Gerlinde Schrempp bei Baden-TV-Süd

Bei der Kommunalwahl im Mai erhielt Stadträtin Gerlinde Schrempp in Freiburg auf der Liste der Wählervereinigung Freiburg Lebenswert (FL) die meisten Stimmen. In einem neuen Format „MeinRat“ stellt der regionale TV-Sender „Baden-TV-Süd“ in den nächsten Wochen und Monaten in kurzen Interview-Beiträgen Menschen vor, die sich in den Gemeinderäten der Region politisch einsetzen. So wurde auch Gerlinde Schrempp (FL) interviewt und zu ihren politischen und privaten Zielen befragt. Hier der Link zu dieser Ausgabe von „MeinRat“, die am 18.07.2019 gesendet wurde:

Siehe: https://baden-tv-sued.com/meinrat-gerlinde-schrempp-freiburg-lebenswert




“Wir müssen auf die Finanzen achten”

Die FL-Spitzenkandidatin und Vorsitzende des Vereins
Freiburg Lebenswert e.V., Stadträtin Gerlinde Schrempp, hat dem Sender Baden-TV-Süd
ein Interview gegeben. Sie wird darin nach den größten Erfolgen und den größten
Enttäuschungen der letzten fünf Jahre der vergangenen Legislaturperiode des
Gemeinderats gefragt. Auch die Finanzen in Freiburg sind Thema in dem Interview.
Gerlinde Schrempp unterstützt in diesem Zusammenhang Finanzbürgermeister
Breiter und erinnert an seine mahnenden Worte angesichts der Finanzlage und Neuverschuldung
der Stadt.

Hier der Link zum Interview im TV-Sender Baden-TV-Süd:
https://baden-tv-sued.com/wir-mussen-auf-unsere-finanzen-aufpassen/

„In Freiburg wird Geld, das man nicht hat,
ausgegeben.” So wird Breiter in der Badischen Zeitung (BZ) zitiert. Er sei
“teilweise entsetzt gewesen über das Jubeln und Abklatschen im
Gemeinderat, der in der Haushaltsberatung im Frühjahr noch einmal kräftig die
Ausgaben erhöhte“. Überrascht war Breiter über die Rekordinvestitionen im
verabschiedeten Doppelhaushalt 2019/2020 in Höhe von 260 Millionen Euro und
meinte: “Ich mache ein großes Fragezeichen, ob die überhaupt umsetzbar
sind.”

Siehe in der BZ: https://www.badische-zeitung.de/freiburg/buergermeister-stefan-breiter-sieht-die-grenzen-des-freiburger-haushalts-erreicht–173010167.html

Stadträtin Gerlinde Schrempp (FL) im Interview bei Baden-TV Süd am 20.11.2018

Im Programm von Freiburg Lebenswert steht: „Oberstes Ziel im Bereich Wirtschaft und
Finanzen ist auch für Freiburg Lebenswert die Haushaltskonsolidierung. Jeder
Euro der nicht für Zinsen ausgegeben werden muss, erhöht den Handlungsspielraum
einer Gemeinde. Das Verlagern der Finanzprobleme und Schulden auf unsere Kinder
und weitere Generationen zeugt von mangelnder Verantwortung.“

Sowie: „In guten
Zeiten gilt es, Schulden zu tilgen, und nicht Begehrlichkeiten zu wecken, schon
gar nicht bei einem Schuldenstand von derzeit 188 Millionen Euro in Freiburg
(Stand: Frühjahr 2019; allerdings bei einem gleichzeitigen Investitionsstau von
ca. 400 Millionen Euro und Rekordinvestitionen im verabschiedeten
Doppelhaushalt 2019/2020 in Höhe von 260 Millionen Euro). Schulden sollten nur
kurzfristig, begrenzt, ganz gezielt und in wirklichen Ausnahmesituationen (z.B.
zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum durch die Stadtbau und dringend
notwendigen Sanierungen wichtiger Gebäude) aufgenommen werden.“

Siehe dazu in unserem Programm: https://freiburg-lebenswert.de/unser-programm/wirtschaft-und-finanzen/




Die Entscheidung ist gefallen, aber die Probleme bleiben

Trotz der mehrheitlichen Entscheidung im Gemeinderat am 24.07.2018 zum “Stadion-Neubau am Wolfswinkel” bleiben die vielen Probleme bestehen, die von den Kritikern angesprochen wurden. Sie können nun wohl nur noch vor Gericht endgültig entschieden werden.  Im Gemeinderat hat FL-Stadträtin Gerlinde Schrempp zum Thema Stadion-Neubau (Drucksachen G-18/112 und G-18/162 bis G-18/139) folgende Rede gehalten:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren Gemeinderäte,

ein Stadion wird geplant für mindestens 70 Jahre. Die ersten Tribünen des Schwarzwaldstadions wurden Anfang der 50er Jahre übrigens unter tatkräftiger Mithilfe der Familie Schrempp erbaut.  Gar keine Frage, dass der SC ein neues Stadion braucht, meine Fraktion ist keineswegs ein Gegner eines neuen Stadions, wir sind Standortgegner. Ich habe in zahlreichen Reden immer wieder gesagt, dass mit dem Standort Wolfswinkel das Problem Verkehrschaos, Dreck, Lärm usw. von der einen Seite der Stadt auf die andere Seite, nämlich den Westen, verlagert wird.

