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Abschied und Neuanfang

Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon wird nun aus dem Amt scheiden. Auch wenn Freiburg Lebenswert (FL) weiß Gott bei vielen seiner politischen Entscheidungen mit ihm nicht immer einer Meinung war, möchten wir ihm doch auch unseren Respekt für 16 Jahre Regierungsarbeit in dieser Stadt aussprechen und ihm für die Zukunft alles Gute wünschen. Vor allem seine Einsicht, dass „wir in Freiburg nicht jedem Bedarf hinterherbauen können“ und damit sein (leider sehr spätes) Einschwenken auf unsere Argumentation sowie das Erkennen und Zugeben von Fehlern, ist Grund für unseren Respekt und unsere Anerkennung.

Siehe auch: https://freiburg-lebenswert.de/wir-koennen-auf-dauer-nicht-jedem-bedarf-hinterherbauen/

Schon vor der Gründung von FL haben sich viele unserer Mitglieder an seiner Politik des „Bauens auf Teuffel komm raus“ in Bürgerinitiativen und Bürgervereinen gerieben. Unsere Wahl in den Gemeinderat vor vier Jahren war ihm ein Dorn im Auge und hat ihn anfangs zu manch unbeherrschter Äußerungen unter der Gürtellinie verleitet. Doch bald konnte er feststellen, wie ungerechtfertigt solche Angriffe waren und die engagierte und sachgerechte Arbeit der Fraktion FL/FF hat in vielen Fragen seinen Respekt hervorgerufen. Nun geht seine Amtszeit zu Ende und da ist weder gegenseitiger Groll noch Schadenfreude angebracht, sondern gegenseitiger Respekt.

Dem neuen, designierte Oberbürgermeister Martin Horn wünschen wir für sein politisches Wirken als Oberhaupt dieser Stadt, die er ja mit den Bürgern „gemeinsam gestalten“ möchte, viel Erfolg. Die Herausforderungen, die auf ihn, den Gemeinderat und die Verwaltung zukommen sind groß und erfordern ein vertrauensvolles und zuverlässiges Zusammenwirken. Am weiteren Vorgehen beim geplanten Stadtteil Dietenbach, dem Umgang mit dem geplanten SC-Stadion, dem Erhalt des Stadtbildes und der Grünflächen – um nur einige für uns und für die Stadt wichtige Beispiele zu nennen – werden wir den Erfolg dieses neuen politischen Stils messen können.

Abschied aus dem Rathaus für Dieter Salomon (Foto: M. Managò)

Wir haben Martin Horn im Wahlkampf unterstützt, um seinem Politikstil auf Augenhöhe mit den Bürgern, dem Zuhören und nicht dem Von-oben-herab-Durchsetzen zum Erfolg zu verhelfen. Deshalb werden wir natürlich den neuen OB bei den sich stellenden Aufgaben gemäß unseren Grundsätzen konstruktiv unterstützen und natürlich darauf achten, dass unsere politischen Leitlinien und Vorstellungen sich in den Ergebnissen wiederfinden werden.

Ein Abschied mit Einsicht und der Neuanfang mit neuem Stil stimmen uns hoffnungsvoll für die Zukunft von Freiburg – sowie für FL bei der Gemeinderatswahl im Mai 2019.

In das Rathaus von Freiburg wird ein neuer Oberbürgermeister einziehen, der näher bei den Bürgern sein möchte. (Foto. M. Managò)




„Betriebsblindheit“ und „verlorene Bodenhaftung“

Ein Blick auf die Kommentare nach dem sensationellen Wahlsieg von Martin Horn zeigt, wie unterschiedlich die Wahrnehmung offensichtlich sein kann. Dies bezieht sich vor allem auf die Bürgernähe, mit der Martin Horn eine echte Alternative zum abgewählten Amtsinhaber geboten hat und mit der er einen ganz anderen, völlig neuen Politikstil gepflegt hat. Damit kamen die etablieren Parteien (Grüne und CDU) offenbar ebenso wenig zurecht, wie die in Freiburg etablierte Monopol-Presse (BZ).

