Falsche, diskriminierende Vorurteile

Dass die Badische Zeitung (BZ) immer wieder versucht, Freiburg Lebenswert (FL) als „Neinsager“ oder gar als rechtslastig darzustellen ist ein schon lange anhaltendes Ärgernis. Nun tat sie das in der Berichterstattung nach der Gemeinderatswahl wieder, obwohl es für die Behauptungen keinerlei Belege gibt. Das Programm, die Beiträge auf der Homepage und alle Aussagen von FL sagen das Gegenteil (siehe z.B.: https://freiburg-lebenswert.de/verein/wer-sind-wir/).

Auch die ausgewogenen und besonnenen Positionen von FL zu Themen wie Asylrecht, Migration, Integration (siehe: https://freiburg-lebenswert.de/unser-programm/asylrecht-migration-integration/) sprechen eine völlig andere Sprache. FL hat sich über Wahlerfolge links-liberaler Bürgerbewegungen ebenso gefreut (siehe: https://freiburg-lebenswert.de/sieg-der-sozial-liberalen-buendnisse-bei-kommunalwahl-in-spanien/) wie über Artikel in links-liberalen Zeitungen, die von den „Grenzen des Wachstums“ warnen (siehe: https://freiburg-lebenswert.de/als-stadt-staendig-wachsen-zu-wollen-ist-kindisch/). Warum soll ein Verein, der sich für Bürgerechte, Klimaschutz, Stadtbild, Denkmalschutz, bezahlbaren Wohnraum oder die Grenzen des Wachstums einsetzt „rechtslastig“ sein? Der Vorwurf ist doch geradezu absurd!

Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler (FL) spricht bei der Schülerdemo “Friday for future” in Freiburg am 18.01.2019 (Foto: W. Deppert)

Konstruktive Sacharbeit und Erfolge der Fraktion FL/FF im Gemeinderat, wie die Zustimmung zum 50%-Beschluss für sozialen Wohnungsbau (ohne die Stimmen von FL/FF wäre dieser nicht zustande gekommen), das Auf-den-Weg-bringen der Erhaltungssatzung, die Zustimmung zu zahlreichen Bauprojekten fällt in der Berichterstattung der BZ immer wieder unter den Tisch. Auch dass Dr. Wolf-Dieter Winkler (FL) der erste Stadtrat war, der bei “Fridays for future” auf dem Platz der Alten Synagoge aufgetreten ist, fand keinerlei Beachtung.

FL ist ausdrücklich parteiunabhängig, folgt keiner Ideologie, sondern ist an kommunalen Sachthemen orientiert. Bei der Wählervereinigung sind Mitglieder von „Die Linke“ genauso aktiv, wie Mitglieder der CDU oder ehem. Mitglieder der Grünen oder der SPD. Der Vorwurf „rechts“ zu sein, ist so absurd wie verfälschend und diskriminierend, da er mit der Realität nichts, aber auch gar nichts zu tun hat. Diese ständige Etikettierung sowie das Festhalten an einem unbegründeten Vorurteil sind unredlich. Von einer Tageszeitung, die den Anspruch hat serös zu sein, kann man mehr Niveau und Recherche erwarten.

Gerlinde Schrempp (links) und Regelindis Managò (rechts) gemeinsam mit den “Omas gegen Rechts” im Wahlkampf 2019 unterwegs auf dem Wochenmarkt in Herdern (Foto: M. Managò)

Hilke Schröder (mitte) gemeinsam mit den “Omas gegen Rechts” im Wahlkampf 2019 unterwegs auf dem Wochenmarkt in Herdern (Foto: M. Managò)

Zusammen mit den „Omas gegen Rechts“ und anderen haben Mitglieder von FL gegen den Auftritt der AfD in der Aula der Weiherhofschulen in Herdern demonstriert und sich damit auch gegen das Vergessen gewandt, dass antidemokratische Kräfte die Weimarer Republik damals zu Fall gebracht haben. Wer Kurt Sontheimers Buch „Antidemokratisches Denken in der Weimarer Republik“ gelesen hat weiß, dass dazu auch das Verunglimpfen der Parteien der demokratischen Mitte gehörte.

