Neujahrsempfänge im Januar 2020 in Freiburg

In der Hoffnung, dass Sie das Neue Jahr 2020 und damit auch das neue Jahrzehnt der 20er-Jahre dieses Jahrhunderts gut begonnen haben, möchten wir Ihnen dazu alles Gute, Gesundheit, Erfolg und viel Glück wünschen. Wie jedes Jahr finden im Januar in Freiburg wieder zahlreiche Neujahrsempfänge statt, die meist von den Bürgervereinen in den Freiburger Stadtteilen veranstaltet werden.

Alles Gute für das Neue Jahr 2020 wünscht Ihnen Freiburg Lebenswert e.V., die freie, basisisdemokratisch organisierte Wählervereinigung für die Anliegen der Bürger in Freiburg (Foto: Pixabay).

Die folgende Auflistung aller Neujahrsempfänge, die wir hier gerne an Sie weitergeben, wurde von der Stadt Freiburg (Frau Knupfer, Protokollreferat) erstellt und zur Verfügung gestellt. (Wir können daher hier keine Garantie auf Vollständigkeit oder eine Gewähr auf Richtigkeit aller Termine und Daten abgeben!)

Ohne Garantie auf Vollständigkeit und ohne Gewähr auf Richtigkeit aller Termine und Daten!
(OB = Oberbürgermeister Martin Horn, EBM = Erster Bürgermeister Ulrich v. Kirchbach)




Stadtteilleitlinien und Freiraumkonzept für die Innenstadt

Zum Thema „Stadtteilleitlinien (STELL) und Freiraumkonzept Innenstadt“ (Drucksache
G-19/142) hat unsere Stadträtin Gerlinde Schrempp (FL) am 1. Oktober 2019 im
Gemeinderat folgende Rede gehalten. Zu den Problemen in der Innenstadt hat der
Lokalverein bereits ausführlich Stellung genommen. Freiburg Lebenswert (FL) hofft,
dass die in dier Stellungnahme beschriebenen Sorgen des Lokalvereins bei der
Verwaltung Gehör finden und eine entsprechende Umsetzung erfahren:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
meine Damen und Herren,

zu dieser Beschlussvorlage könnte man als erstes sagen „Was lange währt,
währt gut“, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht.

Es ist erfreulich, dass die Verwaltung den Austausch mit dem Lokalverein
Innenstadt intensiv gepflegt hat, niemand weiß besser, was die Innenstadt
braucht, was fehlt, was verändert werden muss, als die Bewohner und Gewerbetreibenden
dieser Innenstadt. 2012 haben in einem zweitägigen Workshop Bewohner,
Gewerbetreibende und Eigentümer zusammen mit der Stadt, die wesentlichen
Themenbereiche der STELL festgelegt.

In der Freiburger Innenstadt: Kaiser-Joseph-Straße und Martinstor (Foro: M. Managò)

Für uns sind bei Leitlinie 1 „Lebendige Innenstadt“ vor allem die
Bereiche Einzelhandel und Gastronomie im Auge zu behalten, denn deren
Entwicklung ist schwierig, um nicht zu sagen, wenig erfreulich. Bei Leitlinie 2
macht uns die Bevölkerungsentwicklung in der Innenstadt große Sorgen. Zur
Leitlinie 4 „Mobile Innenstadt“. Wir sehen, ebenso wie der Lokalverein, ein
großes Problem beim Thema Verkehr in der Innenstadt.

Wir schließen uns hier dem ergänzenden Begleitpapier des Lokalvereins an,
auch wir sehen einen notwendigen Veränderungsbedarf. Es müssen unbedingt neue
Möglichkeiten des Lieferverkehrs erarbeitet werden, hier sind vor allem
Elektromobilität bei Paketlieferungen, bei Großlieferungen für die Gastronomie
zu nennen.

Ich habe Beschwerden von Handwerkern bekommen, die Dutzende Strafmandate
erhalten haben trotz Anbringung einer entsprechenden Genehmigungsplakette, wenn
sie an ihrer Baustelle geparkt haben, weil das Auto gleichzeitig die Werkstatt
ist. Auf die zahlreichen anderen Missstände gehe ich jetzt hier nicht ein, sie
sind ausreichend im Papier des Lokalvereins beschrieben.

Stadträtin Gerlinde Schrempp (FL)

Aus Zeitgründen gehe ich jetzt nur noch auf das Thema Wohnen ein. „Die
Stadt wächst, die Innenstadt schrumpft“ ist ein großes Problem. Von 1965 bis
Ende 2015 ist die Bevölkerung in der Innenstadt um 30% zurückgegangen auf heute
ca. 7.000 Menschen. Eine so dünn bewohnte Innenstadt ist ein Problem für die
Sicherheitslage, für die Identifikation mit dem Stadtteil und dem sozialen
Zusammenhalt. Das Verantwortungsgefühl für den Stadtteil geht verloren, wenn
mehrheitlich Menschen mit nur kurzer Wohndauer in der Innenstadt  leben und dieser Entwicklung muss unbedingt
entgegengesteuert werden. Wie das geschehen kann und soll, beschreibt der
Bürgerverein dezidiert, nämlich dass bei allen Neubauprojekten Wohnungen für
alle Altersgruppen verpflichtend sein sollen, ebenso muss die Umwandlung von
Wohnungen in Ferienwohnungen nicht nur unterbunden, sondern möglichst
rückgängig gemacht werden.

