Falsche, diskriminierende Vorurteile

Dass die Badische Zeitung (BZ) immer wieder versucht, Freiburg Lebenswert (FL) als „Neinsager“ oder gar als rechtslastig darzustellen ist ein schon lange anhaltendes Ärgernis. Nun tat sie das in der Berichterstattung nach der Gemeinderatswahl wieder, obwohl es für die Behauptungen keinerlei Belege gibt. Das Programm, die Beiträge auf der Homepage und alle Aussagen von FL sagen das Gegenteil (siehe z.B.: https://freiburg-lebenswert.de/verein/wer-sind-wir/).

Auch die ausgewogenen und besonnenen Positionen von FL zu Themen wie Asylrecht, Migration, Integration (siehe: https://freiburg-lebenswert.de/unser-programm/asylrecht-migration-integration/) sprechen eine völlig andere Sprache. FL hat sich über Wahlerfolge links-liberaler Bürgerbewegungen ebenso gefreut (siehe: https://freiburg-lebenswert.de/sieg-der-sozial-liberalen-buendnisse-bei-kommunalwahl-in-spanien/) wie über Artikel in links-liberalen Zeitungen, die von den „Grenzen des Wachstums“ warnen (siehe: https://freiburg-lebenswert.de/als-stadt-staendig-wachsen-zu-wollen-ist-kindisch/). Warum soll ein Verein, der sich für Bürgerechte, Klimaschutz, Stadtbild, Denkmalschutz, bezahlbaren Wohnraum oder die Grenzen des Wachstums einsetzt „rechtslastig“ sein? Der Vorwurf ist doch geradezu absurd!

Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler (FL) spricht bei der Schülerdemo “Friday for future” in Freiburg am 18.01.2019 (Foto: W. Deppert)

Konstruktive Sacharbeit und Erfolge der Fraktion FL/FF im Gemeinderat, wie die Zustimmung zum 50%-Beschluss für sozialen Wohnungsbau (ohne die Stimmen von FL/FF wäre dieser nicht zustande gekommen), das Auf-den-Weg-bringen der Erhaltungssatzung, die Zustimmung zu zahlreichen Bauprojekten fällt in der Berichterstattung der BZ immer wieder unter den Tisch. Auch dass Dr. Wolf-Dieter Winkler (FL) der erste Stadtrat war, der bei “Fridays for future” auf dem Platz der Alten Synagoge aufgetreten ist, fand keinerlei Beachtung.

FL ist ausdrücklich parteiunabhängig, folgt keiner Ideologie, sondern ist an kommunalen Sachthemen orientiert. Bei der Wählervereinigung sind Mitglieder von „Die Linke“ genauso aktiv, wie Mitglieder der CDU oder ehem. Mitglieder der Grünen oder der SPD. Der Vorwurf „rechts“ zu sein, ist so absurd wie verfälschend und diskriminierend, da er mit der Realität nichts, aber auch gar nichts zu tun hat. Diese ständige Etikettierung sowie das Festhalten an einem unbegründeten Vorurteil sind unredlich. Von einer Tageszeitung, die den Anspruch hat serös zu sein, kann man mehr Niveau und Recherche erwarten.

Gerlinde Schrempp (links) und Regelindis Managò (rechts) gemeinsam mit den “Omas gegen Rechts” im Wahlkampf 2019 unterwegs auf dem Wochenmarkt in Herdern (Foto: M. Managò)

Hilke Schröder (mitte) gemeinsam mit den “Omas gegen Rechts” im Wahlkampf 2019 unterwegs auf dem Wochenmarkt in Herdern (Foto: M. Managò)

Zusammen mit den „Omas gegen Rechts“ und anderen haben Mitglieder von FL gegen den Auftritt der AfD in der Aula der Weiherhofschulen in Herdern demonstriert und sich damit auch gegen das Vergessen gewandt, dass antidemokratische Kräfte die Weimarer Republik damals zu Fall gebracht haben. Wer Kurt Sontheimers Buch „Antidemokratisches Denken in der Weimarer Republik“ gelesen hat weiß, dass dazu auch das Verunglimpfen der Parteien der demokratischen Mitte gehörte.