Stadträtin Gerlinde Schrempp (FL)

Für die angrenzenden Stadtteile, vor allem natürlich den Mooswald bedeutet das nichts anderes als 70 Jahre Lärm, Verkehrsprobleme, Einschränkungen insofern, dass die eigene Straße an Spiel- oder Eventtagen nicht anfahrbar sein wird, so wie dies in den vergangenen Tagen bei den Großkonzerten auf dem Messegelände schon der Fall  war. Den anfallenden Dreck und Abfall kennt jeder vom Schwarzwaldstadion. Das Naherholungsgebiet Wolfsbuck wird massiv eingeschränkt. Der Durchgangsverkehr auf der Westrandstraße ist bereits heute ein Problem, täglich sind mehrfach stop-and-go-Situationen zu beobachten, aber wie sagte der Verkehrsgutachter so entlarvend  im Dialogverfahren: „Staus sind kein Verkehr, deshalb werden sie nicht berücksichtigt.“  Die geplante Querstraße entlang des Stadiongeländes von der Paduaallee zur Madisonallee soll eine Entlastung darstellen für den heutigen Verkehr. Es ist eine Straße vom Nichts ins Nirgendwo, man verschiebt hier die Verstopfung einfach nur eine Straße weiter auf die Berliner Allee.

Mit dieser Erschließungsstraße müssen Sie den ehemaligen Müllberg Wolfsbuck angraben, Sie alle wissen, dass dieses Angraben absolut nicht kalkulierbare Kosten nach sich ziehen wird. Einen Vorgeschmack auf die Kostensteigerungen gerade der Infrastrukturmaßnahmen konnte Sie ja heute der BZ entnehmen. Ich erinnere aber an das Versprechen des früheren EMB Neideck, dass bei 38 Mio. für die Stadt Schluss sei. Aber was geht ihn das Geschwätz von gestern an. 

Die anfangs hochgelobten Synergieeffekte, die die Grundlage für den hohen zweistelligen Millionenzuschuss des Landes waren, sind nicht mehr vorhanden, keine gemeinsame Mensa von Universität und Stadion, die Parkplätze werden von der Universität  überhaupt nicht gebraucht, sie werden schon heute teilweise vermietet. Konsequenzen  zu diesen Veränderungen vom Land: Fehlanzeige! Dafür tritt die FWTM in die Lücke, und wieder zahlt der Freiburger Bürger.

Die klimatologische Folge der Bebauung ist die Erwärmung, das  bedeutet eine massive gesundheitliche Beeinträchtigung vor allem natürlich der Mooswald-Bewohner. Was eine solche zu erwartende Erwärmung gerade für ältere oder kranke Menschen für Folgen hat,  kann man in jedem Fachartikel, vor allem nach dem Hitzesommer 2003, nachlesen.

Die Flugsicherheit ist massiv gefährdet. Mussvorgaben für den Luftverkehr werden nicht eingehalten: So wird die Sicht des Piloten in der Platzrunde auf die Landebahn durch den Stadionbaukörper eingeschränkt sein, der Flugleiter kann zeitweise das Luftfahrzeug nicht sehen. Der Vorschlag des Gutachters Fricke, GfL,  dieses Problem zu beseitigen, ist, die Platzrunde von derzeit 1800 ft auf 3500 ft zu erhöhen. Das ist ein so unglaublicher Unsinn, denn weltweit ist die Platzrunde auf 1000 ft über Grund festgelegt.  Der Flugplatz Freiburg liegt ca. 800 ft über NN, dazu kommen die 1000 ft Platzrundenhöhe, das bedeutet eine Platzrundenhöhe von 1800 ft in Freiburg. Und so eine schwierige Rechnung – es geht um eine Grundrechenart – kann GfL nicht leisten. Oder doch ? Ich glaube schon, aber sie beweisen mit diesem Vorschlag, dass sie keine Ahnung von Luftverkehr und seinen Regeln haben.

Im Gutachten fehlt vollständig das Landerisiko, wie es in Freiburg besteht. Aufgrund schon heute bestehender schwieriger Verhältnisse aufgrund des Wolfsbucks, mit dem aber in Freiburg ausgebildete Piloten kein Problem haben, denn sie weichen den Verwirbelungen durch eine sogenannte „lange Landung“ aus, auch die meisten fremden Piloten verfahren so. Eine gefahrlose lange Landung ist aber nicht mehr möglich, wenn der Stadionkörper in Verlängerung des Wolfsbucks durch seine Ecken und Kanten noch schlimmere Verwirbelungen erzeugt. Das beschreibt die GfL mit keinem Wort, denn es fehlen entsprechende Angaben zu solchen Landevorgängen in 0 bis 10/15 Meter über Grund.

Zweiter Fehler im Gutachten: Eine massive Gefährdung der Besucher des Stadions würde durch den Vorschlag der GfL bestehen, in Ausnahmen während des Spiels in Richtung 16 zu starten. 16 bedeutet Richtung Bedarfshaltestelle, also Richtung Stadt, wo Hunderte Menschen zum Stadion laufen.