Wir stimmen den Beschlussanträgen 1. und 4. zu, nehmen die Punkte 2 und 3
zur Kenntnis und hoffen sehr, dass die beschriebenen Sorgen des Lokalvereins
bei der Verwaltung Gehör finden und eine entsprechende Umsetzung erfahren.  

Vielen Dank!




Zukünftige Konzeption der Quartiersarbeit

Zum Thema „Zukünftige Konzeption der Quartiersarbeit in Freiburg, Ergebnis des Ausschreibungsverfahrens“ (Drucksache G-19/207) hat unsere Stadträtin Gerlinde Schrempp (FL) am 1. Oktober 2019 im Gemeinderat folgende Rede gehalten:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
meine Damen und Herren,

die Neuausrichtung der Quartiersarbeit in Freiburg mit Durchführung eines
EU-weiten Ausschreibungsverfahrens ist abgeschlossen und wir danken dem Amt für
Soziales und Senioren für ein transparentes Verfahren, bei dem die Ressourcen
der Freiburger Stadtteile weitestgehend berücksichtigt wurden. Dass die früher
bestehende mangelhafte Steuerung der Quartiersarbeit durch die Verwaltung damit
ein Ende gefunden hat, war unser vordringlichstes Anliegen.

Stadträtin Gerlinde Schrempp (FL)

Wir begrüßen das Ergebnis des Verhandlungsverfahrens als
2-Stufen-Verfahren, daran ist unsererseits nichts zu kritisieren. Was speziell
mir als Stadträtin von Landwasser nicht ganz eingängig ist die Vergabe von
Dienstleistungen für die Quartiersarbeit – ich hatte das das schon im
entsprechenden Sozialausschuss angesprochen -. Landwasser steht hier an vierter
Stelle mit 1,3 VZÄ hinter Weingarten, Brühl und Haslach.

Ihnen allen sind die besonderen Probleme des Stadtteiles bekannt, ich
nenne hier vor allem die unter Punkt 5 genannten Aufgaben, wie „Integration
neuer Bewohner und Bewohnerinnen im Quartier fördern“  sowie „Vermittlung/Mediation bei
Nachbarschaftskonflikten“. Ebenso führe ich die Netzwerkarbeit im Stadtteil an,
wie „Anlassbezogene Begleitung von Sanierungsverfahren usw.“, ein extrem
wichtiges Thema im Stadtteil.

Warten wir ab, wie die Praxis aussehen wird, gegebenenfalls müssen wir
dann noch einmal über den Stadtteil Landwasser reden.

Vielen Dank!




„Im Städtebau fehlt es nicht an Geld, sondern an Geist!“

Möglichst viele Wohnungen in möglichst kurzer Zeit zu
bauen und dabei möglichst hohe Gewinne einzustreichen, das sei das Rezept für
die Überwindung der Wohnungsnot, so wird immer wieder behauptet. „Doch die
Wirklichkeit stellt ganz andere Forderungen“, so der bekannte und mehrfach
ausgezeichnete Journalist und Architekturkritiker Dankwart Guratzsch in einem
sehr lesenswerten Debatten-Beitrag der Tageszeitung „Die Welt“ vom 6. Juni 2019
unter dem Titel „Worauf es beim Wohnungsbau wirklich ankommt“.

Er stellt unmissverständlich fest, dass in politischen Diskussionen und Stadtplanungen vor allem davon die Rede ist, was sich schnell und billig herstellen lässt. Ein Begriff aber fehlt für ihn: Schönheit. Und er fragt: „Wie kann man annehmen, dass sich die Wohnungsnot beseitigen lässt, wenn man nur für das nackte Bedürfnis baut, anstatt die gestiegenen Ansprüche und die Wohnzufriedenheit, die neuen Wohnstile, die neue Gesellschaftsstruktur zu berücksichtigen?“ Die Architektur der Gründerzeit – so seine provozierende These – muss wieder zum Vorbild für den heutigen Wohnungsbau werden.

Der Bauwahn in Freiburg verdeckt bald das Münster. Teurer Neubau schafft aber meist keine bezahlbaren Wohnungen. (Foto: U. Glaubitz)

Die Mieten würden, so Guratzsch, gerade überwiegend in
Gründerzeitquartiere explodieren, die das bereithalten, was die Menschen am
meisten wollen: Nämlich all jene Vorzüge, die die „Leipzig-Charta zur
nachhaltigen europäischen Stadt“ der EU aus dem Jahre 2007 den Bürgern
versprochen hat. Aber solche Quartiere würden heute nicht mehr neu konzipiert,
sondern man rede vom „schnellen Bauen, von Kostengünstigkeit, gar von
Enteignung, die – Wohnungsbauexperten sollten es wissen – in der DDR zum
flächenhaften Verfall der Innenstädte geführt hat.“ Die zeitgenössische
Architektur, der moderne Städtebau habe den Vorzügen der Stadtteile aus der
Gründerzeit nichts Adäquates an die Seite zu stellen.

