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Stadtbegrünung und „Coole Straßen“

Im Sommer 2020 wies die Stadt Wien 18 temporäre „Coole Straßen“ aus, um für ihre Anwohner eine Abkühlung ihrer Straßen und die Rückeroberung von Freiraum zu ermöglichen. 4 Straßen wurden danach sogar dauerhaft zu sogenannten „Coolen Straßen Plus“ umgestaltet. Sprühnebel-Stelen, Pflanzen und Sitzmöbel im Schatten laden dort zum Verweilen und Abkühlen ein.

Dieses Modell möchte Freiburg Lebenswert augreifen und auch für Freiburg empfehlen. Für dessen Umsetzung wurden dazu schon konkrete Vorschläge gemacht. Deshalb hat FL-Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler an den OB bzw. die Stadtverwaltung folgende Anfrage gestellt:

Anfrage nach § 24 Abs. 4 GemO zu Sachthemen außerhalb von Sitzungen; hier: Stadtbegrünung und „Coole Straßen“:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

gerade in Freiburg, in einer Region, die ohnehin eine der wärmsten Deutschlands ist, werden die Folgen der heißen Sommer der letzten Jahre immer spürbarer. Die Hitze staut sich in den Innenstädten und lässt die nächtlichen Erholungsphasen immer kürzer werden. Die dramatischen gesundheitlichen Folgen von Lärm, Luftverschmutzung und aufgestauter Hitze werden meist unterschätzt.

Stadtbegrünung als naturähnliche Struktur in Form von Parks, städtischen Freiräumen, Straßenbegrünung, etc. wirkt sich positiv auf die Gesundheit und Resilienz der gesamten Stadt-bevölkerung aus. Die unmittelbare Wohnumgebung erfährt durch sie eine Steigerung der Wohn- und Lebenszufriedenheit und fördert die kognitive Leistungsfähigkeit wie z. B. Aufmerksamkeit und Konzentrationsvermögen. Sie verbessert das Stressniveau und beeinflusst so mildernd die Entstehung von Aggressivität und Kriminalität. Das Aufsuchen öffentlicher Grünräume ermöglicht neben der Teilhabe sozialer Kontakte auch eine sich rasch einstellende Erholung und schafft Orte der Bewegung mit deren gesamtgesellschaftlichen gesundheitsfördernden Wirkung. Dazu ist es wichtig, dass der Zugang zum öffentlichen Grünraum wohnortnah, barrierefrei und sicher gestaltet ist.

„Coole“ bzw. grüne Straßen, wie sie in Wien (Anlage 2), aber z.B. auch in Leipzig realisiert wurden, wären auch in Freiburg nicht nur naheliegend, sie sind nach Meinung von Klima- und Gesundheitsexperten dringend notwendig (konkrete Vorschläge: siehe Anlage 1).

Dazu habe ich folgende Fragen:

1. Welche Möglichkeiten sehen Sie, das Wiener Programm „Coole Straßen“ in ähnlicher Form auch in Freiburg umzusetzen?

2. Könnten z. B. im Rahmen des „Klimaschutz-Quartier Waldsee“ dortige Straßen entsprechend dem Programm „Coole Straßen“ umgestaltet werden?

3. Bietet sich der wenig attraktive Teil des Innenstadtrathauses, die neueren nördlichen und westlichen Gebäudeteile, als Pilotprojekt für Fassadenbegrünung an Bestandsgebäuden an?

Für eine zeitnahe Beantwortung meiner Fragen wäre ich Ihnen dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Wolf-Dieter Winkler (Stadtrat)

Anlage 1:  Coole Straßen – Gewinn und mögliche Umsetzung in Freiburg

Anlage 2:  Coole Straßen sorgen in Wien für Abkühlung

Siehe dazu auch: https://www.wien.gv.at/verkehr-stadtentwicklung/coolestrasse.html




Umweltorganisationen zum Stadttunnel

Die „Initiative Statt Tunnel“ und andere Umweltorganisationen und -Verbände wie Greenpeace, BUND, die Bewegung Extinction Rebellion, die Initiativen Freiburger Fuß- und Radentscheid oder Parents for Future, haben sich an alle Fraktionen im Gemeinderat und in einem gemeinsamen Brief an Baubürgermeister Haag gewandt.

Gerne möchten wir Ihnen die Forderungen und Einwände zur Planung des Freiburger Stadttunnels, die darin geäußert werden, hier zugänglich machen. Siehe: Anfrage zum Planungsstand des Freiburger Stadttunnels (Antwort vom 13.03.2021 auf das Schreiben von Herrn Dr. Haag vom 17.02.2021).

Das Nachdenken über einen Verzicht auf einen Autobahn-Tunnel mitten durch Freiburg, der zudem durch einen Vollanschluss bei Ganter die Wiehre erheblich in Mitleidenschaft ziehen wird, lohnt sich. Zumindest der Verzicht auf den Vollanschluss bei Ganter muss Thema bei den Planungen sein und bleiben.