Siehe dazu auch: https://freiburg-lebenswert.de/ein-moeglichst-wahrheitsgetreues-bild-kann-nur-im-wettbewerb-entstehen/




Freiburg Lebenswert nominiert die Kandidaten für die Kommunalwahl

Pressemitteilung vom 17. Januar 2019

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 17. Januar 2019 hat die parteiunabhängige Wählervereinigung Freiburg Lebenswert e.V. (FL) im Gasthaus zum Schützen die Kandidaten für die Liste zur Kommunalwahl am 26. Mai 2019 gewählt. Mit sehr großen Mehrheiten und unter dem Beifall der 48 stimmberechtigten Mitglieder wurden die drei im Freiburger Gemeinderat vertretenen Stadträte von Freiburg Lebenswert, Gerlinde Schrempp, Dr. Wolf-Dieter Winkler und Karl-Heinz Krawczyk, auf die ersten drei Listenplätze gewählt.

In der Satzung des Vereins
steht: „Freiburg Lebenswert will sich aus Verantwortung für eine an den
Bedürfnissen der Bevölkerung orientierten Stadtentwicklung in die demokratische
Entscheidungsfindung einbringen und setzt sich neben den Themen Stadtbild,
gestaltende Bürgerbeteiligung und Lebensqualität – auch für zukünftige
Generationen – für den Erhalt und die Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums für
alle ein.“

Die Vorsitzende von FL und
Spitzenkandidatin Gerlinde Schrempp betont, dass man diesen Zielen in den
vergangenen fünf Jahren im Gemeinderat immer treu geblieben sei. „Im Wahlkampf
um das Bürgerbegehren zum geplanten Stadtteil Dietenbach können wir unser
Profil aber für die darauf folgende Kommunalwahl noch zusätzlich stärken.
Stadtklima, ökologische Fragen sowie der Erhalt der Landwirtschaft, des
Stadtbildes und der Lebensqualität können uns in Freiburg nicht egal sein.“

Auch die gewählten 48 Kandidatinnen und Kandidaten verdeutlichten, dass ihnen die Verantwortung für den Erhalt von Grünflächen, bezahlbares Wohnen, eine gerechte Familien- und Sozialpolitik wichtig ist. Es gehe darum, die Lebensqualität in Freiburg zu erhalten und für die Zukunft zu gestalten. Davon wolle man die Bürger und Wähler überzeugen, dafür trete man zur Kommunalwahl an und dafür strebe man mehr Sitze im Gemeinderat an.

Hier die vollständige Kandidatenliste von Freiburg Lebenswert für die Kommunalwahl am 26. Mai 2019:

1    Schrempp, Gerlinde
2    Dr. Winkler, Wolf-Dieter
3    Krawczyk, Karl-Heinz
4    Managò, Michael
5    Glaubitz, Ulrich
6    Tappe, Oliver
7     Dr. Spindler, Marjella
8    Gnädinger, Martin
9    Skawran, Sebastian
10  Kramp, Markus
11  Schröder, Hilke
12  Bucher, Herbert
13  Dr. Kroll, Dieter
14  Haager, Stefan
15  Dr. Langosch, Kerstin
16  Wittal, Gregor
17  Birmelin, Katja
18  Dr. Zahm, Friederike
19  Dr. Friedemann, Monika
20  Fritz, Christoph
21  Nabulsi, Rayek
22  Dr. Deppert, Wolfgang
23  Maertin, Axel
24  Waldmann, Martina
25  Dr. Bock, Thomas
26  Sahnwaldt, Henrike
27  Managò, Regelindis
28  Lipp, Wolfgang
29  Neumaier, Günter
30  Mayer-Bühler, Julia
31  Schabel, Andreas
32  Riemenschnitter-Blau, Karin
33  Chiramel-Fuggenthaler, Rosy
34  Schotte, Suzanne
35  Baumgartner, Ralph
36  Hämmerle, Michael
37  Seelisch, Evelyn
38  Boschert, Manfred
39  Kroll Perak, Marija
41  Voigts, Tjark
42  Baumgartner, Yvonne
43  Müller, Klaus Ulrich
44  Wigand, Lorenza
45  Schrempp, Catharina
46  Prof. Dr. Bartsch
47  Prof. Dr. Wirsching, Michael
48  Sigmund, Hans

Ersatzkandidaten:
49  Dr. Bartsch, Ingrid
50  Holk, Christa




Freiburg Lebenswert feiert seinen Erfolg

Bei seinem Aktiventreffen am 15. 11.2018 feierte der Verein Freiburg Lebenswert (FL) den Erfolg im Gemeinderat vom 13.11.2018, die Verabschiedung der Erstellung von Erhaltungs- und Gestaltungssatzungen erreicht zu haben. Der Beschluss kam zwar durch einen interfraktionellen Antrag zustande, den (außer JPG und FDP) alle Fraktionen unterstützt haben, die Initiative ging aber auf FL und einen unrsprünglich von der Fraktion FL/FF formulierten Antrag zurück. Am Ende wurde der Beschluss einstimmig (mit ein paar wenigen Enthaltungen) gefällt.