„Die Wirklichkeit stellt ganz andere Forderungen. Denn
die Gründerzeitquartiere sind ja nicht deshalb gefragt, weil sie alt sind.
Sondern weil sie all das bieten, was das urbane Leben spannend, unterhaltsam,
lebendig, „urban“ macht“, so Guratzsch. „Soziale Mischung, sogar im selben
Haus, kurze Wege, Läden und Kneipen, stille private, grüne Höfe, die mitten in
der Stadt eine abgeschirmte Idylle bieten — all das hält die Stadt der
Kaiserzeit bereit, die damals allein aus Privatmitteln erschaffen wurde, ohne
einen einzigen Pfennig ‚Staatsknete‘, ohne sozialen Wohnungsbau, ohne
Bürgerbefragungen, ohne Dutzende Forschungsinstitute und Hunderte
Forschungsreihen.“

Für heute stellt Guratzsch dagegen unmissverständlich fest: „Viele Bürgermeister, Planer, Wohnungsgesellschaften oder Immobilienkonzerne interessieren sich immer noch nicht dafür, wie zu dem jahrhundertealten Gesetz zurückgefunden werden kann, wonach gut gestaltete Städte ihren Preis wert sind. Sondern sie zeigen sich nur an Schnelle-mach-hurtig im Städtebau interessiert. Und so sehen die Ergebnisse heute auch aus.“

Unter Denkmalschutz: Die Gartenstadt in Freiburg Haslach.

Wenn wir uns bei Freiburg Lebenswert (FL) immer wieder
für den Erhalt des Stadtbildes eingesetzt haben, dann haben wir das gerade in
diesem Bewusstsein getan, dass die beste Stadtplanung in Freiburg bereits in
den Zeiten von Bürgermeister Winterer stattgefunden hat. Diese in die Moderne
weiter zu entwickeln heißt aber nicht dem „bequemen Trott und Schematismus der
trivialen Funktionalität“ zu folgen, wie Guratzsch schreibt, sondern „das
Leitbild der so erfolgreichen, auch noch nach mehr als 100 Jahren aktuellen und
beliebten Stadt neu zu beleben und sozial wie funktional gemischte, schöne und
lebendige Städte der kurzen Wege, der Energieeinsparung und des ökologischen
Gleichgewichts zu schaffen.“ Und er schließt mit der Feststellung: „Im
Städtebau fehlt es nicht an Geld, sondern an Geist.“

Siehe mehr bei: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article194994999/Architektur-Gruenderzeit-als-Vorbild-fuer-heutigen-Wohnungsbau.html




Zur neuen Feuerwache bzw. Rettungszentrum

Zu den Themen Änderung des Flächennutzungsplanes 2020 “Neue Feuerwache/Rettungszentrum” (Drucksache G18/184) sowie Bebauungsplan “Feuerwache/Rettungszentrum” (Drucksache G-18/152) hat unsere Stadträtin Gerlinde Schrempp (FL) für die Fraktion FL/FF im Freiburger Gemeinderat folgende Rede gehalten:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrter Herr Bürgermeister Breiter,
meine Damen und Herren,

die Fraktion Freiburg Lebenswert/Für Freiburg stimmt dem Beschlussantrag Änderung des Flächennutzungsplanes 2020 „Neue Feuerwache/Rettungszentrum“ und dem Bebauungsplan „Feuerwache/Rettungszentrum“ voll umfänglich zu. Wir bedanken uns bei der Verwaltung ebenso wie bei den Verantwortlichen bei der Feuerwehr für die ausführliche Darstellung in den Gemeinderatsvorlagen.

Besonders bedanken möchten wir uns bei Herrn Hohloch für die ausführliche Information über Einsatzanalyse und Struktur der Freiburger Feuerwehr anlässlich des Fraktionsgespräches zum Bebauungsplan.

Stadträtin Gerlinde Schrempp (FL)

Wir wissen, dass viele Anwohner um die Feuerwache/Rettungszentrum Probleme wegen der zu erwartenden geräuschintensiven Aktivitäten sehen. Diese Probleme  sehen wir auch, wir müssen aber festhalten, dass zur Daseinsvorsorge der Bürger eine funktionierende Feuerwehr  und ein Rettungszentrum gehören. Die Anwohner rund um das Universitätsklinikum und auch den anderen Krankenhäusern, der Rettungszentrale um die Dunantstraße erleben diese lärmintensiven Aktivitäten tagsaus, tagein, natürlich auch nachts. Das ist schon störend, aber ist man selbst einmal betroffen, ändert sich der Blickwinkel dazu, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Mich hat die Rede anlässlich der letzten Wehrversammlung und der damit verbundene Dank des Leiters des Fraunhoferinstituts für den Einsatz der Feuerwehr beim Brand seines Instituts sehr beeindruckt. Es wurde deutlich, welche Katastrophe durch den Einsatz Ihrer Mitarbeiter, sehr geehrter Herr Hohloch, vermieden werden konnte, nicht nur für das Institut selbst sondern auch für die angrenzenden Stadtteile.  