Freiburg Lebenswert (FL) setzt sich, wie der Name schon sagt, für eine lebenswerte Stadt ein. Eine Forderung, die nur umgesetzt werden kann, wenn der individuelle Autoverkehr massiv zurückgedrängt wird. Das war auch der Grund, warum FL im Gemeinderat bei den Haushaltsberatungen die finanziellen Forderungen der Freiburger Fuß- und Radentscheid-Initiative komplett in einem Antrag übernommen hat, der erwartbar von allen Fraktionen abgelehnt wurde. Bedauerlicherweise haben auch in Freiburg die meisten Stadträte immer noch nicht begriffen, dass ein „Weiter so“ beim Straßenbau, bei der Flächenversiegelung und Vernichtung von landwirtschaftlichen Flächen durch neue Baugebiete oder gar Stadtteile, die Menschheit schrittweise immer weiter an einen klimatischen Kipppunkt geführt wird, ab dem es unweigerlich kein rettendes Ufer mehr geben wird.

In der „Initiative Statt Tunnel“ haben sich kritische BürgerInnen wie Reinhild Dettmer-Finke, Gabi Dierdorf, Volker Finke, Peter Janssen, Wielfried Telkämper sowie viele Umwelt- und Klimaorganisationen Freiburgs zusammengeschlossen. Sie stellt kritische Fragen, um ein Umdenken einzuleiten. Sie fordern: „Als erstes bedarf es eines Moratoriums, das alle Beteiligten dazu nutzen können, neue Fakten, Bedingungen und Zielsetzungen an die Stelle früherer Paradigmen zu stellen.“ Sie möchten die Fraktionen im Gemeinderat bitten, mit ihnen in ein Gespräch einzutreten, auch um alternative Mobilitätsstrategien für die Region zu entwickeln. Freiburg Lebenswert (FL) ist dazu bereit und unterstützt dieses Anliegen.

Siehe weitere Informationen bei https://stadttunnel.de/

Siehe auch: https://freiburg-lebenswert.de/unser-programm/stadttunnel/




Reden zu Erdwärme, Klima und Artenschutz

In der Gemeinderatsitzung am 2. Februar 2021 hat Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler /FL) zu den Themenbereichen Klima und Artenschutzmanifest eine Rede vorbereitet, die er aus Zeitmangel aber nicht halten konnte, die wir unseren Lesern aber dennoch hier zur Kenntnis geben möchten. Dagegen hat er die hier anschließend widergegebene Rede zum Thema Erdwärme (siehe weiter unten) im Gemeinderat halten können.

Rede zum Klima und Artenschutzmanifest (Drucksachen G-21/010 und G-21/014) am 02.02.2021:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren!

Es ist gut, dass wir Stadträte in regelmäßigen Abständen einen Sachstandsbericht zum Klima und Artenschutz erhalten, um notfalls nachjustieren oder Bemühungen verstärken zu können. Es ist auch gut, dass es nun mit dem Masterplan Wärme und der Prüfroutine zur Klima- und Artenschutzrelevanz von Beschlussvorlagen (PKAB) zwei neue Initiativen gibt, die uns noch effizienter zu einer klimaneutralen und artenreichen Stadt hinführen sollen.

Allerdings habe ich den Eindruck, dass wir nur im Verabschieden hehrer Konzepte und Entwickeln von Perspektiven Weltmeister sind. Dafür werden meist auch Leute eingestellt. Aber umgesetzt werden soll das Ganze dann mit dem vorhandenen Personal, das schon jetzt ständig an der Belastungsgrenze arbeitet. So dümpeln die hehren Konzepte in der Stadtverwaltung zwangsläufig vor sich hin, wenn sie nicht sogar ganz versanden. Hier ist dringend eine Umverteilung von Personal weg von der Erstellung von Konzepten hin zu mehr Personal für die praktische Umsetzung in den Städtischen Ämtern zwingend erforderlich. So hat durch die immer mehr zugenommene Digitalisierung und das damit verbundene Monitoring im städtischen Gebäudeenergiebereich die Arbeit massiv zugenommen. Aber weder hat das Gebäudemanagement Freiburg (GMF) mehr Personal bekommen, vor allem im EDV-Bereich, noch ist es mit der notwendigen Software ausgestattet. So kann die Umsetzung unserer Klimaschutzziele nicht funktionieren!

Auch in der Bauverwaltung fehlen an bestimmten Stellen Fachkräfte wie z.B. bei der Erstellung von Erhaltungs- und Gestaltungssatzungen, während andere Bereiche wie die Projektgruppe Dietenbach reichlich mit Personal ausgestattet wird. Dabei würde durch die Erstellung von Erhaltungs- und Gestaltungssatzungen mit dem Schwerpunkt auf Erhaltung massiv CO2 eingespart werden können: Durch die Verhinderung von Abriss, Transport und Entsorgung von Bauschutt und ressourcenintensiven Neubaus.

