Unbezahlbare Neubauten

„Wohnen ist teuer, vor allem in Städten fehlt bezahlbarer Wohnraum. Bauen, bauen, bauen – die Politik baut hier auf private Investoren. Sie sollen die Wohnungskrise lösen.“ Eine Recherche des ARD-Magazins Panorama zeigt jedoch: „Private Neubauwohnungen sind oft unbezahlbar“. Die zentrale Aussage der Recherche lautet: Es werden die falschen Wohnungen gebaut, nämlich fast nur teure, für die meisten Bürger unbezahlbare Neubauten, statt der dringend benötigten bezahlbaren Wohnungen. Der Grund dafür ist, dass man den Wohnungsmarkt weitgehend dem gewinnorientierten, freien Markt überlässt.

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Engagierte Bürger treiben Rekostruktions-Projekte voran

„Für Anhänger der modernen Architektur sind dies harte Zeiten. Sie können nicht fassen, dass 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges und fast 100 Jahre nach der Gründung des Bauhaus‘ die Ästhetik von Großmeistern wie Le Corbusier, Mies van der Rohe oder Gropius in der Bevölkerung immer noch nicht mehrheitsfähig ist – jedenfalls nicht für das ganz alltägliche Bauen und erst recht nicht für zentrale Orte des Stadtgedächtnisses. Aber auch Architekten wohnen ja am liebsten in Stadtvierteln, die vor dem Beginn der Moderne gebaut wurden. Die Anziehungskraft dieser Quartiere ist ungebrochen, während die Fehler der Nachkriegsarchitektur bis heute schmerzlich empfunden werden. Wie sich zeigt, fühlen sich viele Menschen in deren schmuckloser Sachlichkeit ebenso wenig behaust wie in den Schöpfungen einer sensationsgierigen Gegenwartsarchitektur, bei der eine Mode auf die andere folgt und lokale Bautraditionen keine Rolle spielen.“ So schreibt Rainer Haubrich  am 11. 06. 2016 in der „Welt“.

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W.-D. Winkler: „Eintreten für meine Ideale“

Stadtrat für Freiburg Lebenswert: Dr. Wolf-Dieter Winkler
Stadtrat für Freiburg Lebenswert: Dr. Wolf-Dieter Winkler

Seit zwei Jahren sitzt Wolf-Dieter Winkler als Stadtrat für Freiburg Lebenswert und Fraktionsvorsitzender von „Freiburg Lebenswert/Für Freiburg“ (FL/FF) im Gemeinderat. Zu diesem Anlass hat die Badische Zeitung  (BZ) ihn den Fragebogen „Sagen Sie mal…“ ausfüllen lassen, den wir unseren Lesern nicht entgehen lassen möchten.

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Gerlinde Schrempp aus Landwasser: „Ich schäme mich“

Die Container-Siedlung für Flüchtlinge in Weingarten - Nach den Anschlägen von Paris, mit Plakaten
Die Container-Siedlung für Flüchtlinge in Weingarten – Nach den Anschlägen von Paris, mit Plakaten „Wir sind vereint“ in der Ablehnung der Anschläge und in der Trauer um die Opfer. (Foto: M. Managò)

Die Bürgerinformation zur geplanten Unterbringung von Flüchtlingen in Landwasser wurde von der rechtspopulistischen AfD genutzt, um ihre menschenverachtenden Parolen und ihr primitives (übrigens auch unchristliches) Menschenbild in die Öffentlichkeit zu tragen. Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach, der die Versammlung leitete und der mit seiner Behörde bei der Unterbringung von Flüchtlingen sehr engagiert und bis an die Grenzen der Belastbarkeit gehend, sehr viel geleistet hat, hat solche Reaktionen nicht verdient.

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Neues Stadion mit „faulem Kompromiss erkauft“

Der Wolfswinkel: Hier soll das neue Stadion gebaut werden.
Der Wolfswinkel: Hier soll das neue Stadion gebaut werden.