Die überregionale Presseschau sowie Kommentare von Lesern, die unter Beiträge auf BZ-Online geschrieben wurden, zeigen, dass es auch ein ganz anderes Bild zum Wahlsieg von Martin Horn gibt, als das der „betriebsblinden“ lokalen Presse und das des Salomon-Lagers, dem offenbar „die Bodenhaftung verloren gegangen ist“ (Zitate aus Online-Kommentaren, s. u.).

Ein Beispiel für diese Betriebsblindheit ist z.B. der Kommentar von Kerstin Andreae, als sie in ihrem ersten Statement vor dem Rathaus nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses bedauerte, dass offensichtlich die Freiburger Wähler sich für Klimaschutz nicht mehr interessieren würden. Richtig ist da wohl eher, dass Martin Horn nicht gewonnen hat, weil die Wähler keine grünen Themen mehr wollen, sondern weil sie diese ihre grünen Anliegen bei der Partei der Grünen (zumindest in Freiburg) nicht mehr vertreten sehen.

Dass die grün geprägte Freiburger Wahlbevölkerung nicht mehr die sogenannten „Grünen“ als die besten Vertreter der grünen Themen ansehen, ist für Freiburg Lebenswert (FL) eine große Chance, denn schließlich hat diese basisdemokratisch-liberal ausgerichtete und Bürgerinteressen vertretende Wählervereinigung das Grün nicht nur in ihrem Logo sondern macht ganz wesentlich auch grüne Kommunalpolitik.

   

  

Hier einige ausgewählte Kommentare bei BZ-Online:

Von Werner Kohl.

„Wenn Salomon (nach dem ersten Wahlgang) argumentierte, es gäbe in der Stadt ja nur ein diffuses Gefühl der Unzufriedenheit, zeigt das, dass er die Bodenhaftung komplett verloren hatte und mit verbundenen Augen und verstopften Ohren durch die Stadt lief. Gewichtige Anliegen der Bürger perlten an ihm ab: Innenstadtbewohner, die durch nächtliche Sauforgien um den Schlaf gebracht werden, Geschäftsleute die beklagen, dass Passagen und Nebenstraßen zum Pissoir geworden sind und frühmorgens und am Wochenende die Stadt aussieht wie eine Müllhalde, Hoteliers die darauf hinweisen, dass der Colombi-Park zum Drogenumschlag- und Fixerplatz wurde und ihre Gäste Angst haben, ihn zu betreten, Hunderte von Bäumen die Bauprojekten geopfert wurden, eine verkorkste Wohnungsbaupolitik, ein völlig unsensibler Umgang mit dem jüdischen Erbe auf dem Platz der alten Synagoge. Die Liste der Fehlleistungen ließe sich beliebig fortsetzen bis hin zur Erklärung, die Hornwähler wollten eben gerne zum Siegerlager gehören: eine Beleidigung für alle, die aus den genannten Gründen Horn gewählt haben.“

Von Jürgen Steinke:

„(…) Betriebsblindheit droht allen, die längere Zeit mit Gleichem beschäftigt sind. Beschäftigten in Unternehmen, Politikern und Redakteuren in Zeitungen. Letztere sollten allerdings möglichst nicht in diese Falle tappen. Es war offenkundig, wie sehr auch die BZ vom Wahlausgang überrascht war. Und wer aufmerksam war, konnte auch die mediale Unterstützung für den Kandidaten Salomon aus einigen Texten herauslesen. Distanz und Unabhängigkeit sind allerdings Grundvoraussetzungen für guten, fairen und vor allem erkenntnisreichen Journalismus. (…)“.