Siehe dazu auch: https://freiburg-lebenswert.de/ein-moeglichst-wahrheitsgetreues-bild-kann-nur-im-wettbewerb-entstehen/




„Ein möglichst wahrheitsgetreues Bild kann nur im Wettbewerb entstehen“

Viel Ärger hat in Freiburg die Berichterstattung der Badischen Zeitung (BZ) zur Diskussion um den Bau des geplanten Stadtteils Dietenbach im Vorfeld des Bürgerentscheids erzeugt. Dazu passt ein Interview, das die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) mit dem Vorstandsvorsitzenden des Axel-Springer-Verlags, Mathias Döpfner, geführt und am 9.2.2019 veröffentlicht hat. Anlass war der Fall des Spiegel-Journalisten Claas Relotius. In dem Interview geht Döpfner mit seiner Zunft hart ins Gericht und beschreibt, was in Freiburg, in dem ein Medien-Unternehmen eine dominierende, meinungsbeherrschende Monopolstellung hat, seit vielen Jahren immer wieder Thema ist: „Ein möglichst wahrheitsgetreues Bild kann nur im Wettbewerb möglichst vieler Erkenntnisse und Ansichten entstehen.“

Viel Nachdenken hat in journalistischen Kreisen
eingesetzt, seit der Fall Relotius ans Licht gekommen ist. Döpfner meint dazu
im Interview: „Relotius hat eine Ware geliefert, die gewünscht war, und
zweifellos nicht nur vom «Spiegel». Diese Ware basiert auf einem bestimmten
Sound, den Jurys von Journalistenpreisen gefördert haben. Aber es geht auch um
die Ideologie eines intellektuellen Milieus. (…) Relotius hat einen Sound und
eine Haltung geliefert, die seine Chefs wollten (…). Am Ende war es für ihn
leichter, solche Geschichten zu erfinden, als jedes Mal aufwendig zu
recherchieren. Denn die Welt sieht nicht immer so aus, wie man sie sich
wünscht. (…) Wir müssen uns nun alle fragen, wie wir wieder mehr Authentizität
und Glaubwürdigkeit herstellen können.“

„Ein möglichst wahrheitsgetreues Bild kann nur im Wettbewerb möglichst vieler Erkenntnisse und Ansichten entstehen. Genau deshalb ist journalistischer Wettbewerb so wichtig.“

Deutlich äußert sich Döpfner zu diesem Milieu in dem
Journalisten schreiben und dem Sie sich offenbar verpflichtet fühlen: „Journalisten
sind zusammen mit darstellenden Künstlern – in Film, Oper und Theater –
wahrscheinlich die eitelste Berufsgruppe, die es gibt. (…) Und da liegt das
Problem. Viele Journalisten sind getrieben davon, bei den Kollegen gut
anzukommen. Sie verhalten sich damit zutiefst unjournalistisch: Sie wollen das
Juste Milieu ihrer eigenen Branche bedienen, anstatt nonkonformistisch die
andere Seite der Medaille zu beleuchten. Man will der eigenen Crowd gefallen,
und das führt zu Herdenverhalten, Mainstream-Denken, Konformismus in der
journalistischen Darstellung und immer mehr auch zu Intoleranz gegenüber
Freidenkern.“

Und auf die ganz allgemein gestellte Frage „Was ist
die Rolle des Journalisten?“ antwortet er: „Journalisten sind Wahrheitssucher.
Sie befinden sich auf der Suche nach Wahrheit, aber sie kennen sie nicht. Ein
möglichst wahrheitsgetreues Bild kann nur im Wettbewerb möglichst vieler
Erkenntnisse und Ansichten entstehen. Die Gesamtheit all dieser Darstellungen,
kritischen Fragen, investigativen Rechercheergebnisse und Kommentare kommt im
besten Fall der Wirklichkeit nahe. Genau deshalb ist übrigens auch
journalistischer Wettbewerb so wichtig.

(…) Wenn
Journalisten von Aktivisten nicht mehr zu unterscheiden sind, dann können wir
einpacken. Hier ist eine ganz wichtige Grenze zu ziehen. Ich gehe sogar so weit
zu sagen, dass alles Aktivistische einem Journalisten zuwider sein muss. Es
gibt den schönen Satz von Hanns Joachim Friedrichs, wonach sich ein guter
Journalist daran erkennen lässt, dass er sich nicht mit einer Sache gemein
macht, auch nicht mit einer guten.“

Siehe: https://www.nzz.ch/feuilleton/medien/springer-ceo-doepfner-viele-verhalten-sich-unjournalistisch-ld.1457143




Hohe Wellen

Hohe Wellen schlägt offensichtlich ein Beitrag auf unserer Homepage zum Amtsblatt von Freiburg (siehe: https://freiburg-lebenswert.de/das-amtsblatt-darf-keine-presseaehnliche-wochenzeitung-sein/), in dem es in erster Linie um die Ausgestaltung des Amtsblattes in Freiburg geht. Darin wurde außerdem die Frage gestellt, ob dieses den Vorgaben des BGH, der zu der Frage geurteilt hatte, entspricht. In dem Zusammenhang wurde dann auch auf die Monopolstellung der BZ-Medien hingewiesen.

