Roden und bauen ohne Baugenehmigung

Elon Musk baut f├╝r Tesla eine Mega-Fabrik in Brandenburg. Das Gel├Ąnde ist Wasserschutzgebiet, in dem ein Bauvorhaben in dieser Gr├Â├čenordnung eigentlich verboten ist. Das vorhandene Wasser wird angesichts der Trockenheit in Brandenburg f├╝r die Bev├Âlkerung und Fabrik ganz sicher nicht ausreichen, denn das Tesla-Werk wird so viel Wasser verbrauchen wie eine 40.000-Einwohner-Stadt.

Eine endg├╝ltige Baugenehmigung liegt bis heute nicht vor. Dennoch wurden bereits 60 ha Wald gef├Ąllt und die Fabrik ist schon fast fertig, da das Landesamt f├╝r Umweltschutz Tesla immer wieder vorzeitige Befreiungen von Auflagen und vorl├Ąufige Vorabgenehmigungen ausstellt. Das Amt untersteht dem gr├╝nen Brandenburgischen Umweltminister Axel Vogel. Damit sind gr├╝ne Politiker f├╝r eine gigantische Umweltzerst├Ârung im Wasserschutzgebiet verantwortlich.

Der Steuerzahler soll au├čerdem umfangreiche Infrastrukturma├čnahmen bezahlen. Musk hat schon angek├╝ndigt, keine Gewerkschaften im Unternehmen zulassen zu wollen. Auch in Amerika setzt sich Musk ├╝ber geltende Gesetze zu Gesundheits- und Arbeitsschutz hinweg. Er ist au├čerdem ein Corona-Leugner und -Verharmloser, bekam aber j├╝ngst von Gesundheitsminister Jens Spahn einen Preis des Axel-Springer-Verlags ├╝berreicht.

Bauen und B├Ąume f├Ąllen ohne Baugenehmigung, Sondergenehmigungen f├╝r Bau- und Prestigeobjekte, das sich Hinwegsetzen ├╝ber Bedenken und Einspr├╝che von Experten und AnwohnernÔÇŽ so Manches erinnert an Vorg├Ąnge in Freiburg, auch wenn hier die Dimensionen kleiner sein m├Âgen.

Siehe dazu das Video zu einer Sendung mit dem Titel ÔÇ×Turbo, Tempo, TeslaÔÇť des Magazins Frantal21 in der ZDF-Mediathek (verf├╝gbar bis 16.03.2022):

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/dokumentation-turbo-tempo-tesla-elon-musk-in-brandenburg-100.html

Kiefernwald in Brandenburg: so sah das Gel├Ąnde vor dem Bau der Tesla-Megafabrik aus (Foto von Christopher Winkler auf Pixabay)
Nun wurde im Wasserschutzgebiert gerodet und gebaut: bis heute ohne Baugenehmigung! (Foto von Siggy Nowak auf Pixabay)