Steckbrief Klaus Ulrich M├╝ller

Geboren am 31. Januar 1965 in Stuttgart
Verheiratet, 1 Kind
Jurist, angestellt bei Bundesbeh├Ârde
 
 
Freiburg genie├čt in ganz Deutschland einen guten Ruf. Die Stadt ist allgemein als sch├Âne Stadt bekannt und beliebt. Nicht nur das milde Klima, die s├╝dbadische Gem├╝tlichkeit mit einem etwas anderen Fu├čballverein, auch die Altstadt mit den B├Ąchle und dem einzigartigen M├╝nster sowie die herrliche Lage am Schwarzwald lassen die Herzen von Besuchern und freilich auch von den Einwohnern h├Âherschlagen.
Doch genau dieses Bild ist in Gefahr. Die Stadt verliert immer mehr ihr Gesicht. Immer wieder fallen historische Geb├Ąude den Interessen r├╝cksichtsloser Bautr├Ąger zum Opfer, welche von einer gleichg├╝ltigen Stadtverwaltung hofiert werden und selbst sch├Ânste Stadtlandschaften hemmungslos verschandeln d├╝rfen. Die Baukultur ist inzwischen an einem Tiefpunkt angelangt. In und um Freiburg schie├čen fade und einfallslose Baukisten aus dem Boden, deren Architektur jegliche Gestaltung vermissen l├Ąsst.
Doch nicht nur f├╝rs Auge ist diese ausufernde Baut├Ątigkeit von Nachteil. Der Klimawandel schreitet immer weiter voran. Dabei ist der Bausektor ein ma├čgeblicher Klimatreiber. Beton und Asphalt heizen die Stadt immer weiter auf, die steigende Zahl an Hitzetoten belegt dies auf unheilvolle Weise. Gleichzeitig erleben wir einen dramatischen Verlust an Biodiversit├Ąt, ein Umstand, der in der Freiburger Lokalpolitik noch nicht ausreichend gew├╝rdigt wird. Der Erhalt von Gr├╝nfl├Ąchen und gro├čkroniger B├Ąume ist damit unabdingbar.
Wenn jedoch in Freiburg immer wieder der Klima- und Artenschutz das Nachsehen hat, wenn der Gemeinderat jedes Baugebiet zu Lasten der Natur absegnet, wenn der OB Baugebiete wie Kleineschholz oder Dietenbach als Beitrag zum Klimaschutz huldigt, dann l├Ąuft etwas schief.
Aus diesem Grund engagiere ich mich seit Jahren bei FL ÔÇô damit Freiburg lebenswert bleibt. .