Eine Prüfroutine, die ermitteln soll, inwieweit unsere Beschlüsse unseren Umweltschutzzielen genügen, ist prinzipiell zu begrüßen, wird aber massiv dadurch geschmälert, dass Bauvorhaben grundsätzlich außen vor bleiben. Natürlich werden die Umweltauswirkungen in den zu den Bauvorhaben zusätzlich erstellten Umweltberichten abgehandelt. Aber mit welcher Konsequenz? Bestenfalls werden irgendwelche Alibi-Ausgleichsmaßnahmen gefordert. Aber ist denn schon mal ein Bauvorhaben wegen schädlicher Umweltauswirkungen gescheitert? Mir fällt da nichts ein. Und CO2-Auswirkungen werden überhaupt nicht abgehandelt, weil damit jedes Neubauvorhaben enorme Hürden überwinden müsste. Sorry, so kann man sich Prüfroutinen und Umweltberichte auch schenken. Das Ganze macht auf mich den Eindruck von „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.“

Meine Damen und Herren, wenn wir wirklich was bewirken wollen, muss der Klima- und Artenschutz mit mehr Personal für die tägliche Arbeit ausgestattet und unsere Beschlüsse Prüfungen unterworfen werden, die keine Tabus zulassen!

Das Dietenbach-Gelände ist für Ökologie, Stadtklima und Landwirtschaft wichtig (Foto: M. Falkner)

Rede zum Thema Erdwärme (Drucksache G-21/009) am 02.02.2021:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren!

Der Vorstoß der badenovaWärmeplus zur Exploration der Erdwärme in der Region südlich von Freiburg ist sehr zu begrüßen. Einziger Wermutstropfen ist der sehr späte Beginn der Untersuchungen. Wir könnten schon wesentlich weiter sein, wenn nicht vereinzelte Vorkommnisse wie die Hebungen in Staufen oder die kleineren Erdbeben bei Basel und Straßburg zu einem ungerechtfertigten Imageschaden geführt hätten, unter dem die Branche noch immer leidet.

Oberflächennahe Erdwärmenutzung über Wärmepumpen wie in Staufen funktioniert deutschlandweit zigtausendfach, ohne dass Komplikationen auftreten. Aber Staufen mit seinen Häuserrissen hat sich leider in den Köpfen festgesetzt. Dasselbe gilt für die petrothermale Nutzung, bei denen Wasser ins heiße Grundgebirge gepresst wird, um heißen Dampf zu gewinnen, mit dem vor allem elektrischer Strom mittels Dampfturbinen gewonnen werden soll. Erst danach wird das dann noch heiße Wasser als Fernwärme in Wohnhäuser und Gewerbeimmobilien geleitet, um dort die Wärme für Heizung und Warmwasser bereitzustellen. Dieses Einpressen von Wasser in das Untergrundgestein kann Erdbeben auslösen. Aber dieses Verfahren hat mit der hydrothermalen  Nutzung von heißem Wasser, wie sie Badenova vorhat, überhaupt nichts zu tun. Badenova will ähnlich wie bei den Thermalbädern heißes Wasser fördern und das erkaltete Wasser wieder zurückführen. Es entstehen kaum Druckunterschiede, die ursächlich für Erdbeben sein könnten. Die Stadtwerke München betreiben mit diesem Verfahren mehrere große Heizkraftwerke im Münchener Stadtgebiet, mit denen sie Strom und Wärme gewinnen. Bis 2040 sollen alle Einwohner Münchens CO2-neutral mit Fernwärme aus den Geothermie-Kraftwerken versorgt werden. Von solchen erstrebenswerten Zuständen sind wir hier noch weit entfernt. Badenova wird frühestens im Jahr 2025 eine Geothermieanlage in Betrieb nehmen können, die dann etwa 50 MW thermische Energie liefert. Die damit gewonnenen 400.000 MWh reichen für etwa 20.000 Haushalte, also ungefähr für 15 % der Freiburger Haushalte. München ist da um Lichtjahre weiter.