Dabei ist der Begriff
„Propaganda-Instrument“ benutzt worden, der in der Tat überspitzt ist. Diese Wortwahl
bedauern wir und haben den Beitrag auf unserer Homepage entsprechend
korrigiert.

Da es in Freiburg nur eine
Tageszeitung gibt, hat diese damit eine gewisse Monopolstellung inne. Dies kann
man in einer demokratisch-liberalen Gesellschaft nur bedauern. Moderate Meinungsvielfalt
wäre für uns alle – auch für die BZ selbst – wünschenswert. Auch
BZ-Chefredakteure haben sich schon mal mehr Konkurrenz gewünscht, um sich dem
Vorwurf einer Monopolstellung in der Stadt nicht immer wieder aussetzen zu
müssen. Das hat nichts mit „nordkoreanischen Verhältnissen“ zu tun. Im
Gegenteil: indem wir uns mehr Pressevielfalt wünschen, wollen wir dazu beitragen,
dass vielfältiger, unterschiedlicher, vielleicht manchmal auch gegensätzlicher
berichtet wird.

Bei der Beurteilung des
Amtsblattes handelt es sich um eine Rechtsfrage: Bei dem Beitrag auf unserer
Homepage wird auf den Sachstand nach dem BGH-Urteil hingewiesen. Sowohl FL als
auch die Fraktion FL/FF sind der Meinung, dass sich die Stadt Freiburg Gedanken
machen muss, ob das von Ihr herausgegebene „Amtsblatt“ den Vorgaben des BGH
entspricht oder nicht.

Die BZ selbst hat am 20.12.2018 über diesen Sachstand berichtet (siehe: http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/bgh-urteil-staedte-duerfen-der-freien-presse-keine-konkurrenz-machen–162331558.html). Statt nur den trockenen Sachverhalt darzustellen, hätte sie ja auch selbst die Frage stellen können, was dies für das Amtsblatt in Freiburg bedeuten könnte. Nach einem derartigen BGH Urteil sollte es doch selbstverständlich sein, zu hinterfragen, was es für das hiesiege Amtsblatt bedeutet, ob sich etwas ändern muss, und wenn ja, was. Wir von FL werden auch weiterhin die Dinge, die um uns herum geschehen und unsere politische Arbeit berühren aufmerksam beobachten und auch werten.

Siehe auch: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/verein-freiburg-lebenswert-kritisiert-die-berichterstattung-des-freiburger-amtsblatts–163318711.html

Das Amtsblatt der Stadt Freiburg: Ist es eine “presseähnliche Wochenzeitung”?




Das Amtsblatt darf keine „presseähnliche Wochenzeitung“ sein

Nach einem Urteil des Bundesgerichtshof (BGH) vom 20.12.2018 in Karlsruhe (Az. I ZR 112/17) darf eine Stadt „keine presseähnliche Wochenzeitung“ herausgeben. Geklagt hatte die „Südwestpresse“ gegen die Stadt Crailsheim, die ein Amtsblatt (in Crailsheim „Stadtblatt“ genannt) herausgibt. Der BGH hat nun der „Südwestpresse“ in vollem Umfang Recht gegeben. Eine staatlich gelenkte Presse darf es in einer freien Gesellschaft auch auf kommunaler Ebene nicht geben. Dies würde die im Grundgesetz garantierte Pressefreiheit gefährden, so der BGH.

Die gleiche Situation wie in Crailsheim liegt auch in Freiburg vor: Auch hier erscheinen im von der Stadt herausgegebenen „Amtsblatt“ viel mehr als amtliche Mitteilungen. Die Stadtverwaltung nutzt das Amtsblatt auch, um Werbung für bestimmte Ziele zu machen. Dies wurde im Vorfeld des Bürgerentscheids um das SC-Stadien ebenso deutlich, wie jetzt in der Werbung für den neuen Stadtteil Dietenbach. Eine solche „Berichterstattung“ ist in Amtsblättern aber untersagt. „Unzulässig ist“, so der Richter des BGH, „pressemäßige Berichterstattung über das gesellschaftliche Leben einer Gemeinde; dieser Bereich ist originäre Aufgabe der lokalen Presse und nicht des Staates.“ Vor allem gilt das aber auch für die Einflussnahme und Kommentierung von Ereignissen durch die Stadtverwaltung, da dies über die Information „über die Arbeit der Verwaltung und des Gemeinderates“ hinausgeht.