Von unserem Mitglied Horst Dieter Akermann:

„Ich bin stolz auf unseren OB Martin Horn. Selbst am Höhepunkt seines spektakulären und kräftezehrenden Wahlkampfest, der durch die unerwartete Aktion eines kranken Menschen leicht hätte zum Tiefpunkt werden können, zeigte er Größe durch christliches Verhalten. Noch einmal ein Pluspunkt, auf dessen Demonstration wir lieber verzichtet hätten. Es ist kaum zu glauben, Martin Horn hat Freiburg verändert und zu einer unerwarteten Geschlossenheit geführt. Er wird ein erfolgreicher Oberbürgermeister werden.“

Und hier einige Ausschnitte aus Kommentaren und Beiträgen der überregionalen Presse:

Deutschlandfunk:

„Vordergründig sind dafür (für Salomons Abwahl; ug) lokale Gründe wie die extrem hohe Mieten und die große Wohnungsnot ausschlaggebend gewesen. Allerdings: Um Wohnungen zu bauen, und nebenher auch ein neues Fußballstadion, ließ Salomon schon mal Biotope zuschütten und Bäume fällen – und vergrätzte damit seine eigene Parteibasis. (…) Diejenigen, die einst euphorisch grün gewählt haben, wollen ihren Wählerwunsch nicht durch (…) Sachzwänge vernebelt sehen. Sie wünschen sich, dass grüne Werte deutlich im Regierungshandeln erkennbar bleiben, selbst wenn die CDU der Koalitionspartner ist. Ist dieser grüne Stempel nicht mehr erkennbar, wird es vielen grünen Wählern zu bunt  und sie machen ihr Kreuzchen auf dem Wahlzettel anderswo.“

DIE WELT:

„Die Niederlage Salomons kann nur auf den ersten Blick überraschen. Wer sich in jüngster Zeit in Freiburg umhörte, dem konnte weder entgehen, dass sich die Stadt immer mehr in Wechselstimmung befand, noch dass mit Martin Horn ein Kandidat bereitstand, der diesen Wechsel auch verkörpert. Horn verkörpert jene Jugendlichkeit und Aufbruchstimmung, nach der man sich in Freiburg sehnte. Horn konnte die Freiburger von sich überzeugen – und davon, dass 24 Jahre Salomon zu viele gewesen wären.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ):

„Salomon ist in den 16 Jahren die Nähe zu den Bürgern abhandengekommen, und auch für das in Freiburg wie nirgendwo sonst in der Republik gut verankerte grüne Kernmilieu hatte er manchmal nur noch Spott übrig. (…) Die Bürger wollten einen neuen Oberbürgermeister und ganz sicher auch einen Neuanfang in der Wohnungsbau- und Stadtentwicklungspolitik.“

Der Spiegel:

„Salomons Niederlage kommt zumindest für Freiburger Verhältnisse, einem politischen Erdbeben gleich. Zum Verhängnis wurde Salomon unter anderem, dass er lieber managte als erklärte und gelegentlich durchblicken ließ, wie sehr ihn das Klein-Klein und manche Befindlichkeitsdebatten nervten. Die drohende Niederlage sah er nicht kommen. Folgerichtig wird Salomon nun von einem Bewerber beerbt, der sich besonders als Zuhörer profiliert hat: Martin Horn setze im Kampf um die Stimmen vor allem auf Authentizität und Frische, flankiert durch einen professionellen Wahlkampf im Internet.“

Stuttgarter Zeitung:

„Die Ökohauptstadt Deutschlands schickt ihren grünen Oberbürgermeister in die Wüste. Was für eine Schmach! Wer glaubt, die Niederlage gründe allein in der Arroganz des Amtsinhabers Dieter Salomon, der irrt. Es mag ja sein, dass Salomon als südbadischer Provinzkönig mit der Zeit die Bodenhaftung verlor. Aber das Desaster ausschließlich mit dem herben Charme des Amtsinhabers zu erklären, greift dann doch zu kurz. Es scheint so, als ob die Transformation der Grünen in eine CDU mit Faible für den Insektenschutz ihre Grenzen erreicht hat.“

SWR:

„Viele, zu viele Freiburger haben auch richtige Probleme. Allen voran die, die eine bezahlbare Wohnung suchen. Dieses Problem hat der 16 Jahre lang amtierende grüne OB Dieter Salomon völlig unterschätzt. Ein schlimmer politischer Fehler, verbunden mit seinem persönlichen von manch einem als überheblich wahrgenommenen Stil hat den Erfolgsverwöhnten hart, sehr hart auf den Boden der Wirklichkeit fallen lassen.“