Ich habe Dutzende Anrufe bekommen und Gespräche geführt, in denen mich Piloten aus verschiedenen europäischen Ländern daraufhin angesprochen haben, ob dieser Vorschlag tatsächlich in einem Flugsicherheitsgutachten stünde. Meine Antwort dazu war natürlich „Ja, und dafür gab die Stadt Freiburg sogar 85.000 € aus“. Über diese Ausgabe werden wir an anderer Stelle zu sprechen haben.

Kein den Standort befürwortendes Mitglied des Gemeinderates hat jemals einen Sachkundigen, die es ja hier im Gemeinderat gibt, zu diesem Unsinn befragt, obwohl ich Sie oft genug darauf hingewiesen habe. .

Ich nannte diese Vorschläge der GfL mehrfach öffentlich „Bockmist“ und dass GfL damit nachgewiesen habe, dass sie von Flugsicherheit keine Ahnung hätten. Ich bin sicher, dass ich mit Klagen zu rechnen hätte, wenn diese Aussage unzutreffend wäre, aber – seien Sie alle versichert – das habe ich nicht zu befürchten!

Unfälle wegen Verwirbelungen gab und gibt es, ich erinnere an den dramatischen Unfall vor wenigen Monaten in Spanien, bei dem zwei Freiburger zu Tode kamen, sie waren aus geringster Höhe abgestürzt. Auch zu diesem schlimmen Vorfall hat bei uns niemand nachgefragt, deshalb muss ich davon ausgehen, dass mögliche künftige Unfälle aufgrund der durch den Baukörper entstehenden Leewindverwirbelungen nicht in Betracht gezogen werden, die Verwaltung und die befürwortenden Gemeinderäte verstecken sich hinter der GfL.

Aber das geht nicht, Sie wurden auf die Gefahren aufmerksam gemacht, das wird Ihnen allen in schriftlicher Form zugänglich sein, deshalb hier mein Antrag, dass meine Ausführungen hier als Redeprotokoll jedem zugänglich sein müssen.

Nun zu den Einwendungen:

Hinter sehr vielen Einwendungen konnten Sie lesen „Der Einwendung wird nicht gefolgt“ oder „Dem Hinweis wird nicht gefolgt“ bis zu „Der Hinweis ist unzutreffend“.

Ich führe hier beispielhaft drei Einwendungen von Rettungseinheiten auf:

  1. Notfalleinsätze im Sperrgebiet Stadion: Seitens der Stadt findet sich hierzu keine Aussage zu der eingewendeten Fragestellung. Bemerkenswert !
  2. Dem Hinweis auf das fehlerhafte Gutachten zur Anpassung des Sicherheitsstreifens wird seitens der Stadt Freiburg gefolgt, aber dennoch nur auf die trotzdem bereits vorhandenen Plangenehmigungen zur Anpassung des Sicherheitsstreifens verwiesen. Damit wird ein fehlerhaftes Gutachten zwar eingestanden, aber es hat keine Konsequenzen.
  3. Die genannten vorbereitenden Arbeiten zur Erschließung vor Planreife sind bereits trotz Einwendungen und ausstehender Genehmigung des Bebauungsplans seit Monaten im Gange.

Nun zu der Spiegellösung: Auch hier war uns klar, dass diese Planung vom zuständigen Dezernat nicht in der Form geprüft wird, wie es ihr zustünde. Besonders bemerkenswert, dass auch hier wieder der Gutachter Speer und Partner zum Zuge kam, der schon mit seiner Planung des Stadions mitten auf der Landebahn und  mit der damit einhergehenden Schließung des Verkehrslandeplatzes  sich klar zum Vorhaben positioniert hat. Hier noch eine kleine Anmerkung zu einer von vielen gewünschten Wohnbebauung nach einer  Schließung des Verkehrslandeplatzes. Im Umkreis von 500 Metern zu einem Stadion darf keine Wohnbebauung realisiert werden, hier wird nicht einmal das Regierungspräsidium helfen können.

Links die Planung der Verwaltung im Wolfswinkel, rechts die “Spiegellösung”.

Die Verwaltung bestätigt in der kurzen Stellungnahme, dass Ökologie, Lärmbelästigung der Anwohner  und Flugsicherheit, bei der Spiegelvariante, auch die jederzeitige Möglichkeit, Organtransporte und Entnahmeflüge durchzuführen  natürlich besser dastünden. Nochmal Ökologie, Lärm und Flugsicherheit, Organtransporte ! Diese absolut wesentlichsten Punkte werden weggewischt und Sie, die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte folgen der Empfehlung der Verwaltung, diese Punkte zu vernachlässigen. Dazu kann ich mir jeden weiteren Kommentar ersparen.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich  habe zwei Ordner durchgearbeitet, und selbstverständlich sind wir uns dessen bewusst, wie die Abstimmung hier ausgehen wird. Nach der Zustimmung durch den Gemeinderat wird auch das Regierungspräsidium Stuttgart dem Vorhaben zustimmen.

Damit ist dann der Weg frei für die juristischen Auseinandersetzungen, die Anzahl der zu erwartenden Klagen wird beträchtlich sein. Sie, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, wissen das und ich weiß das. Und Sie alle wissen,  welche Zeit solche Klagen in Anspruch nehmen.

Trotz dieser erwartbaren Zustimmung der  Behörde, muss sich jeder Gemeinderat seiner persönlichen  Verantwortung bewusst sein, deshalb beantragen wir eine namentliche Abstimmung. 