Im Wortlaut schreibt der BGH in einer Pressemitteilung vom 20.11.2018: „Für die konkrete Beurteilung kommunaler Publikationen sind deren Art und Inhalt sowie eine wertende Gesamtbetrachtung maßgeblich. Danach müssen staatliche Publikationen eindeutig – auch hinsichtlich Illustration und Layout – als solche erkennbar sein und sich auf Sachinformationen beschränken. Inhaltlich auf jeden Fall zulässig sind die Veröffentlichung amtlicher Mitteilungen sowie die Unterrichtung über Vorhaben der Kommunalverwaltung und des Gemeinderats. Unzulässig ist eine pressemäßige Berichterstattung über das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde; dieser Bereich ist originäre Aufgabe der lokalen Presse und nicht des Staates. Bei der erforderlichen wertenden Gesamtbetrachtung ist entscheidend, ob der Gesamtcharakter des Presseerzeugnisses geeignet ist, die Institutsgarantie aus Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG zu gefährden. Je stärker die kommunale Publikation den Bereich der ohne weiteres zulässigen Berichterstattung überschreitet und bei den angesprochenen Verkehrskreisen – auch optisch – als funktionales Äquivalent zu einer privaten Zeitung wirkt, desto eher ist das Gebot der Staatsferne der Presse verletzt.“

Siehe: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&sid=9e3df15146c5311a1d4c6c4a9be51e70&nr=90683&linked=pm&Blank=1

Die Frage ist nun, was das für Freiburg bedeutet? In jedem Fall kann das Amtsblatt nicht mehr als Werbe-Instrument der Stadtverwaltung missbraucht werden, um die Meinung und das Abstimmungsverhalten der Bürger der Stadt zu beeinflussen. Das Amtsblatt in seiner jetzigen Form entspricht jedenfalls nicht den Vorgaben des Gerichts und kann so, wie es zurzeit erscheint, wohl kaum weitergeführt werden.

Bei der Betrachtung der Medienlandschaft in Freiburg fällt jedoch pikanterweise auf, dass wir in Freiburg ohnehin keine Pressevielfalt haben.  Außer dem kleinen „Stadtkurier“ und der nur alle 14 Tage erscheinenden „Zeitung am Samstag“, gehören alle kostenlosen Anzeigenblätter mit redaktionellem Angebot sowie weitere Magazine der BZ: Wochenbericht, Der Sonntag, Chilli, Freiburg aktuell, Schnapp, Regio Magazin, BZ-Ticket, Wochenblatt (Lörrach), Findefuchs (für Kinder), F75 (für Schüler), Fudder (für die Jugend) und viele mehr, mit allen dazugehörenden Online-Portalen und der Möglichkeit zu „crossmedialen Kampagnen“ (vgl. https://www.bz-medien.de/marken-und-medien/). Eine Monopolstellung, die mit Meinungsvielfalt innerhalb einer Stadt wenig zu tun hat.

“Freie Presse” und “presseähnliche Zeitung” – ein schwieriges Kapitel in Freiburg.

Dieser Beitrag wurde am 02.01. und am 04.01.2019 bearbeitet.
Siehe dazu auch: https://freiburg-lebenswert.de/hohe-wellen/




Sachgerechter Journalismus?

Den immer häufiger ausgesprochenen Vorwurf an Journalisten, ihre Artikel seien nicht objektiv, sondern eher tendenziös, weisen diese natürlich weit von sich. Dabei steht die Frage im Raum, ob manche Journalisten nicht mehr zwischen Objektivität und Subjektivität unterscheiden können, ob es sich um Absicht handelt oder einfach nur um schlechte Recherche-Arbeit? Gleich, welcher Grund dahinter steckt: fatal ist, dass der Leser, der sich nicht in der Materie auskennt, mit Falschinformationen gefüttert wird und diese dann für bare Münze hält.

