„Bauen im Bestand ist wichtiger, als Neubau“

Der Bund Deutscher Architekten (BDA) hat ein radikales Umdenken beim Bauen gefordert. In einem Interview mit der FAZ, das dort am 8. August 2019 erschienen ist, äußert sich Heiner Farwick unter der Überschrift „Umbau muss Vorrang vor Neubau haben“ über die Verantwortung der Architekten in Bezug auf ökologisches Bauen und Verringerung des CO2-Ausstoßes. Er plädiert für eine „Gesamtbetrachtung von Bauten und Gebäudegruppen über ihren gesamten Lebenszyklus“ und stellt dazu radikale Forderungen auf.

„Das Mantra ‚Bauen, Bauen, Bauen‘ hat angesichts der Notwendigkeit des Klimaschutzes keine Zukunft mehr!“

So spricht der Präsident des BDA ganz deutlich aus,
was Freiburg Lebenswert (FL) schon immer betont hat: „Dass die Wachstumsfixierung
der Wirtschaft und das Mantra ‚Bauen, Bauen, Bauen‘ angesichts der
Notwendigkeit des Klimaschutzes keine Zukunft mehr haben können.“ Bei
Bauvorhaben sei eine „Gesamtbetrachtung der Energiebilanz erforderlich,
einschließlich der Berücksichtigung der grauen Energie, die im Bestand steckt.“
Der BDA plädiert deshalb für ein „Bauen im Bestand“ und hinterfragt die auch in
Freiburg so oft propagierten „Smart Houses“ oder „Smart Cities“, die zu einem „Übermaß
oftmals ökologisch fragwürdiger Dämmmaterialien“ und zu „nicht langlebigen und nicht
energetisch nachhaltigen Bauten“ führen würden.

„Der CO2-Austoß muss künftig Geld kosten — inklusive der Vernichtung von gebundenem CO2 beim Abriss von Gebäuden!“

„In einer Zeit, in der die Qualität unserer gebauten Welt zunehmend von quantitativen und ökonomischen Parametern bestimmt wird, wächst die Verantwortung der Architekten gegenüber der Gesellschaft“, betonte der Architekt Heiner Farwick bereits 2013 bei seiner Wahl zum Präsidenten des BDA. Als zentrale Aufgabe seiner Präsidentschaft erklärte er, sich für die „Wertigkeit der Baukultur als Ganzes zu engagieren.“ Das wiederholt er jetzt gegenüber der FAZ und weitet es aus: Ziel müsse eine „klimagerechte Architektur“ sein. Und er erwartet dabei eine „Unterstützung der Politik für diese Ziele.“ Der CO2-Austoß müsse künftig Geld kosten – „inklusive der Vernichtung von gebundenem CO2 beim Abriss von Gebäuden!“

FAZ-Interview mit dem Präsident des Bundes Deutscher Architekten (BDA) vom 08.08.2019

Einige Gebäude des Bauvereins am Aschoffplatz aus den Jahren 1922/23 sollen abgerissen werden, um Neubauten Platz zu machen (Foto aus der Zeit um 1930)

Die intakten Häuser der Familienheim-Genossenschaft in der Quäkerstraße, die abgerissen werden sollen, um Neubauten Platz zu machen (Foto: M. Managò)




Keine Toleranz gegenüber der Intoleranz

Dass die Lebensentwürfe, Wertvorstellungen, religiösen und kulturellen Hintergründe der Menschen immer vielfältiger werden ist nicht neu. Manche Menschen erleben dies als Bereicherung, von nicht wenigen anderen aber wird das auch als Last empfunden. Zunächst einmal ermöglicht Toleranz das friedliche Zusammenleben überhaupt erst. Aber was muss die Gesellschaft, was muss der Einzelne tolerieren? Und vor allem: wo liegen die Grenzen der Toleranz? Wann muss man sagen: Keine Toleranz gegenüber der Intoleranz?

Die
Toleranz, so schreibt der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck in seinem 2019
erschienen Buch über eben diese Toleranz, ist „nicht Gleichgültigkeit und nicht Versöhnlertum. Sie lehrt uns
vielmehr, zu dulden, auszuhalten und zu respektieren, was wir nicht oder nicht
vollständig gutheißen. Toleranz darf allerdings nicht schrankenlos sein. Nur
wenn wir uns gegen die Angriffe von Intoleranten verteidigen – woher auch immer
sie kommen mögen – kann Toleranz und mit ihr die Demokratie gesichert werden.“

Toleranz muss also ausgewogen sein. Jeder fordert heutzutage Toleranz für seine eigene Meinung ein, glaubt aber intolerant gegenüber der Meinung anderer sein zu können. Die Frage ist, wo die Grenze liegt? Wo müssen wir aufstehen und sagen „so nicht, hier ist eine Grenze erreicht!“ Michael Friedmann hat dies in einem Interview gegenüber dem ARD-Kulturmagazin ttt sehr treffend so ausgedrückt: Man kann lange über alles Mögliche diskutieren und Meinungen austauschen, aber wenn das Gegenüber mit einem Messer kommt und sagt „so wie ich es meine und nicht anders“, dann müsse man aufstehen und gehen. Dann ist der Punkt erreicht, an dem ein demokratischer Diskurs nicht mehr möglich ist.