Südwest-Presse:

„Es ist die Tatsache, dass Salomon das, was gerade von einem grünen OB erwartet wird, offensichtlich aus den Augen verloren hat: bei den Menschen zu sein, mit ihnen zu sprechen und ihnen zuzuhören. Dafür hat er am Sonntag die Quittung bekommen. Die Freiburger wollten einen Wechsel. Den bekommen sie. Martin Horn ist zu wünschen, dass er es besser macht.“

Süddeutsche Zeitung:

„Letztlich war es wohl vor allem eine Anti-Establishment-Wahl, dagegen ist nichts einzuwenden. Demokratischer Wechsel ist ein Wert an sich. Für das Modell einer ökologisch-konservativen grünen Politik ist die Niederlage in Freiburg ein schwerer Schlag.“

Die Zeit:

„Der Wahlausgang hat symbolische Bedeutung über die kommunale Ebene hinaus und gilt als schlechtes Zeichen für die im Land zusammen mit der CDU regierenden Grünen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann.“

Focus-Online:

„Zu konservativ, nah an der CDU und arrogant sei Salomon gewesen, hieß es in ersten Analysen. Die Südwest-Grünen sprachen davon, dass die Wechselstimmung in Freiburg unterschätzt worden sei. Dass die selbst ernannte Öko-Hauptstadt Deutschlands in vielen Punkten links tickt, zeigte nicht nur Horns Erfolg mit sozialen Wahlkampfthemen. (…)

Die nächsten acht Jahre im Rathaus gehören nun dem parteilosen Horn, einem politischen Newcomer. Er hat in nicht einmal vier Monaten Wahlkampf in der badischen Universitätsstadt eine Wechselstimmung entfacht. Amtsinhaber Salomon, der sich von Beginn an als Favorit sah, konnte dem nichts entgegensetzen. „Die Welle des Wechsels war nicht mehr zu brechen“, sagt der Freiburger Politikwissenschaftler Ulrich Eith.“

(Teilweise entnommen aus der Presseschau, die Fabian Vögtle in der BZ zusammengestellt hat.)




Triumphaler Sieg für Martin Horn und für den Wechsel

Pressemitteilung vom 6. Mai 2018

 Die überregionale Presse sprach bereits nach dem 1. Wahlgang der OB-Wahl von der Götterdämmerung des „Sonnenkönigs“ (Spiegel), von der „herben Klatsche für Salomon“ (Stuttgarter Zeitung) oder vom Problem des Amtsinhabers, der „ein Schwarzer mit grünem Beiprogramm geworden ist“ (FAZ). Salomon hatte die „Kavallerie“ aufmarschieren lassen, hat Unsummen in eine neue Kampagne mit bürgernahem Anstrich gesteckt, „seine“ ihm treu ergebene CDU hatte sich für ihn ausgesprochen und auch die BZ tat alles, um ihn möglichst gut dastehen zu lassen.

Es hat alles nichts genützt. Das überhebliche Gerede, man habe den „Denkzettel verstanden“ und die Wähler würden im 2. Wahlgang dann schon „richtig wählen“, ging nach hinten los. Die Wähler lassen sich halt nicht vorschreiben, wie sie zu denken, entscheiden und zu wählen haben – schon gar nicht im basisdemokratisch, liberal denkenden Freiburg.

Nun hat Martin Horn gewonnen, der eine echte Alternative geboten hat, der einen anderen Politikstil verspricht und zeigt: nämlich freundlich, bürgernah und ehrlich. Bei ihm haben die Bürger das Gefühl, dass er mit ihnen auf Augenhöhe spricht, dass er sie und ihre Anliegen ernst nimmt, dass er erst zuhört und dann abwägt und entscheidet. Er hat viele Erwartungen geweckt und wird daran beurteilt werden, wie er sie umsetzt.

