Leben in Landwasser

Podiumsdishussion in Landwasser mit Gerlinde Schrempp (ganz rechts); Foto: M. Managò

Am 8. März 2018 fand – organisiert von der Badischen Zeitung in der Reihe „BZ hautnah“ – in Landwasser eine Podiumsdiskussion statt, in der es um das Leben in diesem Stadteil ging. Unter der Moderation von BZ-Redakteur Joachim Röderer diskutieren Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon, Dieter Dormeier vom Bürgerverein Landwasser, der Schüler Ibrahim El-Khalil, die Polizeihauptkommissare Michael Reichenbach und Spencer Diringer, Stephan Schoeller von der Fa. Unmüssig sowie Gerlinde Schrempp, Stadträtin von Freiburg Lebenswert und seit vielen Jahrzehnten Bewohnerin im Stadtteil Landwasser.

Gerlinde Schrempp kennt die Situation vor Ort besonders und hat alle relevanten Aspekte angesprochen und ist auf die Anliegen aller Beteiligten in besonderer Weise eingegangen, wofür die anderen Redner auf der Bühne ihr dankbar waren. Hier deshalb Ihre Ausführungen, die sie zwar nicht wörtlich so gehalten hat, da sie auch frei gesprochen hat, die aber dennoch vorgetragenen Aspekte, die Landwasser betreffen, enthalten:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Danke zuerst der BZ, dass ich hier  die Situation in meinem Stadtteil – insgesamt bin ich über 25 Jahre hier – sprechen darf.

Ich fange mit dem Positiven an. Der Stadtteil ist schön, er hat alles, was ein tolles Naherholungsgebiet ausmacht, einen Badesee, Wald, Sportflächen, Spazierwege am und im Wald, einen hervorragenden ÖPNV-Anschluss. Wenn man nicht gerade an der Elsässer Str. wohnt, ist es sehr ruhig. Wir haben tolle Spielplätze, auch Bolzplätze, die pädagogische Schulsituation ist gut, bei den Aufnahmekapazitäten in den Kindergärten gibt es wohl noch Probleme, wir haben gute Angebote für ältere Menschen (AWO, Pflegeheime, Diakoniekrankenhaus, Praxisklinik, Ärzte).

Stadträtin Gerlinde Schrempp (FL)

Ich bin Ende 70er Anfang 80er zum ersten Mal nach Landwasser gezogen – in ein Hochhaus – und es war wunderbar. Tolle Wohnung, super  Hausgemeinschaft,  der Stadtteil hatte ein funktionierendes EKZ mit sehr guter Versorgung, Metzger, Bäcker, Haushaltswarengeschäft, Schuhladen, Modeboutique, Drogerie, Optiker, drei Banken, Post, usw. Dann habe ich familiär bedingt einen 12 jährigen Ausflug nach Hochdorf gemacht und kam ca. 2002 wieder zurück nach Landwasser, sicherlich waren dafür auch meine guten Erinnerungen an den Stadtteil ausschlaggebend.

So und jetzt komme ich zu den Problemen. Das EKZ ist ein marodes Bauwerk, die Versorgung der Menschen hier ist nicht mehr gewährleistet, alles was ich oben genannt habe, gibt es nicht mehr. Die wunderbar ruhigen teilweise autofreien Bereiche sind inzwischen durch hohe Hecken, 2-3 m, viele nicht einsehbare Nischen, zu gefühlten unsicheren Bereichen  geworden. Zahlreiche gelungene Einbrüche, viele Einbruchsversuche (bei mir in einem Vierteljahr zweimal) sorgen ebenfalls nicht gerade für eine Wohlfühlatmosphäre. Die anwesenden Polizisten werden mir mit  statistischen Erhebungen wahrscheinlich widersprechen, aber das Sicherheitsgefühl der Bürger kann man nicht per Statistik wiederherstellen.

Weiteres Beispiel: Das Zentrum ist nachts zu einem schwierigen Ort geworden, laute Musik bis in die frühen Morgenstunden, auf dem Schulhofparkplatz findet sich morgens jede Menge Müll, und der stammt nicht von Lehrern oder Schülern, nicht selten hört man nachts Knaller, aber auch Schüsse, man kann in Landwasser Lärm zwar schlecht lokalisieren, aber sie sind eindeutig dem Zentrum zuzuordnen. (Zeuge dafür ist Dom-Pfarrer Gaber !)                               

Der Heimweg nachts von der Haltestelle Moosgrund zu den Häusern oder von der Endhaltestelle in die Wirthstraße oder auch in den Bussard- oder Habichtweg ist dunkel, die Hauseingänge oft nicht einsehbar, weit weg von der Straße, weshalb übrigens auch das Nachttaxi nicht die Lösung bringen kann. Das alles trägt zu dem gefühlten oder auch tatsächlichen Unsicherheitsgefühl bei, das viele Bürger im Stadtteil empfinden. 