Erfreulich ist, dass sich alle Gemeinden im Explorationsgebiet für das Geothermie-Projekt ausgesprochen haben. Dass eine – wohlgemerkt grüne -Stadträtin Breisachs das Risiko bezüglich der Verunreinigung von Grundwasser und Erdbebengefahr für unkalkulierbar hält, und die Grünen Breisachs Aktionen von Bürgern gegen die Geothermie unterstützen wollen, ist daher zumindest befremdlich. Schließlich handelt es sich um eine Form von regenerativer Energie, die wir doch alle wollen. Und dass eine AFD-Stadträtin Breisachs sogar einen Vulkan-Ausbruch des Kaiserstuhls befürchtet, hat fast schon humoristisches Niveau. Im Oberrheingraben liegt die Grenze zwischen der starren Erdkruste und dem darunter liegenden oberen Teil des in diesem Bereich ebenfalls noch recht starren Erdmantels bei etwa 30 km Tiefe. Unterm Kaiserstuhl hat sich ein Mantel-Dom aufgewölbt, der etwa sechs Kilometer höher liegt als die Umgebung. Die Mantel-Krusten-Grenze liegt dort also in 24 km Tiefe. Dieser Mantel-Dom wird als Ursprung des Kaiserstuhl-Vulkanismus angenommen. Die Badenova will auf maximale Tiefe von 4 km gehen. Das ist also weit über der Mantel-Krusten-Grenze. Im Gegensatz zur Vulkaneifel, deren letzter Ausbruch nur rund 11.000 Jahre zurück liegt, ist der vor rund 15 Mio. Jahren erloschene Kaiserstuhl kein aktives Vulkangebiet mehr. Da können ihn auch ein paar Bohrungen der Badenova nicht mehr zum Leben erwecken.

Ich wünsche der badenovaWärmeplus viel Erfolg bei der Exploration.

Stadtrat für Freiburg Lebenswert im Gemeinderat: Dr. Wolf-Dieter Winkler



Auf die Baumschutz-Satzung können die Anwohner nicht hoffen

Pressemitteilung vom 18. 01. 2021

Die mit Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler im Gemeinderat vertretene Wählervereinigung Freiburg Lebenswert (FL) unterstützt die Bemühungen der neuen Bürgerinitiative in der Wiehre, um den Baumbestand in den Hintergärten zwischen Sternwald- und Nägeleseestraße zu erhalten. „Natur- und Umweltschutz als Belange des Gemeinwohls müssen Vorrang haben vor den Partikularinteressen von Investoren“, so Stadtrat Dr. Winkler in einer Presse-Erklärung von FL am 15.01.2021.

Gleichzeitig weist FL darauf hin, dass die Freiburger Baumschutzsatzung dringend reformiert werden muss. Der aktuelle Konflikt zeigt überdeutlich, dass aufgrund der viel zu lockeren Ausnahmeregelungen im §6 der Satzung, deren Schutz-Zweck ein zahnloser Tiger ist, weil letztlich die Bauinteressen gegenüber dem Naturschutz stärker gewichtet werden. FL wird den Fall zum Anlass nehmen, eine Novellierung der Baumschutzsatzung mit dem Ziel zu erarbeiten, den Bäumen gegenüber den Bauinteressen Priorität zu gewähren.

Im Hinblick auf die medizinische und psychische Gesundheit der Freiburger Stadtbevölkerung kann ausreichend innerstädtisches Grün, das gut über die Stadt verteilt ist, erheblich dazu beitragen, Stress zu minimieren und psychische Erkrankungen zu verhindern. Urbanes Grün und auch gerade alte Bäume, leisten aufgrund ihrer Möglichkeit zum Temperaturausgleich, Lärmdämpfung und Luftreinhaltung einen positiven Beitrag für die Gesundheit und das Wohlbefinden jedes Einzelnen und werten ganz nebenbei sogar das Wohnumfeld, also auch den Immobilienwert auf.

In stark versiegelten, dicht bebauten Bereichen entstehen im Sommer Wärmeinseln, denn hier speichern Beton, Asphalt und Stein tagsüber die Wärme und geben sie nachts ab. Ein Abkühlen in der Nacht findet, mit den entsprechenden Folgen für die Gesundheit, nicht mehr statt. Der Erhalt der Freiburger Stadtbäume und Grünflächen wird uns Stadtbewohner aufgrund des Klimawandels und dem damit verbundenen Hitze- und Trockenstress der Pflanzen vor immer größeren gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen stellen. Dies und unsere Verantwortlichkeit zum Erhalt der Artenvielfalt beizutragen, verpflichtet die Stadtverwaltung, den Gemeinderat aber auch die gesamte Freiburger Bevölkerung sich für den Erhalt von Bäumen und Grünflächen einzusetzen.

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Freiburg Lebenswert e.V.
www.freiburg-lebenswert.de
E-Mail: presse@freiburg-lebenswert.de

So grün sah der Platz der alten Synagoge einmal aus, bevor er u.a. mit den Stimmen der Grünen zugepflastert und in eine Steinwüste verwandelt wurde. Dafür wurden viele Bäume gefällt! (Foto: K.-H. Krawczyk)



Neuer FL-Leitsatz zur Verkehrswende

In einem Online-„Aktiventreffen“ am 18.12.2020 hat der Verein Freiburg Lebenswert (FL) mit überwältigender Mehrheit einen neuen Leitsatz zur Verkehrswende verabschiedet. Der bestehende Satz zum Verkehr in den Leitlinien („Gegen eine Überlastung der Verkehrsinfrastruktur“) soll durch folgenden neuen Leitsatz ersetzt werden:

Freiburg Lebenswert setzt sich für ein Verkehrskonzept ein, das sich am Klimaschutz, der Flächengerechtigkeit und der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer orientiert, um die Lebensqualität in der Stadt zu verbessern.