Die neue „Feuerwache/Rettungszentrum“ ist nötig, das steht außer Zweifel. Meine Fraktion ist  deshalb sehr dankbar, dass  bei der Planung des Rettungszentrums wirklich extrem sorgfältig gearbeitet wurde. Nämlich dass es keine Verschattung der Nachbarhäuser gibt, ganz wichtig ist die Vermeidung von Lichtemissionen, aber auch die Zufahrt von PKWs unabhängig von Nachbarn erfolgen kann. Ich will jetzt gar nicht die vielen weiteren Maßnahmen auch zur Lärmminderung eingehen, die getroffen wurden, um  die Nachbarn weitestgehend zu schützen.

Wir wissen alle, dass auf den bestehenden Geländen die Anforderungen für die Gefahrenabwehr nicht zu realisieren sind. Eine Bündelung  der auf verschiedene kleine Standorte verteilten Fahrzeuge und Einsatzmittel am Standort der Feuerwache ist Voraussetzung für die vom Gesetzgeber vorgegebenen Anforderungen an eine optimale Einsatzfähigkeit. Zu dieser allen Bürgern nutzenden Einsatzfähigkeit gehört natürlich auch der Neubau von Schulungsräumen, der Neubau von Sozialräumen und Ausgleichs- bzw. Bewegungsräume  für 400 ehrenamtliche Aktive. Dazu gehören Erweiterung der Abstellkapazitäten von Fahrzeugen,  Lagerhallen, Büro- und Archivräume.

Hier ist auch Gelegenheit, dass wir uns bei der Berufsfeuerwehr, bei den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr, bei allen Organisationen des Katstrophenschutzes für ihre wichtige, oft gefährliche Arbeit bedanken.




Leben in Landwasser

Podiumsdishussion in Landwasser mit Gerlinde Schrempp (ganz rechts); Foto: M. Managò

Am 8. März 2018 fand – organisiert von der Badischen Zeitung in der Reihe “BZ hautnah” – in Landwasser eine Podiumsdiskussion statt, in der es um das Leben in diesem Stadteil ging. Unter der Moderation von BZ-Redakteur Joachim Röderer diskutieren Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon, Dieter Dormeier vom Bürgerverein Landwasser, der Schüler Ibrahim El-Khalil, die Polizeihauptkommissare Michael Reichenbach und Spencer Diringer, Stephan Schoeller von der Fa. Unmüssig sowie Gerlinde Schrempp, Stadträtin von Freiburg Lebenswert und seit vielen Jahrzehnten Bewohnerin im Stadtteil Landwasser.

Gerlinde Schrempp kennt die Situation vor Ort besonders und hat alle relevanten Aspekte angesprochen und ist auf die Anliegen aller Beteiligten in besonderer Weise eingegangen, wofür die anderen Redner auf der Bühne ihr dankbar waren. Hier deshalb Ihre Ausführungen, die sie zwar nicht wörtlich so gehalten hat, da sie auch frei gesprochen hat, die aber dennoch vorgetragenen Aspekte, die Landwasser betreffen, enthalten:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Danke zuerst der BZ, dass ich hier  die Situation in meinem Stadtteil – insgesamt bin ich über 25 Jahre hier – sprechen darf.

Ich fange mit dem Positiven an. Der Stadtteil ist schön, er hat alles, was ein tolles Naherholungsgebiet ausmacht, einen Badesee, Wald, Sportflächen, Spazierwege am und im Wald, einen hervorragenden ÖPNV-Anschluss. Wenn man nicht gerade an der Elsässer Str. wohnt, ist es sehr ruhig. Wir haben tolle Spielplätze, auch Bolzplätze, die pädagogische Schulsituation ist gut, bei den Aufnahmekapazitäten in den Kindergärten gibt es wohl noch Probleme, wir haben gute Angebote für ältere Menschen (AWO, Pflegeheime, Diakoniekrankenhaus, Praxisklinik, Ärzte).

Stadträtin Gerlinde Schrempp (FL)

Ich bin Ende 70er Anfang 80er zum ersten Mal nach Landwasser gezogen – in ein Hochhaus – und es war wunderbar. Tolle Wohnung, super  Hausgemeinschaft,  der Stadtteil hatte ein funktionierendes EKZ mit sehr guter Versorgung, Metzger, Bäcker, Haushaltswarengeschäft, Schuhladen, Modeboutique, Drogerie, Optiker, drei Banken, Post, usw. Dann habe ich familiär bedingt einen 12 jährigen Ausflug nach Hochdorf gemacht und kam ca. 2002 wieder zurück nach Landwasser, sicherlich waren dafür auch meine guten Erinnerungen an den Stadtteil ausschlaggebend.