Vielen Dank !

Der Wolfswinkel: Hier wollen SC und Stadt das neue Stadion bauen (Foto: BI pro Flugplatz).




Das Loretto-Damenbad – Diskussion ohne Ende?

Das Lorettobad in Freiburg (Foto: Andreas Schwarzkopf, aus Wikipedia)

Das „Lollo“ schaut auf einen sehr langen, erfolgreichen Betrieb zurück – mit oder ohne männliche Bademeister. Die jüngeren und älteren Damen nutzen das Bad, weil sie hier entweder oben ohne baden oder sich sonnen wollen, vor allem aber, weil sie hier die Ruhe finden, die in einem Bad mit Rutsche, Sprungbrett o. ä. nicht vorhanden ist. Warum kam es denn dazu, dass die städtische Betreibergesellschaft „Regio Bäder“ beschlossen hat, nun auch männliche Bademeister einzustellen?

Wir erinnern uns alle an die sehr unschönen Szenen, als sogar die Polizei anrücken musste, weil muslimische Frauen wegen Duschplätzen handgreiflich geworden waren, langjährige Freiburger Bädegäste beschimpft wurden und weil die Liegewiese zu Grillplätzen umfunktioniert wurde. Die ehemalige Oase der Ruhe war plötzlich zu einem lauten Familienbad geworden. Die Ermahnungen der Bademeister wurden ignoriert, die besonders aggressiven „Elsässerinnen“ haben nun Hausverbot.  Es wurde sogar eine Online-Petition auf den Weg gebracht, um männliche Bademeister zu verhindern, die aus meiner Sicht glücklicherweise negativ beschieden wurde.

Stadträtin Gerlinde Schrempp (FL)

In meinem langen Leben habe ich mir die Gleichberechtigung sowohl im privaten wie auch beruflich-öffentlichen Leben hart erkämpft. Diese möchte ich mir in meinem Lebensraum nicht aufgrund einer reaktionär-sexistischen Einstellung, bedingt durch eine mittelalterliche Kleiderordnung und strikte Geschlechtertrennung einer anderen Kultur nehmen lassen. Ich habe lange in Nordafrika gelebt und gearbeitet, dort musste ich mich an die üblichen Gepflogenheiten anpassen, eine Selbstverständlichkeit!

Der von Feministinnen  geforderte Schutzraum für Frauen würde meine Rechte, die mir wertvoll und nicht vom Himmel gefallen sind, wieder einschränken. Im Gesundheitsbereich wird die Anwesenheit von Männern – möglicherweise ungern – akzeptiert, weil es einfach nicht anders geht. Den männlichen, möglicherweise lebensrettenden Profi im Damenbad auszusortieren, ist reaktionär und sexistisch. Ich bin der Stadtverwaltung dankbar, dass durchgesetzt wurde, dass die Baderegeln wieder für alle Besucherinnen gelten.

Gerlinde Schrempp
(Text für das Freiburger Amtsblatt)




Turnusgemäße FL-Mitgliederversammlung

Am 15. Dezember fand turnusgemäß die Mitgliederversammlung des Vereins Freiburg Lebenswert statt. Anfang Dezember 2013, also vor drei Jahren, wurde „Freiburg Lebenswert e.V.“ als gemeinnütziger Verein gegründet, um an den Gemeinderatswahlen im darauffolgenden Mai teilzunehmen. Deshalb finden die Mitgliederversammlungen jährlich, in der Regel im Dezember statt. Auf dem Programm standen diesmal keine Vorstands-Wahlen, sondern “nur” die Berichte der Vorsitzenden und des Kassenwarts sowie deren Entlastung, die jeweils einstimmig erfolgte.

Da Transparenz eines unserer Ziele und Anliegen ist, möchten wir die Rede unserer Vorsitzenden, Stadträtin Gerlinde Schrempp, hier gerne dokumentieren und der Öffentlichkeit zugänglich machen:

Rede von G. Schrempp FL-Mitgliederversammlung am 15.12.16

Bereits am 1. Dezember hatte der Vorstand von FL, zusammen mit den Fraktionskollegen von FL/FF, seiner Vorsitzenden Gerlinde Schrempp zu ihrem 70. Geburtstag gratuliert und sie hochleben lassen. Im Fraktionszimmer im Rathaus fand dazu ein kleiner Überraschungsempfang statt, den Fraktionsgeschäftsführer Dr. Wolfgang Deppert organisiert und vorbereitet hatte. Zu diesem Anlass überreichte ihr der Vorstand von Freiburg Lebenswert im Namen aller Mitglieder einen alten Stich von Freiburg als Dank für ihre unermüdliche Arbeit und politische Leistung für den Verein:

Gratulationen zum 70. Geburtstag (Foto: Dr. W. Deppert)
Gratulationen zum 70. Geburtstag (Foto: Dr. W. Deppert)

Gerlinde Schrempp erhält von FL einen Stich von Freiburg (Foto: Dr. W. Deppert)
Gerlinde Schrempp erhält von FL einen Stich von Freiburg (Foto: Dr. W. Deppert)

Als Widmung steht auf der Rückseite:

“Mit diesem Stahlstich von Eduard Willmann (1820-1877), der um 1860 einen außergewöhnlichen Blick auf Freiburg zeigt, möchten der Verein Freiburg Lebenswert, dessen Vorstand und alle seine Mitglieder Dir ganz herzlich zu Deinem 70. Geburtstag gratulieren und sich bei Dir bedanken! Da auch Freiburg Lebenswert einen besonderen, außergewöhnlichen Blick auf Freiburg einnimmt, dachten und hoffen wir, dass diese Ansicht Freiburgs Dich erfreuen wird.