Diesen Leitsatz hatte der Vorstand bereits am 10.12.2020 einstimmig verabschiedet. Er wurde nun sozusagen von den Mitgliedern bestätigt. Zu den monatlich stattfinden sog. Aktiventreffen werden alle Mitglieder eingeladen, sie sind (neben den offiziellen Mitgliederversammlungen) oberstes Beschlussgremium des Vereins. Weitere Programmtexte auf der Homepage des Vereins sollen nun entsprechend angepasst werden.

Freiburg Lebenswert möchte sich in seinem Programm damit für eine bedürfnisorientierte Verkehrswende einsetzen. Und dieses Bedürfnis muss einer zukunftsfähigen, klimafreundlichen, sicheren, flächengerechten und lebenswerten urbanen Umgebung gerecht werden.

Das Aktiventreffen im Dezember 2020 als Online-Meeting (mit einem Teil der Teilnehmer).



Der Langmattenwald muss erhalten bleiben!

Pressemitteilung vom 02.12.2020

Der Wald, so wie wir ihn kennen, bietet uns Menschen kostenfrei seine wichtigsten Funktionen an. Er schützt uns vor Gefahren, speichert das für die Umwelt schädliche CO2 und sein Holz kann regional als nachwachsender Rohstoff zum Beispiel für den Möbel- und Hausbau genutzt werden. Wir können uns in ihm frei bewegen und seine entspannende Wirkung erspüren. Tiere beobachten und Pflanzen bestaunen. Wir Menschen müssen gerade im Hinblick auf den Klimawandel und im Rahmen der Umweltvorsorge und zum Schutz des Gemeinwohls dafür Sorge tragen, alles für seinen Erhalt zu tun! 

Auch Forstexperten sind alarmiert:
Der Wald im Dietenbach muss als Ganzes erhalten bleiben!

Dies hat, bei einer von Freiburg Lebenswert unter Einhaltung der geltenden Coraonaregeln durchgeführten Waldbegehung, deren erste Vorsitzende Hilke Schröder, von Beruf selbst Försterin, den interessierten Teilnehmenden erklärt. Mit dabei waren FL-Stadtrat Wolf-Dieter Winkler, aber auch Andreas Roessler, Vorsitzender des BürgerInnenvereins Rieselfeld, und Vertreter der Bürgerinitiativen.

FL-Waldbegehung im Langmattenwald auf dem Dietenbach-Gelände (Foto: M. Managò)

Die Waldstücke entlang der Mundenhofener Straße werden, wenn der neue Stadtteil Dietenbach tatsächlich gebaut wird, zwischen diesen beiden Stadtteilen liegen. Und genau diese Lage, macht sie so besonders schützens- bzw. erhaltenswert. „Denn das, was uns dieser Wald an dieser Stelle alles bietet, kann nicht durch sogenannte Ausgleichsmaßnahmen oder Wiederaufforstung an anderer Stelle ersetzt werden“, so Hilke Schröder.

Das Besondere an diesem kleinen Wäldchen ist, dass sich beim Eintauchen in den Wald bereits nach nur wenigen Schritten das Gefühl einstellt, direkt im Wald zu sein. Die Erholungswirkung tritt hier sofort ein und die damit verbundenen Vorteile für den menschlichen Organismus sind schnell für jedermann spürbar. Er gleicht Extreme wie Hitze und Kälte, starken Wind, zu hohe oder zu niedrige Luftfeuchtigkeit und intensive Sonneneinstrahlung aus. Daher ist dieser Wald auch als Erholungswald 1a ausgewiesen, also als Wald mit sehr großer Bedeutung für die Erholung im urbanen Umfeld, und somit sind dessen Wirkungen und Leistungen hinsichtlich ihrer Gemeinwohlleistung dokumentiert.

In einer im Frühjahr 2020 von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg und dem Städtischen Forstamt Freiburg durchgeführten Erhebung, wurden die Bürgerinnen und Bürger Freiburgs über die Bedeutung des Waldes als Erholungsraum während der Corona-Pandemie, bzw. während des Lockdowns befragt. Der Wald biete neben der Möglichkeit sich darin zu bewegen und etwas für die Gesundheit zu tun (98 Prozent), ein Ort der Ruhe und des Rückzugs (74 Prozent) aber und das insbesondere für jüngere Befragte, auch die Möglichkeit soziale Kontakte zu pflegen (58 Prozent). Für 91 Prozent der befragten Freiburger Bürgerinnen und Bürger, diente der Freiburg Wald zu Beginn der Corona-Maßnahmen der Bewältigung psychischer Belastungen.

