischen Objektivität und Subjektivität unterscheiden können, ob es sich um Absicht handelt oder einfach nur um schlechte Recherche-Arbeit? Gleich, welcher Grund dahinter steckt: fatal ist, dass der Leser, der sich nicht in der Materie auskennt, mit Falschinformationen gefüttert wird und diese dann für bare Münze hält.

Im Leitartikel “Großprojekte und OB-Wahl” des Freiburger Wochenberichts vom 3.1.18 sind z. B.  einige solcher Meldungen zu bewundern: Für das neue SC-Stadion werden Kosten von 76 Mio. € angegeben, was aber nur der SC-eigene Anteil ist. Warum wird nicht angeführt, dass die Stadt zusätzlich 38 Mio. € in die Infrastruktur investiert, die ausschließlich dem Stadion geschuldet sind und sonst für andere Projekte frei wären? Auch werden die Kosten für die Gutachten nirgends erwähnt. Die erwarteten juristischen Schritte der Gegner als “Störfeuer” zu bezeichnen, ist eindeutig tendenziös. Wie wäre es denn, statt über die Standort-Gegner herzuziehen, mal die zahlreichen Vorteile der vorgeschlagenen Spiegellösung darzustellen? Und im Stadtteil Dietenbach sollen nicht 12.500 Wohnungen, sondern 5.500 Wohnungen für 12.500 Menschen entstehen. Und schließlich: OB Salomon wäre bei voller dritter Amtszeit nicht Rekordhalter. Dieses Privileg kommt  Otto Winterer zu, der 25 Jahre lang OB war.

Im Artikel „Beschluss untergraben“ vom 23.11.2017 schreibt die BZ, Grüne, SPD, UL, JPG, FL/FF und Freie Wähler hätten den Vorstoß von OB Salomon, von der Wohnbebauung des Mooswaldes abzusehen, missbilligt. Das ist bezüglich FL/FF einfach nur falsch, denn wir begrüßen diesen Vorstoß ausdrücklich. Unsere Fraktion hielt allerdings die Vorgehensweise des OB für verbesserungswürdig: er hätte den Gemeinderat vorher informieren müssen. Der BZ wurde daraufhin ein Text von uns übermittelt, mit der Bitte um Richtigstellung. Dies wurde abgelehnt, da unser Text sich widerspräche. Wir würden den Vorstoß begrüßen, aber die Vorgehensweise kritisieren. Originalzitat der BZ: „Aber der Vorstoß ist die Vorgehensweise“. Was soll man zu solch einer Rechtfertigung noch sagen?

Text der Fraktion FL/FF für das Amtsblatt von Freiburg

FL/FF-Anzeige im Stadtkurier vom 08.12.2016

Logo_Fraktion_FL_FF

Am 8. Dezember 2016 ist im Freiburger STADTKURIER (auf der 3. Seite) die 6. große Anzeige der Fraktionsgemeinschaft Freiburg Lebenswert/Für Freiburg /FL/FF) erschienen. Die Fraktion möchte in der bereits 2015 gestarteten Image- bzw. Anzeigenkampagne – ähnlich wie das andere Fraktionen auch tun – auf die geleistete Arbeit im Gemeinderat sowie auf die von ihr vertretenen Themen aufmerksam machen.

In der neuesten Anzeige sind folgende Beiträge zum Themen-Schwerpunkt Baupolitik enthalten:

  • FL/FF als Bauverhinderer? – Von wegen! Anhand der Zahlen zeigt sich, dass der immer wieder gegen uns erhobene Vorwurf, wie seien “Bauverhinderer” nachweislich nicht stimmt.
  • Alibi-Veranstaltung Perspektivplan – Die Praxis hat gezeigt, dass der Perspektivplan entgegen allen Versprechungen, einzig und allein der Realisierung von Bauflächen zum Wohle von Investoren und Spekulanten dient.
  • Wann platzt die Immobilienblase? – Experten weisen im SPIEGEL nach, dass deutsche Städte am Bedarf vorbei viel zu viel bauen und dabei die Gefahren einer Immobilienblase ignorieren.
  • OB in der Pflicht, seine Versprechen einzuhalten – Gutachten sowie alte und neue Realitäten widersprechen den Zusagen und Versprechungen, die im Wahlkampf um den Standort des SC-Stadion-Neubaus im Wolfswinkel gemacht wurden. Damit existiert die Geschäftsgrundlage für das Abstimmungsergebnis nicht mehr.
  • Weiterlesen

    Die Freiburger entscheiden über das Stadion

    Bildung-und-Soziales_03

    Dass man auch neutral und ogjektiv über den Bürgerentscheid zum SC-Stadionneubau berichten kann, beweist uns die überregionale Presse. Siehe zum Beispiel die Suttgarter Zeitung vom 28.01.2015. Am Ende des Beitrags heißt es dort: “Vor seiner Wiederwahl 2010 war Salomon noch gegen ein neues Stadion, jetzt muss er auf einen Sieg hoffen. Wie auch der Sportclub beim Rückrundenstart am Samstag gegen Eintracht Frankfurt. Seine letzten Testspiele verlor Freiburg gegen Karlsruhe 0:5 und gegen Basel 0:2.” Es wird spannend am Sonntag und es kommt auf jede Stimme an!