Der Wahlerfolg von Martin Horn ist aber nicht nur Ausdruck der Unzufriedenheit mit dem nun abgewählten Amtsinhaber. Sie ist ganz wesentlich auch ein Denkzettel für die ihn unterstützenden Fraktionen bzw. Parteien der Grünen und der CDU in Freiburg. Martin Horn hat nicht gewonnen, weil die Wähler keine grünen Themen mehr wollen, sondern weil sie diese ihre grünen Anliegen bei der Partei der Grünen (zumindest in Freiburg) nicht mehr vertreten sehen. Und da die CDU nur noch ein Anhängsel Salomons erscheint, sehen die Wähler auch keine Notwendigkeit mehr, sich für sie zu entscheiden. Wer die Bauern in Dietenbach im Stich lässt, hat außerdem seine ursprünglich treueste Wählerschaft verloren.

Die Wählervereinigung Freiburg Lebenswert (FL) hat sich für den Wechsel ausgesprochen. Und sie hat Martin Horn unterstützt, der diesen Wechsel möglich gemacht hat. Nun erwartet und hofft FL, dass Martin Horn seinen respektvollen Umgang mit Bürgern und deren Interessen auch im Amt beibehält. FL wird ihn jedenfalls in Bezug auf die Themen, die FL wichtig sind, genauso kritisch begleiten, wie zuvor Salomon. FL wird ihn aber auch nach Kräften unterstützen, wo er den Wechsel vollzieht.

Martin Horn wird jedenfalls für FL ein seriöserer Gesprächspartner sein für unsere Themen: Beim Erhalt des Stadtbildes, der Grünflächen, der Lebensqualität sowie bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, der Stärkung des Denkmal- und Klimaschutzes, bei mehr Bürgernähe und Bürgerbeteiligung etc. Ebenso gilt dies in Bezug auf die geplanten Großprojekte Dietenbach und SC-Stadion (Spiegellösung).

Wir gratulieren Martin Horn zu seinem Wahlsieg und zu seinem neuen Amt!

Freiburg Lebenswert e.V.
Pressesprecher: Michael Managò
E-Mail: presse@freiburg-lebenswert.de

In das Rathaus von Freiburg wird ein neuer Oberbürgermeister einziehen, der näher bei den Bürgern sein möchte. (Foto. M. Managò)

Der Wahlsieger auf dem Podium (Foto: M. Managò)

Der Wahlsieger im Interview (Foto: M. Managò)




Wir unterstützen Martin Horn weil…




Appell zur Wahl von Martin Horn

Horst Dieter Akermann ist seit vielen Jahren Mitglied bei Freiburg Lebenswert (FL) und ist Ehrenvorsitzender der CDU in Freiburg-West. Nun hat er vor dem 2. Wahlgang der OB-Wahl am 6. Mai einen leidenschaftlichen Appell geschrieben, den wir hier in Auszügen gerne veröffentlichen:

„Die OB-Wahl befindet sich auf der Zielgeraden, das ist Grund genug für mich Euch noch einmal anzuschreiben und darauf hinzuweisen, dass wir in Freiburg einen Wechsel brauchen. Die nächste Möglichkeit gibt es erst in 8 Jahren wieder. Mit Martin Horn haben wir eine exzellente Alternative. Das haben auch die Bürger gespürt und ihn mit dem besten Wahlergebnis im 1. Wahlgang belohnt. Nun gilt es auch im 2. Wahlgang das beste Ergebnis zu erzielen, deshalb appelliere ich an Euch und an Eure Freunde und Bekannten, Martin Horn Eure Stimme zu geben. Dafür danke ich Euch von ganzem Herzen.

Wir Bürger von Freiburg müssen dafür sorgen, dass das ungebremste Wachsen unserer geliebten Stadt Freiburg beendet wird. Mit ca. 230 000 Einwohnern haben wir die zumutbare Größe längst überschritten. Der unaufhörliche Bauboom hat die Investoren auf den Plan gerufen, die vor allem Profit machen wollen.