Im Leitartikel “Großprojekte und OB-Wahl” des Freiburger Wochenberichts vom 3.1.18 sind z. B.  einige solcher Meldungen zu bewundern: Für das neue SC-Stadion werden Kosten von 76 Mio. € angegeben, was aber nur der SC-eigene Anteil ist. Warum wird nicht angeführt, dass die Stadt zusätzlich 38 Mio. € in die Infrastruktur investiert, die ausschließlich dem Stadion geschuldet sind und sonst für andere Projekte frei wären? Auch werden die Kosten für die Gutachten nirgends erwähnt. Die erwarteten juristischen Schritte der Gegner als “Störfeuer” zu bezeichnen, ist eindeutig tendenziös. Wie wäre es denn, statt über die Standort-Gegner herzuziehen, mal die zahlreichen Vorteile der vorgeschlagenen Spiegellösung darzustellen? Und im Stadtteil Dietenbach sollen nicht 12.500 Wohnungen, sondern 5.500 Wohnungen für 12.500 Menschen entstehen. Und schließlich: OB Salomon wäre bei voller dritter Amtszeit nicht Rekordhalter. Dieses Privileg kommt  Otto Winterer zu, der 25 Jahre lang OB war.

Im Artikel „Beschluss untergraben“ vom 23.11.2017 schreibt die BZ, Grüne, SPD, UL, JPG, FL/FF und Freie Wähler hätten den Vorstoß von OB Salomon, von der Wohnbebauung des Mooswaldes abzusehen, missbilligt. Das ist bezüglich FL/FF einfach nur falsch, denn wir begrüßen diesen Vorstoß ausdrücklich. Unsere Fraktion hielt allerdings die Vorgehensweise des OB für verbesserungswürdig: er hätte den Gemeinderat vorher informieren müssen. Der BZ wurde daraufhin ein Text von uns übermittelt, mit der Bitte um Richtigstellung. Dies wurde abgelehnt, da unser Text sich widerspräche. Wir würden den Vorstoß begrüßen, aber die Vorgehensweise kritisieren. Originalzitat der BZ: „Aber der Vorstoß ist die Vorgehensweise“. Was soll man zu solch einer Rechtfertigung noch sagen?

Text der Fraktion FL/FF für das Amtsblatt von Freiburg




FL/FF-Anzeige im Stadtkurier vom 08.12.2016

Logo_Fraktion_FL_FF

Am 8. Dezember 2016 ist im Freiburger STADTKURIER (auf der 3. Seite) die 6. große Anzeige der Fraktionsgemeinschaft Freiburg Lebenswert/Für Freiburg /FL/FF) erschienen. Die Fraktion möchte in der bereits 2015 gestarteten Image- bzw. Anzeigenkampagne – ähnlich wie das andere Fraktionen auch tun – auf die geleistete Arbeit im Gemeinderat sowie auf die von ihr vertretenen Themen aufmerksam machen.

In der neuesten Anzeige sind folgende Beiträge zum Themen-Schwerpunkt Baupolitik enthalten:

  • FL/FF als Bauverhinderer? – Von wegen! Anhand der Zahlen zeigt sich, dass der immer wieder gegen uns erhobene Vorwurf, wie seien “Bauverhinderer” nachweislich nicht stimmt.
  • Alibi-Veranstaltung Perspektivplan – Die Praxis hat gezeigt, dass der Perspektivplan entgegen allen Versprechungen, einzig und allein der Realisierung von Bauflächen zum Wohle von Investoren und Spekulanten dient.
  • Wann platzt die Immobilienblase? – Experten weisen im SPIEGEL nach, dass deutsche Städte am Bedarf vorbei viel zu viel bauen und dabei die Gefahren einer Immobilienblase ignorieren.
  • OB in der Pflicht, seine Versprechen einzuhalten – Gutachten sowie alte und neue Realitäten widersprechen den Zusagen und Versprechungen, die im Wahlkampf um den Standort des SC-Stadion-Neubaus im Wolfswinkel gemacht wurden. Damit existiert die Geschäftsgrundlage für das Abstimmungsergebnis nicht mehr.

Hier die Anzeige als PDF-Datei:
Anzeige_006_FL-FF_Stadtkurier_Dez_2016

anzeige_006_fl-ff_anzeige_stadtkurier_dez_2016




Die Freiburger entscheiden über das Stadion

Dass man auch neutral und ogjektiv über den Bürgerentscheid zum SC-Stadionneubau berichten kann, beweist uns die überregionale Presse. Siehe zum Beispiel die Suttgarter Zeitung vom 28.01.2015. Am Ende des Beitrags heißt es dort: “Vor seiner Wiederwahl 2010 war Salomon noch gegen ein neues Stadion, jetzt muss er auf einen Sieg hoffen. Wie auch der Sportclub beim Rückrundenstart am Samstag gegen Eintracht Frankfurt. Seine letzten Testspiele verlor Freiburg gegen Karlsruhe 0:5 und gegen Basel 0:2.” Es wird spannend am Sonntag und es kommt auf jede Stimme an!

