Ja zu einer vielfältigen und toleranten Gesellschaft

Ein breites Bündnis aus Vertreterinnen und Vertretern von Flüchtlingshelferorganisationen, Migrantenverbänden, Anlaufstellen für Frauen und Mädchen und Gemeinderäten setzt sich in der Freiburger Resolution „Nein zu sexueller Gewalt – Nein zu Rassismus“ für einen Schulterschluss aller Demokraten gegen sexuelle Gewalt ein. Gleichzeitig treten die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner pauschalen Vorverurteilungen entgegen und fordern stattdessen zielgerichtete Präventions- und Bildungsmaßnahmen. Die Resolution wurde auch von Prof. Klaus-Dieter Rückauer, Stadtrat der Fraktionsgemeinschaft FL/FF, unterzeichnet. Sie lautet:

Nein zu sexueller Gewalt – Nein zu Rassismus
Ja zu einer vielfältigen und toleranten Gesellschaft

“Die Übergriffe auf Frauen und Mädchen in Köln in der Silvesternacht haben bundesweit für Aufsehen gesorgt. Für die Vorfälle kann es keine Rechtfertigung geben; sie müssen umfassend aufgeklärt und die Täter konsequent bestraft werden. Darüber hinaus braucht es eine sachliche Debatte über sexuelle Gewalt. Pauschale Vorurteile über bestimmte Bevölkerungsgruppen und Stimmungsmache gegen Flüchtlinge und Migranten führen dabei nicht weiter. Am wenigsten wird mit derartigem Aktionismus den betroffenen Frauen und Mädchen geholfen.

Sexuelle Gewalt ist seit langem ein gesamtgesellschaftliches Problem, das mehr Aufmerksamkeit bekommen muss – unabhängig von der Herkunft der Täter. Durchschnittlich 20 angezeigte Vergewaltigungen und sexuelle Nötigungen pro Tag in Deutschland sprechen für sich.

Die Zahl der Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte hat sich im Jahr 2015 mehr als vervierfacht. Auch von dieser Gewalt sind Frauen und Mädchen betroffen. Denjenigen, die die Kölner Vorfälle als Vorwand für rechtspopulistische und rechtsextreme Parolen nehmen, muss daher deutlich entgegen getreten werden.

Statt Ausgrenzung und Vorverurteilungen braucht es einen Schulterschluss aller Demokratinnen und Demokraten mit oder ohne Migrationshintergrund. Das Grundgesetz gilt für alle, die hier leben. Es schützt die Gleichberechtigung und achtet die Würde und Selbstbestimmung aller Menschen.”

Hier die komplette Resolution im Wortlaut (als PDF-Datei): Resolution Nein zu sexueller Gewalt – Nein zu Rassismus

Die Container-Siedlung für Flüchtlinge in Weingarten - Nach den Anschlägen von Paris, mit Plakaten
Die Container-Siedlung für Flüchtlinge in Weingarten – Nach den Anschlägen von Paris, mit Plakaten “Wir sind vereint” in der Ablehnung der Anschläge und in der Trauer um die Opfer. (Foto: M. Managò)




Glyphosatverbot auf städtischen Flächen

Logo_Fraktion_FL_FFDie Hansestadt Hamburg hat aus der hitzigen Debatte um das Pflanzengift Glyphosat Konsequenzen gezogen. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln mit dem umstrittenen Wirkstoff an öffentli-chen Orten wie Straßen, Wegen oder Friedhöfen wurde gestoppt, um die Bürgerinnen und Bürger vor einer möglichen krebserregenden Wirkung zu schützen. Dies gilt jedoch nur vorläufig, bis die Neubewertung des Wirkstoffes durch Institute im In- und Ausland endgültig abgeschlossen ist. Hamburg folgt damit dem Vorbild einiger Baumärkte, die bereits letztes Jahr verkündet hatten, glyphosathaltige Mittel vorsorglich aus ihrem Sortiment zu verbannen.

