Klimagerecht Bauen und Wohnen nach Corona

„Schon jetzt ist absehbar, dass die Politik nach Corona wieder mit dem Dogma des Neubaus plant: man diskutiert erleichterte Kredite und mehr Bauland. Doch Bauen schadet dem Klima; allein die Zementherstellung verursacht acht Prozent der weltweiten Treibhausgase – eine ‚Bauscham‘ ist angemessen. Darum brauchen wir einen klimafreundlichen Neustart der Bau- und Wohnungswirtschaft nach Corona, mit einer ‚UmBauwirtschaft‘ und mit der Vermittlung von Wohnraum in Altbauten.“ Das fordert der Bauexperte und Autor Daniel Fuhrhop.

Und er betont weiter klar und deutlich: „Neubau schadet nicht nur dem Klima, er nutzt auch nicht wie erhofft und beseitigt nicht den Wohnungsmangel: Es gibt rechnerisch einen Bauüberfluss, es werden also mehr Wohnungen gebaut, als für den Bevölkerungszuwachs nötig wäre. Trotzdem fehlen Wohnungen, unter anderem weil es niemandem nutzt, wenn Reiche sich eine Zweitwohnung als Investment kaufen.“

Auch der Bund deutscher Architekten (BDA) warnt: „Der Traum vom ewigen Wachstum ist vorbei. Bauen muss vermehrt ohne Neubau auskommen.”

Siehe dazu auch: https://freiburg-lebenswert.de/bda-bauen-muss-vermehrt-ohne-neubau-auskommen/

Wie man klimafreundlich Wohnraum ohne Neubau schaffen kann, zeigt Daniel Fuhrhop in der Neuauflage seinen Buches „Verbietet das Bauen!“ In einer stark erweiterten Liste der „100 Werkzeuge für Wohnraum in Altbauten“ zeigt er zahlreiche alternative Möglichkeiten auf, wie man sinnvoll und vor allem nachhaltig Wohnraum schaffen kann, ohne immer weiter neu zu bauen. Er zeigt, wie wir nach Corona die Bau- und Wohnungswirtschaft klimafreundlich neu gestalten, dabei Stadtviertel beleben, Wohnraum schaffen und dem Klimawandel begegnen können.

Einen Blick ins Buch können Sie hier werfen: https://www.verbietet-das-bauen.de/erweiterte-neuauflage-verbietet-das-bauen-blick-ins-buch/

Direkt bestellen kann man die Neuauflage hier: https://www.oekom.de/buch/verbietet-das-bauen-9783962381943 oder in Ihrer Buchhandlung vor Ort.

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