Siehe
dazu: https://www.facebook.com/TitelThesenTemperamente/videos/2055471784759052/

Bei
der AfD und ihrem rechten „Flügel“, mit Mitgliedern aus dem rechtsradikalen
Milieu, ist dieser Punkt erreicht. Der völkisch-nationale „Flügel“ ist dabei,
den Einfluss auf diese Partei auszubauen und sie zu übernehmen. Es ist sehr
bedauerlich, dass man deshalb heute wiederholen muss, was der aus Freiburg
stammende Reichskanzler Joseph Wirth in einer Rede im Deutschen Reichstag am
25. Juni 1922 anlässlich der Ermordung des Reichsaußenministers Walther
Rathenau gesagt hatte: „Da steht der
Feind, der sein Gift in die Wunden eines Volkes träufelt. – Da steht der Feind
– und darüber ist kein Zweifel: dieser Feind steht rechts!“
.

Siehe dazu z.B.:  https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/monitor/videosextern/machtkampf-in-der-afd-der-durchmarsch-des-fluegel-100.html

Oder:  https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/sendung-vom-14072019-100.html

Pulse of Europe Demonstration auf dem Augustinerplatz (Foto: R. Nabulsi)

Im
Gegensatz zu 1922 muss man allerdings ergänzen: er steht vor allen rechts, aber
auch überall dort, wo Gewalt als Mittel der Politik angesehen wird. Wie gesagt:
Die Toleranz muss da aufhören, wo jemand bei einer demokratischen Diskussion
„das Messer mitbringt“. In dem Moment gilt für alle gleichermaßen: Keine
Toleranz gegenüber einer derartigen Intoleranz! Da spielt es dann auch keine
Rolle, ob die gewaltbereite Intoleranz von Rechtsextremisten, Linksextremisten
oder extremistisch-politischen Islamisten ausgeht.

Nun
ist die AfD leider auch mit zwei Stadträten in den Freiburger Gemeinderat
eingezogen. Einer der beiden ist wegen „Beleidigung in fünf Fällen“ verurteilt.
Er ist in jedem Fall dem rechtsradikalen-nationalistischen „Flügel“
zuzurechnen. Die Statements unmittelbar nach der Wahl lassen vermuten, dass diese
Partei im Gemeinderat zu einem demokratischen Diskurs nicht fähig sein wird und
sie sich als Brandstifter aufführen und „das Messer mitbringen“ wird. Dann muss
leider wieder Joseph Wirth zitiert werden, der sagte: „Der Feind (der
Demokratie) steht rechts!“ – nun leider auch in Freiburg, der Heimatstadt
Wirths.

Für eine parteiunabhängige, basisdemokratisch organisierte Wählervereinigung wie Freiburg Lebenswert (FL), ist es deshalb unerträglich und eine Zumutung, dass ihre Stadträte nun neben den Vertretern einer Partei platznehmen müssen, die gewaltbereite Rechtsextremisten in ihren Reihen duldet. FL folgt keiner Ideologie, sondern ist an kommunalen Sachthemen orientiert und hat auch im Gemeinderat immer konstruktive Sacharbeit geleistet. Bei der Wählervereinigung sind Mitglieder von „Die Linke“ genauso aktiv, wie Mitglieder der CDU oder ehem. Mitglieder der Grünen oder der SPD. In vielen Fragen (so z.B. auch bezüglich Migration und Asyl) hat sie sich ausgewogen und besonnen positioniert.

Siehe: https://freiburg-lebenswert.de/unser-programm/asylrecht-migration-integration/

FL möchte deshalb nichts, aber auch gar nichts mit antidemokratischen, rechtslastigen Parteien und Organisationen zu tun haben. Die FL-Gemeinderäte haben deshalb mehrfach darum gebeten, im Gemeinderat nicht neben der AfD sitzen zu müssen und dass die Bestuhlung entsprechend verändert wird. Dass diesem Wunsch nicht entsprochen werden konnte, bedauern wir sehr. Von allen wirklich demokratischen Parteien und Gruppierungen im Gemeinderat wurde dies übrigens bedauert. Überhaupt wird nun in vielen Fragen und bei manchen Abstimmungen die Solidarität aller Demokraten im Gemeinderat gefordert sein.

Gemeinsam mit den “Omas gegen Rechts” im Wahlkampf 2019 unterwegs auf dem Wochenmarkt in Herdern (Foto: M. Managò)




Abschied, Dank und Neubeginn

Nach der Kommunalwahl im Mai hat sich für Freiburg
Lebenswert (FL) eine schwierige Situation ergeben. Zum einen haben wir gegenüber
2014 zwar Stimmen hinzugewonnen, durch die höhere Wahlbeteiligung aber weniger
Prozentpunkte erhalten und einen Sitz verloren. Dadurch wurde unser Stadtrat
Karl-Heinz Krawczyk trotz erheblicher Zugewinne leider nicht wieder in den
Gemeinderat gewählt. Und zum anderen wurde auch unser Fraktionskollege Prof.
Klaus-Dieter Rückauer (von der Liste „Für Freiburg“) leider nicht wiedergewählt.
Seine Liste konnte bei dieser Kommunalwahl keinen Sitz gewinnen.