„Wenn ich daran denke, dass hier im Rieselfeld um die 10.000 Einwohner leben und diesen Wald aufsuchen, wie wird dies erst werden, wenn nochmals 15.000 Dietenbacher hinzukommen. Dann müsste der Wald eigentlich größer statt kleiner werden!“ äußerte ein Teilnehmer, der bei der Waldbegehung dabei war.

Die geplante Reduzierung der bisherigen Waldfläche bereitet auch der Försterin Hilke Schröder große Sorge. Der Wald biete auch noch weitere gesundheitsrelevante Aspekte wie Luftreinhaltung und Lärmreduktion und die, vor allem für das Freiburger Klima besonders wichtige, Abkühlungswirkung für die angrenzenden Stadtteile Rieselfeld und Dietenbach. „Doch wenn der Wald an so vielen Stellen durch Fällungen aufgerissen und vielfach auf nur noch 30 m tiefe Streifen reduziert wird, dann schwächen wir die noch verbleibenden Bäume so stark, dass diese als intaktes Ökosystem Wald so nicht überleben werden“, so Schröder.

Försterin Hilke Schröder bei einer gesunden, alten Eiche im Langmattenwald auf dem Dietenbach-Gelände (Foto: M. Managò)

Diese Waldstücke dienen uns in niederschlagsarmen Zeiten, wie wir sie in den letzten Jahren kennengelernt haben, als Wasserspeicher und verbessern die Qualität des Grundwassers. Im Zusammenhang mit den Klimafolgenanpassungsstrategien versuchen viele Städte ihre Grün- und Wasserinfrastruktur als „Schwammstädte“ zu erhalten und auszubauen, um so für eine dringend notwendige Abkühlung in ihren Städten zu sorgen. Und hier, in der „Green City“, sollen Teile der bestehenden Waldfläche abgeholzt und dadurch so geschwächt werden, dass sie immer mehr austrocknen und mehr oder weniger zu Müllstreifen verkommen.

„Für Dietenbach muss kein einziger Baum gefällt werden.“ Dies versprach vor dem Bürgerentscheid 2019 der für die Projektleitung Dietenbach zuständige und ehemalige Leiter des Freiburger Baurechtsamt Rüdiger Engel und wurde selbst in diversen überregionalen Zeitungen, beispielsweise in der „Augsburger Allgemeine“ vom 22.2.2019, so zitiert. Nun will man davon nichts mehr wissen.

Freiburg Lebenswert kritisiert die waldschädigende Vorgehensweise bei der Planung des neuen Stadtteils. „Der Mindestabstand vom Wald zur Bebauung beträgt laut Landesbauordnung 30 Meter, das entspricht etwa einer Baumlänge, damit im Falle eines Sturms keine Gefahr vom Wald auf die Häuser ausgeht.“ erklärt Schröder. Dies macht, zum Schutz der Häuser, also durchaus Sinn. Da die Häuser jedoch bis an die jetzige Waldgrenze gebaut werden sollen, muss dieser Abstand auf Kosten der Waldfläche und des noch verbleibenden Baumbestandes wiederhergestellt und es müssen Bäume gefällt werden.

In Anbetracht der Tatsache, dass nur noch 20 % der Waldflächen in Baden-Württemberg ungeschädig ist und weltweit Menschen erkennen, wie wichtig der Wald für unsere Gesundheit und unser Fortbestehen ist und Bäume pflanzen, umso weniger nachvollziehbar ist es, dass die Stadt Freiburg mit Unterstützung der Grünen den Wald und die Bäume opfert, statt sie zu erhalten.

FL-Waldbegehung im Langmattenwald auf dem Dietenbach-Gelände: Försterin Hilke Schröder mit Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler (Foto: K. Langosch)



Der Forderungskatalog von FFF für Freiburg

Pressemitteilung vom 19. November 2020

Am vergangenen Freitag, dem 13.11.2020, hat Fridays for Future Freiburg (FFF) einen Forderungskatalog an die Freiburger Kommunalpolitik veröffentlicht und an Oberbürgermeister Horn und Umweltbürgermeisterin Stuchlik übergeben.

In den Forderungen sind unter anderem enthalten: Eine klimaneutrale Stadt und 100% erneuerbare Energien bis 2030 zu erreichen, die CO2-Einsparziele für die Jahre 2021-2030 festzulegen und die Überprüfung dieser Ziele öffentlich zugänglich zu machen, massive Investitionen in den Strukturwandel wie z.B. 100% der Konzessionsabgabe der Badenova für Klimaschutzprojekte und drastischer Ausbau von Fuß- und Fahrradwegen, ÖPNV, Renovierung nach modernen Dämmstandards und fossil-freie Wärme für alle Gebäude.

