Neues SC-Stadion als gespiegelte Version

Eine Alternativplanung liegt seit zwei Wochen auf dem Tisch. Wie zu erwarten, lehnen Bau-BM Haag und SC-Präsident Keller diese jedoch ab. Herr Keller nennt den Vorschlag ein Störfeuer, mit dem man jetzt um die Ecke käme. Eine bemerkenswert demokratische und bürgerfreundliche Einstellung! Diese Alternativplanung hat vor allem zum Ziel, die Gräben zwischen den Freiburger Bürgern nicht weiter zu vertiefen, sondern eine Befriedung herbei zu führen. Bei genauem Lesen der vorliegenden städtischen Gutachten ist zu sehen, dass es keineswegs um geringfügige, sondern um drastische Überschreitungen geht, weshalb ja auch bis heute keine Genehmigung durch das Regierungspräsidium vorliegt.

Wenn man statt platter Sprüche die Alternative ernsthaft prüft, kann man nur überzeugt sein. Alle Beteiligten wären Gewinner:

  1. Es gibt keine Lärmproblematik und erheblich geringere Verkehrsprobleme mit den angrenzenden Stadtteilen.
  2. Die neue Straße zwischen Granada-Allee und Madison-Allee entfällt, die Variante ist deutlich kürzer. Vor allem muss der Müllberg nicht teilweise abgegraben werden, so dass Kosten in Höhe von mindestens sechs Millionen Euro komplett eingespart werden.
  3. Die Flugsicherheit ist in keiner Weise in Frage gestellt, weil sich der Stadionkörper nicht im Lee-Windfeld befindet und dadurch keine Verwirbelungen auf der Start-Landebahn erzeugt.
  4. Es werden durch deutlich geringeren Flächenverbrauch bei Weitem weniger Ausgleichsflächen notwendig: eine erhebliche Kostenreduzierung.
  5. Dennoch kann in diesem Bereich ein neues Eisstadion errichtet werden.
  6. Die neue Haltestelle bedient die Messe, das Stadion, die Möbelhäuser und das Eisstadion und beinhaltet dort keinerlei Gefährdung der Fahrgäste.
  7. Die neu zu erstellenden Hallen bieten die Möglichkeit, die Dächer zu begrünen, was neben dem ökologischen Gewinn ebenfalls wieder weniger Ausgleichsflächen bedeutet, damit Kostenersparnis.
  8. Durch das angedachte Parkhaus würden riesige Parkflächen entfallen, der SC hätte dafür ein drittes Trainings-Spielfeld zur Verfügung.
  9. Es könnten langwierige juristische Auseinandersetzungen überflüssig werden, was der Verwaltung und dem SC doch auch entgegen käme.

Wir empfehlen dem Leser, die ausführliche Planung auf der Homepage der BI Pro Flugplatz Freiburg e.V. anzuschauen und sich selbst ein Bild zu machen.

Gerlinde Schrempp
(für das „Amtsblatt“ der Stadt Freiburg)

Siehe: http://www.pro-flugplatz-freiburg.de/neues-sc-stadion-kleine-aenderung-grosse-wirkung/

Sowie: https://freiburg-lebenswert.de/neues-besseres-konzept-fuer-das-sc-stadion/

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