Hier ein hörenswerter Beitrag aus der Sendung „Nachspiel“ von Deutschlandradio Kultur vom 22. Mai 2016 mit Stadträtin Gerlinde Schrempp (FL/FF), in dem es um Naturschutz, das neue SC-Stadion und den Flugplatz geht. Die Journalisten des Deutschlandradios haben dabei deutliche Worte gefunden. Sie sprechen davon, dass der „Naturschutz der Fußballverrücktheit geopfert“ wurde. Dabei seien „die Umweltschützer geködert“ und der Stadionneubau mit einem „faulen Kompromiss erkauft“ worden.

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Streit um gute Stadtplanung

Bauplatz auf dem Areal des Heilig-Geist-Stifts im Stadtteil Neuburg.
Bauplatz auf dem Areal des Heiliggeist-Stifts im Stadtteil Neuburg.

Unter der Überschrift „Streit um gute Stadtplanung“ beschreibt die Badische Zeitung (BZ), wie der Gestaltungsbeirat die Planungen des Bauunternehmens Treubau auf dem Areal des Heiliggeist-Stifts (zwischen Johanniter- und Deutschorden-Str. im Stadtteil Neuburg kritisiert: „Architekt Tobias Wulf, Mitglied im fünfköpfigen Gestaltungsbeirat, fiel aus allen Wolken, als er in der jüngsten Sitzung die Entwürfe der Treubau – sie hatte in einem Bieterverfahren den Zuschlag bekommen – präsentiert bekam. Denn mit dem Siegerentwurf des Ideenwettbewerbs von 2013 (der Zufall will es, dass Wulf damals Vorsitzender des Preisgerichts war) hatte der u-förmige Entwurf mit insgesamt 90 Wohnungen in vier Häusern nichts mehr zu tun. „Wenn ich sehe, wie sich das weiterentwickelt hat, muss ich tief durchatmen. Das ist für mich ein Schock“, sagte Wulf und fragte verärgert: „Warum hat man dann überhaupt einen Wettbewerb gemacht?“ 14 Entwürfe waren damals eingereicht worden, das Preisgericht hatte sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und zehn Stunden getagt.“

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„Gärten verbessern die Lebensqualität“

Unter der Überschrift „Gärten verbessern die Lebensqualität“ erschien — passend zur Diskussion um die Vernichtung der Kleingärten im Stühlinger durch den Beschluss einer Mehrheit im Gemeinderat gegen die Stimmen von FL/FF — in der Badischen Zeitung (BZ) am 18.05.2016 ein Interview mit den Organisatoren der Aktion „Tag der offenen Gärten“ in Freiburg. Die beiden Landschaftsarchitekten Ane Nieschling und Timo Christmann äußern sich darin eindeutig auf die Frage, was denn die Gärten so wertvoll macht:

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Nur FL/FF stimmt gegen Vernichtung der Kleingärten

Kleingärten sind als grüne Oasen für die Stadt unverzichtbar!
Kleingärten sind als grüne Oasen für die Stadt unverzichtbar!

Gegen eine große Mehrheit im Gemeinderat haben sich die vier Stadträte der Fraktion Freiburg Lebenswert / Für Freiburg als EINZIGE für den Erhalt der Kleingärten im Stühlinger ausgesprochen. Alle anderen Fraktionen, an erster Stelle die sogenannten Grünen, haben der Vernichtung dieser Grünflächen zugestimmt. Kleingärten sind  ein wichtiges Refugium für Menschen und Tiere sowie ein wichtiger Bestandteil für das Klima in der Stadt. Sie übernehmen aber auch wichtige soziale Aufgaben, gerade bei Familien mit Migrationshintergrund, die oft Betreiber der Kleingärten sind (siehe in unserem Programm: Grünflächen).

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Engagierte Bürger in den Gemeinderat