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Das Dreikönigshaus muss als Ensemble erhalten bleiben

Pressemitteilung vom 07. Mai 2015

Die Wählervereinigung Freiburg Lebenswert (FL) setzt sich nach dem Brand im mittleren Teil des Dreikönigshauses vehement für den Erhalt des gesamten Ensembles ein. Dass der mittlere Teil, der nun abgerissen wird, nicht unter Denkmalschutz stehen soll, ist nur schwer nachvollziehbar. Denn gemäß § 2 des badenwürttembergischen Denkmalschutzgesetzes (DSchG) stehen “einfache” Kulturdenkmale kraft Gesetzes unter Denkmalschutz, ohne dass es hierzu noch der Aufnahme in eine Denkmalliste oder einer entsprechenden Erklärung der Denkmalschutzbehörde bedarf. Sollte es nicht so sein, dann wäre dies ein schwerwiegendes Versäumnis gewesen. Zudem bildet die Gebäudereihe eine Einheit und müsste zusammen mit dem denkmalgeschützten vorderen Teil als Gesamteinheit zumindest Ensembleschutz genießen. FL stellt daher die Anfrage an die Stadt, warum zumindest die Außenfassaden des mittleren Teils nicht wieder so aufgebaut werden, wie sie waren. Schließlich muss ja auch eine Gebäudeversicherung bestehen, die dafür in Anspruch genommen werden kann (auch wenn dies bei Brandstiftung möglicherweise länger dauert). Weiterlesen

Das Dreikönigshaus darf nicht abgerissen werden!

Das denkmalgeschützte
Das denkmalgeschützte “Dreikönigshaus” will die Stadtverwaltung abreißen, um an der Stelle Baumaterial für den Stadttunnel lagern zu können (Foto: M. Managò).

Dass der Mittelteil des Dreikönigshauses nach dem Brand nun abgerissen werden soll, kann so nicht hingenommen werden. Die Stadt will gegen den Widerstand vieler Bürger in der Wiehre und Freiburgs, das denkmalgeschützte Gebäude ohnehin abreißen. Nach dem Brand sprach die Polizei von “Brandstiftung oder einem billigend in Kauf genommenen Feuer” (so wörtlich zitiert aus der Badischen Zeitung). Weiterlesen

„Schrecklich betonierter Brutalismus“

Folie5

Zur Bebauung des alten Güterbahnhofareals steht auf der Homepage der Stadt Freiburg folgender Hinweis: „Am 4. Juli hat das Preisgericht die besten Entwürfe ausgewählt. Mit dem Vorsitzenden und Freiburger Architekten Günter Pfeifer aus Freiburg, Baubürgermeister Martin Haag, Paul Heinze für den Auslober als auch Vertreterinnen und Vertreter aus dem Gemeinderat und des Bürgervereins Brühl-Beurbarung sowie namhaften Architektinnen und Architekten war die Jury hochkarätig besetzt.“ Weiterlesen

Geplanter Tower am alten Güterbahnhof

Folie5

Was viele von uns umtreibt ist die ohne Bürgerbeteiligung abgelaufene Präsentation der Pläne für den “Green City Tower” in der Presse (BZ und Der Sonntag), auf die es bisher keine nennenswerten Reaktionen gegeben hat. Der Titel des BZ-Beitrags “Freiburg bekommt einen 51 Meter hohen Power-Turm” soll wohl suggerieren, dass alles bereits entschieden sei — Eine Diskussion über einen solchen Eingriff in das Stadtbild von Freiburg ist wohl unerwünscht und wird als überflüssig angesehen…! Weiterlesen

Freiburger Klüngel

Bauen auf Teufel komm raus

Die Stadt wird unkontrolliert zugebaut, ohne Rücksicht auf Bürgerinteressen, Stadtklima und das bestehende Stadtbild. Dies geschieht meistens durch Absprachen hinter verschlossenen Türen und in nicht-öffentlichen Sitzungen. Wir wünschen uns da wesentlich mehr Transparenz und ergebnisoffene Gespräche mit den betroffenen Bürgern. Wir wünschen uns, dass Freiburg lebenswert bleibt und dass weder das Stadtbild noch die Stadtentwicklung – in Absprache mit der Stadtverwaltung – durch Einzelinteressen einiger Bauspekulanten bestimmt wird. Weiterlesen

Pressekonferenz zu Stadtbild, Stadtklima und Bürgebeteiligung

Am 25. April 2014 fand im “Schützen” (in der Breisgauerstr. in Lehen) die 3. Pressekonferenz von Freiburg Lebenswert zu den Themen  “Stadtbild und Baukultur” (präsentiert von Michael Managò), “Echte Bürgebeteiligung” (präsentiert von Ulrich Glaubitz) sowie “Stadtklima in Freiburg” (präsentiert von Gerlinde Schrempp und Dr. Kerstin Langosch) statt. Weiterlesen

Hochhäuser statt Reihenhäuschen in Haslach?

Dichtere Bebauung am Kronenmühlebach in Haslach: Der Bauausschuss will Mehrfamilien- statt Reihenhäuser. So steht es in der Badische Zeitung vom 28. März 2014. Und weiter: “…Generell drei Etagen plus Attikageschoss seien möglich, sagten die Stadträte, Hansjörg Sandler (CDU) und Hendrijk Guzzoni (Unabhängige Listen) sprachen sogar von zum Teil vier Stockwerken plus Attika. Der von der Stadtverwaltung angestrebte Bewohnermix sei zu begrüßen, sagte SPD-Stadträtin Renate Buchen: ‚Aber dafür brauchen wir keine Eigenheime.’ Familienfreundliches Wohnen sei auch in Mehrfamilienhäusern möglich, urteilte Manfred Stather von den Freien Wählern. Reihenhäuser mitten in der Stadt hielten die Fraktionen für nicht mehr zeitgemäß…” Weiterlesen

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