Auch die Stadt Freiburg sollte sich ihrer Verantwortung gegenüber der Bevölkerung bewusst sein und diese vor möglichen Auswirkungen des Totalherbizids schützen, indem die Ausbringung glyphosathaltiger Mittel an öffentlichen Orten in Freiburg verhindert wird.

Zu diesem Thema hat die Fraktionsgemeinschaft FL/FF am 25.12.2016 folgende Anfrage an die Stadtverwaltung gestelllt: Anfrage zu Glyphosat

Hier die Antwort der Stadtverwaltung: AE_Abt II_Verwendung Glyphosat_20161802_FLFF_Vorsitzenden

Siehe dazu auch aus dem Programm von Freiburg Lebenswert: https://freiburg-lebenswert.de/unser-programm/landwirtschaft/




Mehr bauen führt zu steigenden Preisen

FL ist gegen den Abriss von günstigem Wohnraum in Altbauten zugunsten teuererer Neubauten! (Foto: K. Langosch)
FL ist gegen den Abriss von günstigem Wohnraum in Altbauten zugunsten teuerer Neubauten! (Foto: K. Langosch)

Entgegen der so oft behaupteten  Meinung, sinken die Preise durch immer mehr Bauen nicht – im Gegenteil. Folgenden Leserbrief hat dazu unser Mitglied Kristian Raue an die Badische Zeitung (BZ) geschrieben. Er bezieht sich auf den Artikel “Auch Experten haben kein Patentrezept für den dringlichen Bau günstiger Wohnungen” (BZ vom 10. 12.2015):

“Der Versuch, in Freiburg der enormen Nachfrage nach Wohnraum und dem daraus resultierenden Preisanstieg durch das Verdichten oder Herausquetschen der letzten (meist höchst unattraktiven Flächen) zu begegnen, ist angesichts der Größenordnungen zum Scheitern verurteilt und erinnert an den Kampf gegen die Windmühlen.

Das Ausweisen neuer Wohnbauflächen an den Stadtgrenzen würde nur zu einer Beschleunigung des Problems beitragen. Je mehr eine Stadt wächst und je größer sie wird, desto attraktiver ist sie für viele. Mehr Attraktivität schafft mehr Nachfrage, die Preise werden weiter explodieren, schlicht deshalb, weil die Nachfrage schneller steigt als das Angebot.

Fazit:  Mehr bauen führt zu steigenden Preisen, auch wenn viele Amateurökonomen das nicht verstehen und die Baulobbyisten das nicht hören wollen.

Sinnvoller wäre es, das ausufernde Städtewachstum als eine Umwelt- und Sozialsünde zu begreifen und endlich eine nachhaltige Politik zu betreiben, die die Lebensverhältnisse zwischen Nord, Süd, Ost und West bzw. zwischen Stadt und Land bundesweit angleicht, damit in Deutschland nicht gleichzeitig nachverdichtet und zurückgebaut werden muss.”

Kristian Raue,  Kirchzarten

Der  Leserbrief ist am 21.12.2015 in der BZ erschienen: http://www.badische-zeitung.de/leserbriefe-freiburg/erinnert-an-den-kampf-gegen-die-windmuehlen–115367660.html




„Was im Moment geschieht, stellt die Denkmalpflege grundsätzlich in Frage“

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Das “Ratsstüble” (Foto: W. Deppert)

Wieder sind in Freiburg wichtige Kulturdenkmale vom Abriss bedroht: Ganz aktuell das „Ratsstüble“ in der Innenstadt und die Villa im Schwarzwaldstil in der Wintererstr. 28 sowie weiterhin das Dreikönigshaus in der Wiehre und evtl. auch immer noch der Meierhof in der Kartause… In diesem Zusammenhang möchten wir auf zwei Videos der Facebook-Seite „Freiburg Kanal“ hinweisen, in denen sich zwei ausgewiesenen Experten der Denkmalpflege äußern. Es lohnt sich, deren Argumente anzuhören:

Siehe hier die beiden Interviews:

Mit dem Denkmalsanierer Willi Sutter: https://www.facebook.com/Freiburgkanal/videos/546529755515395/?theater

und mit dem Architekturhistoriker Frank Löbbecke: https://www.facebook.com/Freiburgkanal/videos/546201818881522/?theater

