Umweltorganisationen zum Stadttunnel

Die „Initiative Statt Tunnel“ und andere Umweltorganisationen und -Verbände wie Greenpeace, BUND, die Bewegung Extinction Rebellion, die Initiativen Freiburger Fuß- und Radentscheid oder Parents for Future, haben sich an alle Fraktionen im Gemeinderat und in einem gemeinsamen Brief an Baubürgermeister Haag gewandt.

Gerne möchten wir Ihnen die Forderungen und Einwände zur Planung des Freiburger Stadttunnels, die darin geäußert werden, hier zugänglich machen. Siehe: Anfrage von „Extinction Rebellion Freiburg“ zum Planungsstand des Freiburger Stadttunnels (Antwort vom 13.03.2021 auf das Schreiben von Herrn Dr. Haag vom 17.02.2021).

Das Nachdenken über einen Verzicht auf einen Autobahn-Tunnel mitten durch Freiburg, der zudem durch einen Vollanschluss bei Ganter die Wiehre erheblich in Mitleidenschaft ziehen wird, lohnt sich. Zumindest der Verzicht auf den Vollanschluss bei Ganter muss Thema bei den Planungen sein und bleiben.

Freiburg Lebenswert (FL) setzt sich, wie der Name schon sagt, für eine lebenswerte Stadt ein. Eine Forderung, die nur umgesetzt werden kann, wenn der individuelle Autoverkehr massiv zurückgedrängt wird. Das war auch der Grund, warum FL im Gemeinderat bei den Haushaltsberatungen die finanziellen Forderungen der Freiburger Fuß- und Radentscheid-Initiative komplett in einem Antrag übernommen hat, der erwartbar von allen Fraktionen abgelehnt wurde. Bedauerlicherweise haben auch in Freiburg die meisten Stadträte immer noch nicht begriffen, dass ein “Weiter so” beim Straßenbau, bei der Flächenversiegelung und Vernichtung von landwirtschaftlichen Flächen durch neue Baugebiete oder gar Stadtteile, die Menschheit schrittweise immer weiter an einen klimatischen Kipppunkt geführt wird, ab dem es unweigerlich kein rettendes Ufer mehr geben wird.

In der „Initiative Statt Tunnel“ haben sich kritische BürgerInnen wie Reinhild Dettmer-Finke, Gabi Dierdorf, Volker Finke, Peter Janssen, Wielfried Telkämper sowie viele Umwelt- und Klimaorganisationen Freiburgs zusammengeschlossen. Sie stellt kritische Fragen, um ein Umdenken einzuleiten. Sie fordern: „Als erstes bedarf es eines Moratoriums, das alle Beteiligten dazu nutzen können, neue Fakten, Bedingungen und Zielsetzungen an die Stelle früherer Paradigmen zu stellen.“ Sie möchten die Fraktionen im Gemeinderat bitten, mit ihnen in ein Gespräch einzutreten, auch um alternative Mobilitätsstrategien für die Region zu entwickeln. Freiburg Lebenswert (FL) ist dazu bereit und unterstützt dieses Anliegen.

Siehe weitere Informationen bei https://stadttunnel.de/

Siehe auch: https://freiburg-lebenswert.de/unser-programm/stadttunnel/

Mehr zu den globalen Forderungen der Organisation Extinction Rebellion: https://extinctionrebellion.de/wer-wir-sind/unsere-forderungen/




Anfrage zu Dachausbau in der Sautierstraße

Zum Thema Dachausbau Wohnblock Sautierstraße 33-37 im Stadtteil Herdern hat Dr. Wolf-Dieter Winkler (FL) die folgende Anfrage (nach § 24 Abs. 4 GemO zu Sachthemen außerhalb von Sitzungen) vom29. März 2021 an den Oberbürgermeister Martin Horn gerichtet:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

der Wohnblock Sautierstraße 33-37 in Herdern wird momentan saniert. Das Gebäude soll nach Angaben von Anwohnern der Freiburger Stadtbau (FSB) gehören. Die Anwohner berichten, dass im Zuge der Sanierung Wohnungen im Dachgeschoss weggefallen und die zugehörigen Gauben durch kleine Dachflächenfenster ersetzt worden sind.