FL-Stadtrat Dr. Wolf-Dieter stellte beim Aktiventreffen den im Gemeinderat getroffenen Beschluss vor. Versammlungsleiter Michael Managò betonte die Bedeutung dieses Schrittes für die Stadt und den Erfolg, den FL damit erzielt hat. Er dankte den drei FL-Stadträten dafür, dass sie diesen Erfolg mit ihrem unermüdlichen Engagement im Gemeinderat möglich gemacht haben. Die über 40 anwesenden Mitglieder und Gäste applaudierten und stießen auf den Erfolg an.

Siehe auch: https://freiburg-lebenswert.de/ein-grandioser-erfolg-fuer-freiburg-lebenswert/

Den Denkmalschutz stärken (Foto: M. Managò)




“Engagierte Bürger in den Gemeinderat”

Wahlkampfplakat zur Kommunalwahl 2014

Unter diesem Motto trat Freiburg Lebenswert (FL) vor vier Jahren bei der Kommunalwahl als freie Wählerliste an und errang im Mai 2014 gleich drei Sitze im Gemeinderat von Freiburg. Die Badische Zeitung (BZ) widmete dem Thema nun eine ganze Seite und hat unser FL-Vorstandsmitglied Dr. Kerstin Langosch dazu befragt. Sie war von Anfang an mit dabei, hat FL mit-gegründet und -aufgebaut.

Siehe den Artikel in der BZ unter der Überschrift “Als der Bürgerprotest in den Gemeinderat einzog“: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/als-der-buergerprotest-in-den-gemeinderat-einzog–147703443.html

Dr. Kerstin Langosch (FL)

Entstanden ist FL 2013 aus dem Engagement der Bürgervereine und Bürgerinitativen in Freiburg. Den Bürgerinitiativen sei aber häufig der Vorwurf gemacht worden , dass sie sich nur gegen ein Bauprojekt engagierten, weil sie selbst als Anwohner betroffen waren, so die BZ. “Wir wollten mit dem Zusammenschluss weg von den Einzelprojekten und stattdessen die Probleme generell angehen”, sagt Kerstin Langosch. Denn “bauen auf Teufel komm raus”, das könne nicht die Lösung für Freiburg sein, meint sie. Für eine nachhaltigere Stadtentwicklung kämpften nun der Verein Freiburg Lebenswert und die Gemeinderatsfraktion, sagt sie. Im Grunde habe sich also nur die Form des Einmischens verändert, so Langosch: Das Grundanliegen sei jedoch nach wie vor das gleiche.

“Das ist urdemokratisch” meint in Bezug auf das Engagement von Bürgerinitiativen und Bürgerbewegungen der Soziologe Jan-Hendrik Kamlage in einem Interview in der BZ. Er hält Bürgerinitiativen “für eine Antwort auf Politik, die zu wenig auf die Menschen hört” und erteilt Nimby-Vorwürfen eine klare Absage: “Das Bild des Nimbys ist meines Erachtens nicht tragfähig. Denn nur wenn Bürgerinitiativen relevante Interessen vertreten, wird der Protest auch wahrgenommen und wirksam. Eine reine Verhinderungsstrategie ohne gesellschaftliche Bedeutung kann auf Dauer keinen echten politischen Widerstand erzeugen. Das Bild des Nimbys wird oft benutzt, um die Gegenseite zu diskreditieren.
(…) Dieses Bild ist hinten und vorne nicht stimmig. Bürgerinitiativen stellen politische oder administrative Handlungen infrage und fordern Begründungen für politisches Handeln ein. Das ist urdemokratisches Vorgehen.”

Siehe dazu: http://www.badische-zeitung.de/das-ist-urdemokratisch

Das Wahlergebnis der Kommunalwahl: FL ist mit 5,6 % der größte Gewinner!

