Propaganda und Populismus

Der Wolfswinkel: Hier soll das neue Stadion gebaut werden.
Der Wolfswinkel: Hier soll das neue Stadion gebaut werden.

Ohne dass es dafür eine sachliche Grundlage gäbe (z. B. in Form qualifizierter Gutachten), betreiben die Stadt durch Pressekonferenzen und der SC durch Interviews derzeit eine propagandistische Kampagne mit Hilfe der Badischen Zeitung (BZ), die man gut auch als Populismus bezeichnen kann. Es geht um die Genehmigungsfähigkeit des SC-Stadion-Neubaus, die nach wie vor nicht feststeht. Darüber steht natürlich kein Wort in der BZ. Dennoch wird – wie schon mehrfach zuvor – so getan, als wären alle Hindernisse beseitigt und die Planung könne so fortlaufen und weiterbetrieben werden, als seien alle Zweifel beseitigt. Dem ist aber keineswegs so!

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Anfrage von FL/FF zu Mauerresten der Synagoge

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Bezüglich der Frage, was mit den Mauerresten der alten Synagoge geschehen soll, wurde korrekterweise die Jüdische Gemeinde Freiburg zu Rate gezogen. Diese wird zwar vertreten durch die Vorsitzende, Frau Katz, die aber keinen geistlichen Vorstand darstellt. Wir sehen ein Problem in der Tatsache, dass unter der Naziherrschaft die damalige Gemeinde nicht aus der alten Synagoge mit allen Thorarollen usw. ausgezogen ist und die Synagoge somit keine heilige Stätte mehr war, sondern diese wurde mit allen heiligen Gütern verbrannt. Das verkompliziert den Sachverhalt, der ohne die Einschaltung eines Rabbiners nicht zu klären ist. Unseres Wissens wurde aber kein Rabbiner hinzu gezogen, der allein eine Aussage über einen religiösen Hintergrund machen könnte. Da die Freiburger Jüdische Gemeinde derzeit keinen Rabbiner angestellt hat, hätte die Möglichkeit bestanden, den langjährigen Freiburger Rabbiner Soussan zu kontaktieren, der in Kirchzarten wohnt.

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„Stadtteil Dietenbach ist nicht notwendig“

Das landwirtschaftlich genutzte Dietenbach-Gelände (Foto: M. Falkner)
Das landwirtschaftlich genutzte Dietenbach-Gelände (Foto:  M. Falkner)

Dass der neu geplante Stadtteil Dietenbach viel zu teuer werden wird und schon aufgrund der jetzigen Berechnungen ein Defizit von über 50 Mio. Euro aufweist, ist mittlerweile allgemein bekannt und wird auch von niemandem bestritte. Dass es dadurch unmöglich sein wird, den benötigten bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist auch klar und unbestreitbar. Nun kommt aber noch der Aspekt hinzu, dass die Grundlage für den errechneten Wohnflächenbedarf, der als Begründungsgrundlage dient, unrealistisch und offensichtlich „herbeigerechnet“ ist.

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Namenumbenennungs- und Schilderergänzungs-Ratschläge

Auch der Name des Pathologen Ludwig Aschoff (1866-1942) steht auf der Liste der Kommission.
Auch der Name des Pathologen Ludwig Aschoff (1866-1942) steht auf der Liste der Kommission.

2012 (also noch bevor Freiburg Lebenswert in das Gremium gewählt wurde) setzte der Gemeinderat von Freiburg eine Kommission ein, die sämtliche etwa 1300 Straßennamen der Universitätsstadt auf Anstößigkeit untersuchen sollte. Die Kommission unter dem Vorsitz des Historikers Bernd Martin hat jetzt ihre Empfehlungen vorgelegt. Das Ergebnis lautet, dass die Kommission empfiehlt, 12 Straßen umzubenennen und bei weiteren 15 zusätzliche „Erläuterungen“ auf Schildern vorzunehmen.

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Empfehlswerter Film: Die Stadt als Beute

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Ab Donnerstag, den 20. Oktober zeigt das Kommunale Kino den hervorragenden Film Die Stadt als Beute von Andreas Wilcke. Die Offenheit mit der Investoren, Makler und Bauherren über den skrupellosen Ausverkauf von Wohnraum in Berlin sprechen, lässt den Zuschauer fassungslos und bedrückt zurück. Obwohl hier Berlin im Mittelpunkt steht, ist die Frage nach bezahlbarem Wohnraum und letztendlich danach, wem eine Stadt gehört und wer sie gestaltet auch in Freiburg hochaktuell. Der Film ist dabei ein brisantes, wichtiges Zeitdokument. (Text von: Florian Fromm, Kommunales Kino Freiburg e.V.)