Hier ein Ausschnitt aus dem Interview von Willi Sutter:
„Die Situation der Denkmalpflege und was den Erhalt von Kulturdenkmalen in der Stadt Freiburg anbelangt schätze ich als sehr, sehr schlecht ein. Das was im Moment geschieht, stellt die Denkmalpflege im Allgemeinen und grundsätzlich in Frage. In der Stadt Freiburg droht der Verlust von wichtigsten Gebäuden. Das „Ratsstüble“ ist ein äußerst wichtiges Gebäude für die Entstehungsgeschichte, aber auch für die Entwicklung der Stadt. (…) In den 70er- und 80er-Jahren haben wir die meisten Denkmäler verloren – nicht im Krieg! Und jetzt geht es grad wieder weiter! Wir verlieren einen Fundus an historischer Substanz, die nicht mehr ersetzbar ist. Da muss man einfach dagegen kämpfen, das geht gar nicht anders!“

Am Donnerstag, den 21. Januar 2016 um 20.00 Uhr findet im KG 1 der Universität, im Hörsaal 1010,  eine „Bürgerversammlung“ zum Thema „Ratsstüble“ statt. Bitte kommen Sie, melden Sie sich und geben die Fragen der Experten an die Verantwortlichen weiter.

Außerdem gibt es bei Change.org die Möglichkeit, eine von Stadtbild Deutschland e.V. organisierte Petition gegen den Abriss des „Ratsstüble“ zu unterzeichnen:
https://www.change.org/p/martina-feierling-rombach-gemeinderat-freiburg-retten-sie-das-freiburger-ratsstüble-ensemble-vor-dem-abriss

Zum Kulturdenkmal Wintererstraße 28 siehe die gemeinschaftlichen Presserklärungen, die verschiedene Vereine und Organisationen unterzeichnet haben: https://freiburg-lebenswert.de/gemeinsame-pressemitteilung-zur-wintererstrasse-28/ sowie http://buergerverein-herdern.de.www366.your-server.de/pressemitteilung-zur-wintererstrasse-23/

Es sollte und darf keinem Freiburger egal sein, was mit dem kulturellen Erbe seiner Stadt geschieht!




Neujahrsempfang der Fraktion FL/FF

Liebe Mitglieder, liebe Aktive, liebe Freunde und Förderer von Freiburg Lebenswert und Für Freiburg,

am kommenden Mittwoch, den 13. Januar 2016 um 19.00 Uhr lädt die Fraktionsgemeinschaft Freiburg Lebenswert/Für Freiburg (FL/FF) zu einem Neujahrsempfang in die „Mooswald Bierstube“ (Elsässerstr. 58, 79110 Freiburg) ein. Wir möchten mit einem Glas Sekt und bei etwas Gebäck auf das neue Jahr anstoßen und dabei auch über unsere Anliegen und Ziele sprechen.

Nicht nur Mitglieder sondern auch alle Freunde und Unterstützer von FL/FF sind herzlich willkommen! Wir wüden uns sehr freuen, bei dieser Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen.

Neujahrsbrezel_2016

 




Gemeinschaftliche Pressemitteilung zur Wintererstraße 28

Pressemitteilung vom 04. 01. 2016

Die unterzeichnenden Vereine und Gruppierungen appellieren gemeinsam an den Eigentümer des Anwesens Wintererstraße 28 in Freiburg sowie an alle beteiligten Ämter (Stadtverwaltung, Denkmalbehörde, Bürgermeister):

Wieder ist ein wertvolles Kulturdenkmal in Gefahr, abgerissen zu werden. Das im Stil eines Schwarzwaldhauses gebaute Anwesen in der Wintererstraße 28 in Herdern, das unter Denkmalschutz steht, sei – so der Eigentümer vor Gericht – wirtschaftlich nicht zu renovieren. Die in der Verhandlung am 16.12.2015 vor dem Verwaltungsgericht vorgetragenen Kostenaufstellung und Argumente, über die auch die Badische Zeitung (BZ) berichtete, sind nicht nachvollziehbar.

