Falsche, diskriminierende Vorurteile

Dass die Badische Zeitung (BZ) immer wieder versucht, Freiburg Lebenswert (FL) als „Neinsager“ oder gar als rechtslastig darzustellen ist ein schon lange anhaltendes Ärgernis. Nun tat sie das in der Berichterstattung nach der Gemeinderatswahl wieder, obwohl es für die Behauptungen keinerlei Belege gibt. Das Programm, die Beiträge auf der Homepage und alle Aussagen von FL sagen das Gegenteil (siehe z.B.: https://freiburg-lebenswert.de/verein/wer-sind-wir/).

Auch die ausgewogenen und besonnenen Positionen von FL zu Themen wie Asylrecht, Migration, Integration (siehe: https://freiburg-lebenswert.de/unser-programm/asylrecht-migration-integration/) sprechen eine völlig andere Sprache. FL hat sich über Wahlerfolge links-liberaler Bürgerbewegungen ebenso gefreut (siehe: https://freiburg-lebenswert.de/sieg-der-sozial-liberalen-buendnisse-bei-kommunalwahl-in-spanien/) wie über Artikel in links-liberalen Zeitungen, die von den „Grenzen des Wachstums“ warnen (siehe: https://freiburg-lebenswert.de/als-stadt-staendig-wachsen-zu-wollen-ist-kindisch/). Warum soll ein Verein, der sich für Bürgerechte, Klimaschutz, Stadtbild, Denkmalschutz, bezahlbaren Wohnraum oder die Grenzen des Wachstums einsetzt „rechtslastig“ sein? Der Vorwurf ist doch geradezu absurd!

Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler (FL) spricht bei der Schülerdemo “Friday for future” in Freiburg am 18.01.2019 (Foto: W. Deppert)

Konstruktive Sacharbeit und Erfolge der Fraktion FL/FF im Gemeinderat, wie die Zustimmung zum 50%-Beschluss für sozialen Wohnungsbau (ohne die Stimmen von FL/FF wäre dieser nicht zustande gekommen), das Auf-den-Weg-bringen der Erhaltungssatzung, die Zustimmung zu zahlreichen Bauprojekten fällt in der Berichterstattung der BZ immer wieder unter den Tisch. Auch dass Dr. Wolf-Dieter Winkler (FL) der erste Stadtrat war, der bei “Fridays for future” auf dem Platz der Alten Synagoge aufgetreten ist, fand keinerlei Beachtung.

FL ist ausdrücklich parteiunabhängig, folgt keiner Ideologie, sondern ist an kommunalen Sachthemen orientiert. Bei der Wählervereinigung sind Mitglieder von „Die Linke“ genauso aktiv, wie Mitglieder der CDU oder ehem. Mitglieder der Grünen oder der SPD. Der Vorwurf „rechts“ zu sein, ist so absurd wie verfälschend und diskriminierend, da er mit der Realität nichts, aber auch gar nichts zu tun hat. Diese ständige Etikettierung sowie das Festhalten an einem unbegründeten Vorurteil sind unredlich. Von einer Tageszeitung, die den Anspruch hat serös zu sein, kann man mehr Niveau und Recherche erwarten.

Gerlinde Schrempp (links) und Regelindis Managò (rechts) gemeinsam mit den “Omas gegen Rechts” im Wahlkampf 2019 unterwegs auf dem Wochenmarkt in Herdern (Foto: M. Managò)
Hilke Schröder (mitte) gemeinsam mit den “Omas gegen Rechts” im Wahlkampf 2019 unterwegs auf dem Wochenmarkt in Herdern (Foto: M. Managò)

Zusammen mit den „Omas gegen Rechts“ und anderen haben Mitglieder von FL gegen den Auftritt der AfD in der Aula der Weiherhofschulen in Herdern demonstriert und sich damit auch gegen das Vergessen gewandt, dass antidemokratische Kräfte die Weimarer Republik damals zu Fall gebracht haben. Wer Kurt Sontheimers Buch „Antidemokratisches Denken in der Weimarer Republik“ gelesen hat weiß, dass dazu auch das Verunglimpfen der Parteien der demokratischen Mitte gehörte.

Siehe dazu auch: https://freiburg-lebenswert.de/ein-moeglichst-wahrheitsgetreues-bild-kann-nur-im-wettbewerb-entstehen/

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