So und jetzt komme ich zu den Problemen. Das EKZ ist ein marodes Bauwerk, die Versorgung der Menschen hier ist nicht mehr gewährleistet, alles was ich oben genannt habe, gibt es nicht mehr. Die wunderbar ruhigen teilweise autofreien Bereiche sind inzwischen durch hohe Hecken, 2-3 m, viele nicht einsehbare Nischen, zu gefühlten unsicheren Bereichen  geworden. Zahlreiche gelungene Einbrüche, viele Einbruchsversuche (bei mir in einem Vierteljahr zweimal) sorgen ebenfalls nicht gerade für eine Wohlfühlatmosphäre. Die anwesenden Polizisten werden mir mit  statistischen Erhebungen wahrscheinlich widersprechen, aber das Sicherheitsgefühl der Bürger kann man nicht per Statistik wiederherstellen.

Weiteres Beispiel: Das Zentrum ist nachts zu einem schwierigen Ort geworden, laute Musik bis in die frühen Morgenstunden, auf dem Schulhofparkplatz findet sich morgens jede Menge Müll, und der stammt nicht von Lehrern oder Schülern, nicht selten hört man nachts Knaller, aber auch Schüsse, man kann in Landwasser Lärm zwar schlecht lokalisieren, aber sie sind eindeutig dem Zentrum zuzuordnen. (Zeuge dafür ist Dom-Pfarrer Gaber !)                               

Der Heimweg nachts von der Haltestelle Moosgrund zu den Häusern oder von der Endhaltestelle in die Wirthstraße oder auch in den Bussard- oder Habichtweg ist dunkel, die Hauseingänge oft nicht einsehbar, weit weg von der Straße, weshalb übrigens auch das Nachttaxi nicht die Lösung bringen kann. Das alles trägt zu dem gefühlten oder auch tatsächlichen Unsicherheitsgefühl bei, das viele Bürger im Stadtteil empfinden. 

Ich gehe jetzt zuerst auf die Bevölkerungsstruktur ein: Hier leben sehr viele ältere oder sehr alte Menschen, Fußgänger sind deshalb zumindest abends selten. Es fehlt an einer guten Durchmischung. Wir haben in Landwasser einen Anteil von Leistungsempfängern, das muss nicht Hartz-IV sein,  der ungefähr 77% über dem städtischen Mittel liegt (Stadtbezirksatlas). Natürlich hat eine Stadtverwaltung  nur begrenzt Möglichkeiten, die Bevölkerungsstruktur zu steuern. Es ist nicht gut, dass man auf den Straßen oder im EKZ sehr oft nur russisch oder arabische Sprachen hört. Ich möchte nicht falsch verstanden werden: Zweisprachigkeit ist ein Geschenk, aber wenn mein Lebensmittelpunkt dauerhaft hier ist, dann sollte auch im Interesse der Kinder die deutsche Sprache Priorität haben. Deshalb bedaure ich sehr, dass das Integrationsbestreben vieler Mitbürger mit Migrationshintergrund sehr wenig ausgeprägt ist. Das gipfelte vor einiger Zeit darin, dass in einem der Pflegeheime gefordert wurde, nur noch russisch sprechende Bewohner und ebensolches Personal einzustellen. Für eine solche Forderung fehlt mir jegliches Verständnis. Eine Möglichkeit besteht aber darin, bei Neubauten darauf zu achten, welches Wohnungsangebot ergänzend hinzu kommt. Deshalb verspreche ich mir auch sehr viel vom neuen EKZ. Stichworte dazu sind auch Barrierefreiheit, altersgerechte Wohnungen

Dann nenne ich als zweites Problem die Baustruktur. Was in den 60ern 70ern bis zu den 80ern gut war, ist heute schwierig. Die Dunkelwege sind ein Problem, da könnte man Abhilfe schaffen, mehr Licht, Heckenhöhe begrenzen. Mit dem geplanten neuen EKZ verspreche ich mir auch wieder eine Belebung des Zentrums, eben dadurch, dass hier neue Wohnungen entstehen, mehr Gastronomie, Geschäfte usw. die Menschen anziehen.Zum schlechten baulichen Zustand der Schulen äußere ich mich hier nicht, das überlasse ich gerne Herrn El Khalil, ich erinnere aber an das Schreiben aller drei Schulleitungen vom 01.06.2017 an Sie, Herr Oberbürgermeister.

Dann das Grundwasserproblem, das seit 15 Jahren existiert. Da lässt die Stadt die betroffenen Menschen alleine. Obwohl viele der betroffenen Bürger sehr viel Geld für die Innenabdichtung ausgegeben haben – 50-80.000 € – ist das Problem nicht beseitigt. Da alles hat zu einem gewaltigen Imageschaden für Landwasser geführt. Ich spreche hier von einem großen Immobilienwertverlust für die Häuser, ich beziehe mich auf einen Bericht der BZ, der auf Zahlen aus dem Städt. Immobilienbericht beruht. Landwasser erzielt den niedrigsten durchschnittlichen Kaufpreis pro Quadratmeter in Freiburg. Das ist sowohl auf die Baustruktur, aber auch durch die Bevölkerungsstruktur zu erklären.