Nach Verhandlungen und Gesprächen mit verschiedenen Gruppen und Wählerlisten im neu gewählten Gemeinderat, vor allem mit den Freien Wählern (und ausdrücklich nicht mit der AfD), kam aus unterschiedlichen Gründen jedoch leider keine neue Fraktionsgemeinschaft zustande. Dadurch hat sich nun die Situation ergeben, dass FL in der neuen Legislaturperiode mit den beiden Stadträten Gerlinde Schrempp und Dr. Wolf-Dieter Winkler den Fraktionsstatus im Gemeinderat verlieren wird. Wir werden dadurch zwar in Ausschüssen, aber nicht mehr in Aufsichtsräten vertreten sein.

Auch wenn die Fraktionsgemeinschaft FL/FF bald Geschichte sein wird, möchten wir doch auf fünf Jahre erfolgreiche, gute Arbeit zurückblicken sowie auf eine Atmosphäre, die von einer starken Gemeinschaft und vielen frohen Stunden geprägt war. Wir konnten viel bewegen, konnten uns für viele Bürgeranliegen einsetzen und haben ein Umdenken in manchen Fragen bewirken können. Die Frage „Wie und für wen soll gebaut werden?“ der Stadtverwaltung in einer Überschrift im letzten Amtsblatt, hätte ohne uns früher nie eine so zentrale Rolle gespielt.

An dieser Stelle gilt es aber vor allem auch Dank zu
sagen an die beiden Stadträte, die den Gemeinderat nun verlassen werden:

Der Handwerksmeister und Unternehmer Karl-Heinz Krawczyk (FL) war und ist uns immer ein besonnener, ernsthafter
Vertreter der Anliegen von FL im Gemeinderat gewesen. „Mit handwerklichem
Geschick“ (so sein sehr treffender Wahlslogan) hat er vor allem die
Themenfelder Bauen, Wirtschaft, FWTM und Verkehr bearbeitet. Er war einer der
letzten Handwerker, die im Gemeinderat vertreten waren. Sein Fachwissen, sein
Urteil und seine ausgleichende Art werden uns enorm fehlen.

Viel geleistet für Freiburg hat auch unser
Fraktionskollege:

Prof. Dr. Klaus-Dieter Rückauer (FF) kann man als ebenso besonnen, ausgleichend und mit
breitem Wissen in vielen Fragen bezeichnen. Sein Humor, seine Toleranz und sein
Eintreten für moralische Werte und Prinzipien haben ihn ausgezeichnet. In den
Themenfeldern Soziales, Gesundheit, Familie und Kultur war er für die Bürger,
Angestellte der Stadt und Fraktion ein kompetenter und sachkundiger
Ansprechpartner. Auch er wird uns als Partner für unsere Arbeit sehr fehlen.

Beiden Fraktionskollegen wünschen wir alles Gute für die Zukunft, Gesundheit und die Ruhe, die gewonnen Zeit für Familie, Freizeit und die schönen Dinge des Lebens nutzen zu können. Für den Neubeginn mit Gerlinde Schrempp und Dr. Wolf-Dieter Winkler wünschen wir beiden viel Kraft, Energie und Harmonie, um die schwierigen Aufgaben im Gemeinderat – zu zweit, aber mit viel Unterstützung des Vereins FL – angehen und bestehen zu können.

Die Fraktion FL/FF im Freiburger Gemeinderat (Foto: Creative Commons)




Falsche, diskriminierende Vorurteile

Dass die Badische Zeitung (BZ) immer wieder versucht, Freiburg Lebenswert (FL) als „Neinsager“ oder gar als rechtslastig darzustellen ist ein schon lange anhaltendes Ärgernis. Nun tat sie das in der Berichterstattung nach der Gemeinderatswahl wieder, obwohl es für die Behauptungen keinerlei Belege gibt. Das Programm, die Beiträge auf der Homepage und alle Aussagen von FL sagen das Gegenteil (siehe z.B.: https://freiburg-lebenswert.de/verein/wer-sind-wir/).

Auch die ausgewogenen und besonnenen Positionen von FL zu Themen wie Asylrecht, Migration, Integration (siehe: https://freiburg-lebenswert.de/unser-programm/asylrecht-migration-integration/) sprechen eine völlig andere Sprache. FL hat sich über Wahlerfolge links-liberaler Bürgerbewegungen ebenso gefreut (siehe: https://freiburg-lebenswert.de/sieg-der-sozial-liberalen-buendnisse-bei-kommunalwahl-in-spanien/) wie über Artikel in links-liberalen Zeitungen, die von den „Grenzen des Wachstums“ warnen (siehe: https://freiburg-lebenswert.de/als-stadt-staendig-wachsen-zu-wollen-ist-kindisch/). Warum soll ein Verein, der sich für Bürgerechte, Klimaschutz, Stadtbild, Denkmalschutz, bezahlbaren Wohnraum oder die Grenzen des Wachstums einsetzt „rechtslastig“ sein? Der Vorwurf ist doch geradezu absurd!

Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler (FL) spricht bei der Schülerdemo “Friday for future” in Freiburg am 18.01.2019 (Foto: W. Deppert)

Konstruktive Sacharbeit und Erfolge der Fraktion FL/FF im Gemeinderat, wie die Zustimmung zum 50%-Beschluss für sozialen Wohnungsbau (ohne die Stimmen von FL/FF wäre dieser nicht zustande gekommen), das Auf-den-Weg-bringen der Erhaltungssatzung, die Zustimmung zu zahlreichen Bauprojekten fällt in der Berichterstattung der BZ immer wieder unter den Tisch. Auch dass Dr. Wolf-Dieter Winkler (FL) der erste Stadtrat war, der bei “Fridays for future” auf dem Platz der Alten Synagoge aufgetreten ist, fand keinerlei Beachtung.

FL ist ausdrücklich parteiunabhängig, folgt keiner Ideologie, sondern ist an kommunalen Sachthemen orientiert. Bei der Wählervereinigung sind Mitglieder von „Die Linke“ genauso aktiv, wie Mitglieder der CDU oder ehem. Mitglieder der Grünen oder der SPD. Der Vorwurf „rechts“ zu sein, ist so absurd wie verfälschend und diskriminierend, da er mit der Realität nichts, aber auch gar nichts zu tun hat. Diese ständige Etikettierung sowie das Festhalten an einem unbegründeten Vorurteil sind unredlich. Von einer Tageszeitung, die den Anspruch hat serös zu sein, kann man mehr Niveau und Recherche erwarten.

Gerlinde Schrempp (links) und Regelindis Managò (rechts) gemeinsam mit den “Omas gegen Rechts” im Wahlkampf 2019 unterwegs auf dem Wochenmarkt in Herdern (Foto: M. Managò)

Hilke Schröder (mitte) gemeinsam mit den “Omas gegen Rechts” im Wahlkampf 2019 unterwegs auf dem Wochenmarkt in Herdern (Foto: M. Managò)

Zusammen mit den „Omas gegen Rechts“ und anderen haben Mitglieder von FL gegen den Auftritt der AfD in der Aula der Weiherhofschulen in Herdern demonstriert und sich damit auch gegen das Vergessen gewandt, dass antidemokratische Kräfte die Weimarer Republik damals zu Fall gebracht haben. Wer Kurt Sontheimers Buch „Antidemokratisches Denken in der Weimarer Republik“ gelesen hat weiß, dass dazu auch das Verunglimpfen der Parteien der demokratischen Mitte gehörte.

Siehe dazu auch: https://freiburg-lebenswert.de/ein-moeglichst-wahrheitsgetreues-bild-kann-nur-im-wettbewerb-entstehen/




Für eine Soziale Erhaltungssatzung in der Quäkerstraße

Zum Thema “Soziale Erhaltungssatzung Quäkerstraße” (Drucksache G-19/107) hat FL-Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler als Fraktionsvorsitzender der Fraktinsgemeinschaft FL/FF am 7. Mai 2019 im Gemeinderat folgende Rede gehalten:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren!

Zum Thema soziale und bauliche Erhaltungssatzung im Quartier zwischen den Wiehre Bahnhöfen wurde bereits in diversen früheren Sitzungen ausführlich von uns Stellung bezogen, so dass ich mich hier kurz fassen kann.

Wir müssen uns nun seit Monaten mit dem skandalösen Umstand beschäftigen, dass der Vorstand einer Freiburger Genossenschaft ein erhaltenswürdiges, energetisch gutes, baulich intaktes und städtebaulich wertvolles Gebäudeensemble abreißen will – unter Inkaufnahme der Gentrifizierung der jetzigen Bewohner, seiner Genossenschaftsmitglieder.

Das Ensemble ist in seiner jetzigen Form zukunftsfähig, Herr von Kageneck [der CDU-Stadtrat hatte dies in seiner Rede in Abrede gestellt]. Wenn Sie und Ihre Kollegen von der CDU, statt vom grünen Tisch zu entscheiden, sich mal vor Ort bei den Bewohnern informieren würden, dann wüssten Sie zum Beispiel, dass die Bewohner dort extrem niedrige Energiekosten haben.

Die vorhandene Mischung aus Bauwerken und Grünanlagen dieses Ensembles wurde auch vom Gestaltungsbeirat als ideal und vorbildlich dargestellt und sein Erhalt nachdrücklich empfohlen. Es ist unglaublich, dass sich der Vorstand der Genossenschaft zudem jeglichen Gesprächs sowohl gegenüber seinen betroffenen Genossenschaftsmitgliedern als auch gegenüber der Freiburger Stadtspitze verweigert. Und es ist unglaublich, dass man den Gemeinderat der Stadt Freiburg dadurch zwingt, zwei der – gegenüber Wohnungseigentümern – städteplanerisch schärfsten Schwerter einzusetzen, nämlich der sozialen und der baulichen Erhaltungssatzung.