Den neuen Forderungskatalog finden Sie als Kurz- und Langversion auf derer Website unter: https://freiburgforfuture.de/forderungen/

Unsere Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler leitete vor 40 Jahren in Freiburg den Arbeitskreis Umwelt der damals gerade neu gegründeten Grünen. Viele der Forderungen von FFF, wurden damals schon aufgestellt; insofern kann er alle diese Forderungen nachvollziehen und hält sie für überfällig – nach 40 verlorenen Jahren. „Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen und einen sofortigen Baustopp für Zähringer Höhe, Zinklern, Kleinescholz und Dietenbach fordern“, meint Winkler. Was das Überleben der Menschheit betrifft würde er „inzwischen äußerst pessimistische Prognosen anstellen, wenn wir nicht sofort radikal das Ruder herumreißen, vor allem auch im Baubereich.“

Der Verein Freiburg Lebenswert e.V. hat Programmschwerpunkte wie Umwelt, Ökologie und Stadtentwicklung in Zeiten des Postwachstums auf seiner Agenda und wird nun alle Forderungen im Einzelnen wohlwollend prüfen und bewerten. Grundsätzlich steht der Verein den Forderungen von FFF aber positiv gegenüber und kann vieles von dem, was darin formuliert wurde, sicher mittragen. Denn viele Forderungen decken sich mit den Zielen von Freiburg Lebenswert. So zum Beispiel:

„Grünflächensind nicht nur für den Artenschutz wichtig, sie spielen auch für die Klimaanpassung der Stadt Freiburg eine große Rolle und müssen erhalten bleiben.“ Oder: „Die notwendigen baulichen Änderungen müssen im Rahmen einer verantwortungsbewussten Ressourcenpolitik erfolgen. Der Betonverbrauch ist zugunsten von nachhaltigeren Baumaterialien zu stoppen, denn durch Betonverarbeitung entstehen jährlich 8% der globalen CO₂-Emissionen. (…) Es muss ein zukünftiges Wachstum der Stadt ohne weiteren Flächenverbrauch ermöglicht werden.“

Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler (FL) spricht bei der Schülerdemo „Friday for future“ in Freiburg am 18.01.2019 (Foto: W. Deppert)
Auf dem Gelände des geplanten neuen Stadtteils Dietenbach sollen – entgegen städtischer Zusagen vor dem Bürgerentscheid und mit Zustimmung der Grünen – nun doch über 3.000 Waldbäume gerodet werden. (Foto: BI Pro Landwirtschaft)



„Unsere Städte müssen grüner werden!“

Hitzewellen treffen Deutschland immer härter. Zu viel Beton und geteerte Straßen heizen Städte unsere Städte systematisch auf. Dies ist eine zunehmende Gefahr für die Gesundheit. In drei Extremsommern sind in Deutschland fast 20 000 Menschen an den Folgen dieser besonders heißen Tage und Nächte gestorben.

Doch es gibt Ideen für ein kühleres Klima in der Innenstadt. In der ZDF-Sendung „plan b“ kommen Architekten und Landschaftsgärtner zu Wort, die der Hitze mit Pflanzen auf und an Gebäuden den Kampf ansagen. Beispiele in Deutschland, vor allem aber international zeigen, dass das geht und wie erfolgreich die Effekte auf Klima, Gesundheit und Wohlbefinden in Städten sind.

In Singapur müssen Neubauten die Grünfläche, die sie verbrauchen, an oder auf dem Gebäude wieder neu schaffen. Das bedeutet: Es müssen (!) grüne Gärten auf den Dächern, Planzungen auf den Balkonen und Begrünungen an den Fassaden geschaffen werden. Mit sichtbarem Erfolg: Die Tierwelt erobert die Stadt zurück und sie wird messbar deutlich kühler. Auch auf das Leben und die Gesundheit der Bewohner haben die Maßnahmen eine positive Wirkung.

Angesichts der zunehmenden Klimaerwärmung ist die Begrünung der Städte ein absolutes Muss. Freiburg, die sogenannte „Green City“ hinkt hier deutlich hinterher und hat keinerlei Konzept. Im Gegenteil: immer mehr Windschneisen des einstmals aufgestellten „Fünf-Finger-Plans“ werden zugebaut (z.B. durch das Stadion). Der zugepflasterte Platz der alten Synagoge ist dafür ein weiteres, besonders abschreckendes Beispiel.

Insofern sollte die Forderung, dass unsere Städte „grüner werden“ müssten, nicht politisch missverstanden werden. Im Gegenteil! Schließlich plädieren „Die Grünen“ in Freiburg dafür, auf dem Dietenbach-Gelände 3700 gesunde Bäume zu fällen. „Für Dietenbach wird kein einziger Baum gefällt werden“, so die Aussage der Stadt vor dem Bürgerentscheid 2019. Ein Jahr später bereits will man nichts mehr davon wissen: fast 5 ha Waldflächen zwischen Rieselfeld und Dietenbach stehen auf der Rodungsliste – mit Zustimmung der „Grünen“.