Siehe auch: https://freiburg-lebenswert.de/verein/wer-sind-wir/




Mitgliederversammlung und Vorstandswahlen bei Freiburg Lebenswert

Die Amtsträger im Vorstand von Freiburg Lebenswert (FL): Gerlinde Schrempp (1. Vors.), Oliver Tappe (2. Vors.), Markus Kramp (Kassenw.), Dr. Wolfgang Deppert (Schriftf.)

Am Donnerstag, den 19. Oktober 2017, fand turnusgemäß die jährliche Mitgliederversammlung des Vereins Freiburg Lebenswert e.V. (FL) statt. Deren Vorsitzende, Stadträtin Gerlinde Schrempp, stellte in ihrem Bericht die Erfolge und Leistungen der Arbeit im Verein sowie der Fraktion FL/FF (der ja drei FL-Stadträte angehören) heraus. Satzungsgemäß erfolgte dieses Mal auch die Wahl des Vorstandes.

Satzungsgemäß besteht der Vorstand aus einem vierköpfigen „geschäftsführenden Vorstand“ (1. und 2. Vors., Kassenwart und Schriftführer) sowie aus zehn Beiräten. Da bei der Wahl für den 2. Vorsitz Ulrich Glaubitz aus persönlichen Gründen nicht mehr antrat (stattdessen aber für einen der Beiratsposten), kandidierte an seiner Stelle Oliver Tappe, Rechtsanwalt in Freiburg, Familienvater und wohnhaft im Stadtteil Mooswald.

Alle Kandidaten für den „geschäftsführenden Vorstand“ wurden einstimmig (wieder-)gewählt: Gerlinde Schrempp (1. Vorsitzende), Oliver Tappe (2. Vorsitzender), Markus Kramp (Kassenwart) und Dr. Wolfgang Deppert (Schriftführer). Als Beiräte wurden gewählt (in alphabetischer Reihenfolge): Dr. Monika Friedemann, Ulrich Glaubitz, Christa Gronbach, Dr. Dieter Kroll, Dr. Kerstin Langosch, Michael Managò, Rayek Nabulsi, Günther Neumaier, Martin Schempp und Dr. Friederike Zahm.

In der Diskussion über die Arbeit des Vereins und der Fraktion wurde angeregt, die zahlreichen Erfolge und die außergewöhnlich gute Arbeit stärker zu betonen. Bei allen Rückschlägen bei Abstimmungen im Gemeinderat, sei doch in vielen von FL vertretenen, initiierten und vorgebrachten Themen (wie z.B. Denkmalschutz, Baupolitik, Stadion-Planung, Erhalt von Grünflächen und selbst beim Thema Stadtteil-Planung im Dietenbach) ein Umdenken zu spüren. Angeregt wurde, wieder große Vortragsveranstaltungen zu unseren Themen Stadtbild, Bürgerbeteiligung, Umweltschutz, bezahlbarer Wohnraum, Lebensqualität etc. zu organisieren.

Auch wurde, im Hinblick auf die OB-Wahl 2018 und die Gemeinderatswahl 2019 gefordert, sich stärker nicht nur mit dem politischen Gegner auseinanderzusetzen sondern auch mit der „ziemlich verwelkten“ Kommunalpolitik der Grünen, bei der oftmals die ökologischen Ziele der Partei nicht mehr erkennbar seien. Der Etikettenschwindel „grün“ gelte nicht nur für die Grünen-Fraktion im Stadtrat sondern auch für den Oberbürgermeister. Es gelte, die Freiburger Bevölkerung dieses Trugbild endlich erkennen zu lassen und klar zu machen, dass FL die Gruppierung in Freiburg sei, die die eigentlichen grünen Werte nicht nur in Sonntagsreden vertritt, sondern auch in praktische Politik umsetzen will.

Gerlinde Schrempp dankte zum Schluss ihrem langjährigen Stellvertreter Ulrich Glaubitz für dessen vertrauensvolle, engagierte und kollegiale Zusammenarbeit, und sie freue sich darüber, dass er dem Vorstand des Vereins als Mitglied des Beirats erhalten bleibt.

Aus dem Freiburger “Stadtkurier” vom 26.10.2017

Siehe auch den Bericht in der BZ: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/der-verein-freiburg-lebenswert-wirft-freiburgs-gruenen-und-dem-oberbuergermeister-etikettenschwindel–143892687.html

Das Wahlplakat zur Gemeinderatswahl hat an Aktualität nicht verloren!




