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Gehen Sie am Sonntag wählen!

StimmzettelGehen Sie am Sonntag wählen und stimmen Sie mit NEIN! Alles Wissenswerte finden Sie unter Argumente & Fakten.




„Der SC hat seinen Charme verspielt“

Ein Leserbrief in der Badischen Zeitung drückt aus, was mittlerweile viele in Freiburg denken: Die Art, wie ein so „hoch umstrittenes Thema“ durchesetzt werden soll „spaltet Freiburg und stört den Frieden“.  Der Verlierer stünde hjetzt schon fest: „Es ist der SC Freiburg, der bei einem Großteil der Bevölkerung Freiburgs seinen Charme verspielt.“

Leserbrief_BZ_29_01_15Sagen Sie deshalb am Sonntag, den

Nein_zum_Stadion




SC-Stadion: Die Luft ist sehr dünn!

Auf Einladung der BZ sprach der Stadion-Experte L. Rebeggiani in Freiburg, woraufhin die BZ in ihrer Berichterstattung sehr einseitig nur Teile seiner Aussagen widergegeben hat. Vieles was er sagte, sprach aber eher gegen einen Stadionneubau. So sagte er klar, dass nur erfolgreicher Erstligafußball ein neues Stadion finanzieren könne. Schon in der 2. Liga „ist die Luft sehr dünn. Wenn jedes Jahr auf Kante genäht ist, dann geht das schief.“ Auch wenn der SC gut arbeitet, fehlen in Freiburg große Sponsoren. Daher sei er „zum sportlichen Erfolg verdammt.“ Zur Erinnerung: Da der SC schon für den Stadionnamen keinen Sponsor in der freien Wirtschaft finden konnte, mussten die Stadt (FWTM) und die Schwarzwaldgemeinden (und damit die Steuerzahler) einspringen, um die Namensrechte für ein „Schwarzwald-Stadion“ zu erwerben.

Eine Aussage des Vortrags gibt besonders zu denken: Er meinte, wenn in den zuständigen Gremien immer dieselben Entscheider sitzen, stellen immer die gleichen Leute immer die gleichen Fragen und geben immer dieselben Antworten. Wichtige Kritik unterbleibt dann. „In meiner Heimat Italien kennt man das auch so“ – so Rebeggiani unter Beifall des Publikums. Interessant war auch sein Hinweis, dass die Bevölkerung mittlerweile sehr kritisch sei und beispielsweise in Garmisch gegen eine Olympiabewerbung gestimmt habe.

Hier die Original-Charts (Präsentation) des Vortrags, die uns Luca Rebeggiani vom Fraunhoferinstitut in Bonn, dankenswerterweise zur Verfügung gestellt  hat: Vortrag_Rebeggiani_in_Freiburg




„Falsche Prioritäten“

Sehr klar und eindeutig hat sich der Chefredakteur der Badischen Zeitung (BZ) zum Bau eines neuen Fußballstadions in der BZ vom 29.01.2015 geäußert. So schreibt er unter anderem: „Dass es keine besseren Alternativen gegeben haben soll, halte ich für vorgeschützt. Man hat lange falsche Prioritäten gesetzt und sucht nun den scheinbar bequemsten und billigsten Weg. Kluge Stadtentwicklung sieht anders aus.“

Hier sein Kommentar in der BZ:

Thomas_Hauser_in_der_BZ_zum_StadionSchade, dass Herr Hauser offensichtlich nicht mehr Einfluss auf eine neutralere Berichterstattung der BZ hatte, die bisher fast nur die Argumente des SC widergegeben und damit leider sehr einseitig berichtet hatte.




Adalbert Häge an seine Kritiker

Nein_zum_StadionHerr Adalber Häge, ehem. Stadtplaner, Chef der VAG und Chef der Badenova, ist für sein Statement zum SC-Stadionneubau, das wir hier auf unserer Homepage veröffentlicht haben, vor allem auch von Seiten des SC sehr kritsiert worden. Darauf hat er nun ruhig, mit viel Detailwissen und sehr überzeigend geantwortet. Auch diese Antwort  möchten wir hier dokumentieren, da er mit vielen Fehlinformationen der Stadion-Befürworter klar ins Gericht geht.

