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FL im Wahlkampf auf Straßen und Plätzen

Der Wahlkampf läuft auf Hochtouren und Freiburg Lebenswert (FL) ist natürlich dabei: Mit Plakaten in den Straßen, mit Ständen auf der Kaiser-Joseph-Straße am Samstag sowie im Laufe der Woche auch auf vielen Wochenmärkten in den Stadtteilen und außerdem bei manchen Podiumsdiskussionen in Schulen und bei verschiedenen Organisationen. Hier nur einige wenige Beispiele von vielen: Weiterlesen

Alle unsere Kandidaten

Der Wahlkampf hat sichtbar begonnen. Die Plakate hängen bereits seit einigen Tagen in den Straßen und unsere Kandidaten stehen seit kurzem vollständig online auf unserer Homepage. Jeder der 48 Kandidatinnen und Kandidaten, die für die parteiunabhängigen und basisdemokratischen Bürgerliste Freiburg Lebenswert (FL) am 26. Mai ins Rennen um die 48 Plätze im Gemeinderat von Freiburg geht, ist auf dieser Homepage mit einem eigenen Kandidaten-Portrait (inkl. Foto) vertreten. Siehe unter: unsere Kandidaten 2019! Weiterlesen

OB Salomon tritt in unanständiger Weise nach

Pressemitteilung vom 03. 02. 2015

„Es ist oft so, dass Bürgerentscheide tiefe Gräben in einer Stadt aufreißen“, sagt der Freiburger Politikwissenschaftler Ulrich Eith. Das sei nun auch in Freiburg so gewesen. Er lobte aber die ersten Reaktionen der Verlierer am Sonntag, wie etwa von der Fraktion Freiburg Lebenswert“, die das Ergebnis akzeptierten. „Das ist politisch sehr erfreulich und spricht für die Reife der demokratischen Kultur in Freiburg.“ – so war es in der Badischen Zeitung (BZ) heute zu lesen.

Nicht so der derzeitige Oberbürgermeister (OB) von Freiburg. Der tritt nun nach, statt die Stadt wieder zu einen, wie es seine Aufgabe als OB aller Bürgerinnen und Bürger Freiburgs wäre. In einem Interview mit Herrn Mauch in der BZ spricht er von „Verschwörungstheorien“ und mangelndem Vertrauen in die Verwaltung. Sein Vorwurf gipfelt in dem unsäglichen Vergleich mit „Pegida ohne Islamophobie“. Die eindeutig unzutreffende und illegitime Keule, Kritiker als „rechtspopulistisch“ zu diffamieren, ist unterste Schublade, zeugt von Mangel an Argumenten und lässt am ehrlichen Willen, Bürgerbeteiligung zu praktizieren, zweifeln. Der in der FAZ schon mal als „Sonnenkönig“ bezeichnete Freiburger OB erkennt eine „rechtspopulistische Denkfigur“ bereits darin, Argumente gegen eine Position der Stadtverwaltung aufzuzählen.

Die diffamierende Reaktion von Herrn Salomon ist ein Schlag ins Gesicht von fast 42%, die beim Bürgerentscheid mit Nein gestimmt haben, was ca. 20% der Wahlberechtigten in Freiburg entspricht. Solches Verhalten ist weder demokratisch, noch entspricht es seinen Aufgaben und Pflichten als Oberbürgermeister aller Freiburger. Es ist vor allem auch unsportlich. Alle echten Sportler müsste das ebenso empören, wie jeden Freiburger Bürger. Wir erwarten, dass der OB sich für seine Entgleisungen gegenüber Freiburg Lebenswert / Für Freiburg entschuldigt und anerkennt, dass wir als basisdemokratisch-liberale Gruppierung das Wahlergebnis natürlich akzeptiert haben und dem SC alles Gute für seine Zukunft wünschen. Umso mehr, da es finanziell nun auch um unsere Zukunft, um die Zukunft der Stadt geht. Nebenbei bemerkt befinden sich auch in unseren Reihen viele SC-Fans und Dauerkarten-Besitzer.

Freiburg Lebenswert e.V.
Pressesprecher: Michael Managò
E-Mail:

Gefühle statt Argumente

Leserbrief von Dr. Monika Friedeman an die Badische Zeitung:

“Der Wahlkampf zum Bürgerentscheid hat bei mir, einer interessierten Freiburger Zeitgenossin, eine Stimmung der Empörung und Überlegungen ausgelöst, die ich zu Papier bringen möchte: Es kommt mir so vor, als würden vor allem auf der einen Seite Gefühlsäußerungen über Argumente dominieren und ich habe den Eindruck, dass in der Propaganda dieser Seite ein gewisser Realitätsverlust bzw der Verlust der Bodenhaftung zu beklagen ist. Hier sind die Beispiele:

Es begann mit der Diffamierung des politischen Gegners in der GR Sitzung im November, als der Stadionbau beschlossen wurde. Freiburg Lebenswert musste sich fragen lassen, ob  die Kritik wirklich ernst gemeint sei und bekam den Vorwurf, nicht mit Zahlen umgehen zu können. So versuchte man,  sachlicher Diskussion auszuweichen und Kritiker mundtot zu machen, wörtlich: „hädsch besser s Maul ghalte“….  Seither schwingt sich die unheilige Allianz aus Politik (D. Salomon)), Presse (C.Hodeige), Kapital (R.Burtsche), Sport (F.Keller) und schließlich sogar Kirche (R. Zollitsch) lautstark zum Fürsprecher des Stadions auf und demonstriert die Einigkeit der Freiburger Machtelite. Entsprechend findet es die Stadtverwaltung dann auch legitim, statt einer ausgewogenen und sachlichen Gegenüberstellung der Argumente in einer Extra-Ausgabe des Amtsblatts zum Bürgerentscheid auf 8 Seiten Schönfärberei pro Stadion die Stadiongegner mit genau 1/2 Seite zu Wort kommen zu lassen. Ganz so, als ob sowieso schon alle einer Meinung seien. Sicherheitshalber gibt es noch eine interne Anweisung für städtische Bedienstete, nach der sich kein städtischer Angestellter/Beamter öffentlich als Stadiongegner zu erkennen geben darf (Maulkorb). Beim Neujahrsempfang der Stadt mussten sich die Teilnehmer zuerst durch eine Phalanx von Pro-Stadion-Flugblattverteilern durchkämpfen, um drinnen dann auf Vertreter der Stadt zu treffen, die den Pro-Button trugen. Und die unzähligen Gutachten, die der Stadt beweisen sollen, dass sie machen kann, was sie will, werden, noch bevor sie wirklich fertig und aussagekräftig sind, schon mal im Sinne der Stadt interpretiert und zitiert. So geschehen beim Klimagutachten. Anschließend gibt es dann große Aufregung und den Vorwurf, umgefallen zu sein, wenn einer solcherart  falschen Darstellung widersprochen wird.

Diese und andere einseitigen Instrumentalisierungen sind pure Manipulation der Öffentlichkeit. Es ist erkennbar, dass die Spitze der Stadtverwaltung inzwischen an den Popanz glaubt, den sie selbst aufgebaut hat. Sie verfällt ihrer eigenen Demagogie. Nur so ist zu  erklären, dass Finanzbürgermeister  Otto Neideck unwidersprochen zitiert werden kann mit: „Vertrauen zählt mehr als Kontrolle“. Entweder hat dieser sehr erfahrene Politiker und alter Hase sich hier selbst unmöglich gemacht, oder wir haben es mit einer typischen Freudschen Fehlleistung zu tun: es wird aus Versehen sichtbar, was dringend verborgen werden soll, nämlich dass die Finanzen des SC unbekannt sind, dass die Finanzierung des Stadions keiner Kritik standhalten kann, dass das Ganze ein absolutes Abenteuer für die Stadtfinanzen ist und dass es eigentlich nur um Gefühle geht statt um sachliche Kriterien.

Demagogie und Manipulation der öffentlichen Meinung im aufgezeigten Ausmaß sind ein überzeugender Grund, sich auf die Seite der Stadiongegner zu schlagen. Daher: NEIN beim Bürgerentscheid!“

Kein Fairplay einiger SC-Fans

FreiburgLebenswert_Plakate_Buergerentscheid

Pressemitteilung vom 23.12.2014

Ebenso wie die Plakate der Bürgerinitiative Pro Wolfswinkel sind auch die Plakate der parteiunabhängigen Bürgerliste Freiburg Lebenswert (FL) bereits am zweiten Tag heruntergerissen und beschädigt worden. Nach ersten Beobachtungen in Hochdorf fast vollständig, im Mooswald, Rieselfeld und in vielen anderen Stadtteilen zu einem großen Teil — Fairplay sieht anders aus.

Diese Reaktion zeigt, dass den Stadionbefürwortern offenbar die Argumente ausgehen“, so Michael Managò (Pressesprecher von FL). „Es mag ja sein, dass jemand die Argumente der Gegenseite nicht akzeptiert, es gehört aber nun mal zum demokratischen Entscheidungsprozess, dass in einem Wahlkampf unterschiedliche Argumente deutlich gemacht werden. Muss man sich denn Sorge um das Demokratieverständnis einiger SC-Fans machen?“ Es sei schlimm genug, dass der SC und die großen Parteien im Gemeinderat auf der einen Seite mit enormem finanziellem Aufwand Wahlkampf betreiben können, während Bürgerinitiativen aus privaten Mitteln und FL mit sehr bescheidenem Budget auf der anderen Seite nur wenige Plakate und Flyer drucken können. Wenn diese dann noch systematisch zerstört würden, sei das nicht nur ärgerlich sondern zeuge von einer Radikalisierung, die allen Freiburgern zu denken geben sollte.