Feuchte Wände und Wasser im Keller des Ehepaares Schempp in Landwasser (Foto: M. Schempp)

Was brauchen wir hier? Wir brauchen einen gut funktionierenden Sicherheitsdienst, aber wir brauchen auch mehr Polizei vor Ort. (OB !) Das hat in der Innenstadt, auch in besonders betroffenen Stadtteilen geholfen, das würde auch hier helfen. Wir brauchen eine Begehung, die sich mit der Beleuchtungssituation befasst, wir brauchen das GuT, das sich mit den Dunkelwegen, Hecken usw. befasst. Und wir brauchen Menschen, die Landwasser, Freiburg als ihren Lebensmittelpunkt, als Heimat sehen, dessen Sprache und dessen Regeln für sie selbstverständlich sind.

Dann kann Landwasser wieder das werden, was es einmal war, ein schöner Stadtteil, in dem die Menschen gerne leben und sich vor allem sicher fühlen, auch nachts.

Hier der Bericht in der Badischen Zeitung (BZ) zu der Veranstaltung:
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/bz-hautnah-wie-lebt-es-sich-in-landwasser




Nulltoleranz bei illegalen Graffiti!

 

Illegale Graffitti “zeugen eher von Minderwertigkeitsproblemen denn von künstlerischer Begabung der Schmierfinken” (Foto: Dr. W. Deppert)

2008 wurde im renommierten Fachblatt Science eine Studie veröffentlicht, in der von der Macht von Schmierereien an Hauswänden berichtet wird. Man hatte Flyer an die Lenker von Fahrrädern gehängt und beobachtet, wie viele der Werbezettel auf den Boden geworfen wurden. Waren die Wände sauber, landeten weniger Zettel auf dem Gehweg. Graffiti, extra angebracht, verleiteten hingegen dazu, die Straße mit den Zetteln zu vermüllen.

Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler (FL)

Die „Theorie der zerbrochenen Fenster“ beschreibt, wie ein vergleichsweise harmloses Phänomen der Unordnung zu völliger Verwahrlosung eines Stadtviertels führen kann. Die Abwärtsspirale beginnt mit ein paar Schmierereien an der Wand, etwas Müll auf dem Boden, einem zerbrochenen Fenster in einem leerstehenden Haus oder an einem stillgelegten Fahrzeug. Zeichen wie diese, so die Theorie, bringen schlechtes Verhalten der Menschen zum Vorschein. Wenn die Umgebung signalisiert, dass sich hier niemand um Recht und Ordnung schert, eskaliert die Situation. Schmierereien werden mehr, die Kriminalität nimmt zu, ganze Viertel verkommen. In einer Art ursächlicher Abfolge seien Unordnung und Kriminalität innerhalb einer Gemeinschaft unentwirrbar miteinander verknüpft.

Daher sollten, um den weiteren Niedergang zu verhindern, Schmierereien an Wänden und Müll auf dem Boden sofort beseitigt, zerbrochene Fenster sofort repariert werden. Ähnliches lässt sich übrigens an Schulen feststellen. Je verwahrloster sie sind, um so weniger zeigen die Schüler Interesse, ihre Schule zu „erhalten“. Auch hier nimmt der Vandalismus rapide ab, wenn die Gebäude saniert und sauber sind. Ein Plädoyer für Schulsanierungen!

Dass legale, künstlerisch wertvolle Graffiti auch positiv wirken können, zeigt sich an dem Haus in der Wiehre. Das dort aufgesprayte vollflächige Fassadenbild mit seinen Blumen- und Tiermotiven erfreut die Passanten. Viele unschöne Mietskasernen in Freiburg könnten so mit legalen Graffiti verschönert werden. Nicht akzeptabel sind jedoch Tags, reine Signaturkürzel, die in großer Zahl auf möglichst vielen Häusern platziert werden und eher von Minderwertigkeitsproblemen denn von künstlerischer Begabung der Schmierfinken zeugen. Einher geht damit ein erheblicher Wertverlust des besprühten Objekts. FL/FF spricht sich daher bei illegalen Graffiti für eine Nulltoleranzstrategie aus.

Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler (FL)
als Beitrag für das “Amtsblatt” von Freiburg

Das offiziell und legal bemalte Haus in der Kirchstraße (Foto: Dr. W. Deppert)




Mehr Geld für die Bürgervereine

Bürgervereine leisten wichtige, wertvolle Arbeit in den Stadtteilen. Sie sind Ansprechpartner für die Bürger, organisieren Stadtteilfeste wie Hocks und Weihnachtsmärkte, sie informieren die Bürgerschaft in Stadtteilzeitungen und bei Neujahrsempfängen über die Geschehnisse in ihrem Stadtteil, sie organisieren Konzerte der Schulen, Künstlerausstellungen, Führungen durch den Stadtteil, Seifenkistenrennen, Stadtteilputzeten und vieles mehr. In einigen Stadtteilen gibt es keine institutionalisierte  Quartiersarbeit. Hier übernehmen die Bürgervereine diese Aufgabe in gewissem Rahmen notgedrungen mit. Geradezu Großartiges hat eine Reihe von Bürgervereinen in den letzten Jahren bei der Flüchtlingsbetreuung geleistet.

