Diskussion um Stadion-Neubau geht weiter

Die Start- und Landebahn des Flugplatzes Freiburg; davor die Madisonallee

Der Sender „Baden TV SĂŒd“ hat einen Beitrag zur Planung des SC-Stadions im Wolfswinkel bzw. zur „Spiegel-Lösung“ der Gegner dieses Standorts veröffentlicht und schreibt auf seiner Homepage dazu: „Die Diskussion um den geplanten Neubau des SC Freiburg Stadion geht weiter. Nach dem Beschluss des Freiburger Gemeinderats und dem Ergebnis des BĂŒrgerentscheids soll der Standort fĂŒr das neue Fußballstadion im Wolfswinkel am Flugplatz sein. Doch die Stadion-Gegner sehen dort unter anderem die Funktion des Flugplatzes beeintrĂ€chtigt. Auch der Naturschutz wird ihrer Meinung nach nicht ausreichend berĂŒcksichtigt. Deswegen haben sie bei der Stadt nun einen alternativen Vorschlag eingereicht.“ Gemeint ist die sog. „Spiegel-Lösung“ unweit des Wolfswinkels, die tatsĂ€chlich eine Lösung aller Probleme bieten wĂŒrde.

Siehe den TV-Beitrag unter: https://baden-tv-sued.com/diskussion-um-stadion-neubau/

Nach wie vor ist der bisher geplante Standort im Wolfswinkel nicht genehmigt. Einige Gutachten (zur Flugsicherheit und zum LĂ€rm) sagen, dass es dort nicht genehmigungsfĂ€hig sein wird. Die Stadt verweist auf eigene Gutachten, doch auch da sind noch nicht alle Ergebnisse veröffentlicht. Vor allem bei der Flugsicherheit (vor allem in Bezug auf die gefĂ€hrlichen Leewindverwirbelungen durch den großen Stadion-Körper) wird ein KO-Kriterium fĂŒr die weitere Stadion-Planung im Wolfswinkel erwartet.

Nun muss sich die Stadt mit der Spiegel-Lösung beschĂ€ftigen. Sollte der bisherige Standort im Wolfswinkel wirklich nicht genehmigungsfĂ€hig sein (und alles deutet darauf hin), dann wird der Stadt – und vor allem dem bald im Wahlkampf stehenden OB Salomon – nichts anderes ĂŒbrig bleiben, als die Spiegel-Lösung zu akzeptieren. Andernfalls mĂŒsste der OB eine totale Planungspleite zugeben, könnte sein Versprechen nicht einhalten, den Motorflugbetrieb ohne EinschrĂ€nkungen zu erhalten, und er mĂŒsste öffentlich eingestehen, sich mit dem Beharren auf dem Standort Wolfswinkel total vergaloppiert zu haben. Ganz zu schweigen von den Kosten, die man mit der bisherigen Planung und den schon eingeleiteten BautĂ€tigkeiten verursacht hat, obwohl man wusste, dass das Stadion noch nicht genehmigt war.

Die Spiegelvariante zur Stadionplanung (Grafik: C. Maschowski)