Als unsere Vorsitzende und Stadträtin sowie als stellvertretende Vorsitzende der Fraktion FL/FF leistest Du außerordentlich viel und stehst – stellvertretend für uns alle – an vorderster Front im politischen Alltag der Stadt. Du wurdest nach der Gründung von Freiburg Lebenswert auf Anhieb zur Vorsitzenden des Vereins und kurz darauf auch als unsere Spitzenkandidatin in den Freiburger Gemeinderat gewählt. Als Stadträtin setzt Du Dich mit enormem Einsatz für unsere gemeinsamen Ziele ein. Ohne Deine große politische Erfahrung und Dein fundiertes Wissen, wäre Freiburg Lebenswert niemals so erfolgreich. Du bist einer unserer Garanten für eine erfolgreiche Gegenwart und Zukunft von Freiburg Lebenswert – und damit auch von Freiburg.

Dafür sind wir Dir unendlich und von Herzen dankbar!

Nun wünschen wir Dir alles erdenklich Gute, Gesundheit und viel Kraft für Deine kommunalpolitische Arbeit sowie für Dein privates und familiäres Glück, mit Deinen beiden wunderbaren Kindern und Enkelkindern.”




Rede zum Einkaufzentrum Landwasser

Für viel Diskussionen hat die Neubauplanung des Einkaufzenrums (EKZ) Landwasser und deren geplante Vergabe an den Projektentwickler Unmüssig gesorgt. Unsere Stadrätin Gerlinde Schrempp ist als Bewohnerin des Staddteils Landwasser besonders berufen, dazu etwas zu sagen. In ihrer Rede im Freiburger Gemeinderat am 6. Dezember 2016 plädiert sie für eine bessere soziale Durchmischung in diesem Quartier und bittet deshalb um Verständnis dafür, beim EKZ nicht zwingend die 50%-Regelung einhalten zu müssen. Hier ihre Rede zur Drucksache G-16/249 :

Stadträtin Gerlinde Schrempp (FL)
Stadträtin Gerlinde Schrempp (FL)

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, meine Damen und Herren,

eigentlich sind alle Positionen zum geplanten EKZ in Landwasser schon aufgeführt, ich möchte das Thema aber aus der Sicht einer Bewohnerin des Stadtteiles angehen und deshalb bitte ich um Ihre Geduld.

Das jetzige Einkaufszentrum in Landwasser ist in einem erbärmlichen Zustand, wie dies ja schon mehrfach geschildert wurde. Die TAG als jetzige Betreiberin hat das EKZ verkommen lassen. Es ist in einem baulich maroden Zustand, Wasser läuft von den Wänden, es ist verdreckt, eine absolute Zumutung für die zahlreichen Praxen und Dienstleister im Obergeschoss, manche Mieter lassen die Zugänge aussehen wie kurz vor einem Sperrmülltermin und das monatelang. Die Verträge der Mieter werden mit den aus meiner Sicht übelsten Methoden ausgehebelt, das ist aber nicht nur im EKZ die Praxis der TAG, Mieter von Wohnungen sind solchen Machenschaften ebenso ausgesetzt, wie ich das schon mehrfach erlebt habe. Telefonisch landet man in Warteschleifen, bei AB’s, schriftliche Anfragen werden nicht beantwortet, glauben Sie mir, meine Damen und Herren, ich kenne genügend verzweifelte Mieter in Landwasser.

Der Zustand dieses Einkaufszentrums, das früher einmal ein angenehmer Stadtteiltreff war mit allen notwendigen und gut sortierten Geschäften, einem Metzger, einem Schuhgeschäft, drei Bankfilialen, einem Haushaltswarengeschäft, einer tollen Modeboutique, einem Hotel mit Restaurant, zwei Supermärkten, Drogerie  usw. ist heute so, dass nicht nur ich dieses Stadtteilzentrum meide, nachts sowieso, tagsüber aber ebenfalls. In manchen Geschäften ist die deutsche Sprache die Ausnahme, leider auch auf den Straßen und Wegen rund um die Schule und das HdB. Um nicht missverstanden zu werden: Zweisprachigkeit ist eine wunderbare Sache, die ich in jedem Fall unterstütze, aber wenn mein Lebensmittelpunkt Deutschland ist, muss ich – vor allem nach 15 oder 20 Jahren – auch die deutsche Sprache beherrschen, um eine Chance im Berufsleben und in der Gesellschaft zu haben.

Aus all den obengenannten Gründen begrüße ich es außerordentlich, dass die TAG das Vorhaben „neues EKZ in Landwasser“ nicht verwirklichen wird, weil ich diese Firma zu einem großen Teil für die Zustände als Verursacher in der Verantwortung sehe, sondern dass sich der Freiburger Investor Unmüßig um dieses Zentrum, nach meiner Information bundesweit als einziger Interessent, bemüht. So wird die Nahversorgung der  Bevölkerung wiederhergestellt werden können, die jetzt nicht mehr gegeben ist.