Ich gehe jetzt zuerst auf die Bevölkerungsstruktur ein: Hier leben sehr viele ältere oder sehr alte Menschen, Fußgänger sind deshalb zumindest abends selten. Es fehlt an einer guten Durchmischung. Wir haben in Landwasser einen Anteil von Leistungsempfängern, das muss nicht Hartz-IV sein,  der ungefähr 77% über dem städtischen Mittel liegt (Stadtbezirksatlas). Natürlich hat eine Stadtverwaltung  nur begrenzt Möglichkeiten, die Bevölkerungsstruktur zu steuern. Es ist nicht gut, dass man auf den Straßen oder im EKZ sehr oft nur russisch oder arabische Sprachen hört. Ich möchte nicht falsch verstanden werden: Zweisprachigkeit ist ein Geschenk, aber wenn mein Lebensmittelpunkt dauerhaft hier ist, dann sollte auch im Interesse der Kinder die deutsche Sprache Priorität haben. Deshalb bedaure ich sehr, dass das Integrationsbestreben vieler Mitbürger mit Migrationshintergrund sehr wenig ausgeprägt ist. Das gipfelte vor einiger Zeit darin, dass in einem der Pflegeheime gefordert wurde, nur noch russisch sprechende Bewohner und ebensolches Personal einzustellen. Für eine solche Forderung fehlt mir jegliches Verständnis. Eine Möglichkeit besteht aber darin, bei Neubauten darauf zu achten, welches Wohnungsangebot ergänzend hinzu kommt. Deshalb verspreche ich mir auch sehr viel vom neuen EKZ. Stichworte dazu sind auch Barrierefreiheit, altersgerechte Wohnungen

Dann nenne ich als zweites Problem die Baustruktur. Was in den 60ern 70ern bis zu den 80ern gut war, ist heute schwierig. Die Dunkelwege sind ein Problem, da könnte man Abhilfe schaffen, mehr Licht, Heckenhöhe begrenzen. Mit dem geplanten neuen EKZ verspreche ich mir auch wieder eine Belebung des Zentrums, eben dadurch, dass hier neue Wohnungen entstehen, mehr Gastronomie, Geschäfte usw. die Menschen anziehen.Zum schlechten baulichen Zustand der Schulen äußere ich mich hier nicht, das überlasse ich gerne Herrn El Khalil, ich erinnere aber an das Schreiben aller drei Schulleitungen vom 01.06.2017 an Sie, Herr Oberbürgermeister.

Dann das Grundwasserproblem, das seit 15 Jahren existiert. Da lässt die Stadt die betroffenen Menschen alleine. Obwohl viele der betroffenen Bürger sehr viel Geld für die Innenabdichtung ausgegeben haben – 50-80.000 € – ist das Problem nicht beseitigt. Da alles hat zu einem gewaltigen Imageschaden für Landwasser geführt. Ich spreche hier von einem großen Immobilienwertverlust für die Häuser, ich beziehe mich auf einen Bericht der BZ, der auf Zahlen aus dem Städt. Immobilienbericht beruht. Landwasser erzielt den niedrigsten durchschnittlichen Kaufpreis pro Quadratmeter in Freiburg. Das ist sowohl auf die Baustruktur, aber auch durch die Bevölkerungsstruktur zu erklären.

Feuchte Wände und Wasser im Keller des Ehepaares Schempp in Landwasser (Foto: M. Schempp)

Was brauchen wir hier? Wir brauchen einen gut funktionierenden Sicherheitsdienst, aber wir brauchen auch mehr Polizei vor Ort. (OB !) Das hat in der Innenstadt, auch in besonders betroffenen Stadtteilen geholfen, das würde auch hier helfen. Wir brauchen eine Begehung, die sich mit der Beleuchtungssituation befasst, wir brauchen das GuT, das sich mit den Dunkelwegen, Hecken usw. befasst. Und wir brauchen Menschen, die Landwasser, Freiburg als ihren Lebensmittelpunkt, als Heimat sehen, dessen Sprache und dessen Regeln für sie selbstverständlich sind.

Dann kann Landwasser wieder das werden, was es einmal war, ein schöner Stadtteil, in dem die Menschen gerne leben und sich vor allem sicher fühlen, auch nachts.

Hier der Bericht in der Badischen Zeitung (BZ) zu der Veranstaltung:
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/bz-hautnah-wie-lebt-es-sich-in-landwasser




Nulltoleranz bei illegalen Graffiti!

