Erschreckende Versäumnisse

“Man kann den beiden Wiehremer Bürgervereinen nur dankbar sein dafür, dass sie das Problem der Abrisse von Gebäuden, die zwar nicht unter Denkmalschutz stehen, aber prägend für ein erhaltenswertes Ortsbild sind, aufgegriffen haben.” So beginnt der lesenswerte Leserbrief von Wolfgang Leutenecker aus Freiburg, der am  12. März 2018 in der Badischen Zeitung (BZ) erschienen ist.

Es sei “ernüchternd bis erschreckend, was in Freiburg bisher versäumt wurde, weil es in Stadtverwaltung und Gemeinderat schlicht an Interesse und Aufgeschlossenheit für die immense Bedeutung von städtischer Architektur fehlt”.

Und Herr Leutenecker stellt weiter fest, dass  “viel an historisch und kulturell wertvoller Bausubstanz leider schon für immer verloren gegangen” ist, obwohl die “Fragen der Erhaltung und Gestaltung der Stadtteile” sowie “deren Besonderheiten und Charakteristika eigentlich allen Bürgerinnen und Bürger ein Anliegen” sein sollte. Sein Appell an Gemeinderat und Stadt, “zur Eindämmung der Abrisswut von Hausbesitzern und Investoren” sollte endlich gehört werden.

Siehe den ganzen Leserbrief in der BZ: http://www.badische-zeitung.de/leserbriefe-freiburg/erschreckend-was-bisher-versaeumt-wurde–150285417.html

Die Familienheim-Siedlung in der Quäkerstraße (Bild: 2018 Google Kartendaten, 2018 GeoBasis DE/BKG 2009)
Unter Denkmalschutz: Die Gartenstadt in Freiburg Haslach.
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