Realitätsblase, Gentrifizierung und soziale Kälte in Freiburg

Am Ostermontag läuft in der ARD der erste Tatort, der in Freiburg spielt, mit Heike Makatsch als  „schroffe, unzugängliche Ermittlerin“, wie die Badische Zeitung (BZ) schreibt. In einem Interview, das sie der BZ in Berlin gegeben hat, antwortet sie auf die Frage nach der sozialen Kälte, die in der Tatort-Handlung in Freiburg gezeigt wird: „Die Stadt ist zwar schön zum Leben, aber auch teuer. Die Kehrseite dieser Realitätsblase ist die Gentrifizierung. Und wenn man Menschen die Heimat raubt, kann das dazu führen, dass sie sich wertlos fühlen und Todessehnsüchte entwickeln.“

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„Hol den Bürgermeister“

Ohne Bürgerbeteiligung lässt sich heute keine kommunale Politik mehr machen. „In Heidelberg hat man das mehr oder weniger bitter erkennen müssen, als der vom Stadtrat schon verabschiedete Plan für ein neues Kongresszentrum durch einen Bürgerentscheid gekippt wurde. Seitdem versucht die Verwaltung, alles richtig zu machen“, so wird in einer SWR2-Sendung dazu festgestellt. Dazu gehört auch das Projekt „Hol dir den Bürgermeister“, ein neues Form der Bürgerbeteiligung, das in Austin in Texas nun einen renomierten Preis erhalten hat.

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Ermutigende Reaktionen auf unseren Brief zum Denkmalschutz

Auf das gemeinsames Schreiben mehrerer Gruppierungen zum Thema „Stärkung des Denkmalschutzes in Baden-Württemberg“, das wir am 7. März 2015 an 393 Email-Adressen von Kandidaten gesendet haben, die sich bei den bevorstehenden Wahlen um ein Mandat im Landtag bewerben, haben wir einige für uns und unser Anliegen bemerkenswerte und ermutigende Rückmeldungen erhalten (u.a. auch vom Spitzenkandidaten der CDU, Guido Wolf). Eine Auswahl der aussagekräftigsten Antworten haben wir hier für Sie zusammengestellt.

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Zurück aufs Land

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„Jahrzehntelang verloren Frankreichs ländliche Regionen Einwohner, jetzt wachsen die Dörfer wieder – auch abseits der Tourismuszentren“. So heißt es in einer kurzen Notiz im Heft GEO 03/2016 (S. 23). Es wird dort berichtet, dass es Städter zum Leben und Arbeiten in die Dörfer zieht, weil sie Ruhe, Entspannung, Entschleunigung und Naturnähe suchen und das Geldverdienen durch das Internet ortsunabhängiger geworden ist. Die ländlichen Gebiete verzeichneten mit diesen Neuzugängen im Zeitraum zwischen 1999 und 2007 einen Nettogewinn von knapp 60.000 Bewohnern. In den französischen Alpen wächst die Bevölkerung derzeit durchschnittlich um 9 % pro Jahr. Die Regierung möchte diesen Trend stabil halten und unterstützt ihn durch geplante Maßnahmen. So soll auch in Regionen mit geringer Bevölkerungsdichte Highspeed-Internet zur Verfügung stehen oder es sollen junge Ärzte durch Anreize gewonnen werden, sich nach der Ausbildung auf dem Land niederzulassen, um die alte und neue Bevölkerung zu versorgen.

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