Im Freiburger Gemeinderat ist es weitgehend Konsens, dass Dachgeschossausbau zu dem Maßnahmenkatalog gehört, der ein Bauen auf der „grünen Wiese“ zumindest reduzieren soll und wofür das Referat für Bezahlbares Wohnen eingerichtet wurde. Wenn die Beobachtungen der Anwohner richtig sind, dann würde das den Willen des Gemeinderates konterkarieren.

Hierzu meine Fragen:

1) Ist es richtig, dass der genannte Wohnblock der FSB gehört?

2) Ist es richtig, dass im Zuge der Sanierung Dachgeschosswohnungen aufgegeben wurden und wenn ja, aus welchem Grund?

Für eine zeitnahe Beantwortung der Fragen wäre ich Ihnen dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Wolf-Dieter Winkler (Stadtrat)

Durch Dachgeschossausbau in Altbauten kann enorm viel – zu einem großen Teil auch bezahlbarer – Wohnraum geschaffen werden. (Foto: M. Managò)



“Nie abreißen, nie einen Baum fällen“

Die französischen Architekten Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal wurden mit dem Pritzker Architekturpreis, der renommierteste Auszeichnung für Architekten, ausgezeichnet. Das Duo hat in seiner Arbeit vor allem einen Vorsatz: Nichts abreißen!

Auf diese Art und Weise haben die beiden viele bestehende Gebäude in neue, oft auch erschwingliche Wohnanlagen umgebaut. “Nie abreißen, nie einen Baum fällen, nie eine Reihe Blumen herausnehmen”, sagt Vassal. Sondern, so meint er: “Die Erinnerungen an die Dinge, die da waren, bewahren und den Menschen, die dort leben, zuhören.”

Siehe mehr bei:  https://www.sueddeutsche.de/kultur/architektur-pritzker-preis-fuer-architektur-duo-lacaton-und-vassal-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210316-99-847515!amp

Jean-Philippe Vassal ist auch Professor für Architektur an der Universität der Künste (UDK) in Berlin. Der Pritzker-Preis gilt als die renommierteste Auszeichnung der Architektur-Branche (sozusagen „der Nobelpreis“ für Architekten) und ist mit 100 000 Dollar dotiert. Frühere Preisträger waren unter anderen Zaha Hadid, Rem Koolhaas, Norman Foster oder Peter Zumthor.

In der Begründung der Jury heißt es: “Indem sie die Verbesserung des menschlichen Lebens durch eine Perspektive der Großzügigkeit und Benutzungsfreiheit priorisieren, sind sie in der Lage dem Individuum sozial, ökologisch und wirtschaftlich zu nützen und der Entwicklung einer Stadt zu helfen”.

“Nie abreißen, nie einen Baum fällen, nie eine Reihe Blumen herausnehmen. Die Erinnerungen an die Dinge, die da waren, bewahren und den Menschen, die dort leben, zuhören.”

Unserer Stadt helfen, das wünschen wir uns auch für Freiburg: von dem ewig gestrigen, antiquierten Weg, alles abreißen und neu bauen zu wollen, endlich abzurücken. Es wäre an der Zeit, denn meist wird die „graue Energie“, die auch bei Abriss und Neubau entsteht, unterschlagen, wenn der klimafreundliche Neubau beleuchtet werden soll.

So sieht das Gelände in der Sternwaldstraße aus, auf dem ein schweizer Investor auf engstem Raum nachverdichten will: Die Bäume sind allesamt gefällt, obwohl noch keine Baugenehmigung vorliegt (Foto: Peter Vogt).
Das Haus in der Wintererstraße 28 stand unter Denkmalschutz, wurde aber dennoch mit fadenscheinigen Beründungen abgerissen! (Foto: H. Sigmund)



Inakzeptables Verhalten der FSB im Metzgergrün

Pressemitteilung vom 20. 03. 2021

Mit großer Bestürzung hat auch die Wählervereinigung Freiburg Lebenswert (FL) die Meldungen im Quartier „Metzgergrün“ zur Kenntnis genommen. Wir schließen uns dem Brief von Herrn Baiker (vom 26.02.2021) an, in dem von einem „unmöglichem, unglaublichem Vorgang“ die Rede ist: „Die Bürgerschaft wurde in einer Nacht-und-Nebel-Aktion vor vollendete Tatsachen gestellt. So darf eine Stadt nicht mit ihrer Bürgerschaft umgehen.“ Das Freiburger Mieterbündnis sprach gar von „Verwüstungen im Metzgergrün“, die „Ausdruck einer obrigkeitsstaatlichen Denkweise des Kahlschlagens“ sind.