Turnusgemäße FL-Mitgliederversammlung

Am 15. Dezember fand turnusgemäß die Mitgliederversammlung des Vereins Freiburg Lebenswert statt. Anfang Dezember 2013, also vor drei Jahren, wurde „Freiburg Lebenswert e.V.“ als gemeinnütziger Verein gegründet, um an den Gemeinderatswahlen im darauffolgenden Mai teilzunehmen. Deshalb finden die Mitgliederversammlungen jährlich, in der Regel im Dezember statt. Auf dem Programm standen diesmal keine Vorstands-Wahlen, sondern “nur” die Berichte der Vorsitzenden und des Kassenwarts sowie deren Entlastung, die jeweils einstimmig erfolgte.

Da Transparenz eines unserer Ziele und Anliegen ist, möchten wir die Rede unserer Vorsitzenden, Stadträtin Gerlinde Schrempp, hier gerne dokumentieren und der Öffentlichkeit zugänglich machen:

Rede von G. Schrempp FL-Mitgliederversammlung am 15.12.16

Bereits am 1. Dezember hatte der Vorstand von FL, zusammen mit den Fraktionskollegen von FL/FF, seiner Vorsitzenden Gerlinde Schrempp zu ihrem 70. Geburtstag gratuliert und sie hochleben lassen. Im Fraktionszimmer im Rathaus fand dazu ein kleiner Überraschungsempfang statt, den Fraktionsgeschäftsführer Dr. Wolfgang Deppert organisiert und vorbereitet hatte. Zu diesem Anlass überreichte ihr der Vorstand von Freiburg Lebenswert im Namen aller Mitglieder einen alten Stich von Freiburg als Dank für ihre unermüdliche Arbeit und politische Leistung für den Verein:

Gratulationen zum 70. Geburtstag (Foto: Dr. W. Deppert)
Gratulationen zum 70. Geburtstag (Foto: Dr. W. Deppert)

Gerlinde Schrempp erhält von FL einen Stich von Freiburg (Foto: Dr. W. Deppert)
Gerlinde Schrempp erhält von FL einen Stich von Freiburg (Foto: Dr. W. Deppert)

Als Widmung steht auf der Rückseite:

“Mit diesem Stahlstich von Eduard Willmann (1820-1877), der um 1860 einen außergewöhnlichen Blick auf Freiburg zeigt, möchten der Verein Freiburg Lebenswert, dessen Vorstand und alle seine Mitglieder Dir ganz herzlich zu Deinem 70. Geburtstag gratulieren und sich bei Dir bedanken! Da auch Freiburg Lebenswert einen besonderen, außergewöhnlichen Blick auf Freiburg einnimmt, dachten und hoffen wir, dass diese Ansicht Freiburgs Dich erfreuen wird.

Als unsere Vorsitzende und Stadträtin sowie als stellvertretende Vorsitzende der Fraktion FL/FF leistest Du außerordentlich viel und stehst – stellvertretend für uns alle – an vorderster Front im politischen Alltag der Stadt. Du wurdest nach der Gründung von Freiburg Lebenswert auf Anhieb zur Vorsitzenden des Vereins und kurz darauf auch als unsere Spitzenkandidatin in den Freiburger Gemeinderat gewählt. Als Stadträtin setzt Du Dich mit enormem Einsatz für unsere gemeinsamen Ziele ein. Ohne Deine große politische Erfahrung und Dein fundiertes Wissen, wäre Freiburg Lebenswert niemals so erfolgreich. Du bist einer unserer Garanten für eine erfolgreiche Gegenwart und Zukunft von Freiburg Lebenswert – und damit auch von Freiburg.

Dafür sind wir Dir unendlich und von Herzen dankbar!

Nun wünschen wir Dir alles erdenklich Gute, Gesundheit und viel Kraft für Deine kommunalpolitische Arbeit sowie für Dein privates und familiäres Glück, mit Deinen beiden wunderbaren Kindern und Enkelkindern.”




Mitgliederversammlung und Neuwahl des Vorstands

Die freie, parteiunabhängige Bürgerliste Freiburg Lebenswert e.V. (FL), die bei den Gemeinderatswahlen im Mai mit drei Sitzen in den Gemeinderat von Freiburg eingezogen ist, hat am 18.12.2014 in der Mooswald Bierstube ihre Mitgliederversammlung abgehalten. Auf der Tagesordnung standen turnusgemäß auch Vorstandwahlen.