Monika und Horst Dieter Akermann




Freiburg Lebenswert unterstützt den Wechsel und betont die eigenen Programminhalte

Pressemitteilung vom 30. 04. 2018

Der Verein Freiburg Lebenswert (FL) setzt sich weiterhin für einen Wechsel an der Rathausspitze ein und unterstützt den Kandidaten Martin Horn. Dabei möchte FL eigene Programminhalte, Themen und Anliegen auch gegenüber dem Kandidaten betonen.

Deshalb gilt:  Freiburg Lebenswert unterstützt Martin Horn…

…weil er Bürgerrechten wieder Gehör verschaffen will und weil er für echte Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe eintritt.

…weil er sich für den Erhalt des Stadtbildes einsetzt, weil er den Denkmalschutz stärken und Erhaltungssatzungen in den Stadtteilen durchsetzen möchte.

…weil er – wenn schon gebaut wird –  dem benötigten sozialen und bezahlbaren Wohnraum den Vorzug gibt und die Freiburger Stadtbau wieder auf diesen eigentlichen Zweck zurückführen will.

…weil er innerstädtische Grünflächen erhalten und den Baumbestand schützen möchte.

…weil ihm eine nachhaltige Stadtentwicklung am Herzen liegt und er diese nur zusammen MIT den Bürgern und nicht gegen sie voranbringen will.

Deshalb unterstützt Freiburg Lebenswert Martin Horn, weil er die besten Chancen bietet, am 6. Mai den notwendigen Wechsel zu ermöglichen.

Martin Horn auf dem Neujahrsempfang des BVH in Herdern im Gespräch mit FL-Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler (Foto: M. Managò)




Auch Anton Behringer empfiehlt Martin Horn

In einer Pressemitteilung vom 30. April 2018 erklärt der Kandidat für die OB-Wahl, Anton Behringer, dass er empfiehlt, im 2. Wahlgang am 6. Mai, Martin Horn zu wählen und begründet das so: „Mein Wahlprogramm und das von Herrn Horn weisen zwar Unterschiede auf. Gleichwohl verbinde ich mit seiner Wahl die Hoffnung, dass die Interessen der Bürgerschaft zukünftig mehr im Mittelpunkt stehen werden. Dafür tritt Martin Horn, wie ich meine, sehr glaubwürdig ein. Im Wahlkampf hat er sich sehr fair verhalten.“

Im ersten Wahlgang erreichte bekanntlich Martin Horn, der auch von Freiburg Lebenswert (FL) unterstützt wird sensationelle 34,7% und lag damit vor Dieter Salomon mit nur 31,3%; und auch vor der Kandidatin der Linken, Monika Stein, mit 26,2%. Unter den „weiteren Kandidaten“ konnte Anton Behringer mit 3,7% am besten abschneiden und zumindest einen kleinen Achtungserfolg verbuchen. Ein Ergebnis, das ihn allerdings enttäuschte und für das er in erster Linie die tendenziöse Berichterstattung der Badischen Zeitung verantwortlich macht.

Nun ruft er seine Wähler auf, „von ihrem so wichtigen, demokratischen Recht Gebrauch zu machen“, am 6. Mai zur Wahl zu gehen und im 2. Wahlgang Martin Horn zu wählen.

Wahlergebnis der OB-Wahl im 1. Wahlgang am 22.04.2018

Seine Entscheidung verdient Respekt. Es ist sicher eine inhaltlich gute, strategisch vernünftige und persönlich ehrenhafte Entscheidung, die nun dazu beitragen kann, den notwendigen Wechsel an der Rathausspitze zu ermöglichen!




Jetzt erst recht: Am 6. Mai den Wechsel wählen!

Die Wechselstimmung in der Stadt ist auch vor dem 2. Wahlgang am 6. Mai überall deutlich spürbar. Wer das Gegenteil behauptet, will sich selbst Mut machen (Salomon und „seine“ CDU) oder dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Nimmt man die Stimmen für Martin Horn und Monika Stein zusammen, haben zwei Drittel der Freiburger Wähler am 22. April den Amtsinhaber abgewählt und einen Wechsel an der Rathausspitze befürwortet.