Ebenso sprechen viele Stadträte und Aufsichtsräte der Freiburger Stadtbau (FSB) davon, dass „vor allem durch die Baumfällung Ende Februar und die nicht ausreichende Kommunikation im Vorfeld bei den betroffenen MieterInnen Vertrauen in die Freiburger Stadtbau als Projektträger und Vermieter verspielt wurde.“ Tatsächlich ist hier das Vertrauen nicht nur bei den MieterInnen völlig verloren gegangen. Diese schreiben in einer Stellungnahme vom 13.03.2021 an die Stadt: „Als Ihre MieterInnen haben wir Ihnen vertraut, dass Sie bei anstehenden Baumaßnahmen ehrlich mit uns kommunizieren. Zu Unrecht, wie wir jetzt feststellen (…) Aufgrund der bisher gemachten Erfahrungen wollen wir uns nicht weiter bei der Planung für das Projekt Metzgergrün von Ihnen instrumentalisieren lassen. Daher werden wir nicht länger am Projektbeirat teilnehmen.“

Dieser Umgang mit den Bewohnern im Metzgergrün, oftmals sind das Menschen, die besonderer Hilfe und Rücksichtnahme bedürfen, ist verantwortungslos und inakzeptabel. Die mangelnde, sog. Kommunikation war eine Katastrophe. In dem Quartier wird viel ehrenamtliche Arbeit geleistet. Statt auf die Mieter zu hören und sich mit deren Wünschen auseinander zu setzen, werden hier gute, gesunde Strukturen mutwillig zerstört.

Die Verantwortung für dieses rücksichtslose Vorgehen muss geklärt werden.

Freiburg Lebenswert plädiert dafür, die bestehenden Gebäude zu erhalten und behutsam zu renovieren, statt sie abzureißen und gleichzeitig alles Grün zu zerstören. Wie so oft wird die “graue Energie”, die auch bei Abriss und Neubau entsteht, unterschlagen, wenn der klimafreundliche Neubau beleuchtet werden soll.

Solidarität mit betroffenen Bürgern. Hier: Protest der Anwohner gegen des Abriss der intakten, schützenswerten Gebäude de Genossenschaft in der Quäkerstraße (Foto: M. Managò)
FL-Plakat aus dem Jahr 2014 (mit “Modernisierung” ist hier eine umfassende, luxuröse und teuere Grunderneuerung gemeint.)



OB-Kandidat in Oldenburg Daniel Fuhrhop

Als parteiloser Kandidat tritt Daniel Fuhrhop für die Grünen in Oldenburg als Oberbürgermeister an. Sein Leitmotiv lautet „Entspannt nachhaltig“. Der Unternehmer, Autor und Wirtschaftswissenschaftler ist unter anderem Autor des Buches „Verbietet das Bauen“, das uns viele Argumente und konstruktive Alternativen zum „Bauen auf Teufel komm raus“ geboten hat.

So schreibt er auf seiner Homepage: „Manche kritisieren mein erstes Sachbuch „Verbietet das Bauen!“ für dessen radikal übertriebenen Titel. Doch genauso radikal übertrieben ist die Parole „Bauen Bauen Bauen“, die manche Politiker wiederholen: Man sollte Flächenverbrauch vermeiden und nicht um jeden Preis verdichten; zudem verursachen Bau und Betrieb von Gebäuden vierzig Prozent der Treibhausgase. Darum muss man gut überlegen, ob und was man baut.“

Siehe: https://www.daniel-fuhrhop.de/

Als Autor schreibt er über die Klimasünden Zement und Bauschaum, über die Schaffung bezahlbaren Wohnraums in Altbauten, über ökologisches Bauen und vieles mehr. Und er tritt im Wahlkampf für „nachhaltigen Verkehr“ und eine Verkehrswende ein, plädiert für „grüne Flaniermeilen“, das Anpflanzen von Bäumen und kritisiert das ungezügelte, nur vom Profit getriebene Wachstum in den Städten.