Gerlinde Schrempp, die erste Vorsitzende des Vereins, sprach die 26 anwesenden Mitglieder als „Freunde“ an. Sie fasste es als „Ehre“ auf, dem vor einem Jahr gegründeten Verein als Vorsitzende dienen zu können. Sie habe hier eine politische Heimat und viele enge Weggefährten gefunden. Die erst vor einem Jahr gegründete Bürgerliste habe aus dem Stand heraus und mit großem Einsatz große politische Erfolge erzielt, aber auch viel Widerstand bei den alteingesessenen Cliquen und Parteien in der Stadt verspürt.

Schrempp dankte auch ihren Vorstandskollegen: Dem zweiten Vorsitzenden Ulrich Glaubitz für seine „Umsicht und Klugheit“, dem Fraktionsvorsitzenden von FL/FF Dr. Wolf-Dieter Winkler für seine „unermüdliche Arbeit“ im Gemeinderat, dem Geschäftsführer der Fraktion Dr. Wolfgang Deppert, den sie als „idealen Mann am richtigen Ort“ bezeichnete, dem Pressesprecher Michael Managò für seine „große Unterstützung“, dem für Gestaltung von Plakaten und Homepage verantwortliche Christoph Maschowski für seine „Tag- und Nachtarbeit“, der Kassiererin Gabriele Raue für ihre umsichtige Kassenführung sowie allen Vorstandkollegen und den vielen Aktiven des Vereins für die große Unterstützung.

Auch wenn derzeit der Bürgerentscheid um den Neubau eines SC-Stadions die politischen Diskussionen sehr prägen würde, hätten sich doch die inhaltlichen Schwerpunkte von Freiburg Lebenswert grundsätzlich nicht geändert, so Gerlinde Schrempp in Ihrer Rede. Weiterhin stünden Transparenz bei Verwaltungsentscheidungen, Bürgerbeteiligung, Stadtbild und bezahlbarer Wohnraum im Vordergrund des Engagements von FL. Aber auch in diesem Zusammenhang spiele der geplante Stadionneubau eine Rolle, der mit über 100 Mio. Euro Steuergeldern mitfinanziert werden soll. „Es gehört nicht zur Daseinsvorsorge einer Kommune, einen Profifußballclub in dieser Größenordnung zu unterstützen“ so Schrempp.

Bei den Vorstandswahlen wurden Gerlinde Schrempp als erste Vorsitzende mit 25 Ja-Stimmen und einer Enthaltung und Ulrich Glaubitz als zweiter Vorsitzender einstimmig wiedergewählt. Ebenso wurde Dr. Wolfgang Deppert als Schriftführer sowie Markus Kramp als Kassenwart gewählt. Mit viel Applaus wurde Gabriele Raue als Kassiererin verabschiedet, die wegen Umzug im kommenden Jahr nach Kirchzarten nicht wieder kandidierte. Anschließen wurden als Beiräte in den Vorstand von FL gewählt: Gerd Bachmann, Dr. Monika Friedemann, Karl-Heinz Krawczyk (für Markus Kramp, der als Kassenwart bereits Vorstandsmitglied ist), Dr. Dieter Kroll, Dr. Kerstin Langosch, Michael Managò, Marjella Spindler, Bernd Veeser, Dr. Wolf-Dieter Winkler und Dr. Friederike Zahm (für Kristian Raue, der mit seiner Familie nach Kirchzarten ziehen wird). Als Nachrücker wurden Liane Schempp und Günther Neumaier gewählt.

Siehe hier die Rede von Gerlinde Schrempp am 18.12.2014

Siehe hier der Beitrag in der BZ zur Mitgliederversammlung




Freiburg Lebenswert verabschiedet Satzung und wählt den Vorstand

Am Montagabend fand im Cafe Velo die offizielle Vereinsgründung von „Freiburg Lebenswert“ statt. Aus dem Kreis der mittlerweile von 48 auf 85 angestiegenen Anzahl Aktiven wurde Gerlinde Schrempp zur ersten Vorsitzenden und Ulrich Glaubitz zum zweiten Vorsitzenden gewählt. In der einstimmig verabschiedeten Satzung wurden neben Stadtbild, gestaltender Bürgerbeteiligung und Lebensqualität der Erhalt und die Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums für die mittleren und unteren Einkommensschichten als Vereinszweck festgeschrieben.