Mit diesem Personal an der Spitze der Genossenschaft sehen wir momentan auch bei künftigen Baugebieten keine Grundlage einer Zusammenarbeit, beispielsweise durch die günstige Überlassung von Grundstücken, als gegeben an. Ich kann dem Vorstand der Familienheim Freiburg nur dringendst empfehlen, seine Außendarstellung entscheidend zu ändern und seine Abrisspolitik zu beenden, um weiteren Schaden von der Familienheim im Speziellen aber auch von den Freiburger Genossenschaften im Allgemeinen abzuhalten.

Protest der Anwohner gegen des Abriss der intakten, schützenswerten Gebäude de Genossenschaft in der Quäkerstraße (Foto: M. Managò)

Beim Protest der Anwohner in der Quäkerstraße sprachen die FL-Stadträte Gerlinde Schrempp (im Bild) und Dr. Wolf-Dieter Winkler (Foto: M. Managò).




Alle unsere Kandidaten

Der Wahlkampf hat sichtbar begonnen. Die Plakate hängen bereits seit einigen Tagen in den Straßen und unsere Kandidaten stehen seit kurzem vollständig online auf unserer Homepage. Jeder der 48 Kandidatinnen und Kandidaten, die für die parteiunabhängigen und basisdemokratischen Bürgerliste Freiburg Lebenswert (FL) am 26. Mai ins Rennen um die 48 Plätze im Gemeinderat von Freiburg geht, ist auf dieser Homepage mit einem eigenen Kandidaten-Portrait (inkl. Foto) vertreten. Siehe unter: unsere Kandidaten 2019!

Bei den Kandidaten, die auch auf den Straßen plakatieren, sind auch deren Plakate auf der jeweiligen Seite zu sehen.

In Freiburg geht es um die weitere Entwicklung unserer Stadt. Gehen Sie dehalb bitte am 26. Mai zur Wahl und entscheiden Sie sich für Freiburg Lebenswert (FL). Denn wir sind nah bei den Bürgern, wir kümmern uns um Ihre Belange und beantworten Ihre Fragen. Unsere Leitlinien und unser Programm finden Sie hier auf der Homepage. Siehe: https://freiburg-lebenswert.de/wofuer-wir-stehen/

Die Kandidaten auf den ersten zehn Listenplätzen (Foto: Christa Holk)

Wenn Sie mit uns ins Gespräch kommen möchten, dann finden Sie uns Samstags zwischen ca. 10 und ca. 16 Uhr in der Kaiser-Joseph-Straße, Ecke Schiffstraße (zwischen Herren-Kaiser und Damen-Kaiser) sowie an Wochentagen auf einigen Stadtteil-Märkten. Sprechen Sie uns an und informieren Sie sich über unser Programm hier auf unserer Homepage.




Kritik an der Planung moderner Vorstädte

“Warum schaffen wir es eigentlich nicht, einen Städtebau zu machen, in dem sich unsere Gesellschaft wohl fühlt?”

Das fragt Professor Christoph Mäckler, Architekt und Stadtplaner mit Weltruf, sehr kritisch nach. Er hat in Freiburg zum Beispiel den oft gelobten Umbau des Augustinermuseums verwirklicht. In einem Beitrag des MDR vom 20. Februar 2019 verbindet er diese Kritik an der modernen Architektur mit der Kritik an der Bauhaus-Tradition, die in Deutschland leider vorherrsche. Anlass ist des 100-jährige Jubiläum des Bauhauses.

So heißt es im MDR-Beitrag: „Ein Blick in die heutige
Stadt zeigt auch: Die Menschen wollen nicht in weißen Klötzen oder abweisenden
Vorstädten wohnen. Sie ziehen in gut sanierte Altbauten, bevorzugen
geschlossene Plätze und sitzen dort gern im Café. Architekt Mäckler wünscht
sich deshalb die Stilelemente zurück, die das Bauhaus ablehnte: “Wir
müssen versuchen, Elemente, die es in den Jahrhunderten vor dem Beginn des 20.
Jahrhunderts gab, wieder in unserer Architektur zurückzuerobern.”

„Quadratisch, praktisch und schlicht – so sieht Architektur heute oft aus.“

Ohne das Bauhaus wäre diese Idee nicht denkbar gewesen. Im Beitrag kommt auch der Architekturexperte Dankwart Guratzsch zu Wort. Er ist sich sicher, „dass durch die Bauweise in Satellitenstädten samt Plattenbauten viele Probleme entstehen – sowohl soziale als auch ökologische“. Bewohner würden aus der eigentlichen Stadt ausgegliedert. Dazu käme: “Die serielle Bauweise erzieht den Einzelnen zur Gleichförmigkeit und macht ihn zu einer Ameise im Stadtganzen. Der Individualismus geht verloren, der noch in der Gründerzeit in jedem einzelnen Baublock gepflegt wurde”.