Herr Kollege Moos ging in seiner Rede auf das Schreiben des HdB-Geschäftsführers ein, deshalb mache ich das jetzt auch, obwohl so ausführlich nicht vorgesehen.

Nun wird von in diesem Mail davon geschrieben, dass der geplante Gebäudekomplex auf ein „menschenwürdiges Maß“ verkleinert werden soll. Mir war als langjährige Bewohnerin eines Hochhauses in Landwasser nicht bewusst, dass große Gebäudekomplexe unmenschlich sind, das Gegenteil war  bei meinen Erfahrungen der Fall. Ich selbst habe wunderbar in Auwaldstraße 1 gewohnt, und ich konnte außergewöhnlich gute  Nachbarschaftsverhältnisse  dort wahrnehmen. Allerdings waren nach Entlassung aus der Mietbindung die guten Nachbarn nahezu alle Eigentümer ihrer früheren Mietwohnungen geworden.

In dieser Mail lesen wir weiterhin davon, dass eine Durchmischung der Bewohnerschaft ermöglicht werden soll. Meine Damen und Herren, das muss man mir erklären. Die Landwasseraner kennen die Durchmischung der Bewohnerstruktur sehr genau, weshalb sich der Bürgerverein auch dankenswerterweise in die Diskussion eingeschaltet hat. Ich will nicht alle Argumente, die Herr Dormeier dem Gemeinderat hat zukommen lassen, nochmals aufführen, diese sind alle richtig und unbedingt zu unterstützen.  Aber die Anhebung des sozialen Milieus durch neue Mieter im Wohnbereich, bei gleichzeitiger Steigerung der Kaufkraft, Schaffung von kleineren Wohnungen für Paare oder Singles, natürlich auch für Ältere, ist absolut notwendig und kann Landwasser wieder in die richtige Spur bringen. An die Adresse der Geschäftsführung des HdB möchte ich Folgendes sagen: Wenn Geförderter Wohnungsbau im neuen EKZ verwirklicht werden soll, dann muss höher gebaut werden, um das Projekt finanzierbar zu machen. Ich habe damit keine Probleme. Aber das ist ja, wie oben ausgeführt,  auch nicht gewollt. Wenn man von Seiten der genannten Geschäftsführung Vorschläge hat, dieses zu verwirklichen, sind sie sicher willkommen, vom Diktat des Investors zu sprechen, ist einfach nur peinlich. In Anbetracht der Erfahrungen, die wir in Landwasser mit Firmen wie TAG und leider zum Teil auch mit Vonovia gemacht haben, wäre es fatal, wenn der einzige interessierte Investor abspringen würde.

Ich habe im Hauptausschuss schon darauf hingewiesen, dass durch das Auslaufen der Mietpreisbindung beispielsweise in der Wirthstraße wohl kaum jemand ausziehen muss. Die Stadt wird die Erhöhung der Mietpreise in den meisten Fällen zu zahlen haben, und das dürfte auch jedem hier bekannt sein.

Meine Fraktion unterstützt alle drei Punkte des Beschlussantrages, wir sind ausgesprochen dankbar, dass die Organisation und die finanzielle Zwischenentwicklung in der Verantwortung des Planungsbegünstigten steht. Hier ist vor allem die Aufrechterhaltung der Nahversorgung des Stadtteils in der ca. zweijährigen Abbruch- und Neubauphase von ganz besonderer Bedeutung.

Noch ein paar Worte zum Abweichen vom 50%-Beschluss. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass dieser GR-Beschluss von 2015 für die Stadt Freiburg von großer Wichtigkeit ist. Wir haben diesen Beschluss aber ausdrücklich mit der Maßgabe der Ausnahmemöglichkeit gefasst. Für Stadtteile wie Landwasser ist diese Ausnahmeregel aus unserer Sicht zwingend geboten.

Bei vielen Neubauvorhaben in anderen Stadtteilen ist eine soziale Durchmischung der Bevölkerungsstruktur absolut gewünscht und sicher auch machbar. In Landwasser muss die Durchmischung aber in einer anderen Richtung erfolgen, wie das der 50%-Beschluss ursprünglich begründete.

Ich danke für die Aufmerksamkeit.

Hier die Rede auch als PDF-Datei: rede-von-gerlinde-schrempp-zum-ekz-landwasser-drucksache-g16-249-dez-2016




Herzlichen Glückwunsch Gerlinde Schrempp

Stadträtin Gerlinde Schrempp (FL)
Stadträtin Gerlinde Schrempp (FL)

Der Verein Freiburg Lebenswert gratuliert seiner ersten Vorsitzenden, Stadträtin und stellvertretenden Vorsitzenden der Fraktionsgemeinschaft Freiburg Lebenswert / Für Freiburg (FL/FF) im Freiburger Gemeinderat, Gerlinde Schrempp, ganz herzlich zum 70. Geburtstag am heutigen 29. November 2016. Wir wünschen ihr alles Gute, Gesundheit und viel Kraft für ihre kommunalpolitische Arbeit sowie für ihr privates und familiäres Glück, mit ihren beiden Kindern und ihrem Enkelkind.