So meint er unter anderem: „Die Abstimmungsfrage ist ja ein Witz, aber das wird jeder selbst wissen. Die Bürger können nicht wissen, über was sie wirklich abstimmen, weil die Vorlage dies verschleiert. Die genannten Punkte sind zusammen eine grobe Verfälschung des Abstimmungsinhalts durch Ausklammern wesentlicher Kosten, die eindeutig nur dem Projekt zuzurechnen sind.“

Hier das Statement von Adalbert Häge an seine Freunde.
Und hier die Antwort von Adalbert Härge an seine Kritiker.




Die Freiburger entscheiden über das Stadion

Dass man auch neutral und ogjektiv über den Bürgerentscheid zum SC-Stadionneubau berichten kann, beweist uns die überregionale Presse. Siehe zum Beispiel die Suttgarter Zeitung vom 28.01.2015. Am Ende des Beitrags heißt es dort: „Vor seiner Wiederwahl 2010 war Salomon noch gegen ein neues Stadion, jetzt muss er auf einen Sieg hoffen. Wie auch der Sportclub beim Rückrundenstart am Samstag gegen Eintracht Frankfurt. Seine letzten Testspiele verlor Freiburg gegen Karlsruhe 0:5 und gegen Basel 0:2.“ Es wird spannend am Sonntag und es kommt auf jede Stimme an!

Bildung-und-Soziales_03




„Es gibt wichtigere Dinge“

Nach dem Landesnaturschutzverband spricht sich auch Greenpeace Freiburg gegen ein neues Stadion aus. Zum einen führt die Gruppe finanzielle Gründe auf. Es gebe wichtigere Dinge für eine Stadt als ein Fußballstadion. Zum anderen sprächen klimatische und verkehrskonzeptionelle Argumente dagegen. Die „Schaffung von flächig gebauten Parkplätzen“ sei Flächenverschwendung und fördere die Anreise mit dem Auto, kritisiert Greenpeace in einer Stellungnahme und fordert ein Moratorium für Großprojekte, darunter auch für den Stadttunnel und für einen neuen Stadtteil.

Siehe:  Beitrag unter „Drucksache“ in der Badischen Zeitung




Wir sind keine Gegner des SC – im Gegenteil

Vor der Bürgerbefragung und nach all den haltlosen, völlig aus der Luft gegriffenen und teilweise rüpelhaften Angriffen  (auch durch Fritz Keller und OB Salomon) gegen unsere Positionen, möchten wir hier noch einmal klarstellen: Wir sind keine (und waren nie) Gegner des SC, sondern sind sogar Fans, die sich nicht nur Heimspiele, sondern auch einige Auswärtsspiele in den letzten Jahren in verschiedenen Stadien angesehen haben. Allerdings sind die neuen Stadien kalte, unpersönliche Betonburgen, da ist es im Dreisamstadion trotz aller Unzulänglichkeiten „gemütlicher“, was den SC immer sympathisch gemacht hatte. Auch muss man festhalten, dass sich der SC diese „Vereinigte-Tribünen-Werke“ mit all seinen Nachteilen wie beispielsweise zu kurzem und geneigtem Spielfeld in den Jahren 1994-99 selbst für umgerechnet 18 Mio. € so hingestellt hat. Das ist gerade mal 15-20 Jahre her – das Dreisamstadion ist also ziemlich „neu“.

Und: Derselbe OB , der uns heute massiv beschimpft, weil wir uns gegen das Finanzierungskonzept des Stadionneubaus aussprechen, hat vor seiner Wahl im März 2010 seinem OB-Gegenkandidaten BM von Kirchbach bei dessen Aussage – „kein Cent Steuergeld für ein neues Stadion“ – nicht nur zugestimmt, sondern aufgrund der sportlichen Situation des SC und da das Dreisam-Stadion ohnehin fast nie ausverkauft sei, keine Notwendigkeit für ein neues Stadion gesehen! Wir können nicht erkennen, dass sich an dieser – unserer Ansicht nach richtigen – Einschätzung etwas geändert haben soll.

Deshalb sagen wir am
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Siehe auch diesen Leserbrief in der Badischen Zeitung.