Der verzweifelte Versuch, diesen Wählerwillen zu ignorieren und Salomon noch zu retten (teilweise auch seitens der BZ), stößt bei eben diesen Wählern übel auf. „Wer derart hochnäsig über die Ernsthaftigkeit der Wählerinnen und Wähler denkt, hat es nicht versdient noch einmal zum OB gewählt zu werden“ schreibt ein Leser in der BZ über dessen Äußerungen nach der Wahl am 22. April.

Einige weitere Leserbriefe zeugen von dieser Stimmung:

Leserbriefe in der BZ (Freiburger Zeitung, S. 26) vom 27.04.2018

OB-Kandidat Martin Horn (Foto: Fionn Große)




Wahldebakel für Salomon

Man muss sich mal die Kommentare anschauen, die vor der Wahl abgegeben wurden, um zu begreifen, was am Wahlsonntag in Freiburg geschehen ist. Da war davon die Reden, dass es der Routinier Salomon sicher schaffen würde, da lässt sich sogar dessen ehemaliger Gegenkandidat Rausch in BadenTV-Süd dazu hinreißen zu behaupten, dass „ganz sicher“ sei, dass Salomon wahrscheinlich im ersten Wahlgang „wiedergewählt wird“. Auch der Amtsinhaber selbst ging wohl immer davon aus, es problemlos zu schaffen.

Solch mangelnder Respekt vor dem Willen und der Freiheit der Wähler kann sich rächen: Nun ist die Sensation perfekt. Martin Horn (34,7%), der auch von Freiburg Lebenswert (FL) unterstützt wurde, liegt vor Dieter Salomon (31,3%) und auch die Kandidatin der Linken, Monika Stein (26,2%), kommt nahe an ihn heran. Unter den „weiteren Kandidaten“ kann Anton Behringer mit 3,7% am besten abschneiden und zumindest einen kleinen Achtungserfolg verbuchen.

Wahlergebnis der OB-Wahl im 1. Wahlgang am 22.04.2018

Nun wird es am 6. Mai einen zweiten Wahlgang geben. Allein das ist schon ein großer Erfolg und ein „Denkzettel für Salomon“, wie die BZ das Wahlergebnis kommentiert hat. Das heißt der Wahlkampf geht erst mal weiter und es gilt nach wie vor: Gehen Sie bitte auch am 6. Mai wählen – und wählen Sie den Wechsel in Freiburg!




Gehen Sie wählen – wählen Sie den Wechsel!

In der Pressemitteilung vom 30. März hatte Freiburg Lebenswert (FL) nach einer Mitgliederversammlung festgestellt, „dass ein demokratischer Wechsel an der Spitze der Freiburger Kommunalverwaltung dringend erforderlich sei. Weitere acht Jahre Salomon wolle man nicht hinnehmen. Mehrheitlich waren die FL-Mitglieder der Überzeugung, dass dies am ehesten mit dem Kandidaten Martin Horn erreicht werden könne.“

Insofern ruft der Verein FL dazu auf, morgen wählen zu gehen, um diesen Wechsel zu ermöglichen. Trotz schönem Wetter sollte jeder am Sonntag, den 22. 04. 2018 zwischen 8.00 und 18.00 Uhr Zeit finden im Wahlraum seines Wahlbezirks vorbei zu schauen. Wichtig ist es, ggf. einen 2. Wahlgang am 06. 05. 2018 zu ermöglichen. Denn: Wenn kein Gegenkandidat im 1. Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht, genügt im 2. Wahlgang die einfache Mehrheit.

Gehen Sie deshalb bitte morgen und ggf. am 6. Mai wählen – und wählen Sie den Wechsel indem Sie Martin Horn (wegen seiner großen Chancen, gegen den Amtsinhaber zu gewinnen) oder – wenn Sie das nicht möchten – Anton Behringer (wegen seiner inhaltlichen Nähe zu FL) Ihre Stimme!

OB-Kandidat Martin Horn (Foto: Fionn Große)