Gegen Ende der ZDF-Sendung sagt der Architekt Christoph Ingenhoven: „Es gibt keine Stadt, die nicht noch ein paar Millionen Bäumchen gebrauchen könnte. Ja, das muss man einfach fordern – dann wird es passieren.“

Hier der Link zur Sendung „Cool & clever – Abkühlung für die City“ (30 min) vom 17.10.2020. der ZDF-Sendereihe „plan b“ (online verfügbar bis 16.10.2021): https://www.zdf.de/gesellschaft/plan-b/plan-b-cool–clever-102.html

Begrünung an Gebäuden: hier in Wien (Fotos: Conrad Amber)



Die „Psychologie von Krisen“

Eine Seuche bricht aus und vieles scheint vergessen: Kriege, Hunger, Gewalt, die Not der Flüchtlinge – auch der Klimawandel. Krisen werden weltweit durch die Pandemie noch dramatischer. Schauen wir nur nicht mehr hin? In einem Interview mit der ZEIT erklärt die Umweltpsychologin Isabella Uhl-Hädickeder von der Uni Salzburg, warum dieses Coronavirus, das jeden treffen kann, ganz besondere Ängste weckt und viel größere Bedrohungen in den Hintergrund treten lässt.

Auf
die Frage, warum die Menschen bei einer Bedrohung wie dem Klimawandel
ihr Verhalten weniger stark ändern, als sie es jetzt, bei der
Corona-Krise bereit sind, antwortet Uhl-Hädicke: „Der Klimawandel
kommt schleichend daher, das macht ihn für viele schwerer greifbar.
Auch wenn er in seinem Ausmaß letztlich vermutlich viel bedrohlicher
für uns alle ist als das Coronavirus, löst er nicht dieselbe Art
von Panikgefühl aus. Viele empfinden vor allem Ohnmacht. Unsere
Studien zeigen, dass viele Menschen denken, als Einzelne könnten sie
ohnehin nichts bewirken.“

Siehe: https://www.zeit.de/wissen/2020-04/psychologie-corona-krise-klimawandel-kontrollverlust-ohnmacht-maske-hamstern

Das Virus verändert die Welt – sagen viele. Aber wird es wirklich auch unser Verhalten, hin zum Besseren, verändern? (Foto: Pixabay)



Klimagerecht Bauen und Wohnen nach Corona

„Schon jetzt ist absehbar, dass die Politik nach Corona wieder mit dem Dogma des Neubaus plant: man diskutiert erleichterte Kredite und mehr Bauland. Doch Bauen schadet dem Klima; allein die Zementherstellung verursacht acht Prozent der weltweiten Treibhausgase – eine ‚Bauscham‘ ist angemessen. Darum brauchen wir einen klimafreundlichen Neustart der Bau- und Wohnungswirtschaft nach Corona, mit einer ‚UmBauwirtschaft‘ und mit der Vermittlung von Wohnraum in Altbauten.“ Das fordert der Bauexperte und Autor Daniel Fuhrhop.

Und er betont weiter klar
und deutlich: „Neubau schadet nicht nur dem Klima, er nutzt auch nicht wie
erhofft und beseitigt nicht den Wohnungsmangel: Es gibt rechnerisch einen
Bauüberfluss, es werden also mehr Wohnungen gebaut, als für den
Bevölkerungszuwachs nötig wäre. Trotzdem fehlen Wohnungen, unter anderem weil
es niemandem nutzt, wenn Reiche sich eine Zweitwohnung als Investment kaufen.“

Auch der Bund deutscher Architekten (BDA) warnt: „Der Traum vom ewigen Wachstum ist vorbei. Bauen muss vermehrt ohne Neubau auskommen.“

Siehe dazu auch: https://freiburg-lebenswert.de/bda-bauen-muss-vermehrt-ohne-neubau-auskommen/

Wie man klimafreundlich Wohnraum ohne Neubau schaffen kann, zeigt Daniel Fuhrhop in der Neuauflage seinen Buches „Verbietet das Bauen!“ In einer stark erweiterten Liste der „100 Werkzeuge für Wohnraum in Altbauten“ zeigt er zahlreiche alternative Möglichkeiten auf, wie man sinnvoll und vor allem nachhaltig Wohnraum schaffen kann, ohne immer weiter neu zu bauen. Er zeigt, wie wir nach Corona die Bau- und Wohnungswirtschaft klimafreundlich neu gestalten, dabei Stadtviertel beleben, Wohnraum schaffen und dem Klimawandel begegnen können.

Einen Blick ins Buch können Sie hier werfen: https://www.verbietet-das-bauen.de/erweiterte-neuauflage-verbietet-das-bauen-blick-ins-buch/

Direkt bestellen kann man
die Neuauflage hier: https://www.oekom.de/buch/verbietet-das-bauen-9783962381943
oder in Ihrer Buchhandlung vor Ort.