Bürgervereine sind die Scharniere zwischen Bürgerschaft und Stadtverwaltung. Stadtteilbewohner wenden sich meist lieber an ihren Bürgerverein als direkt an die Stadtverwaltung oder an einen Stadtrat, weil die Kontaktaufnahme viel niederschwelliger ist und die Bürgervereinsvorstände und Beiräte im Stadtteil meist besser bekannt und vernetzt sind als die Stadträte.

Kurzum: Bürgervereine vertreten die Anliegen ihres Stadtteils, damit diese gegenüber den übergeordneten Interessen der Gesamtstadt nicht unter die Räder kommen.

Angesichts dieser Aufgabenvielfalt ist die jetzige Erhöhung des jährlichen Zuschusses von 1.200 € auf 2.000 € pro Bürgerverein äußerst bescheiden zu nennen und längst überfällig. Dass es im Gemeinderat dennoch Gegenstimmen für die Erhöhung gab, ist insofern völlig unverständlich. Schließlich bekommen die Vorstände diesen Zuschuss ja nicht als persönliche Aufwandsentschädigung, sondern diese Gelder fließen wiederum in Projekte, die dem Stadtteil zugutekommen. Im Gegenteil, Bürgervereinsvorstände engagieren sich oftmals auch finanziell, z.B. indem sie aufgrund mangelnder Räumlichkeiten ihre Privaträume für Besprechungen oder für das Stadtteilarchiv zur Verfügung stellen.

Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler: „Es dürfte in Freiburg nur wenige Institutionen geben, bei denen die Kosten-Nutzen-Relation so günstig für die Stadt ist wie bei Bürgervereinen. Gäbe es die Bürgervereine nicht, man müsste sie glatt erfinden.“




FL-FF-Ortsbesichtigung im Mooswald

Fotomontage des Bürgervereins mit neuer Bebauung im Mooswald
Fotomontage des Bürgervereins mit neuer Bebauung im Mooswald

Bericht zur Fahrrad-Rundfahrt von FL/FF im Mooswald am 18. August 2016

Am 18.08.2016 lud die Fraktionsgemeinschaft Freiburg Lebenswert/Für Freiburg (FL/FF) zu einer Fahrradtour durch den Stadtteil Mooswald ein, um aufzuzeigen, welch starken Veränderungen dieses Quartier in letzter Zeit ausgesetzt ist und aufgrund der derzeitigen Bauplanungen noch ausgesetzt sein wird.

Die Rundfahrt wurde von Lucia Henseler (BV Mooswald) und Stadträtin Gerlinde Schrempp (Freiburg Lebenswert) geleitet und begann um 17:00 Uhr am Treffpunkt „Am Hägle 15“ vor der Markusgemeinde. Obwohl es im Vorfeld der Veranstaltung stark regnete, hatte Petrus ein Einsehen und verschonte die ca. 20 Teilnehmer während der zweistündigen Fahrt.

Vom Treffpunkt aus ging es über einen Fahrradweg zum ersten Haltepunkt Falkenbergerstraße, Ecke Elsässer Straße. Von hier aus hat man einen guten Blick über das Baugebiet Carl-Sieder-Weg und das geplante Baugebiet „Elsässer Straße Mitte“. Im Carl-Sieder-Weg sollen 39 Wohneinheiten mit Sozialstation und Kita entstehen. Das als „Elsässer Straße Mitte“ bezeichnete Gebiet erstreckt sich vor allem Richtung Norden entlang der Elsässer Straße von der Kreuzung Elsässer Straße/ Almendweg/ Weidweg im Westen bis zum Kreuzungsbereich Elsässer Straße/Falkenbergerstraße im Osten.

Weiter ging es entlang der Elsässer Straße zum Wohnquartier „Sternenhof“. Hier wurden in 11 Gebäuden 147 Eigentumswohnungen, 1 Kita und Studentenwohnungen errichtet.

Die Strecke führte weiter durch den „Sternenhof“ über die Berliner Allee zur Flaniermeile zwischen den Gebäuden der Westarkaden, dem „Gäßle“. Hier konnten sich die Teilnehmer einen Überblick über die Ausmaße dieses Bauprojektes mit dem „Türmle“ (13 Etagen, 44 m hoch), seinen 280 Wohnungen und 27 Einzelhandelsläden verschaffen.

An den Westarkaden
An den Westarkaden

Der nächste Haltepunkt war in der Dunantstraße, wo die geplante Bebauung des Aldi- und Norma-Geländes sowie die geplante Überbauung der Dunantstraße (Rotes Kreuz) angesprochen wurde. Für dieses Gelände wird im Moment ein Gesamtkonzept von der Firma Unmüssig erstellt, auf das wir gespannt sein dürfen.