 

Illegale Graffitti „zeugen eher von Minderwertigkeitsproblemen denn von künstlerischer Begabung der Schmierfinken“ (Foto: Dr. W. Deppert)

2008 wurde im renommierten Fachblatt Science eine Studie veröffentlicht, in der von der Macht von Schmierereien an Hauswänden berichtet wird. Man hatte Flyer an die Lenker von Fahrrädern gehängt und beobachtet, wie viele der Werbezettel auf den Boden geworfen wurden. Waren die Wände sauber, landeten weniger Zettel auf dem Gehweg. Graffiti, extra angebracht, verleiteten hingegen dazu, die Straße mit den Zetteln zu vermüllen.

Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler (FL)

Die „Theorie der zerbrochenen Fenster“ beschreibt, wie ein vergleichsweise harmloses Phänomen der Unordnung zu völliger Verwahrlosung eines Stadtviertels führen kann. Die Abwärtsspirale beginnt mit ein paar Schmierereien an der Wand, etwas Müll auf dem Boden, einem zerbrochenen Fenster in einem leerstehenden Haus oder an einem stillgelegten Fahrzeug. Zeichen wie diese, so die Theorie, bringen schlechtes Verhalten der Menschen zum Vorschein. Wenn die Umgebung signalisiert, dass sich hier niemand um Recht und Ordnung schert, eskaliert die Situation. Schmierereien werden mehr, die Kriminalität nimmt zu, ganze Viertel verkommen. In einer Art ursächlicher Abfolge seien Unordnung und Kriminalität innerhalb einer Gemeinschaft unentwirrbar miteinander verknüpft.

Daher sollten, um den weiteren Niedergang zu verhindern, Schmierereien an Wänden und Müll auf dem Boden sofort beseitigt, zerbrochene Fenster sofort repariert werden. Ähnliches lässt sich übrigens an Schulen feststellen. Je verwahrloster sie sind, um so weniger zeigen die Schüler Interesse, ihre Schule zu „erhalten“. Auch hier nimmt der Vandalismus rapide ab, wenn die Gebäude saniert und sauber sind. Ein Plädoyer für Schulsanierungen!

Dass legale, künstlerisch wertvolle Graffiti auch positiv wirken können, zeigt sich an dem Haus in der Wiehre. Das dort aufgesprayte vollflächige Fassadenbild mit seinen Blumen- und Tiermotiven erfreut die Passanten. Viele unschöne Mietskasernen in Freiburg könnten so mit legalen Graffiti verschönert werden. Nicht akzeptabel sind jedoch Tags, reine Signaturkürzel, die in großer Zahl auf möglichst vielen Häusern platziert werden und eher von Minderwertigkeitsproblemen denn von künstlerischer Begabung der Schmierfinken zeugen. Einher geht damit ein erheblicher Wertverlust des besprühten Objekts. FL/FF spricht sich daher bei illegalen Graffiti für eine Nulltoleranzstrategie aus.

Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler (FL)
als Beitrag für das „Amtsblatt“ von Freiburg

Das offiziell und legal bemalte Haus in der Kirchstraße (Foto: Dr. W. Deppert)




Mehr Geld für die Bürgervereine

Bürgervereine leisten wichtige, wertvolle Arbeit in den Stadtteilen. Sie sind Ansprechpartner für die Bürger, organisieren Stadtteilfeste wie Hocks und Weihnachtsmärkte, sie informieren die Bürgerschaft in Stadtteilzeitungen und bei Neujahrsempfängen über die Geschehnisse in ihrem Stadtteil, sie organisieren Konzerte der Schulen, Künstlerausstellungen, Führungen durch den Stadtteil, Seifenkistenrennen, Stadtteilputzeten und vieles mehr. In einigen Stadtteilen gibt es keine institutionalisierte  Quartiersarbeit. Hier übernehmen die Bürgervereine diese Aufgabe in gewissem Rahmen notgedrungen mit. Geradezu Großartiges hat eine Reihe von Bürgervereinen in den letzten Jahren bei der Flüchtlingsbetreuung geleistet.

Bürgervereine sind die Scharniere zwischen Bürgerschaft und Stadtverwaltung. Stadtteilbewohner wenden sich meist lieber an ihren Bürgerverein als direkt an die Stadtverwaltung oder an einen Stadtrat, weil die Kontaktaufnahme viel niederschwelliger ist und die Bürgervereinsvorstände und Beiräte im Stadtteil meist besser bekannt und vernetzt sind als die Stadträte.

Kurzum: Bürgervereine vertreten die Anliegen ihres Stadtteils, damit diese gegenüber den übergeordneten Interessen der Gesamtstadt nicht unter die Räder kommen.