Als Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative IGEL hat sich Gerlinde Schrempp sehr erfolgreich und mit großem Engagement für mehr Bürgerbeteiligung, Lärm- und Naturschutz eingesetzt. Dieses Engagement führte sie dann zu Freiburg Lebenswert. Sie wurde auf Anhieb Vorsitzende dieses Vereins und kurz darauf  auch als Spitzenkandidatin in den Freiburger Gemeinderat gewählt. Als Stadträtin setzt sie sich mit enormem Einsatz für die Ziele von Freiburg Lebenswert ein. Ohne ihre große politische Erfahrung und ihr fundiertes Wissen, wäre Freiburg Lebenswert niemals so erfolgreich. Wir sind ihr außerordentlich dankbar dafür!




Gerlinde Schrempp aus Landwasser: „Ich schäme mich“

Die Container-Siedlung für Flüchtlinge in Weingarten - Nach den Anschlägen von Paris, mit Plakaten
Die Container-Siedlung für Flüchtlinge in Weingarten – Nach den Anschlägen von Paris, mit Plakaten “Wir sind vereint” in der Ablehnung der Anschläge und in der Trauer um die Opfer. (Foto: M. Managò)

Die Bürgerinformation zur geplanten Unterbringung von Flüchtlingen in Landwasser wurde von der rechtspopulistischen AfD genutzt, um ihre menschenverachtenden Parolen und ihr primitives (übrigens auch unchristliches) Menschenbild in die Öffentlichkeit zu tragen. Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach, der die Versammlung leitete und der mit seiner Behörde bei der Unterbringung von Flüchtlingen sehr engagiert und bis an die Grenzen der Belastbarkeit gehend, sehr viel geleistet hat, hat solche Reaktionen nicht verdient.

Dass diese gezielte Aktion der AfD nicht die Grundstimmung in Landwasser widerspiegelt, darüber waren sich am Ende der Veranstaltung alle einig. „Ich schäme mich,“ sagte zum Beispiel Stadträtin Gerlinde Schrempp, die auch Vorsitzende von Freiburg Lebenswert ist. Sie wohnt seit vielen Jahrzehnten in Landwasser und ist entsetzt darüber, dass ihr Stadtteil nun zu einer Hochburg der AfD geworden ist.

FL-Stadträtin Gerlinde Schrempp
FL-Stadträtin Gerlinde Schrempp

Lange Zeit war sie die einzige Stadträtin im Saal. Frau Schrempp hat eine lange Rede gehalten, die sehr oft von Beifall unterbrochen wurde. Zunächst aber musste sie permanent kreischende, pöbelnde Personen darauf hinweisen, dass sie sich in Mitteleuropa befänden, wo man sich an Regeln zu halten habe und Anstand gefordert würde. In ihrer Rede hat sie sich mit dem Flugblatt der AfD auseinandergesetzt und deutlich gemacht, dass die in diesem Flyer  aufgeführten Zahlen absolut falsch und unseriös sind und nur der Hetze dienten. Dabei führte sie aus, dass Bund und Land für alle Flüchtlingskosten aufkommen und der städtische Haushalt damit nicht belastet wird. Weiterhin sprach Frau Schrempp über den dramatischen Anstieg der Zuweisungen von Flüchtlingen im vergangenen Jahr sowie dem den Zuweisungen zugrunde liegenden Königsteiner Schlüssel. Sie hat die AfD-Anhänger gefragt, wo denn ihrer Meinung nach die Menschen, die in Bussen nach Freiburg gebracht worden sind,  hätten untergebracht werden sollen. Selbstverständlich hätte auch sie, wie wohl alle Menschen, den Wunsch, dass es keine Flüchtlinge gäbe, doch die Welt sei so, wie sie ist, und man müsse damit leben und mithelfen, sie positiv zu verändern. Sie sprach über ihre Aufgabe als Stadträtin: Für Integration, Sprache und Schulbildung, menschenwürdige Unterkünfte, medizinische Hilfe der Menschen zu sorgen, die integrationswillig sind. In dem Zusammenhang sagte sie auch, dass jene, die unsere Lebensordnung, die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft oder unsere Gesetze nicht akzeptieren, ihr Bleiberecht verwirkt hätten.

Dann wurde sie auch emotional:  Wir hätten doch alle einfach nur Glück, dass wir hier in diesem Teil der Welt geboren und aufgewachsen seien, oder jene, denen es ermöglicht wurde, hierherziehen zu können. Was hätte denn jeder Einzelne dafür getan, dass er in dieser glücklichen Situation sei, hier in einem sozialen Rechtsstaat leben zu können?

Sie berichtete weiterhin von ihrem zweijährigen Aufenthalt als Lehrerin in Nordafrika, vom unvorstellbaren Elend, das sie dort gesehen habe. Wäre sie als Mutter zweier Kinder in einer solchen Situation gewesen, hätte auch sie nichts anderes getan, als ihre Kinder unter den Arm zu nehmen, zu fliehen, um die Kinder  zu schützen und ihnen ein Überleben zu ermöglichen. Welche Mutter hier im Saal würde anders handeln?

Weiter hat die Stadträtin von Freiburg Lebenswert über die geleistete Arbeit des Dezernates von Bürgermeister von Kirchbach gesprochen. Nicht nur der Chef, sondern auch die Mitarbeiter hätten bis zur völligen Erschöpfung gearbeitet. Kaum ein Anwesender im Raum könne die unglaubliche Leistung nachvollziehen.

