Archiv der Kategorie: FL Schmunzelt

Dramatischer Kurswechsel bei FL/FF

Pressemeldung zum 1. April 2017:

FL/FF informiert: Präsident Trump hat uns inspiriert. Ab sofort werden wir dem Kurs von Grünen, CDU und SPD im Gemeinderat der Stadt Freiburg folgen und uns für mehr und ungebremstes Bauen einsetzen sowie unnötige Ausgaben für Ehrenamt, Kunst und Kultur dramatisch streichen. Auch wir wollen vom OB endlich mal gelobt und nicht immer nur mitleidig belächelt werden. Auch wir wollen endlich, dass die BZ nur noch positiv über uns schreibt. Heilige Kühe sind dazu da, geschlachtet zu werden. Kleingärten und die Günterstäler Wiesen könnten zu Höchstpreisen verkauft werden, um dort hochwertigsten Wohnraum zu schaffen. Das würde zwar nicht die Wohnungsnot lindern, aber dafür viel Geld in die Stadtkasse spülen. Landschaftsschutz, Umweltschutz, Hochwasserschutz und aufmüpfige, interessierte Bürgerinnen und Bürger gehören sowieso abgeschafft. Gelobt sei der Wille der Verwaltung. Grünflächen und Bäume werden eh überbewertet.

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Die kleine Haselmaus verhindert Monsterdamm

Die Haselmaus (Foto: Bjoern Schulz, de.wikipedia)
Die Haselmaus (Foto: Bjoern Schulz, de.wikipedia)

 Es entbehrt keinesfalls einer gewissen Komik, dass nun die kleine Haselmaus herhalten muss, damit die vernünftigere Lösung – kein 15 Meter Monsterdamm in Günterstal, stattdessen ein kleineres Auffangbecken in Horben – sich schließlich durchsetzt hat. Freiburg Lebenswert hatte sich immer für die viel vernünftigeren Alternativ-Lösungen eingesetzt und kann der kleinen Haselmaus nur danken.

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Hochspannung bei Kaffeesatzleserei

Unter der Überschrift „Hochspannung vor dem Wahlsonntag“ schreibt die Badische Zeitung (BZ vom 21. Mai), dass „Vorhersagen nie schwieriger als bei der Abstimmung am kommenden Sonntag“ und um Grunde nur „Kaffeesatzleserei“ seien. Bei allen Partei sei es eigentlich unmöglich, eine Vorhersage zu machen. Und dann – bei Freiburg Lebenswert gilt am Ende des Artikels plötzlich alles vorher Gesagte dann nicht mehr. Dort heißt es aus heiterem Himmel: „Viele Beobachter tippen auf zwei Sitze, manche auch auf drei.“

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Kandidat mit Hut

Wolf-Dieter Winkler mit Hut (Foto: H. Sigmund)
Wolf-Dieter Winkler mit Hut (Foto: H. Sigmund)

Der zum Teil recht heftige Regen der vergangenen Tage hat unseren Plakaten in der Stadt doch teilweise etwas zugesetzt. Unseren Argumenten und unserer Stimmung hat dies jedoch nicht geschadet. Im Gegenteil: Unserem Kandidaten Wolf-Dieter Winkler auf Listenplatz Nr. 2 hat der Regen einen schützenden Hut aufgesetzt. So kommen wir gut behütet durch die letzten Wochen des Wahlkampfs.

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Von Löwen, Haien und Wölfen

Da brüllt ein neuer Vertreter der Bauindustrie in Freiburg: „Der Respekt ist zu groß“ und meint den Respekt von Gemeinderäten vor einem möglichen Bürgerprotest.* Seine Auftraggeber werden ihm wohl ein „Gut gebrüllt, Löwe“ zurufen.

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FL nostalgisch?