Gerlinde Schrempp, erste Vorsitzende von FL, meint dazu: „Das ist kein Streich von ein paar dummen Jungen, das ist eine logistisch sehr gut vorbereitete Aktion. Wir werden Anzeige erstatten, denn der Schaden, der angerichtet wurde, ist für uns immens.“

FL beteiligt sich am Wahlkampf um den Bürgerentscheid zum SC-Stadion am 1. Februar mit eigenen Plakaten. Auf ihnen wird unter dem Motto „Steuergeld ist kein Spielgeld“ darauf aufmerksam gemacht, dass die schlimmstenfalls über 100 Mio. Euro, die die Stadt dem SC für den Bau eines Luxusstadion aus Steuermitteln zur Verfügung stellen will, beispielweise für bezahlbaren Wohnraum, Schulsanierungen und Kinderbetreuung fehlen werden.

Freiburg Lebenswert e.V.
Pressesprecher: Michael Managò
E-Mail:

Grosser Dank an alle Wahlhelfer

Gerlinde Schrempp_1

Die erste Vorsitzende von Freiburg Lebenswert dankt in einem Schreiben allen Wahlhelfern und lädt ein zur Wahlparty am Montag ab 18 Uhr im “Schützen” in Lehen (Breisgauer-Str. 1):

Liebe Mitglieder, liebe Kandidaten, liebe Aktive,

auf den heutigen Tag haben wir alle mit großem Fleiß und Ideenreichtum hingearbeitet und von Woche zu Woche ist die Spannung gestiegen. Der Wahlkampf war intensiv, wir haben in zahlreichen Sitzungen, Telefonaten, Ständen, Veranstaltungen, Pressearbeit, Homepagegestaltung und unzähligen persönlichen Gesprächen und Aktionen eine unglaubliche Leistung vollbracht. Wir alle können aufgrund unserer jeweiligen persönlichen Erfahrungen der letzten Wochen  auf ein gutes Ergebnis für uns hoffen. 

Morgen ab 16 Uhr werden wir sehen, was unser Einsatz gebracht hat. Unabhängig von diesem Ergebnis möchte ich aber jedem von Euch sowohl persönlich als auch im Namen des Vorstandes  sehr herzlich danken für einen unglaublichen Einsatz. Auch viele unserer Kandidaten, die auf wenig aussichtsreichen Plätzen kandidieren, haben eine tolle Arbeit geleistet.  Ganz besonders hervorheben möchte ich hier unseren Mitstreiter Christoph Maschowski, der zu jeder Tages- und Nachtzeit ansprechbar war und durch seine Kreativität und Einsatzbereitschaft für uns Unglaubliches geleistet hat. Danke Christoph!

Sicher geht es vielen von unserer Truppe wie mir: Ich bin angespannt, nervös, und voller Hoffnung. Vermutlich bin ich morgen noch angespannter, noch nervöser und möglicherweise nicht in der Lage, die richtigen Worte zu finden. Deshalb heute dieser Versuch, Euch allen zu danken, gleichzeitig auch zu sagen, dass wir während dieser anstrengenden Wochen  auch sehr viel Spaß, Freude und gegenseitige Wertschätzung erfahren haben. Jeder von uns hat neue Freunde gefunden und obwohl ich schon viele Wahlkämpfe sehr direkt miterlebt habe, war für mich keiner so erfreulich wie dieser.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag und freue mich, Euch morgen ab 18 Uhr bei unserer Wahlparty im Schützen in Lehen zu sehen.

Viele Grüße
Gerlinde Schrempp

Endspurt im Wahlkampf

Anzeige mit allen 48 Kandidaten im STADTKURIER vom 22.05.2014
Anzeige mit allen 48 Kandidaten im STADTKURIER vom 22.05.2014

Bitte am Sonntag wählen gehen: Wählen Sie engagierte Bürger in den Gemeinderat – auf der Liste Freiburg Lebenswert!

In der Endphase der Wahl-Kampagne für die Wahl zum Gemeinderat am kommenden Sonntag sind im Stadtkurier noch einige Artikel erschienen. Auf der Titelseite heißt es da: “Wie es ausgehen wird, darüber kann man nur spekulieren. Interessant jedenfalls wird sein, welche Rolle die neue Bürgerliste ‘Freiburg Lebenswert’ spielen wird.”

Auf Seite 4 steht dann ein gutes, ausführliches Portrait unserer Spitzenkandidatin Gerlinde Schrempp. Und auf Seite 5 folgt dann folgende Anzeige mit all unseren Kandidaten:

Interview mit Catharina Schrempp

Catharina Schrempp im Interview-Video der Badischen Zeitung.
Catharina Schrempp im Interview-Video der Badischen Zeitung.

In einer Interview-Serie der Badischen Zeitung (BZ), in der ein Kandidat den anderen fragt, wurde unsere jugendliche Kandidatin Catharina Schrempp (Listenplatz 42 bei Freiburg Lebenswert) von Sergio Schmitd (Junges Freiburg) befragt.

Das Frage-Antwort-Video ist auf der Hompage der BZ zu sehen:  “Sergio Schmidt fragt Catharina Schrempp”.

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