All diese Themen entsprechen eins zu eins dem Programm von Freiburg Lebenswert. Und seine Kandidatur als parteiloser Kandidat der Grünen in Oldenburg zeigt, wie weit die Grünen hier in Freiburg von den Zielen anderer grüner Ortsverbände in Deutschland entfernt sind.

Siehe: https://www.verbietet-das-bauen.de/buch/

Vortrag von Daniel Fuhrhop für FL in Freiburg (Bild: Dr. W. Deppert)
Daniel Fuhrhop: “Verbietet das Bauen!”



Umstellung vom Gelben Sack auf Wertstofftonne

Schon lange werden die gelben Säcke kritisiert, da sie sehr schnell reißen, dann den Müll in den Straßen verteilen und wilde Tiere anziehen. Seit deren Einführung stehen die gelben Säcke deshalb bei vielen Bürgern in der Kritik. Immer wieder wird deshalb von Vielen die Wiedereinführung der gelben Wertstofftonne gefordert.

Nun haben, ganz aktuell, auch die SPD-Kreistagsfraktion und anderer Fraktionen des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald deren Wiedereinführung gefordert. FL-Stadtrat Dr. Wolf-Dieter hat sich dieser Forderung angeschlossen und dazu den folgenden „Offenen Brief“ an OB Martin Horn verfasst:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

1993 wurde in Freiburg die „gelbe Tonne“ zur Sammlung von Verpackungen aus Metall und Plastik eingeführt. 1997, also bereits vier Jahre später, wurde zum Unverständnis vieler Freiburger die „gelbe Tonne“ durch den „gelben Sack“ ersetzt. Seitdem führt der „gelbe Sack“ mit seiner leicht reißbaren Folie regelmäßig zu Beschwerden über verteilte Abfälle in den Straßen und Grünanlagen.

Die Ursachen zerrissener Säcke sind scharfkantige Abfälle, zu schwerer Inhalt oder Tiere wie beispielsweise Rabenkrähen, Füchse, Ratten oder Igel, die die Folie auf der Suche nach Fressen aufreißen. Besonders unangenehm sind Abholtage mit stürmischem Wetter, weil die meist leichten Säcke vom Wind durch die Gegend gerollt und, wenn sie auf der Straße landen, von darüberfahrenden Autos aufgerissen werden. Immer mehr Kommunen, wie zuletzt Münster und Augsburg, stellen daher auf die „gelbe Tonne“ oder besser noch auf die Wertstofftonne um.

Die Wertstofftonne erleichtert die Abfalltrennung, da nicht mehr zwischen Verpackungen und Nicht-Verpackungen unterschieden werden muss. Alle Metall- und Plastikartikel, aber auch kleinere Elektrogeräte könnten über die Wertstofftonne entsorgt werden. Aufwändige Fahrten zum Recyclinghof oder Sperrmüllsammlungen können entfallen oder reduziert werden. Die langen Schlangen wartender Autofahrer vor den Recyclinghöfen würden der Vergangenheit angehören. Und zig-Millionen Plastiksäcke können eingespart werden. Für Freiburg ist ein Wegfall von mindestens 2 Mio. gelber Säcke pro Jahr zu erwarten!

Der Recyclinganteil an Plastik und Metallen würde enorm erhöht werden. Glas und Altkleider würden wie bisher über Glas- bzw. Altkleidercontainer, Papier über die Papiertonne und Bioabfälle über die Biotonne entsorgt werden. Über die Restmülltonne wären im Wesentlichen nur noch Hygieneartikel und Kehricht zu entsorgen. Mehr Recycling würde daher auch zu einer Reduzierung der notwendigen Verbrennungskapazitäten führen. Deutschlandweit rechnet der NABU mit einem Einsparpotenzial von 700.000 Tonnen CO2, was etwa dem jährlichen Klimagas-Ausstoß von 350.000 Pkw mit einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern entspricht. Weitere Vorteile sind, dass durch vermehrtes Recycling Rohstoffe geschont werden, die dann den nachfolgenden Generationen zur Verfügung stehen. Weniger Rohstoffabbau bedeutet immer auch mehr Natur- und Umweltschutz, weil Ökosysteme erhalten bleiben, weniger Abraum anfällt und weniger Schadstoffe entstehen, die bei Abbau und Transport der Rohstoffe freigesetzt werden.