Bei den Kostenberechnungen wurden vom Eigentümer Summen angesetzt, die jenseits jeder Realität liegen. So wurde eine Gesamtsumme von 2,6 Mio. Euro für die Renovierung genannt. Davon allein 400.000 Euro für die Instandsetzung des Gartens und 28.000 Euro jährlich für dessen Pflege! Auf der anderen Seite wurde ein Mietpreis von 9,50 Euro pro Quadratmeter angesetzt, und das für einen (dann renovierten) Altbau in dieser Lage; während in der Wintererstraße aber bis zu 20 Euro verlangt und gezahlt werden.

Es ist erstaunlich, dass sich das Gericht durch diese Zahlen und die darauf beruhenden Argumente überzeugen lassen konnte, denn sie erscheinen den Sachkundigen als durchaus unrealistisch. Auch ist zu hinterfragen, warum es in Freiburg Eigentümern und Bauherren offensichtlich leicht gemacht wird, denkmalgeschützte Häuser abzureißen.

Wie wertvoll das Haus nicht nur als Einzeldenkmal, sondern auch für die Stadtgeschichte ist, zeigt ein Blick auf seine Historie:

Es stammt aus den 1920er Jahren und wurde im Stile eines Schwarzwaldhofs von dem jüdischen Architekten Arthur Levi erbaut, von dem nur noch dieses eine Haus in Freiburg erhalten ist. Auftraggeber war damals der Unternehmer Alfred Soeder, dem unter anderem ein Schuhhaus in der Kaiserstraße (das heutige Salamander-Schuhgeschäft) gehörte. Er ließ es 1924 für seine Tochter bauen, die einen indischen Maharadscha geheiratet hatte. Das Haus gilt als seltener (innerhalb Freiburgs gar als einziger!) Repräsentant des süddeutschen Heimatstils und ist deshalb seit 1982 offiziell als Kulturdenkmal eingetragen. Die Experten des Denkmalschutzes des Regierungspräsidiums berichteten im Mai vor Gericht, dass die typischen Elemente wie die verzierten Holzbalkone oder die Wandvertäfelungen im Inneren sehr gut erhalten sind.

Das denkmalgeschützte Haus in der Wintererstraße 28 (Foto: M. Managò)
Das denkmalgeschützte Haus in der Wintererstraße 28 (Foto: M. Managò)

Deshalb fordern wir eine neutrale, den Gegebenheiten entsprechende, realistische Kostenschätzung. Und wir appellieren an den Eigentümer, vor einem Abriss noch anderen Gutachtern bzw. spezialisierten Bauunternehmern die Möglichkeit zu geben, ein Urteil zum Zustand des Hauses und zu dessen Renovierungsmöglichkeiten abgeben zu können. Zugleich bitten wir die zuständigen Denkmalschutzbehörden von ihrem Ermessen Gebrauch zu machen, für dieses besondere, auch und gerade für die Stadtgeschichte wichtige Kulturdenkmal eine außerordentliche Bezuschussung zu ermöglichen.

Lars-Stephan Klein (Stadtbild Deutschland e.V.)
Michael Managò (Freiburg Lebenswert e.V.)
Atai Keller (Kulturliste Freiburg)
Prof. Klaus-Dieter Rückauer (Für Freiburg)

Dazu ist bereits am Tag darauf in der BZ folgender Artikel erschienen:  http://www.badische-zeitung.de/freiburg/zusammenschluss-positioniert-sich-gegen-einen-abriss-der-villa-in-herdern–115836840.html

Siehe auch in der BZ: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/alte-villa-in-herdern-darf-trotz-denkmalschutz-abgerissen-werden–115278973.html

Sowie: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/schicksal-einer-villa-in-herdern-entscheidet-sich-vor-gericht–84175024.html

Außerdem sind in der BZ dazu zwei Leserbriefe erschienen:

http://www.badische-zeitung.de/leserbriefe-freiburg/die-gerichtsverhandlung-war-wahrhaftig-ein-lehrstueck–116021245.html

http://www.badische-zeitung.de/leserbriefe-freiburg/als-eigentuemer-hat-man-eine-verantwortung-fuer-die-nachwelt–116021232.html




Freiburgkanal will historische Bausubstanz retten

Warum wird die Herrenstraße 14-16 abgerissen?
Warum wird die Herrenstraße 14-16 abgerissen?

