Das Wetter war nicht auf Seite der Demonstranten, es regnete in Strömen am Freitag, dem 30.1.2026. Dennoch ließen sich einige nicht davon abbringen, am Rathausplatz gegen die geplante Bebauung der Zähringer Höhe zu demonstrieren.
Eine Planung, die lediglich auf eine unverbindliche Bauzusage aus den frühen Siebzigerjahren basiert, die wenig Wohnraum schafft, von dem überdies nur 20 % sozialgefördert sind. Luxuswohnungen statt bezahlbarer Wohnraum.
Und die Zähringer Höhe ist nicht nur eine Fläche, die eben mal versiegelt wird. Die geplante Überbauung gefährdet streng geschützte Arten wie Grauspecht, Neuntöter und Wendehals, zerstört artenreiche Streuobstwiesen und verschlechtert das lokale Klima. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre: Das Neubaugebiet hat keine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, der Autoverkehr wird im Stadtteil also drastisch zunehmen.
Klimawandel, Artensterben, Verkehrswende oder Flächenverbrauch, in allen Belangen würde eine Bebauung das falsche Signal setzen.