    Politische Kultur, Satire und bösartige Vergleiche

    Presseerklärung vom 22.10. 2014

    Freiburg Lebenswert (FL) distanziert sich von dem unakzeptablen Vergleich mit der  Terrororganisation (IS) auf einer Fotomontage, die „Die Partei Freiburg“ auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht hat. FL ist mit dem Satire-Profi Deutschmann der Überzeugung, dass diese Fotomontage nicht als eine gelungene Satire angesehen werden kann. Deshalb stehen ihr auch nicht die künstlerischen Freiheiten dieser Gattung zu.

    Bei aller Gelassenheit, zu der bei Fällen satirischer politischer Auseinandersetzung zu Recht geraten wird, muss in diesem Fall die Verletzung der Persönlichkeitsrechte eines politischen Vereins und ihrer Vorsitzenden im Mittelpunkt stehen, weil dem Vergleich zum IS jeglicher inhaltliche Bezug fehlt und dies lediglich der Verunglimpfung und Provokation dient.

    Wichtig ist es für FL zu betonen, dass im Unterschied zu echter satirischer Kritik das Verhöhnen von demokratischen Entscheidungsprozessen sowie der daran beteiligten Personen der politischen Kultur in unserer Stadt schadet. FL ist dem Oberbürgermeister und der überwältigenden Mehrheit der Stadträte deshalb sehr dankbar für die Solidarität mit ihrer Stadtratskollegin Gerlinde Schrempp und für die Verurteilung der Fotomontage-Aktion, die letztlich auch der Fraktion des Herrn Waldenspuhl schade.

    Siehe: Ausführliche Presseerklärung (PDF)

    Freiburg Lebenswert e.V.
    Pressesprecher: Michael Managò
    E-Mail:

    Pressekonferenz zu Stadtbild, Stadtklima und Bürgebeteiligung

    Am 25. April 2014 fand im “Schützen” (in der Breisgauerstr. in Lehen) die 3. Pressekonferenz von Freiburg Lebenswert zu den Themen  “Stadtbild und Baukultur” (präsentiert von Michael Managò), “Echte Bürgebeteiligung” (präsentiert von Ulrich Glaubitz) sowie “Stadtklima in Freiburg” (präsentiert von Gerlinde Schrempp und Dr. Kerstin Langosch) statt.

    In Anwesenheit und unter Beteiligung einiger weiterer Kandidaten von Freiburg Lebenswert (Monika Friedemann, Bernd Veser, Dr. Wolf-Dieter Winkler und Dr. Dieter Kroll) beantworteten die o.g. Referenten unter Leitung der Pressereferentin von Freiburg Lebenswert, Dr. Friederike Zahm, die Fragen der Journalisten.

    Die Texte der Präsentationen hier noch einmal für alle zur Einsicht: Texte_der_Praesentationen_zur_PK_25.04.2014  (PDF-Datei)

    Neuer Wohnraum ist nicht gleich bezahlbarer Wohnraum

    Folie9

    Am 30. März erschien in der Zeitung “Der Sonntag” ein Interview zur Wohnungssituation in Freiburg. Darin spielt der Geschäftsführer der Vereinigung Freiburger Wohnungs- und Gewerbeunternehmen, Herr Rechtsanwalt Alexander Simon, mit Äußerung, dass „manche Leute in der Stadt bereits eine „Das Boot ist voll“ Diskussion führten, auf die neue Freiburger Gemeinderatsliste „Freiburg Lebenswert“ an.

    Dazu hat Gerlinde Schrempp, erste Vorsitzende und Spitzenkandidatin von Freiburg Lebenswert, eine Stellungnahme verfasst, die wir hier nun veröffentlichen möchten, da sie in “Der Sonntag” nicht erscheinen ist.

    Stellungnahme von Gerlinde Schrempp (PDF):
    Antwort_auf_Interview_mit_A_Simon_in_Der_Sonntag

    Link: “Der Sonntag” vom 30.03.2014 (siehe Seite 2)

    image_pdfimage_print