Neu gibt es für Freiburg eine sehr interessante Internet-Seite: den “Freiburgkanal”, der bei Facebook frei zugänglich ist (also auch für Menschen, die kein Facebook-Profil haben). Die Seite möchte “historische Bausubstanz retten und über Abbruchvorhaben und Hintergründe Informieren – in Freiburg und anderswo.”

Eine Aktion, die die Initiative zusammen mit  der Arge Stadtbild und Stadtbild Deutschland durchgeführt hat, war ein Stand zur Sammlung von Unterschriften vor dem “Rathausstüble”. Die Aktiven schreiben selbst darüber:

Zurück vom ersten Infostand zum Erhalt des Ensembles Ratsstüble. Wahnsinn – wir sind überwältigt davon, wieviele Menschen ihr Bedauern ausgedrückt, aber auch ihrer Wut und ihrem Unverständnis über den drohenden Abriß des bauhistorisch bedeutungsvollen Ensembles Luft gemacht haben. Die Frage nach der Relevanz ist nun beantwortet: Der Abriß des Ratsstübles ist definitiv ein Thema in Freiburg! Fast jeder, der uns ansprach, zeigte sich informiert. Häufigste Frage: Gibt es noch eine Chance? Beste Antwort: Wir hoffen es zumindest. Vor dem Infostand gab es meist eine Traube von Diskutanten, die sich über die Abrißaktivitäten in Freiburg und die Politik (oder besser: Nichtpolitik) der großen Fraktionen im Gemeinderat und der vermeintlichen Seilschaften erregten. Manche brachten uns spontan Stärkung in Form von Weckle und Kaffee – vielen Dank dafür!

Abgeschirmt im wahrsten Sinne des Wortes durch Regenschirme ging unsere Unterschriftenliste dabei fast unter. Dennoch haben in guten drei Stunden weit über hundert Abrißgegnerinnen und Abrißgegner unterschrieben. Statistisch eine Unterschrift in weniger als zwei Minuten und das bei strömendem Regen – das ist doch ein schöner Erfolg.”

Ein weiteres Thema, das die Initiative dankenswerterweise aufgegriffen hatte, war der drohende Abriss eines Hauses in der Herrenstraße. Dazu heißt es beim Freiburgkanal:

“Eine Nachfrage bei der Pressestelle des Erzbistums ergab, daß das Gebäude Herrenstrasse 14-16 nach dem Krieg nicht in voller Höhe aufgebaut wurde und der Neubau nun “in Form und Umfang eher dem Original” entsprechen soll. Eine Visualisierung ist über die Weihnachtsferien jedoch nicht erhältlich und auch die Frage, ob die Fassade originalgetreu wiederaufgebaut werden soll, konnte nicht beantwortet werden. Wir danken für die Info und geben die Hoffnung auf eine Rekonstruktion nicht auf, da zwischenzeitlich immerhin mit dem Gedanken gespielt wurde, ein benachbartes Gebäude (das Andlausche Haus) als Rekonstruktion wieder zu errichten. Schade um das Haus 14-16 ist es unserer Ansicht nach trotzdem, da dieses kleinste Gebäude in der Herrenstrasse viel zum gewohnten Flair beigetragen hatte.”

Hier der Link zu “Freiburg Kanal”:
https://www.facebook.com/Freiburgkanal/

Eine Petition für den erhalt des Rathausstübles, die man im Internet “unterschreiben” kann, gibt es auch schon: https://www.change.org/p/martina-feierling-rombach-gemeinderat-freiburg-retten-sie-das-freiburger-ratsst%C3%BCble-ensemble-vor-dem-abriss