Die immer gleichen Fehler beim Städtebau


Ein Monstrum in Beton für Investoren aus aller Welt: Die Westarkaden

„Um wirklich lebenswerte Stadtquartiere zu schaffen, braucht es mehr, als nur Wohnraum zu schaffen“, schreibt die Süddeutsche Zeitung (SZ) in einem Beitrag vom 16.08.2017 unter der Überschrift „Zwölf Gebote für den Münchner Wohnungsbau“. München hat unter den gleichen Wachstums-Problemen wie Freiburg zu leiden. Während Freiburgs OB und Baubürgermeister sowie eine Mehrheit aus Grünen, CDU Freien Wählern und Teilen der SPD im Gemeinderat aber nach wir vor ein „Bauen auf Teufel komm raus“ propagieren, will man in München aus den Fehlern der Vergangenheit lernen.

„Das Desaster besteht vor allem darin, dass die meisten neueren Wohnviertel, die in den letzten Jahren in München entstanden sind, so armselig schlecht geplant wurden. (…) Kein Wunder: Egal, was gebaut wird – es lässt sich an der Isar im Sekundentakt verkaufen. Sei es auch noch so schäbig. (…) Vielleicht wären die Baupolitiker, Architekten und Investoren doch gut beraten, die üblichen Moderne-Floskeln einmal beiseite zu lassen, um darüber nachzudenken, was es denn ist, was die Menschen zu einem Ort sagen lässt: Hier möchte ich leben (…) Dabei sind es heute fast immer die gleichen Fehler, die so beratungsresistent perpetuiert werden, dass man am guten Willen der beteiligten Planer und Politiker zweifeln muss.“ So beschreibt die SZ das Problem und man fühlt sich beim Lesen sehr stark an Freiburg erinnert.

Der Bauwahn in Freiburg verdeckt nicht nur das Münster, sondern ignoriert auch die Gefahren einer Immobilienblase (Foto: U. Glaubitz)

Aus den „Zehn Geboten für den Wohnungsbau“, die die SZ dann auflistet, um diese „immer gleichen Fehler“ zu vermeiden, möchten wir die folgenden vier wichtigen Punkte herausgreifen, die der Autor des Beitrags, Gerhard Matzig, in der SZ sehr treffend so formuliert:

„Bei der Fassadengestaltung möchte man den Architekten zurufen: Müsst ihr euch denn immer wieder neu erfinden? Muss jedes kleine Ding immer auch ein großes Spektakel sein? Die besten Fassaden sind die, die man lesen kann – und die sich in den Dienst der Sache und des Viertels fügen. Etwas mehr Demut wäre hier gleichbedeutend mit wahrem Mut.

Schmuckvolle Texturen und Architekturen, die Kunst der Ornamentik also, sind längst rehabilitiert – und nicht alles, was schmucklos “modern” ist, ist auch schon “Bauhaus”. Das heißt: Häuser dürfen auch “schön” in einem unexzentrischen, normalen Sinn sein. Wer Angst vor dem Mittelmaß hat, ist schon mittelmäßig. Das Verbindliche, nicht das Provozierende ist die Kunst der Stadt.

Wertvolle Glücks- und Grünräume sind das Ergebnis sorgfältiger Freiflächenplanung. Und nicht das, was man am Ende, wenn das Budget erschöpft ist, mit ein bisschen grüner Farbe noch eilig auf den Plan kringelt. Gerade weil sich die Städte verdichten, müssen sie auch viel grüner und freiräumlicher werden. Das ist kein Widerspruch, sondern Logik und eine dringend gebotene Antwort auf den Klimawandel.

Identität ist der Rohstoff der Gegenwart. Das hat mit Zeit zu tun. Häuser und Viertel müssen wachsen und eine Identität entwickeln können. Wo sie aber schon wohnt, muss man sie bewahren. Heute wird im Dienst der Gentrifizierung, des Renditestrebens und unfassbar närrischer Baugesetze viel zu schnell abgerissen, um möglichst alles neu, alles energieeffizient und alles rentabel zu machen. Das Gegenteil ist richtig

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. Nur Häuser und Stadtteile mit unterschiedlichen Gebrauchsspuren und der Fähigkeit zur Patina können so etwas wie Heimat sein. Und nur Städte, die auch ihrer Vergangenheit wegen geliebt werden, haben Zukunft.

Sätze wie diese gehören Stadtvätern und Stadtplanern landauf-landab ins Stammbuch geschrieben – vor allem aber in Freiburg, wo nach wir vor schützenswerte und denkmalgeschützte Häuser rücksichtslos und skrupellos abgerissen werden!

Siehe: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wohnungsbau-zwoelf-gebote-1.3628161

Interessant und ebenso vergleichbar mit Freiburg ist auch dieser Beitrag des gleichen Autors in der SZ: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/architektur-grosses-desaster-kleine-lichtblicke-1.3464426

Luftbild des Dietenbach-Gelände (Foto: W.-D. Winkler). Hier sollen die letzten landwirtschaftlichen Flächen Freiburgs überbaut werden.

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