Für die Haushalte würde sich allerdings die Tonnenanzahl von drei auf vier erhöhen (Wertstoffe, Papier, Bioabfall, Restmüll), was von vielen Bürger angesichts der Nachteile der gelben Säcke als zumutbar akzeptiert würde. Die von ASF und Umweltdezernat gegen die Wertstofftonne angeführten Fehlwürfe sind zwar nicht von der Hand zu weisen, ließen sich aber durch konsequente Aufklärungsarbeit sicher lösen.

Ich schließe mich daher den Forderungen der SPD-Kreistagsfraktion und anderer Fraktionen des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald an und bitte die Verwaltung zu prüfen, ob nicht auch in Freiburg zeitnah die Wertstofftonne eingeführt werden könnte.

Dr. Wolf-Dieter Winkler

Schon lange werden die gelben Säcke kritisiert, da sie sehr schnell reißen, dann den Müll in den Straßen verteilen und wilde Tiere anziehen. (Bild von Gerd Altmann auf Pixabay)



Roden und bauen ohne Baugenehmigung

Elon Musk baut für Tesla eine Mega-Fabrik in Brandenburg. Das Gelände ist Wasserschutzgebiet, in dem ein Bauvorhaben in dieser Größenordnung eigentlich verboten ist. Das vorhandene Wasser wird angesichts der Trockenheit in Brandenburg für die Bevölkerung und Fabrik ganz sicher nicht ausreichen, denn das Tesla-Werk wird so viel Wasser verbrauchen wie eine 40.000-Einwohner-Stadt.

Eine endgültige Baugenehmigung liegt bis heute nicht vor. Dennoch wurden bereits 60 ha Wald gefällt und die Fabrik ist schon fast fertig, da das Landesamt für Umweltschutz Tesla immer wieder vorzeitige Befreiungen von Auflagen und vorläufige Vorabgenehmigungen ausstellt. Das Amt untersteht dem grünen Brandenburgischen Umweltminister Axel Vogel. Damit sind grüne Politiker für eine gigantische Umweltzerstörung im Wasserschutzgebiet verantwortlich.

Der Steuerzahler soll außerdem umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen bezahlen. Musk hat schon angekündigt, keine Gewerkschaften im Unternehmen zulassen zu wollen. Auch in Amerika setzt sich Musk über geltende Gesetze zu Gesundheits- und Arbeitsschutz hinweg. Er ist außerdem ein Corona-Leugner und -Verharmloser, bekam aber jüngst von Gesundheitsminister Jens Spahn einen Preis des Axel-Springer-Verlags überreicht.

Bauen und Bäume fällen ohne Baugenehmigung, Sondergenehmigungen für Bau- und Prestigeobjekte, das sich Hinwegsetzen über Bedenken und Einsprüche von Experten und Anwohnern… so Manches erinnert an Vorgänge in Freiburg, auch wenn hier die Dimensionen kleiner sein mögen.

Siehe dazu das Video zu einer Sendung mit dem Titel „Turbo, Tempo, Tesla“ des Magazins Frantal21 in der ZDF-Mediathek (verfügbar bis 16.03.2022):

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/dokumentation-turbo-tempo-tesla-elon-musk-in-brandenburg-100.html

Kiefernwald in Brandenburg: so sah das Gelände vor dem Bau der Tesla-Megafabrik aus (Foto von Christopher Winkler auf Pixabay)
Nun wurde im Wasserschutzgebiert gerodet und gebaut: bis heute ohne Baugenehmigung! (Foto von Siggy Nowak auf Pixabay)



„Der Vollzugsdienst ist ein wichtiger Baustein der Sicherheitspartnerschaft“

Pressemitteilung vom 18. März 2021

Freiburg Lebenswert (FL) schließt sich den Pressemitteilungen vieler Bürgervereine, Institutionen und Gastronomen sowie einiger anderer Gemeinderatsfraktionen in Freiburg an: Auch wir sind sehr verwundert über die Vorschläge zur Kürzung bzw. Abschaffung des “Vollzugsdienstes der städtischen Polizeibehörde” (VD). Wir sehen keinen Grund, den geltenden Gemeinderatsbeschluss zu verändern und den VD, der ein wichtiger Baustein der Sicherheitspartnerschaft zwischen Stadt und Land ist, aufzugeben oder personell und finanziell zu beschränken.