Bildung-und-Soziales_03




Politische Kultur, Satire und bösartige Vergleiche

Presseerklärung vom 22.10. 2014

Freiburg Lebenswert (FL) distanziert sich von dem unakzeptablen Vergleich mit der  Terrororganisation (IS) auf einer Fotomontage, die „Die Partei Freiburg“ auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht hat. FL ist mit dem Satire-Profi Deutschmann der Überzeugung, dass diese Fotomontage nicht als eine gelungene Satire angesehen werden kann. Deshalb stehen ihr auch nicht die künstlerischen Freiheiten dieser Gattung zu.

Bei aller Gelassenheit, zu der bei Fällen satirischer politischer Auseinandersetzung zu Recht geraten wird, muss in diesem Fall die Verletzung der Persönlichkeitsrechte eines politischen Vereins und ihrer Vorsitzenden im Mittelpunkt stehen, weil dem Vergleich zum IS jeglicher inhaltliche Bezug fehlt und dies lediglich der Verunglimpfung und Provokation dient.

Wichtig ist es für FL zu betonen, dass im Unterschied zu echter satirischer Kritik das Verhöhnen von demokratischen Entscheidungsprozessen sowie der daran beteiligten Personen der politischen Kultur in unserer Stadt schadet. FL ist dem Oberbürgermeister und der überwältigenden Mehrheit der Stadträte deshalb sehr dankbar für die Solidarität mit ihrer Stadtratskollegin Gerlinde Schrempp und für die Verurteilung der Fotomontage-Aktion, die letztlich auch der Fraktion des Herrn Waldenspuhl schade.

Siehe: Ausführliche Presseerklärung (PDF)

Freiburg Lebenswert e.V.
Pressesprecher: Michael Managò
E-Mail: presse@freiburg-lebenswert.de




Pressekonferenz zu Stadtbild, Stadtklima und Bürgebeteiligung

Am 25. April 2014 fand im “Schützen” (in der Breisgauerstr. in Lehen) die 3. Pressekonferenz von Freiburg Lebenswert zu den Themen  “Stadtbild und Baukultur” (präsentiert von Michael Managò), “Echte Bürgebeteiligung” (präsentiert von Ulrich Glaubitz) sowie “Stadtklima in Freiburg” (präsentiert von Gerlinde Schrempp und Dr. Kerstin Langosch) statt.

In Anwesenheit und unter Beteiligung einiger weiterer Kandidaten von Freiburg Lebenswert (Monika Friedemann, Bernd Veser, Dr. Wolf-Dieter Winkler und Dr. Dieter Kroll) beantworteten die o.g. Referenten unter Leitung der Pressereferentin von Freiburg Lebenswert, Dr. Friederike Zahm, die Fragen der Journalisten.

Die Texte der Präsentationen hier noch einmal für alle zur Einsicht: Texte_der_Praesentationen_zur_PK_25.04.2014  (PDF-Datei)




Neuer Wohnraum ist nicht gleich bezahlbarer Wohnraum

Folie9Am 30. März erschien in der Zeitung “Der Sonntag” ein Interview zur Wohnungssituation in Freiburg. Darin spielt der Geschäftsführer der Vereinigung Freiburger Wohnungs- und Gewerbeunternehmen, Herr Rechtsanwalt Alexander Simon, mit Äußerung, dass „manche Leute in der Stadt bereits eine „Das Boot ist voll“ Diskussion führten, auf die neue Freiburger Gemeinderatsliste „Freiburg Lebenswert“ an.

Dazu hat Gerlinde Schrempp, erste Vorsitzende und Spitzenkandidatin von Freiburg Lebenswert, eine Stellungnahme verfasst, die wir hier nun veröffentlichen möchten, da sie in “Der Sonntag” nicht erscheinen ist.

Stellungnahme von Gerlinde Schrempp (PDF):
Antwort_auf_Interview_mit_A_Simon_in_Der_Sonntag

Link: “Der Sonntag” vom 30.03.2014 (siehe Seite 2)