Kein Fairplay einiger SC-Fans

Pressemitteilung vom 23.12.2014

Ebenso wie die Plakate der Bürgerinitiative Pro Wolfswinkel sind auch die Plakate der parteiunabhängigen Bürgerliste Freiburg Lebenswert (FL) bereits am zweiten Tag heruntergerissen und beschädigt worden. Nach ersten Beobachtungen in Hochdorf fast vollständig, im Mooswald, Rieselfeld und in vielen anderen Stadtteilen zu einem großen Teil — Fairplay sieht anders aus.

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Blamage für die Bauverwaltung

Unzureichende Kenntnis über Wohnungsneubau

Nach der Berichterstattung der Badischen Zeitung über die mangelnde Kenntnis der städtischen Bauverwaltung stellt sich für Freiburg Lebenswert die Frage: Wie will die Stadt ihre Bevölkerung davon überzeugen, dass zur Linderung der großen Wohnungsnot der letzte grüne innerstädtische Fleck bebaut und zusätzlich ein ganz neuer Stadtteil geplant werden muss, wenn sie nur eine völlig inakzeptable rudimentäre Kenntnis zum Bestand und Neubau an Wohnungen hat? Eine gesicherte Faktenbasis ist die unverzichtbare Grundlage für eine expansive Wohnungspolitik, der gegenüber andere Schutzgüter zurücktreten müssten. Die Daten der allgemeinen demographischen Entwicklung stützen diesen Expansionsdrang nämlich nicht.

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„Diffamierung des politischen Gegners“

Die Stadion-Debatte im Gemeinderat beschäftigt die Leserinnen und Leser der Badischen Zeitung  (BZ). Am 03.12.2014 sind drei interessante Leserbriefe in derBZ erschienen.

Im ersten äußert sich Monika Friedemann aus Freiburg zum politschen Stil der Debatte: „Die Gemeinderatssitzung zur Entscheidung über das SC-Stadion war ein entlarvendes Lehrstück zum Demokratieverständnis der Freiburger Machtelite: In den ersten 35 Minuten schwor der Oberbürgermeister die Stadionbefürworter auf seine Linie ein. Entsprechend waren in den folgenden zwei Stunden die bis zum Überdruss bekannten Standpunkte – von Argumenten kann man hier zum großen Teil nicht sprechen, solange die Gutachten noch nicht abgeschlossen sind – dieser Seite zu vernehmen.“

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Das weiße Kaninchen Rothaus: ein Skandal!

Jetzt ist die Katze aus dem Sack. OB und Stadionplaner haben ein weißes Kaninchen aus dem Zylinder gezaubert: Rothaus. Die Staatsbrauerei soll ihre Beteiligung an der Messe Freiburg über 12,78 Mio. dort herausnehmen und in das neue Stadion übertragen. Im Klartext heißt das, dass die Messe Freiburg einen neuen Kredit aufnehmen muss, um die 12,78 Millionen auszugleichen. Sicherlich zu einem günstigeren Zinssatz. Damit finanziert die Messe Freiburg indirekt das Stadion mit. Die Messe Freiburg hat dann keine Einlage von Rothaus mehr, sondern muss einen Kredit in der entsprechenden Höhe aufnehmen, den sie tilgen muss.

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