Städte für Menschen, nicht für Architekten

Jan Gehl will
Jan Gehl will „Städte für Menschen“ (Foto: Gene Driskell, Wikipedia)

„Liveable cities for the 21st century“, also: „Lebenswerte Städte für das 21. Jahrhunder“, so lautete der Titel des Vortrags, den der Kopenhagener Architekt und Städteplaner Jan Gehl am 22. Juli 2015 im Wintererfoyer des Freiburger Theaters hielt. Auch wenn der Vortrag mehr oder weniger eine Werbeveranstaltung für sein Buch „Städte für Menschen“ war, so enthielt er doch viele Appelle, die Städteplanern unbedingt ans Herz gelegt seien.

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Streit um den Schlossbergturm

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Der Schlossbergturm muss saniert werden. Allerdings besteht seit geraumer Zeit ein Streit darüber, ob in reiner Stahlbauweise oder unter erneuter Verwendung von Douglasienholz.

Die Stadtverwaltung möchte auf Holz verzichten, weil es zu schnell verrotte. Wenn dem tatsächlich so wäre, dann würde es keine Fachwerkhäuser geben, die mehrere hundert Jahre alt sind. Auch die vier Hauptstämme des im Jahr 1981 erbauten Schauinsland-Turms sind völlig intakt. Beim Schlossbergturm wurde der Fehler gemacht, dass bei seiner Fertigstellung im Jahr 2002 aus Zeitgründen unterlassen wurde, die Douglasienstämme zu imprägnieren.

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Müllplatz zwischen zwei Spielplätzen

„Achtung spielende Kinder“: Der „Müllspielplatz“ in Weingarten (Foto: M. Managò)

Zu einem „Sonntagsfrühstück“ mit Musik hatte die Bürgerinitiative „bi4w“ am 19. Juli in die Krozinger Straße 52 nach Weingarten geladen. Das Team der Bürgerinitiative um Konrad Braun wollte auf den schlechten Standort und die sich daraus ergebenden Zustände um den zwischen zwei Spielplätzen gelegenen Müllplatz aufmerksam machen. Siehe dazu das ausführliche Schreiben  der „bi4w“, das wir am Ende des Beitrags dokumentiert haben.

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Was ist das Gutachten zum Meierhof wert?

Das Areal des Kartäuserklosters in Freiburg: Unten in der Mitte der Meierhof, links oberhalb das Seniorenheim aus den 70er Jahren, in der Mitte oberhalb das alte Kloster und rechts neben dem Kloster die Baustellen für die Betonwürfel des UWC (Luftaufnahme vom 18.05.2014: Dr. W.-D. Winkler)
Das Areal des Kartäuserklosters in Freiburg (Luftaufnahme vom 18.05.2014: Dr. W.-D. Winkler)

Pressemitteilung vom 20.07.2015

Was ist das Gutachten eines schon beteiligten Experten wert? Das Stuttgarter Architekturbüro Hotz verantwortet das Gutachten zum Meierhof-Abriss, aber auch schon die gesamte Planung des UWC-Areals und ist deshalb in der Sache nicht unabhängig. Der Freiburger Architekt, Dipl-Ing. Tjark Voigts, hat sich nun in einem Schreiben an die Denkmalstiftung Baden-Württemberg gewandt. In dem Brief, den er auch den Fraktionen im Gemeinderat zugänglich gemacht hat, steht unter anderem:

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FL Stadtteilbegehung in Landwasser

Am 16. Juli 2015 fand unter der Führung von Stadträtin Gerlinde Schrempp und unseren Mitgliedern Martin und Liane Schemp eine Führung durch den Stadtteil Landwasser statt. Diesmal nahmen etwa 20 Mitglieder von Freiburg Lebenswert mit dem Fahhrad an der Begehung teil und ließen sich von den Ortsansässigen ihren Stadtteil, bereits sanierte Wohnhäuser, problematische Quariere und die Grünflächen zeigen. So auch den idyllischen und bei dem heißen Wetter als Erholungsbebiet sehr beliebten Moosweiher.

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Der Green City fehlt die Weitsicht

Im Freiburger Wochenbericht  vom 8. Juli berichtet auf Seite 2 unter der Überschrift „Der Green City fehlt die Weitsicht“ der Meteorologe Helmut Mayer in einem Interview über die Häufung von Extremhitze und die Versäumnisse der Stadt Freiburg. Die jüngste Hitzeperiode hat Menschen und Natur mächtig zu schaffen gemacht und die Frage aufgeworfen, ob Freiburg genügend auf den Klimawandel vorbereitet ist.

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Breiter Widerstand gegen Abriss des Meierhofs

Gegen den Abriss des Meierhofs der Kartause hat sich ein breiter Widerstand formiert. Neben Freiburg Lebenswert (FL), dem Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee, der Arbeitsgemeinschaft Stadtbild Freiburg und zahlreichen Bürgern in der Stadt hat sich  auch der bundesweit auftretende Verein „Stadtbild Deutschland e.V.“ mit einer Presseerklärung zu Wort gemeldet und sich gegen den Abriss des letzten erhaltenen Meierhofs eingesetzt.

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