Gerlinde Schrempp wohnt im Stadtteil Landwasser. Sie ist vielen Bürgern im Westen der Stadt vor allem als Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative „IGEL e.V.“ bekannt, aber auch als langjährige Ortschaftsrätin und stellvertretende Ortsvorsteherin in Hochdorf. Die Bürgerinitiative „Igel“ hat in jahrelanger und hartnäckiger Arbeit u.a. erreicht, dass Bund und Land jeweils zur Hälfte die Kosten tragen für einen deutlich verbesserten Lärmschutz entlang des geplanten dritten und vierten Gleises der Güterbahntrasse.

Ulrich Glaubitz lebt im Stadtteil Betzenhausen und ist Mitglied im baden-württembergischen Landesvorstand von „Mehr Demokratie e.V.“. Dieser bundesweit tätige Verein ist parteipolitisch neutral und fördert die staatsbürgerliche Bildung in unserer Gesellschaft. Der Verein will die direkten politischen Mitbestimmungsrechte der Bürger stärken.

Neben der Wahl verabschiedeten die anwesenden Gründungsmitglieder die Satzung des neu gegründeten Vereins „Freiburg Lebenswert e.V.“. Darin wird ein besonderer Schwerpunkt auf Erhalt und Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums in Freiburg gelegt. Der Zweck des Vereins wurde wie folgt in der Satzung festgeschrieben:

„Freiburg Lebenswert will sich aus Verantwortung für eine an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientierten Stadtentwicklung in die demokratische Entscheidungsfindung einbringen und setzt sich neben den Themen Stadtbild, gestaltende Bürgerbeteiligung und Lebensqualität – auch für zukünftige Generationen – für den Erhalt und die Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums für alle ein, insbesondere für die mittleren und unteren Einkommensschichten.“

Gerlinde Schrempp begründete ihre Kandidatur für den Vorsitz bei Freiburg Lebenswert damit, dass nur eine demokratische Einbindung engagierter Bürger fernab von parteipolitischen Ideologien die Gratwanderung zwischen bezahlbarem Wohnraum und gleichzeitigem Erhalt von Lebensqualität und Stadtbild bewerkstelligen kann.

„Meine erste Aufgabe wird allerdings sein, die von verschiedenen Seiten vermutlich aus völliger Unkenntnis über unsere Ziele immer wieder aufgestellte Unterstellung, Freiburg Lebenswert wolle Mauern um Freiburg bauen oder gar eine Zuzugsregelung einführen, aus der Welt zu schaffen. Das ist Unsinn und war und wird nie ein Ziel von Freiburg Lebenswert sein. Allerdings blicken wir mit Sorge z.B. auf die Planungen für den neuen Stadtteil. Das wird voraussichtlich, sollte es tatsächlich so weit kommen, der teuerste Stadtteil in Freiburg werden. Und trotz der hohen Mieten wird der neue Stadtteil viele Menschen nach Freiburg locken, womit die Nachfrage nach Wohnraum weiter angefeuert wird. Über direkte und indirekte Effekte, nicht zuletzt über den Mietspiegel, kommt es zu einer weiteren Beschleunigung des Mietpreisanstiegs in der ganzen Stadt. Noch mehr Freiburger, nicht nur aus den unteren Einkommensschichten, können sich ihre Stadt bald nicht mehr leisten, wenn wir weiter so schnell wachsen wie bisher.“

Ulrich Glaubitz stimmt dem zu und ergänzt: „Als Verfechter von mehr direkter Demokratie reizt mich bei Freiburg Lebenswert ganz besonders die Forderung nach gestaltender Bürgerbeteiligung und mehr Mitbestimmung der Bürger bei der Stadtentwicklung. Das ist wichtig, damit ausgehend von den legitimen Einzelinteressen der Bürger eine möglichst ausgewogene, zumutbare und nachhaltige Politik für die gesamte Freiburger Bevölkerung entsteht.“

Weitere Informationen zu „Freiburg Lebenswert“ und die Möglichkeiten, sich bei der Initiative zu beteiligen, gibt es online auf www.freiburg-lebenswert.de.

Pressekontakt: Michael Managò (Pressereferent), presse@freiburg-lebenswert.de