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Dietenbach: „Baugebiet ohne Baugrund?“

Die betroffenen Landwirte im Dietenbach (Foto: M. Falkner)
Die betroffenen Landwirte im Dietenbach (Foto: M. Falkner)

Folgenden Leserbrief an die Badische Zeitung haben die betroffenen Landwirte geschrieben und auch uns, mit der Bitte um Veröffentlichung, zur Verfügung gestellt. Wir folgen dieser Bitte sehr gerne, da wir die Anliegen der Landwirte, denen Enteignung droht und deren Existenz teilweise zerstört würde, in weiten Teilen unterstützen. Denn in unserem Programm steht: „Wir treten für eine umweltschonende Landwirtschaft ein, namentlich auf der Gemarkung Freiburg. (…) Gerade weil Agrarlandschaften große Flächen einnehmen, kommt ihnen eine besondere Bedeutung für den Schutz der Umwelt sowie der Kulturlandschaft zu. (…) Landwirtschaftliche Flächen in Stadtnähe sind deshalb ein hohes Gut.“ (vgl. Landwirtschaft)

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Die Reste der Synagoge sichtbar erhalten

Die 1938 zerstörte Synagoge von Freiburg (Foto: Unbekannt - www.jgm-net.de)
Die 1938 zerstörte Synagoge von Freiburg (Foto: Unbekannt – www.jgm-net.de)

Pressemitteilung vom 06. Okt. 2016

Der Bericht in der Badischen Zeitung vom 04.10.2016 über die Funde des „Fundament-Mauerwerks“ der 1938 niedergebrannten und zerstörten Synagoge hat eine Diskussion darüber ausgelöst, was mit den Funden geschehen soll. Dass die Funde völlig „überraschend und unerwartet“ zu Tage traten verwundert uns etwas, da die Synagoge schließlich genau an dieser Stelle stand und es dort noch keine gravierende Eingriffe in die Tiefe gegeben hatte.

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FL-FF-Ortsbesichtigung im Mooswald

Fotomontage des Bürgervereins mit neuer Bebauung im Mooswald
Fotomontage des Bürgervereins mit neuer Bebauung im Mooswald

Bericht zur Fahrrad-Rundfahrt von FL/FF im Mooswald am 18. August 2016

Am 18.08.2016 lud die Fraktionsgemeinschaft Freiburg Lebenswert/Für Freiburg (FL/FF) zu einer Fahrradtour durch den Stadtteil Mooswald ein, um aufzuzeigen, welch starken Veränderungen dieses Quartier in letzter Zeit ausgesetzt ist und aufgrund der derzeitigen Bauplanungen noch ausgesetzt sein wird.

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Kirchstraße – zweierlei Maß beim Denkmalschutz

Das bemalte Haus in der Kirchstraße (Foto: Dr. W. Deppert)
Das bemalte Haus in der Kirchstraße (Foto: Dr. W. Deppert)

Die Eigentümerin des Hauses an der Ecke Kirchstraße / Konradstraße hat letztes Jahr beim Bauordnungsamt angefragt, ob eine Bemalung der Außenfassade erlaubt sei. Es wurde ihr mitgeteilt, es bestünde keine denkmalschützerische Vormerkung. Aufgrund dieser Auskunft und da die Fassade mehr als drei Jahrzehnte in einem hässlichen Zustand war, auch verunstaltet durch Schmierereien, wurde der Graffiti-Künstler Tom Brane beauftragt, die Fassade mit einem Gemälde zu versehen. Bevor der Künstler dieses jedoch fertigstellen konnte, wurde wegen einer „anonymen“ Anzeige vom Baurechtsamt verfügt, dass aus Denkmalschutzgründen die Arbeiten sofort eingestellt und das Gemälde übertüncht werden müsse.

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Aufruf zur Rettung des Landschaftsschutzgebiets Mooswald

Aufruf/Plakat der AG Mooswald
Aufruf/Plakat der AG Mooswald

Schon seit einiger Zeit sammelt die Bürgerinitiative AG Mooswald, ein Bündnis verschiedener Organisationen um den  Bürgerverein Mooswald, Unterschriften gegen die geplante Abholzung eines großen Areals des Mooswalds im Westen von Freiburg. Mittlerweile wurde auch zur Unterzeichnung einer Petition „Hände weg vom Mooswald“ aufgerufen, mit folgender Begründung:

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