Die falsche Bau- und Klimapolitik in Freiburg

Fl├Ąchenversiegelungen, Innenverdichtung, die Bebauung von Gr├╝nfl├Ąchen ÔÇô all das ist Gift f├╝r das Klima der St├Ądte. Das wei├č mittlerweile jedes Kind, nur leider die Verantwortlichen an der Spitze Freiburgs sowie die sie st├╝tzende Koalition aus Gr├╝nen, CDU, Freien W├Ąhlern und Teilen der SPD im Freiburger Gemeinderat wissen es bis heute nicht. Sie folgen weiter den Zielen, jede m├Âgliche, freie Gr├╝nfl├Ąche zu bebauen (Rennweg, Wolfswinkel, Z├Ąhringer H├Âhe, Pferdewiese, Dietenbach etc. etc.), Kleing├Ąrten zu vernichten (im St├╝hlinger und wieder in der Diskussion gekommen ist die Wonnhalde) und W├Ąlder zu roden (z.B. im Stadtteil Mooswald).

Ein Projekt der Weltwetterbeh├Ârde (WMO) zeigt aber, dass das Klima sich ver├Ąndern wird. Auch wenn das keine neue Erkenntnis ist, wird von den Klimaexperten beklagt, dass vor allem die St├Ądte dies zu wenig oder gar nicht ber├╝cksichtigen. Um zu verdeutlichen, was das in Zukunft hei├čen k├Ânnte, hat die WMO sich etwas einfallen lassen. Wetterberichte aus den gro├čen St├Ądten dieser Welt – f├╝r das Jahr 2100. Die Klima-Simulationen zeigen, dass der Klimawandel unseren St├Ądten massiv zusetzen wird. „Summer in the City“ hei├čt diese Kampagne, bei der Wettermoderatoren aus den verschiedensten L├Ąndern alarmierende Ergebnisse aufbereitet haben. Hier das Video, das vom ZDF f├╝r Berlin erstellt wurde: https://www.youtube.com/watch?v=OeOkAaKsGrA

ZDF-Beitrag: Sommer der Zukunft

Hier au├čerdem ein Beitrag des ZDF zum Thema: http://www.heute.de/eine-wmo-kampagne-zum-klimawandel-zeigt-der-sommer-der-zukunft-wird-heiss-47571900.html

Viele St├Ądte haben die Zeichen der Zeit erkannt und bereits Strategien entwickelt, wie sie sich den extremen Bedingungen anpassen wollen und die extreme Bebauung reduzieren k├Ânnen. Nur in Freiburg ist davon leider nichts zu sp├╝ren. Hier will man weiter ÔÇ×Bauen auf Teufel komm rausÔÇť und Gr├╝nfl├Ąchen versiegeln. Die sogenannte ÔÇ×Green CityÔÇť ist eine reine Worth├╝lse und der gr├╝ne B├╝rgermeister tritt die urspr├╝nglichen Ideale der Gr├╝nen mit F├╝├čen.