Wappen_Landwasser„Ich kann nur sagen, dass ich in fast 40 Jahren politischer Betätigung noch nie so eine Veranstaltung erlebt habe“, so Frau Schrempp. Es gelte nun, dass alle demokratischen politischen Kräfte zusammenstehen, um den ausländerfeindlichen, rassistischen Umtrieben Einhalt zu gebieten. Mit Agitation und Hetze, wie auf dem Flugblatt  oder Redebeiträgen von AfD-Akteuren wird kein einziges Problem zu lösen sein.

Siehe dazu den Beitrag in der Badischen Zeitung (BZ), in dem die Rede von Frau Schempp aber leider nicht vorkommt: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/afd-laesst-buerger-info-zu-fluechtlingswohnheim-eskalieren

und den Kommentar im „Münstereck“: http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/entgleiste-buerger-info-zu-fluechtlingsheim-in-freiburg-beleidigungen-statt-argumente–122693582.html

Hier dazu auch die weitgehend gleichlautende Pressemitteilung von Freiburg Lebenswert:  FL-Pressemitteilung vom 06. 06. 2016




Grosser Dank an alle Wahlhelfer

Gerlinde Schrempp_1Die erste Vorsitzende von Freiburg Lebenswert dankt in einem Schreiben allen Wahlhelfern und lädt ein zur Wahlparty am Montag ab 18 Uhr im “Schützen” in Lehen (Breisgauer-Str. 1):

Liebe Mitglieder, liebe Kandidaten, liebe Aktive,

auf den heutigen Tag haben wir alle mit großem Fleiß und Ideenreichtum hingearbeitet und von Woche zu Woche ist die Spannung gestiegen. Der Wahlkampf war intensiv, wir haben in zahlreichen Sitzungen, Telefonaten, Ständen, Veranstaltungen, Pressearbeit, Homepagegestaltung und unzähligen persönlichen Gesprächen und Aktionen eine unglaubliche Leistung vollbracht. Wir alle können aufgrund unserer jeweiligen persönlichen Erfahrungen der letzten Wochen  auf ein gutes Ergebnis für uns hoffen. 

Morgen ab 16 Uhr werden wir sehen, was unser Einsatz gebracht hat. Unabhängig von diesem Ergebnis möchte ich aber jedem von Euch sowohl persönlich als auch im Namen des Vorstandes  sehr herzlich danken für einen unglaublichen Einsatz. Auch viele unserer Kandidaten, die auf wenig aussichtsreichen Plätzen kandidieren, haben eine tolle Arbeit geleistet.  Ganz besonders hervorheben möchte ich hier unseren Mitstreiter Christoph Maschowski, der zu jeder Tages- und Nachtzeit ansprechbar war und durch seine Kreativität und Einsatzbereitschaft für uns Unglaubliches geleistet hat. Danke Christoph!

Sicher geht es vielen von unserer Truppe wie mir: Ich bin angespannt, nervös, und voller Hoffnung. Vermutlich bin ich morgen noch angespannter, noch nervöser und möglicherweise nicht in der Lage, die richtigen Worte zu finden. Deshalb heute dieser Versuch, Euch allen zu danken, gleichzeitig auch zu sagen, dass wir während dieser anstrengenden Wochen  auch sehr viel Spaß, Freude und gegenseitige Wertschätzung erfahren haben. Jeder von uns hat neue Freunde gefunden und obwohl ich schon viele Wahlkämpfe sehr direkt miterlebt habe, war für mich keiner so erfreulich wie dieser.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag und freue mich, Euch morgen ab 18 Uhr bei unserer Wahlparty im Schützen in Lehen zu sehen.

Viele Grüße
Gerlinde Schrempp




Auf einen Kaffee mit Gerlinde Schrempp

Listenplatz 01 SchremppIn der Serie „Auf einen Kaffee mit den Spitzenkandidaten“ hat die Badische Zeitung (BZ) auch ein Gespräch mit unserer Spitzenkandidatin Gerlinde Schrempp geführt. Der Artikel dazu ist am 29. April (auf Seite 20) erschienen.

Unter anderem steht in dem Beitrag: „Nun steht sie bei der Kommunalwahl einer Liste vor, deren Kandidatinnen und Kandidaten aus diversen Bürgerinitiativen und Bürgervereinen, aus verschiedenen politischen Lagern kommen. Das sei, so Gerlinde Schrempp, ein ganz anderer Umgang untereinander: ‚Kein Hauen und Stechen wie in den großen Parteien’. Die Spitzenkandidatin gibt sich optimistisch. Sie spüre Rückenwind an den Wahlkampfständen. Zu oft werde doch im Gemeinderat das nur abgenickt, was die Verwaltung auf den Tisch lege. Mehr Transparenz fordert sie, weniger nicht öffentliche Sitzungen, mehr Diskussion. ‚Fensterreden werden Sie von mir keine hören’, sagt sie. Sie stehe für ihre Meinung ein, auch wenn sie das nicht immer ganz diplomatisch gelinge. ‚Ich hab’ schon meine Kanten’, fügt sie hinzu.“

In der BZ: Auf einen Kaffee mit Gerlinde Schrempp

In der BZ: Zur Person

Und hier finden Sie das Kurzportrait von Gerlinde Schrempp