Danach Stop im Breisacher Hof. Hier wurde berichtet, dass die Gebäude 2f und 2g saniert werden und ein Ballspielplatz inmitten des Ensembles erhalten bleiben soll.

Durch den „Breisacher Hof“, die Heidenhofstraße und Querung der Berliner Allee kam die Gruppe zum Elefantenweg. Hiervon ausgehend wurden die Teilnehmer zum Gebiet zwischen Drachenweg und Elsässer Straße (Im Ochsenstein) geführt. Dort plant die Freiburger Stadtbau, der die Wohnanlage gehört, das Gelände neu und dichter zu bebauen, wenn Ende 2019 die Belegungsrechte auslaufen. In den 162 Wohnungen leben vor allem ältere Menschen, die sich teure Wohnungen nicht leisten können. Die Nachverdichtung bzw. Neubebauung des Geländes wird dazu führen, dass der wunderschöne Baumbestand, der hier vorhanden ist, der Säge zum Opfer fallen wird und wahrscheinlich wieder einmal günstiger Wohnraum zerstört wird.

An dieser Stelle schloss sich Frau Gisela Maas der Gruppe an und übernahm die weitere Führung. Mit ihr ging es wieder zurück zum Elefantenweg und dann zum Wolfswinkel. Frau Maas führte die Teilnehmer in den Mooswald hinein, unter anderem zu einer jahrhundertealten Eiche. Das gesamte Areal hat für viele Bürger der Stadt Freiburg einen großen Wert als Erholungsgebiet. Es sollte aber auch nicht vergessen werden, dass Wald einen immensen Wert für den Erhalt des Klimas besitzt, zu einer Verbesserung der Luftqualität beiträgt, als Lärmschutz dient und vielen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum bietet. Es ist kaum vorstellbar, welche Konsequenzen die geplante Abholzung dieses unter Landschaftsschutz stehenden Waldstückes für den Stadtteil Mooswald haben würde.

Am Mooswald
Am Mooswald

Aus dem Mooswald heraus ging es zurück Richtung Elsässer Straße bis zum Gebiet „Obere/Untere Lachen“. Auch hier ist angedacht, nachzuverdichten, allerdings plant die Verwaltung jetzt eine Geschosshöhe von fünf Stockwerken plus Attikawohnungen, bisher war von vier Stockwerken plus Attikawohnungen die Rede. Außerdem soll das Gebiet als allgemeines Wohngebiet (WA) deklariert werden, was zur Konsequenz hätte, dass u.a. die Lärmschutzgrenzwerte heraufgesetzt würden.

Der letzte Haltepunkt befand sich kurz vor der Kreuzung Elsässer Straße/Granada-, Paduaallee. Hier wurde nochmals deutlich, wie groß das Mooswald-Waldstück ist, welches der Wohnbebauung weichen soll.

Elsässer Straße/ Granada-, Paduaallee
Elsässer Straße/ Granada-, Paduaallee

Zum Schluss trafen sich die Teilnehmer der Rundfahrt in der Mooswaldbierstube, in der die Radtour bei Gesprächen und Diskussionen ihren Ausklang fand.

Fazit:
Alles zusammen genommen wird es bei dieser Planung zu enormen Eingriffen in die Natur und die gewachsene Siedlungsstruktur des Stadtteils Mooswald kommen, wie dies in keinem anderen Stadtteil bisher so der Fall war.

Dr. Wolfgang Deppert




Einladung zu Rundgang im Mooswald

...und führt uns um das Naherholungsgebiet Moosweiher.

Die Fraktionsgemeinschaft Freiburg Lebenswert / Für Freiburg (FL/FF) lädt am 18. August 2016 zu einem Rundgang bzw. zu einer Rundfahrt mit dem Fahrrad im Stadtteil Mooswald ein.  Frau Lucia Henseler, Beirätin im Bürgerverein Mooswald, und Stadträtin Gerlinde Schrempp (FL) werden die Teilnehmer durch den Stadtteil leiten und zeigen, welch starken Veränderungen dieses Quartier in letzter Zeit ausgesetzt ist und nach der derzeitigen Bau-Planungen noch ausgesetzt sein wird. Später wird  Frau Gisela Maass dann noch durch die Naturbereiche des Mooswald führen. Anschließend trifft sich, wer will, noch in der  Mooswaldbierstube zu erfrischenden Getränken und  Gesprächen.

Treffpunkt ist am Donnerstag, dem 18. August 2016 um 17.00 Uhr vor der Markusgemeinde, am Hägle (das ist die Straße rechts von der Mooswaldbierstube, ganz am Ende befindet sich die Markusgemeinde). Eingeladen sind alle Mitglieder der Wählerlisten Freiburg Lebenswert und Für Freiburg sowie  alle interessiertem Bürgerinnen und Bürger von Freiburg.

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