Das Bauhaus habe, so Guratzsch, versucht, das Bauen zu
industrialisieren. Damit habe es aber auch die Grundlagen für anonymisiertes
Wohnen geschaffen. Er hält die traditionelle Blockbauweise aus der Gründerzeit
jedoch für viel geeigneter – „mit den untereinander verbundenen und reich
verzierten Häusern, die Wand an Wand gebaut sind“, wie er in dem MDR-Beitrag feststellt.
Wolfgang Thöner, Leiter der Sammlung der Stiftung Bauhaus, betont, dass die „Bauhaus-Idee“
ein Experiment gewesen sei. Wichtig sei es, „dass man jedes Experiment
hinterher einschätzt und die richtigen Schlussfolgerungen zieht“ – und Fehlentwicklungen
korrigiert.

Auch der Entwurf für Dietenbach sieht wieder genau so
aus, wie die Experten es kritisieren: „Einförmig, eckig und schlicht – vier
Wände, Glas, Stahl, Beton und ein Flachdach.“ Auf Mäckler wirken diese
einheitlichen Vorstädte, „in denen heute zehntausende Menschen leben, klinisch
und abweisend“.

Es lohnt sich, den Beitrag zu lesen: https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/dessau/dessau-rosslau/kritik-an-bauhaus-architektur-100.html

…und das Video anzuschauen: https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/dessau/dessau-rosslau/video-276546_zc-2080e25c_zs-a8eb16dc.html

Monotone, monströse Neubau-Luxuswohnungen im Bauhaus-Stil, in der Sebastian-Kleipp-Straße in Herdern. (foto: M. Managò)




Tübingens OB Palmer spricht von „Grenzen des Wachstums“

Tübingens grüner OB Boris Palmer findet in einem
Beitrag der Sendung SWR Aktuell vom 8. Februar 2019 deutliche Worte und macht
deutlich, was in gleicher Weise auch für Freiburg gilt: „Tübingen wird
unattraktiv weil es zu schnell wächst, weil es seinen Charakter verliert, die
Mischung aus Wissenschaftsstadt und dörflicher Nachbarschaft. Ich glaube dass
wir diesen Charakter erhalten müssen, gerade deswegen ist kontrolliertes und
gebremstes Wachstum die richtige Antwort, nicht unkontrolliertes und extremes
Wachstum.“

„Tübingen wird unattraktiv weil es zu schnell wächst, weil es seinen Charakter verliert.”

Palmer will mehr Lebensqualität für seine Stadt und macht deutlich, wie das zu erreichen ist: „Wenn wir das Wachstum bremsen wollen, ist das ganz einfach: Wir müssen nur einfach die Flächen zurückhalten, dann passiert das ganz von selbst.“ Tübingen stößt – genauso wie Freiburg – an seine topographischen Grenzen. Auch Palmer weiß, dass Wohnraum knapp ist, vor allem bezahlbarer Wohnraum. Er sagt aber zu Recht: „So viel Wohnraum können wir gar nicht bauen, dass der Preis sinkt. Da müssten wir alle Täler zubauen, das will aber niemand.“

Siehe: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/Wachstumsbremse,av-o1093913-100.html

Palmer hat erkannt, dass jeder neue Stadtteil das
Problem der hohen Mieten nicht löst, sondern es langfristig weiter verschärft.
Und er zeigt auf, wie wahre grüne Politik eigentlich aussehen sollte: kein
weiterer ungebremster Flächenverbrauch im großen Stil, sondern behutsame, gebremste
und vor allem nachhaltige Stadtentwicklung, vor allem für bezahlbaren Wohnraum.

„So viel Wohnraum können wir gar nicht bauen, dass der Preis sinkt. Da müssten wir alle Täler zubauen, das will niemand.“

Für die Grünen in Freiburg ist das Statement des Parteikollegen Palmer ein Offenbarungseid, denn sie haben kein Problem damit, Grünflächen und Natur zu überbauen und sich gegen die erklärten Ziele von Nabu und BUND zu stellen. Überall wo Bäume gefällt, Wiesen bebaut und Wachstum generiert werden kann, sind die Grünen in Freiburg die ersten, die sich dafür einsetzen – in Dietenbach, im Wolfswinkel, auf den Zähringer Höhen, auf dem Gelände der Finanzschule in der Rheinstraße… eigentlich überall. Palmer zeigt, dass grüne Politik auch anders aussehen könnte bzw. sollte.

Protest der Eigentümer und Landwirte gegen die Vernichtung der landwirtschaftlichen Flächen im Dietenbach (Foto: W. Deppert)

Siehe auch: https://freiburg-lebenswert.de/dietenbach/

Hinzu kommt noch, dass die Schweizer am Wochenende über ein Ende der Zersiedelung abgestimmt haben. Die Jugendorganisation der Grünen in der Schweiz, die Grüne Jugend, wollte den Raum für die Landwirtschaft sichern. Auch wenn die Initiative in der Schweiz keinen Erfolg hatte, bleiben die Argumente dem Land erhalten – und sie gelten genauso für Freiburg.

