Rede zum Sachstand beim Thema Stadttunnel

Zum Thema ÔÇ×Stadttunnel – Sachstand und Umleitung bei SperrungÔÇť (Drucksache G-18/241) hat Stadtr├Ątin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gerlinde Schrempp am 11.12.2018 f├╝r die Fraktionsgemeinschaft FL/FF folgende Rede gehalten.

Sehr geehrter Herr Oberb├╝rgermeister, meine Damen und Herren,

ich kann das sehr kurz machen. Meine Fraktion nimmt den Planungsstand f├╝r den Stadttunnel zur Kenntnis und billigt das Vorgehen f├╝r die weiteren Verfahrensschritte bei der Sperrung einer Tunnelr├Âhre einschlie├člich des Befahrens einer Tunnelr├Âhre im Gegenverkehr. Es ist uns ein Anliegen, unseren besonderen Dank an das GuT und hier im Besonderen Herrn Heigold f├╝r die klaren und verst├Ąndlichen Ausf├╝hrungen auszusprechen. Hier wurde weit ├╝ber das normale Ma├č hinaus recherchiert.

Es ist f├╝r uns absolut nachvollziehbar, dass der Wunsch vor allem der B├╝rgervereine der betroffenen Stadtteile, der Initiative Stadttunnel, auch Teilen des Gemeinderates nicht eindeutig positiv beschieden werden konnte, n├Ąmlich den Stadttunnel so zu planen, dass jede der beiden R├Âhren auch im Gegenverkehr befahrbar sein sollte. Nat├╝rlich w├Ąre es w├╝nschenswert, dass auch bei der Sperrung einer der beiden R├Âhren der Verkehr unterirdisch umgeleitet werden kann.

Stadtr├Ątin Gerlinde Schrempp (FL)

Es ist f├╝r uns nachvollziehbar, dass die Verkehrsf├╝hrung beider Fahrtrichtungen der B31 durch eine der beiden R├Âhren aus Sicherheitsgr├╝nden nicht m├Âglich sein wird. Es wurde in der Drucksache dargelegt, in welchen F├Ąllen eine Tunnelsperrung erforderlich sein wird, n├Ąmlich bei Verkehrsunf├Ąllen, bei Revisions- und Unterhaltungsarbeiten (dreimal j├Ąhrlich eine und einmal j├Ąhrlich zwei N├Ąchte), bei einer Katastrophen-Gro├č├╝bung alle vier Jahr Sperrung f├╝r eine Nacht, und nat├╝rlich bei Sanierungsarbeiten, normalerweise alle 25-30 Jahre. Wir sind davon ├╝berzeugt, dass solche Ausnahmetage zu meistern sind und gerne in Kauf genommen werden, wenn daf├╝r die Sicherheit der Menschen gew├Ąhrleistet wird. Bei der Nutzung nur einer Tunnelr├Âhre auch mit reduzierter Geschwindigkeit kann ein Verkehrsunfall mit Verletzten oder einem Brand nicht ausgeschlossen werden, dann k├Ânnen Rettungs- und Fluchtwege nicht ausreichend rauch- und gasfrei gehalten werden, auch das Einsatzkonzept der Rettungskr├Ąfte ist im Gegenverkehr nicht sicher. Das sind die entscheidenden Argumente f├╝r uns, dem Beschlussantrag zuzustimmen.