Angesichts dieser Aufgabenvielfalt ist die jetzige Erhöhung des jährlichen Zuschusses von 1.200 € auf 2.000 € pro Bürgerverein äußerst bescheiden zu nennen und längst überfällig. Dass es im Gemeinderat dennoch Gegenstimmen für die Erhöhung gab, ist insofern völlig unverständlich. Schließlich bekommen die Vorstände diesen Zuschuss ja nicht als persönliche Aufwandsentschädigung, sondern diese Gelder fließen wiederum in Projekte, die dem Stadtteil zugutekommen. Im Gegenteil, Bürgervereinsvorstände engagieren sich oftmals auch finanziell, z.B. indem sie aufgrund mangelnder Räumlichkeiten ihre Privaträume für Besprechungen oder für das Stadtteilarchiv zur Verfügung stellen.

Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler: „Es dürfte in Freiburg nur wenige Institutionen geben, bei denen die Kosten-Nutzen-Relation so günstig für die Stadt ist wie bei Bürgervereinen. Gäbe es die Bürgervereine nicht, man müsste sie glatt erfinden.“




FL-FF-Ortsbesichtigung im Mooswald

Fotomontage des Bürgervereins mit neuer Bebauung im Mooswald
Fotomontage des Bürgervereins mit neuer Bebauung im Mooswald

Bericht zur Fahrrad-Rundfahrt von FL/FF im Mooswald am 18. August 2016

Am 18.08.2016 lud die Fraktionsgemeinschaft Freiburg Lebenswert/Für Freiburg (FL/FF) zu einer Fahrradtour durch den Stadtteil Mooswald ein, um aufzuzeigen, welch starken Veränderungen dieses Quartier in letzter Zeit ausgesetzt ist und aufgrund der derzeitigen Bauplanungen noch ausgesetzt sein wird.

Die Rundfahrt wurde von Lucia Henseler (BV Mooswald) und Stadträtin Gerlinde Schrempp (Freiburg Lebenswert) geleitet und begann um 17:00 Uhr am Treffpunkt „Am Hägle 15“ vor der Markusgemeinde. Obwohl es im Vorfeld der Veranstaltung stark regnete, hatte Petrus ein Einsehen und verschonte die ca. 20 Teilnehmer während der zweistündigen Fahrt.

Vom Treffpunkt aus ging es über einen Fahrradweg zum ersten Haltepunkt Falkenbergerstraße, Ecke Elsässer Straße. Von hier aus hat man einen guten Blick über das Baugebiet Carl-Sieder-Weg und das geplante Baugebiet „Elsässer Straße Mitte“. Im Carl-Sieder-Weg sollen 39 Wohneinheiten mit Sozialstation und Kita entstehen. Das als „Elsässer Straße Mitte“ bezeichnete Gebiet erstreckt sich vor allem Richtung Norden entlang der Elsässer Straße von der Kreuzung Elsässer Straße/ Almendweg/ Weidweg im Westen bis zum Kreuzungsbereich Elsässer Straße/Falkenbergerstraße im Osten.

Weiter ging es entlang der Elsässer Straße zum Wohnquartier „Sternenhof“. Hier wurden in 11 Gebäuden 147 Eigentumswohnungen, 1 Kita und Studentenwohnungen errichtet.

Die Strecke führte weiter durch den „Sternenhof“ über die Berliner Allee zur Flaniermeile zwischen den Gebäuden der Westarkaden, dem „Gäßle“. Hier konnten sich die Teilnehmer einen Überblick über die Ausmaße dieses Bauprojektes mit dem „Türmle“ (13 Etagen, 44 m hoch), seinen 280 Wohnungen und 27 Einzelhandelsläden verschaffen.

An den Westarkaden
An den Westarkaden

Der nächste Haltepunkt war in der Dunantstraße, wo die geplante Bebauung des Aldi- und Norma-Geländes sowie die geplante Überbauung der Dunantstraße (Rotes Kreuz) angesprochen wurde. Für dieses Gelände wird im Moment ein Gesamtkonzept von der Firma Unmüssig erstellt, auf das wir gespannt sein dürfen.

Danach Stop im Breisacher Hof. Hier wurde berichtet, dass die Gebäude 2f und 2g saniert werden und ein Ballspielplatz inmitten des Ensembles erhalten bleiben soll.

Durch den „Breisacher Hof“, die Heidenhofstraße und Querung der Berliner Allee kam die Gruppe zum Elefantenweg. Hiervon ausgehend wurden die Teilnehmer zum Gebiet zwischen Drachenweg und Elsässer Straße (Im Ochsenstein) geführt. Dort plant die Freiburger Stadtbau, der die Wohnanlage gehört, das Gelände neu und dichter zu bebauen, wenn Ende 2019 die Belegungsrechte auslaufen. In den 162 Wohnungen leben vor allem ältere Menschen, die sich teure Wohnungen nicht leisten können. Die Nachverdichtung bzw. Neubebauung des Geländes wird dazu führen, dass der wunderschöne Baumbestand, der hier vorhanden ist, der Säge zum Opfer fallen wird und wahrscheinlich wieder einmal günstiger Wohnraum zerstört wird.