Viele offene Fragen zum Stadionneubau

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Pressemitteilung der Fraktion FL/FF zur unerwünschten Veröffentlichung unserer Anfrage an das Innenministerium zum SC-Stadionneubau

Die Fraktionsgemeinschaft Freiburg Lebenswert/Für Freiburg (FL/FF) hat am 28.12.2014 einen Brief an das Innenministerium gesendet, in dem mehrere Fragen zum geplanten Neubau eines Fußballstadions am Flugplatz gestellt wurden. Dabei ging es unter anderem um Fragen bezüglich der Gründung einer städtischen Objektträgergesellschaft (OTG) und der Art der Bürgschaft der Stadt Freiburg.

Die Anfrage diente ausschließlich erst einmal unserer eigenen Information, weswegen wir von einer Öffentlichmachung Abstand genommen hatten. Darauf wird in dem Brief explizit hingewiesen.
Wir hatten das Innenministerium gebeten, uns bis zum 15.1.2015 Auskunft zu erteilen. Nach immerhin über drei Wochen wurde uns vom Regierungspräsidium Freiburg (RP) am 21.1.15 mitgeteilt, dass unser Schreiben zur Bearbeitung an das RP geschickt worden war. Am darauffolgenden Tag, am 22.1.15, erhielten wir die Antwort des RP.

Wir sind äußerst irritiert darüber, dass FL/FF über vier Wochen keine Antwort vom Innenministerium erhält, sondern stattdessen um eine Woche verspätet nach dem gewünschten Termin vom RP. Weiter sind wir alles andere als angetan davon, dass das RP von sich aus entscheidet, unseren Brief und die Antwort zeitgleich auch der Stadt zur Kenntnis zu geben, diese unmittelbar eine Pressemitteilung daraus macht und wir aus den Medien von der Antwort des RP erfahren müssen. Der Anstand hätte es geboten, zuvor zumindest unser Einverständnis für diese Vorgehensweise einzuholen.

Nach Aussage von Oberbürgermeister Salomon beweist FL/FF mit seinem Schreiben Misstrauen gegenüber dem RP und der Stadt. Wenn es eines Beweises bedurft hätte, dass dieses Misstrauen gerechtfertigt ist, wäre mit dieser unerwünschten Veröffentlichung der Beweis erbracht worden. Außerdem weisen wir daraufhin, dass Oberbürgermeister Salomon vor seiner Wahl zur 2. Amtsperiode laut Badischer Zeitung vom 5.3.2010 nicht nur aus finanziellen Gründen, sondern „auch aufgrund der sportlichen Situation und der Tatsache, dass das Badenova-Stadion oft nicht ausverkauft ist, keine Notwendigkeit für ein neues Stadion sieht.“ Seine bald nach der Wahl erfolgte 180°-Wendung in dieser Fragestellung kann auch nicht gerade als vertrauensbildende Maßnahme bezeichnet werden, zumal sich an den Randbedingungen von damals nichts geändert hat.

Im Übrigen müssen wir Herrn Müller, Leiter des Rechtsamtes der Stadt Freiburg, bezüglich seiner herabwürdigenden Behauptung, dass wir unser Fachwissen angeblich von Google beziehen, berichtigen. Unsere Informationen zu juristischen und finanziellen Fragestellungen zum geplanten SC-Stadion beziehen wir keineswegs von Google, sondern von Fachleuten, die uns wegen ihrer Ablehnung des SC-Stadionbaus oder zumindest dessen Finanzierung ihr Fachwissen gerne zur Verfügung stellen.

Dr. Wolf-Dieter Winkler (Fraktionsvorsitzender, FL)
Gerlinde Schrempp (Stellvertr. Fraktionsvorsitzende, FL)
Karl-Heinz Krawczyk (Stadtrat, FL)
Prof. Dr. Klaus-Dieter Rückauer  (Stadtrat, FF)

Hier die Berichterstattung darüber in der Badischen Zeitung.




SC-Stadion und die politische Verantwortung

Gerne haben wir auf unserer Homepage einen Brief von Herrn Adalbert Häge, den dieser anlässlich des Bürgerentscheids zum SC-Stadionneubau im Wolfswinkel an Freunde und Bekannte geschrieben hat. Herr Häge war früher Stadtplaner, Chef der VAG in Freiburg und später Chef der Badenova. Er ist in der Stadtpolitik sehr erfahren und sein Wort hat in Freiburg großes Gewicht. In seinem Brief stellt er vor allem die Frage nach der politischen Verantwortung. Es lohnt sich, seine Argumente und Warnungen zu lesen:

Siehe unter: Argumente und Fakten