So schreibt die Initiative er Grünen Jugend auf ihrer Website:

„In den
vergangenen Jahrzehnten wurden tausende Hektaren Kulturland, naturnahe
Landschaften und weitere Grünflächen überbaut. Nach wie vor geht jede Sekunde
fast ein Quadratmeter Grünfläche verloren. Die Zersiedelung schreitet voran,
weil das Bauland immer weiter vergrößert wird. Der Umgang mit dem Boden ist
verschwenderisch. Die Zersiedelungsinitiative weist den Weg zu einer maßvollen
Nutzung des Bodens. Sie stoppt die Zersiedelung, indem sie die Bauzonen nicht
mehr weiterwachsen lässt. Gleichzeitig soll außerhalb der Bauzonen nur gebaut
werden, was wirklich nötig ist. Die Zersiedelungsinitiative bewahrt die schönen
Landschaften in der Schweiz und damit auch unsere Lebensqualität. Durch einen
haushälterischen Umgang mit dem Boden wird auch weiterhin genug Wohnraum für
alle geschaffen, ohne dass dafür Grünflächen geopfert werden müssen.“

Siehe: https://www.zersiedelung-stoppen.ch/




Noch nie war ein „Nein“ so teuer!

In Dietenbach wird für die Freiburger keine einzige preiswerte Wohnung entstehen können. Das liegt an verschieden Gründen, die das Bauen dort besonders teuer machen – viel zu teuer, wie nicht nur die Gegner des neuen Stadtteils meinen. Auch die Sparkasse, der Finanzbürgermeister und Finanzexperten halten das Projekt, vor allem aber die angestrebte 50%-Quote für geförderten sozialen Wohnungsbau, für nicht finanzierbar.

Ein Grund dafür ist, dass der Gemeinderat beschlossen hat, Grundstücke nur noch in Erbpacht zu vergeben. Erbpachtgrundstücke können aber auch von den Eigenheimern auf solchen Grundstücken nicht mehr gekauft werden. Das ist eine der dümmsten Entscheidungen, die eine Mehrheit im Freiburger Gemeinderat in den letzten Jahren getroffen hat. Welcher Investor baut auf Erbpachtgrundstücken und kann dann noch preiswert vermieten? Auch die Stadtbau ist hier völlig überfordert. Es bleibt die Verlautbarung der Sparkasse abzuwarten, die deutlich machen wird, was uns in Sachen Dietenbach erwartet. Der Finanzbürgermeister kann einem nach dieser Gemeinderatsentscheidung nur noch leidtun.

„Aus unserer
Sicht wäre es kontraproduktiv, wenn man das Vorhaben jetzt schon mit einer
Sozialquote verbindet (…) Ab einer gewissen Faktenschaffung, die eine
Wirtschaftlichkeit nicht vertretbar erscheinen lässt, können wir langfristig
als Partner nicht mehr dabei sein.“
So
die eindeutige Aussage von Ingmar Roth, dem Geschäftsführer der Dietenbach GmbH
& Co. KG, die von der Freiburger
Sparkasse
zusammen mit anderen Finanzpartnern gegründet wurde, um den
geplanten Stadtteil Dietenbach zu entwickeln. Das heißt: Für die Sparkasse
zählt die 50%-Quote zu den „Fakten“, die eine Finanzierung durch sie unmöglich
macht.

“Ab einer gewissen Faktenschaffung, die eine Wirtschaftlichkeit nicht vertretbar erscheinen lässt, können wir langfristig als Partner nicht mehr dabei sein.“

Es sind viele weitere Faktoren, die den Standort Dietenbach für einen Stadtteil außerordentlich teuer, ja: ungeeignet, machen: Da es sich um ein Hochwassergebiet handelt, das ein Baugebiet eigentlich verbietet, muss das Gelände um bis zu 3 Meter (im Durchschnitt 2,2 m) aufgeschüttet werden. Zwei Stromtrassen, eine Gasleitung sowie der Sendemast am westlichen Rand des Geländes müssen verlegt werden. Die enormen Kosten für den geplanten Wasserstaudamm im Bohrertal (hinter Günterstal), die auch der Steuerzahler übernehmen muss, sind da noch gar nicht eingerechnet.

Ebenso wenig sind die mind. 15 Mio. (wahrscheinlich aber eher 20 Mio.) Euro für eine notwendige Trambahnbrücke über die Besanҁonallee („Westrandstraße“) einberechnet, die notwendig sein wird, um ein Verkehrschaos dort zu verhindern. Ganz zu schweigen von der wieder ins Spiel gebrachten “Ringschluss-Trasse” (durch das geplante Neubaugebiet Zinklern, über den Autobahnzubringer und über die Dreisam), die laut VAG mit 30 bis 25 Mio. Euro (also tatsächlich vermutlich mit viel mehr) zu Buche schlagen würde.

„Wenn ich höre, wo überall noch eine Stadtbahn gebaut werden soll, wird mir himmelangst.“

Finanzbürgermeister Stephan Breiter (CDU) warnte jedenfalls schon deutlich vor kostspieligen Wünschen, Forderungen und Planungen. „Wenn ich höre, wo überall noch eine Stadtbahn gebaut werden soll, wird mir himmelangst“, so wird er aus dem Hauptausschuss des Gemeinderats in der BZ zitiert. Wenn einem bei der Finanzierung der Straßenbahn schon himmelangst wird, wie will man dann all die oben genannten Kosten und die Erschließung eines ganzen Stadtteils finanzieren?