Wir wollen und müssen die Sorgen und das Sicherheitsbedürfnis der Bürger, Händler und Gastronomen ernst nehmen, da die Sicherheit wichtig und wesentlicher Teil der Lebensqualität ist. Der VD hat sich bewährt und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt. Deshalb hatte sich FL von Anfang an für dessen Einsetzung eingesetzt.

Sollte in der 2. Lesung zum Doppelaushalt in der nächsten Woche aufgrund der Anträge der Fraktionen von „Grünen, Eine Stadt für alle und JUPI“ eine Reduktion des städtischen Vollzugsdienstes beschlossen werden, so wäre dies eine Entscheidung, die sich gegen das Sicherheitsbedürfnis der Freiburger Bürger richtet.

Der VD hat sich bewährt und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt. (Foto: Pixabay)



Beispielhafte Stadtgrün-Initiative in Zürich

Die Zeit des Abwartens und Hinhaltens sei abgelaufen, so der Verein Stadtgrün, der mit Unterstützung von Stadt Zürich eine Volksinitiative Stadtgrün lanciert hat, die am 12. März mit über 4300 Unterschriften bei der Stadtkanzlei eingereicht wurde. Diese Initiative deckt sich mit den Zielen des Vereins Freiburg Lebenswert e.V. (FL). Wir möchten die Initiative als beispielhaft, auch für Freiburg hervorheben und werden uns, zusammen mit Experten, in Kürze mit einem Webinar mit der Thematik beschäftigen!

„Der Klimawandel ist keine abstrakte Bedrohung mehr, die vielleicht in ferner Zukunft eintreffen könnte, sondern bereits heute spürbare Realität“, schreiben die Verantwortlichen der Stadtzürcher Volksinitiative Stadtgrün. Besonders in den Städten mit ihren versiegelten Flächen sei der Hitzeinseleffekt immer stärker spürbar. „Ihn zu minimieren und die Lebensqualität langfristig zu erhalten, ist eine dringende Herausforderung“, so die Initianten.

Siehe: https://www.lokalinfo.ch/news/artikel/stadtgruen-initiative-eingereicht

Siehe auch: https://www.stadtgruen.jetzt/




“La femme est l’avenir de l’homme”

„Sie gründen Unternehmen, führen Konzerne, organisieren den Umbruch oder treiben die Forschung voran: Frauen, die dieses Land voranbringen. (…) Sie stehen für Innovation, Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Unternehmensführung“, so schreibt das „Handelsblatt“ zum Weltfrauentag. Auch das lange Zeit Männer-dominierte Wirtschaftsblatt hat übrigens neuerdings, zumindest eine stellvertretende, Chefredakteurin.

Eigentlich ist das deutsche Grundgesetz eindeutig und unmissverständlich. So steht es dort in Artikel 3: “Niemand darf wegen seines Geschlechts (…) benachteiligt werden.” Dennoch, und trotz aller Erfolge: Frauen sind in vielen Wirtschaftszweigen und in Führungspositionen unterrepräsentiert. Und sie erhalten bis heute weniger Lohn: Im vergangenen Jahr verdienten Frauen in Deutschland 18 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Es ist also noch viel zu tun und es muss sich noch einiges ändern. Auch braucht es mehr dazu, als einen “Internationalen Frauentag”, der uns am 8. März an all das erinnern soll.

Unser Beitrag zum „Weltfrauentag“ ist ein Chanson von Jean Ferrat: “La femme est l’avenir de l’homme” (übersetzt: Die Frau ist die Zukunft des Mannes). Hier das Lied auf YouTube:

Und hier der Text mit einem (wenn auch fehlerhaften) Übersetzungsversuch: https://lyricstranslate.com/de/la-femme-est-lavenir-de-lhomme-die-frau-ist-die-zunkunft-des-mannes.html