Letzte Woche hat eine repräsentative Umfrage unter den aktuell 77 Mitgliedern des Vereins Freiburg Lebenswert ein erschröckliches Ergebnis zutage gefördert: 76,2 % der Mitglieder, das sind ca 58,67 Personen,  wollen niemals nicht, dass Freiburg in Zukunft „so bleibt wie es nie war“. Dies war zuvor in einem Beitrag der örtlichen Zeitung unterstellt worden. Die von einem emnidämlichen Institut durchgeführte Befragung orientierte sich an einer kürzlich erfolgten Umfrage zum Neubau des SC-Stadions in Freiburg und leitete jede Frage mit einer kurzen Erklärung ein. Damit sollten die Ergebnisse ganz unbeeinflusst sichergestellt werden. In der Befragung wurde erklärt, dass eine fortschrittliche Entwicklung der Stadt Freiburg innerhalb der nächsten 5 Jahre die Errichtung von mindestens 10 neuen Stadtteilen erforderlich macht. Das weitere Ziel künftiger Entwicklung sähe eine Stadtanlage vor, die einem arabischen Staat mit 7 Buchstaben nahe kommt. Die dortige Hochhaus-Gigantomanie wird heute schon von Freiburger Projektentwicklern gepflegt (genannt „das Türmle im Städtle“),  so dass eine Erhaltung des Stadtbildes die Fortsetzung solcher Baupolitik nötig macht. Zum großen Erschrecken des genannten Befragungsinstituts ließen sich die Mitglieder von FL jedoch durch die einleitenden Erklärungen nicht aufs Glatteis führen (das in diesem Winter sowieso gefehlt hat) und lehnten diese Art von angeblichem Fortschritt mit überzeugender Mehrheit ab. Stattdessen plädierten sie für eine Weiterentwicklung der Verkehrspolitik, bei der – um ein Beispiel zu nennen – der Autoverkehr Ringelreihen tanzen soll. Die ernstgemeinte und sinnvolle Forderung lautet: mehr Kreisverkehr und weniger Ampeln. Ein anderes Entwicklungsziel von FL ist eine Stadtautobahn, die für Radfahrer reserviert bleibt. Auch im demokratischen Prozess fordert FL Weiterentwicklungen, zB den erweiterten Schutz von Minderheiten, der sogar für Humoristen gelten soll.

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„Gelesene Messe“

Wieder zu den Sprüchen Salomons…

Am letzten Sonntag erklärte der Herr Oberbürgermeister Dr. Salomon den Standort am Wolfswinkel für das neue SC-Stadion für alternativlos. Nach vielen Standort-Vorläufern sei das schon die hinterletzte Variante. Wenn die nicht funktioniere, sei die Messe gelesen. Da spielt er doch auf diesen französischen König an, Heinrich Mirgrautvordir,  dem Paris eine Messe wert war. Dem Herrn Salomon ist das Stadion an der Messe vielleicht auch eine Messe wert? Jedenfalls glaubt er bisher noch felsenfest, dass er am Wolfswinkel – nein, nicht Katholiken und Hugenotten, sondern – das Stadion und den Flugplatz zusammen bringen kann. Als Verwaltungschef kann man sich bei Freiburgs Nähe zu Frankreich ja auch wirklich mal wie ein König fühlen. Aus so großer Höhe ist dann auch nicht mehr richtig zu unterscheiden, welche Planungen von „Hobbyplanern“  und welche von Fach-mhm-leuten durchgeführt wurden.

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„Eigentor“ und Eigentor

Über die Salomonischen Sprüche

FL ist die Ehre widerfahren, vom Herrn Oberbürgermeister Dr. Salomon bemerkt zu werden. Er kritisierte das ganz übliche Verfahren der nicht öffentlichen Kandidatenaufstellung bei FL als „Eigentor“, weil wir uns an anderer Stelle vehement für Transparenz und mehr öffentliche Beteiligung einsetzen. Herrn Dr. Salomon ist dabei völlig entgangen, dass er selbst im Glashaus sitzt und nicht mit Steinen werfen sollte:

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