Das Bienensterben geht weiter

So ein Titel in der Badischen Zeitung vom 7. April. Bienen, aber auch andere Insekten sind lebenswichtige Bestäuber unserer Ertragspflanzen, ohne sie würde es zu schweren Krisen in unserer Nahrungskette kommen. Im Rahmen von Konsultation der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) über Leitlinien zur Pestizidexposition von Anwendern, Arbeitern, Anwohnern und Umstehenden hat die Behörde festgestellt, dass bei drei Pestiziden etliche Risiken für Bienen bestehen. Diese Nervengifte sollen 7000-fach giftiger als das seit langen verbotenen DDT sein. Es besteht zwar ein Verbot für den Einsatz bei bestimmten blühenden Pflanzen, auf Rübenäckern und auf Feldern mit Wintergetreide ist der Einsatz aber weiterhin möglich.

Weiterlesen

Teure Mieten durch Privatisierung und Modernisierung

FL ist gegen den Abriss von günstigem Wohnraum in Altbauten zugunsten teuererer Neubauten! (Foto: K. Langosch)
FL ist gegen den Abriss von günstigem Wohnraum in Altbauten zugunsten teuererer Neubauten! (Foto: K. Langosch)

In der Sendung Frontal 21 im ZDF vom 8. April ging es um teure Mieten durch Privatisierung und Modernisierung. Das in der Sendung gezeigte Beispiel der Stadt Wien zeigt, dass dort für sozialen Wohnungsbau mehr Geld ausgegeben wird, als in der gesamten Bundesrepublik zusammen! In Wien wurde selbst das Hundertwasser-Haus „sozial durchmischt“, d.h. auch darin war vorgeschrieben, wie viele Sozialwohnungen es geben musste.

Weiterlesen

Geplanter Abriss des Quartiers vor der Uniklinik

Innenhof eines der Gebüdekomplexe im Klinikviertel (Foto: N. Armbruster)
Innenhof eines der Gebüdekomplexe im Klinikviertel (Foto: N. Armbruster)

Zu dem geplanten Abriss der Mietshäuser im Quartier vor den Unikliniken durch den Bauverein Breisgau hat uns ein Bewohner und Mieter, Herr Norbert Armbruster, den folgenden Bericht geschickt.

„Die Häuser wurden in den Jahren 1951/52 fertig gestellt. Der Bauverein Breisgau hat in seinem Bestand noch mehrere baugleiche Häuser, z.B. in der Markgrafenstraße, Luckenbachweg, Waldkircher Straße, untere Offenburger Straße – zum Teil voll saniert.

Weiterlesen

Hochhäuser statt Reihenhäuschen in Haslach?

Dichtere Bebauung am Kronenmühlebach in Haslach: Der Bauausschuss will Mehrfamilien- statt Reihenhäuser. So steht es in der Badische Zeitung vom 28. März 2014. Und weiter: „…Generell drei Etagen plus Attikageschoss seien möglich, sagten die Stadträte, Hansjörg Sandler (CDU) und Hendrijk Guzzoni (Unabhängige Listen) sprachen sogar von zum Teil vier Stockwerken plus Attika. Der von der Stadtverwaltung angestrebte Bewohnermix sei zu begrüßen, sagte SPD-Stadträtin Renate Buchen: ‚Aber dafür brauchen wir keine Eigenheime.’ Familienfreundliches Wohnen sei auch in Mehrfamilienhäusern möglich, urteilte Manfred Stather von den Freien Wählern. Reihenhäuser mitten in der Stadt hielten die Fraktionen für nicht mehr zeitgemäß…“

Weiterlesen

Städte im Bauboom

Kalt und leblos sind die Büromeilen an den Bahnhofsachsen unserer Städe (Foto: M. Managò).
Kalt und leblos sind die Büromeilen an den Bahnhofsachsen unserer Städte (Foto: M. Managò).

„In Zürich haben Top-Architekten zwei riesige neue Areale bebaut – und surreale Stille im Herzen der Stadt geschaffen. Wer verantwortet dieses Desaster?“ So schreibt Laura Weissmüller in einer Serie unter dem Titel „Städte im Bauboom“ der Süddeutschen Zeitung und stellt am Beispiel Zürich weiter fest:

Weiterlesen

Baumarktkultur statt Baukultur

In St. Georgen gehen durch Bebauung immer mehr Ackerflächen verloren (Foto: Christa Holk).
In St. Georgen gehen durch Bebauung immer mehr Ackerflächen verloren (Foto: Christa Holk).

„Zwischen Flächenfraß und Lebensqualität“, unter diesem Titel lud der Ortsverband der Grünen in Gundelfingen/Wildtal am 26. März zu einer Infoveranstaltung ein, in der es um Fragen wie Verdichtung, Versiegelung, Flächenverbrauch und grenzenloses Wachstum ging. Als Gast-Referent war auch Kristian Raue von Freiburg Lebenswert eingeladen worden.

Weiterlesen

Ortsdurchfahrt Zähringen nach Stadtbahnbau

Das Freiburger „Radverkehrskonzept 2020“ hat das Ziel, eine Steigerung des Radverkehrsanteils auf deutlich über 30 Prozent und gleichzeitig eine Halbierung der Fahrradunfälle zu erreichen.
Bei der Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Zähringen wurde das Radverkehrskonzept offensichtlich nicht angewendet: Für einen gut trainierten Radfahrer mag dieser „Parcours“ über Radstreifen, Radwegteile und Fahrbahn vielleicht noch einigermaßen gefahrlos zu bewältigen sein. Für wenig geübte und ältere Radfahrer besteht allerdings die Gefahr, vor allem dann, wenn sie mit dem Autoverkehr die nur vier Meter breite Fahrbahn teilen müssen, dass sie zu Fall kommen.

Weiterlesen

Engagierte Bürger in den Gemeinderat