Hinzu kommt die Steigerung der Baukosten in den letzten Jahren. Ein wesentlicher Treiber der Baukostenentwicklung in Deutschland besteht in den wachsenden Qualitäts- und Komfortanforderungen an Gebäude. Der Staat selbst trägt also wesentlich zur Steigerung der Baukosten bei. Gute Handwerker sind außerdem kaum noch zu bekommen. In Freiburg – aber auch in anderen Städten – kommt noch hinzu, dass sie einen großen Teil ihrer wertvollen Zeit im Stau stehen. Dies alles sind Faktoren, die einen neuen Stadtteil (der qualitativ auch noch ein „Vorzeigequartier“ werden soll), nicht günstiger machen. Im Gegenteil: Alle Faktoren zusammen genommen machen ihn nicht realisierbar, da nicht finanzierbar.




Freiburg Lebenswert nominiert die Kandidaten für die Kommunalwahl

Pressemitteilung vom 17. Januar 2019

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 17. Januar 2019 hat die parteiunabhängige Wählervereinigung Freiburg Lebenswert e.V. (FL) im Gasthaus zum Schützen die Kandidaten für die Liste zur Kommunalwahl am 26. Mai 2019 gewählt. Mit sehr großen Mehrheiten und unter dem Beifall der 48 stimmberechtigten Mitglieder wurden die drei im Freiburger Gemeinderat vertretenen Stadträte von Freiburg Lebenswert, Gerlinde Schrempp, Dr. Wolf-Dieter Winkler und Karl-Heinz Krawczyk, auf die ersten drei Listenplätze gewählt.

In der Satzung des Vereins
steht: „Freiburg Lebenswert will sich aus Verantwortung für eine an den
Bedürfnissen der Bevölkerung orientierten Stadtentwicklung in die demokratische
Entscheidungsfindung einbringen und setzt sich neben den Themen Stadtbild,
gestaltende Bürgerbeteiligung und Lebensqualität – auch für zukünftige
Generationen – für den Erhalt und die Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums für
alle ein.“

Die Vorsitzende von FL und
Spitzenkandidatin Gerlinde Schrempp betont, dass man diesen Zielen in den
vergangenen fünf Jahren im Gemeinderat immer treu geblieben sei. „Im Wahlkampf
um das Bürgerbegehren zum geplanten Stadtteil Dietenbach können wir unser
Profil aber für die darauf folgende Kommunalwahl noch zusätzlich stärken.
Stadtklima, ökologische Fragen sowie der Erhalt der Landwirtschaft, des
Stadtbildes und der Lebensqualität können uns in Freiburg nicht egal sein.“

Auch die gewählten 48 Kandidatinnen und Kandidaten verdeutlichten, dass ihnen die Verantwortung für den Erhalt von Grünflächen, bezahlbares Wohnen, eine gerechte Familien- und Sozialpolitik wichtig ist. Es gehe darum, die Lebensqualität in Freiburg zu erhalten und für die Zukunft zu gestalten. Davon wolle man die Bürger und Wähler überzeugen, dafür trete man zur Kommunalwahl an und dafür strebe man mehr Sitze im Gemeinderat an.

Hier die vollständige Kandidatenliste von Freiburg Lebenswert für die Kommunalwahl am 26. Mai 2019:

1    Schrempp, Gerlinde
2    Dr. Winkler, Wolf-Dieter
3    Krawczyk, Karl-Heinz
4    Managò, Michael
5    Glaubitz, Ulrich
6    Tappe, Oliver
7     Dr. Spindler, Marjella
8    Gnädinger, Martin
9    Skawran, Sebastian
10  Kramp, Markus
11  Schröder, Hilke
12  Bucher, Herbert
13  Dr. Kroll, Dieter
14  Haager, Stefan
15  Dr. Langosch, Kerstin
16  Wittal, Gregor
17  Birmelin, Katja
18  Dr. Zahm, Friederike
19  Dr. Friedemann, Monika
20  Fritz, Christoph
21  Nabulsi, Rayek
22  Dr. Deppert, Wolfgang
23  Maertin, Axel
24  Waldmann, Martina
25  Dr. Bock, Thomas
26  Sahnwaldt, Henrike
27  Managò, Regelindis
28  Lipp, Wolfgang
29  Neumaier, Günter
30  Mayer-Bühler, Julia
31  Schabel, Andreas
32  Riemenschnitter-Blau, Karin
33  Chiramel-Fuggenthaler, Rosy
34  Schotte, Suzanne
35  Baumgartner, Ralph
36  Hämmerle, Michael
37  Seelisch, Evelyn
38  Boschert, Manfred
39  Kroll Perak, Marija
41  Voigts, Tjark
42  Baumgartner, Yvonne
43  Müller, Klaus Ulrich
44  Wigand, Lorenza
45  Schrempp, Catharina
46  Prof. Dr. Bartsch
47  Prof. Dr. Wirsching, Michael
48  Sigmund, Hans

Ersatzkandidaten:
49  Dr. Bartsch, Ingrid
50  Holk, Christa