An dieser Stelle schloss sich Frau Gisela Maas der Gruppe an und übernahm die weitere Führung. Mit ihr ging es wieder zurück zum Elefantenweg und dann zum Wolfswinkel. Frau Maas führte die Teilnehmer in den Mooswald hinein, unter anderem zu einer jahrhundertealten Eiche. Das gesamte Areal hat für viele Bürger der Stadt Freiburg einen großen Wert als Erholungsgebiet. Es sollte aber auch nicht vergessen werden, dass Wald einen immensen Wert für den Erhalt des Klimas besitzt, zu einer Verbesserung der Luftqualität beiträgt, als Lärmschutz dient und vielen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum bietet. Es ist kaum vorstellbar, welche Konsequenzen die geplante Abholzung dieses unter Landschaftsschutz stehenden Waldstückes für den Stadtteil Mooswald haben würde.

Am Mooswald
Am Mooswald

Aus dem Mooswald heraus ging es zurück Richtung Elsässer Straße bis zum Gebiet „Obere/Untere Lachen“. Auch hier ist angedacht, nachzuverdichten, allerdings plant die Verwaltung jetzt eine Geschosshöhe von fünf Stockwerken plus Attikawohnungen, bisher war von vier Stockwerken plus Attikawohnungen die Rede. Außerdem soll das Gebiet als allgemeines Wohngebiet (WA) deklariert werden, was zur Konsequenz hätte, dass u.a. die Lärmschutzgrenzwerte heraufgesetzt würden.

Der letzte Haltepunkt befand sich kurz vor der Kreuzung Elsässer Straße/Granada-, Paduaallee. Hier wurde nochmals deutlich, wie groß das Mooswald-Waldstück ist, welches der Wohnbebauung weichen soll.

Elsässer Straße/ Granada-, Paduaallee
Elsässer Straße/ Granada-, Paduaallee

Zum Schluss trafen sich die Teilnehmer der Rundfahrt in der Mooswaldbierstube, in der die Radtour bei Gesprächen und Diskussionen ihren Ausklang fand.

Fazit:
Alles zusammen genommen wird es bei dieser Planung zu enormen Eingriffen in die Natur und die gewachsene Siedlungsstruktur des Stadtteils Mooswald kommen, wie dies in keinem anderen Stadtteil bisher so der Fall war.

Dr. Wolfgang Deppert




Einladung zu Rundgang im Mooswald

...und führt uns um das Naherholungsgebiet Moosweiher.

Die Fraktionsgemeinschaft Freiburg Lebenswert / Für Freiburg (FL/FF) lädt am 18. August 2016 zu einem Rundgang bzw. zu einer Rundfahrt mit dem Fahrrad im Stadtteil Mooswald ein.  Frau Lucia Henseler, Beirätin im Bürgerverein Mooswald, und Stadträtin Gerlinde Schrempp (FL) werden die Teilnehmer durch den Stadtteil leiten und zeigen, welch starken Veränderungen dieses Quartier in letzter Zeit ausgesetzt ist und nach der derzeitigen Bau-Planungen noch ausgesetzt sein wird. Später wird  Frau Gisela Maass dann noch durch die Naturbereiche des Mooswald führen. Anschließend trifft sich, wer will, noch in der  Mooswaldbierstube zu erfrischenden Getränken und  Gesprächen.

Treffpunkt ist am Donnerstag, dem 18. August 2016 um 17.00 Uhr vor der Markusgemeinde, am Hägle (das ist die Straße rechts von der Mooswaldbierstube, ganz am Ende befindet sich die Markusgemeinde). Eingeladen sind alle Mitglieder der Wählerlisten Freiburg Lebenswert und Für Freiburg sowie  alle interessiertem Bürgerinnen und Bürger von Freiburg.

Logo_Fraktion_FL_FF




Anfrage zu Waldwegen

 

Logo_Fraktion_FL_FFDie Fraktionsgemeinschaft Freiburg Lebenswert / Für Freiburg (FL/FF) hat aufgrund von Hinweisen von betroffenen Bürgern aus dem Stadtteil Herdern zum Thema Waldwege nach Baumfällungen folgende Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt:

„Von erbosten Herdermer Bürgern wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass die Wege oberhalb vom Panoramahotel Mercure in Richtung Ladstatt und Roßkopf durch das Abholzen von Bäumen unter Verwendung schwerer Maschinen stark beschädigt seien. Es sei nicht mehr möglich auf den Wegen zu wandern, zu laufen oder Rad zu fahren. Ein Teil der Wege sei auch gesperrt.

Hierzu unsere Fragen:

1.  Wieso werden bei Holzfällerarbeiten die Wege und der Waldboden grundsätzlich massiv in Mitleidenschaft gezogen, was jedes Mal zu verärgerten Reaktionen der Bürgerschaft führt? Gibt es für eine Stadt – mit dem Anspruch „Green City“ zu sein – keine schonendere Bewirtschaftungsweise?

2.  Bis wann werden die Wege wieder in Ordnung gebracht und die Sperrungen aufgehoben sein?“

Hier die gesamte Anfrage als PDF-Datei: Anfrage Waldwege in Herdern 14.3.2016




Zum Rücktritt des Vorstandes des BV Weingarten

Logo_Fraktion_FL_FFPressemitteilung der Fraktionsgemeinschaft FL/FF vom 25.11.2015 zum Rücktritt des Vorstandes des Bürgervereins Freiburg-Weingarten e.V.

Die Fraktionsgemeinschaft Freiburg Lebenswert/Für Freiburg (FL/FF) nimmt mit großem Bedauern, nein mit Bestürzung zur Kenntnis, dass der gesamte Vorstand des Bürgervereins Freiburg-Weingarten zum 11.12.2015 zurücktreten wird.

Der Bürgerverein hat sich in den vergangenen Jahren immer darum bemüht, den Stadtteil Weingarten sozial zu stabilisieren, mit dem eindeutigen Ziel, allen Bürgerinnen und Bürgern ein gutes Leben zu ermöglichen und für den gesamten Stadtteil das Beste zu erreichen. Dass die ehrenamtliche Tätigkeit der Vorstandsmitglieder, aber auch sehr vieler anderer Mitglieder des Bürgervereins, großen Zuspruch im Stadtteil erfahren hat, kann man an der Verdoppelung der Mitgliederzahlen in den letzten zwei Jahren erkennen.

Die Ursachen, die zu diesem Rücktritt des Gesamtvorstandes des Bürgervereins geführt haben, müssen politisch bewertet und aufgearbeitet werden. Bekanntermaßen schwelen seit vielen Jahren Konflikte zwischen verschiedensten Institutionen im Stadtteil. Offensichtlich haben die Protagonisten dieser Konflikte vergessen, dass ehrenamtliches Engagement und bezahlte Quartiersarbeit verschiedene Aufgabenfelder haben und daher unterschiedlich arbeiten müssen, aber zusammen an einem Strang und vor allem in dieselbe Richtung ziehen sollten.

Der Stadtteil Freiburg-Weingarten braucht einen Bürgerverein, der für die Bürger und für die Gesamtstadt arbeiten kann. Diskreditierungen, persönliche Anfeindungen von ehrenamtlich tätigen Bürgern sind nicht hinnehmbar. Es bleibt zu hoffen, dass sich wieder ein neues Vorstandsteam findet.




Anfrage zur Pferdewiese in Herdern

Logo_Fraktionsgemeinschaft_FL_FFKürzlich hat die Treubau Freiburg AG das Grundstück „Sonnhalde 21“ durch einen Tausch von der Stiftungsverwaltung übernommen. Es ging darum, die potentielle Käufer abschreckende Erbpacht von der Pferdewiese auf eine andere Immobilie in Betzenhausen (Tränkematte) zu übertragen. Vom Bauträger Staufener Bau & Boden erwarb die Treubau Freiburg AG die im Jahr 2011 erteilte Baugenehmigung für die Sonnhalde 21. In dieser ist eindeutig und detailliert im Rahmen eines städtebaulichen Vertrages definiert, dass bei einer möglichen Bebauung vier Häuser mit insgesamt neun Wohnungen errichtet werden können. Dies war auch das Ergebnis eines mit dem Bürgerverein Herdern ausgehandelten Kompromisses.

Herdermer Bürger sind nun an uns herangetreten und haben uns darüber informiert, dass die Treubau Freiburg AG streng vertraulich mögliche Käufer für die Grundstücke „Sonnhalde 21“ anschreibe und nach ihren Interessen befrage. Nun spricht die Treubau Freiburg AG plötzlich von einem neuen Konzept, so dass von drei Mehrfamilienhäusern mit je drei bzw. vier Wohnungen die Rede ist. Alternativ sei auch schon der Gedanke von jeweils sechs Doppelhaushälften mit den Planern besprochen worden. Ergänzend hierzu stünde noch ein Grundstück für ein Einfamilienhaus zur Verfügung.

Eine solche Planung würde dem im Jahr 2011 ausgehandelten Kompromiss entgegen stehen. Wir erinnern daran, dass es erheblichen Widerstand aus der Freiburger Bevölkerung und des Bürgerverein Herdern gegen die Bebauung des letzten freien Teilstücks der Sonnhalde gab und gibt. Es handelt sich um ein Naherholungsgebiet, das seit der Erschließung der Höhenstraßen vor über 100 Jahren zur Erholung und zur Durchlüftung der tiefer gelegenen Wohngebiete freigehalten wurde. Die Stadt selbst hat bis kurz vor ihrer plötzlichen und unerklärlichen Kehrtwende im Jahr 2011 stets von einer schützenswerten Lage im Außenbereich (§35 BauGB) gesprochen und jahrzehntelang alle Begehrlichkeiten zurückgewiesen. Die Staufener Bau & Boden hat es schließlich mit juristischem Druck (Verweis auf 1991 auf unklarem Weg erhaltene Bauoptionen, ominöse „Baufluchtenpläne“ aus dem Jahr 1934) erreicht, das Baurecht zu erzwingen. Allerdings musste sie nach fast vier Jahren aufgeben, da die neun hochpreisigen Wohnungen plus Erbpacht nicht zu verkaufen waren. Die Treubau AG hat jetzt die Hoffnung, ohne Erbpacht, nach neuer Sondierung des Marktes, das Gelände veräußern zu können.

Die ganze Anfrage mit den sich hierzu ergebenden Fragen dinden Sie hier (PDF): Anfrage zur Pferdewiese vom 10.11.2015

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Starker Protest formierte sich gegen die Bebauung der Pferdewiese. Hier: Freiburger Wochenbericht vom 04.12.2011
Starker Protest formierte sich gegen die Bebauung der Pferdewiese. Hier: Freiburger Wochenbericht vom 04.12.2011




Car-Sharing im Vauban

Logo_Fraktionsgemeinschaft_FL_FFWir sind uns alle darüber einig, dass das Car-Sharing-Stellplatzkonzept der Stadt Freiburg eine sehr gute und sinnvolle Maßnahme ist, um das Kfz-Verkehrsaufkommen in der Stadt zu reduzieren. Allerdings sollte es möglich sein, Probleme, Bedenken und Änderungswünsche von Bürgern anzuhören und diese zu realisieren, wenn sie begründet sind.

Im Fall der Louise-Otto-Peters-Straße im Vauban haben sich Bewohner an uns gewandt und uns ihre Sorgen mitgeteilt.
Es handelt sich hier um eine Spielstraße, in welcher das Parken ausschließlich in markierten Stellflächen erlaubt ist. Vier öffentliche Stellplätze sollen in „Privat-Parkplätze“ für die grüne Flotte umgewidmet werden. Am 13./14.10.2015 wurden bereits 2 bisher öffentliche Stellplätze markiert und das Parken durch Dritte untersagt.

Siehe dazu die Anfrage der Frakrtionsgemeinschaft FL/FF:
Anfrage zum Car-Sharing im Vauban 03.11.2015




Zum Bauvorhaben der BauUnion im Stühlinger

Blick auf den Stadtteil Stühlinger (Foto: W.-D. Winkler)
Luftbild mit Blick auf Bahnhof und den Stadtteil Stühlinger (Foto: W.-D. Winkler)

Der Stühlinger ist neben der Wiehre der am dichtest besiedelte Stadtteil Freiburgs. Auch wenn viele Bewohner des Stühlinger sich dort trotz oder vielleicht auch gerade wegen der hohen Bevölkerungsdichte sehr wohl fühlen, wird doch der geringe Grünflächenanteil von ihnen als ein ernster Nachteil wahrgenommen. Bis vor wenigen Jahren war der Stühlinger im Bereich der ehemaligen Kreispflegeanstalt, heute Campus des psychologischen Instituts, noch mit viel Grün gestaltet. Dies änderte sich, als vor ca. fünf Jahren eine mit Bäumen bestandene Wiese des Campus mit einem zusätzlichen Studentenwohnheim bebaut wurde – trotz massiver Proteste von Bürgerverein Stühlinger, Studenten und Anwohnern. Inzwischen hat auch die BauUnion direkt neben das neue Studentenwohnheim einen weiteren Neubau auf einer ehemaligen Grünfläche mit Kinderspielplatz platziert.

Das nun geplante Bauvorhaben der BauUnion betrifft das direkt daran angrenzende Gebäude Eschholzstraße 94-96. Dieses soll einem Gebäude weichen, das nahezu doppelte Grundfläche und fast doppelte Höhe im Vergleich zum bisherigen Bestandsgebäude haben soll. Das kann man nur als einen städtebaulichen Affront gegenüber dem Bürgerverein und der Nachbarschaft bezeichnen. Dieses Gebäude würde die Wohnqualität der Nachbarn erheblich beeinträchtigen, die bisher verbliebenen Restgrünflächen würden nochmals abnehmen. Wir teilen daher die ablehnende Haltung des Baurechtsamtes und des Bürgervereins zu dem eingereichten Bauantrag.

Die Fraktion FL/FF verschließt sich nicht dem Neubau von Gebäuden und auch nicht einer Verdichtung der Innenstadtbereiche, da nur so einem Ausweiten der Stadtgrenzen in den Grüngürtel um die Stadt herum Einhalt geboten werden kann. Die meisten Freiburger Bürger sind durchaus ebenfalls für eine maßvolle Nachverdichtung zu haben. Entscheidend ist allerdings, dass die neuen Gebäude eine hohe städtebauliche Qualität haben und sich maßvoll in die Umgebung einfügen. Dies kann durchaus auch bedeuten, dass ein Gebäude mal höher ausfallen kann. Das ist von Fall zu Fall abzuwägen. Unförmige, massige Gebäude, die einzig darauf angelegt sind, Wohnraum „auf Teufel komm raus“ zu generieren, ohne Rücksicht auf die Nachbarschaft, sind nur dazu angetan den sozialen Frieden in der Stadt zu gefährden.

Ein Einräumen von mehr Baurecht im Tausch von Belegungsrechten ist für die Fraktion FL/FF im Einzelfall vorstellbar, wenn die oben genannten Kriterien eingehalten werden. Was Freiburg braucht ist preisgünstiger Wohnraum. Wir gehen davon aus, dass die jetzigen Wohnungen in dem Bestandsgebäude (4.000 m²) der BauUnion preisgünstige Wohnungen sind. Wird das Gebäude abgerissen, sollen Wohnungen auf 8.000 m² entstehen, von denen Herr Kleiner der Stadt Belegungsrechte auf 2.000 m² einräumen will. Aufgrund der hohen Kostenmiete kann in einem Neubau kein preisgünstiger Wohnraum entstehen. Folglich beinhaltet der Vorschlag von Herrn Kleiner eine Reduzierung von preisgünstigem Wohnraum um 2.000 m². Wo liegt da der Vorteil für die Stadt? Der Vorschlag kann nur dann sinnvoll sein, wenn das Bestandsgebäude mit seinen preisgünstigen Wohnungen erhalten bleibt und durch Anbauten erweitert wird. Eine Veränderung der Wohnungszuschnitte im Bestandsgebäude unter Einbezug der Anbauten kann vorgenommen werden, solange die baulichen Veränderungen nicht zu massiven Mietsteigerungen für die Bestandswohnungen führen. Für die neu hinzukommenden Wohnungen gilt ohnehin der 50%-Beschluss des Gemeinderates bzgl. gefördertem Mietwohnungsbau – ob mit oder ohne Belegungsrecht.

Was oftmals vernachlässigt wird, ist die bei Abbruch und Neubau aufgewendete „graue Energie“. Da ist zum Einen der mit dem Abriss alter Gebäude anfallende Bauschutt, der entsorgt werden muss. Zum Zweiten braucht es zur Erstellung eines neuen Gebäudes zahlreiche verschiedene Baumaterialien, die energieintensiv, oft umweltzerstörend aus Rohstoffen hergestellt und transportiert werden müssen. Viele scheinbar auf neustem energetischem Stand produzierte Gebäude haben unter diesen Betrachtungen eine weit schlechtere Ökobilanz, als gemeinhin angeführt wird. Als Vorbild sehen wir daher die Sanierungen der Freiburger Stadtbau, die die Wohnfläche ihrer Bestandsgebäude, beispielsweise in Weingarten, durch Anbauten erheblich vergrößert, was sich auf die dazu benötigten Grünflächen aber nur marginal auswirkt.

Für FL/FF wäre es daher akzeptabel, wenn unter diesen Gesichtspunkten die BauUnion ihr Bestandsgebäude in der Grundfläche vergrößert und durchaus auch die Höhe an das Gebäude Eschholzstraße 90-92 anpasst, um mehr Wohnraum zu generieren. Mit ausgebauten Dachgeschossen und Erdgeschoss wären dies dann sieben Geschosse. Nicht zum Vergleich kann das Eckgebäude Eschholzstraße 100 dienen, da diesem an dieser exponierten Stelle an der Dreisam eine andere Stellung zukommt.

Unter Berücksichtigung der Umgebungsbebauung halten wir folgendes Zugeständnis an die BauUnion für möglich:  Ausweitung der Grundfläche um maximal ein Drittel bevorzugt Richtung Süden und eine Aufstockung um ein zusätzliches Geschoss unter Erhalt des Bestandsgebäudes und unter Beibehaltung des Satteldaches.

Für die neu hinzukommenden Wohnungen gilt der 50%-Beschluss des Gemeinderates bzgl. gefördertem Mietwohnungsbau.

Dieses Statement ist Teil einer Antwort der Fraktionsgemeinschaft FL/FF auf Fragen der Badischen Zeitung (BZ) an alle Gemeinderatsfraktionen. Hier das ganze Schreiben an die BZ im Wortlaut: Antwort_auf_Fragen_der_BZ_um_Bauvorhaben_BauUnion_Stuehlinger