Neues Stadion mit „faulem Kompromiss erkauft“

Der Wolfswinkel: Hier soll das neue Stadion gebaut werden.
Der Wolfswinkel: Hier soll das neue Stadion gebaut werden.

Hier ein hörenswerter Beitrag aus der Sendung „Nachspiel“ von Deutschlandradio Kultur vom 22. Mai 2016 mit Stadträtin Gerlinde Schrempp (FL/FF), in dem es um Naturschutz, das neue SC-Stadion und den Flugplatz geht. Die Journalisten des Deutschlandradios haben dabei deutliche Worte gefunden. Sie sprechen davon, dass der „Naturschutz der Fußballverrücktheit geopfert“ wurde. Dabei seien „die Umweltschützer geködert“ und der Stadionneubau mit einem „faulen Kompromiss erkauft“ worden.

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Streit um gute Stadtplanung

Bauplatz auf dem Areal des Heilig-Geist-Stifts im Stadtteil Neuburg.
Bauplatz auf dem Areal des Heiliggeist-Stifts im Stadtteil Neuburg.

Unter der Überschrift „Streit um gute Stadtplanung“ beschreibt die Badische Zeitung (BZ), wie der Gestaltungsbeirat die Planungen des Bauunternehmens Treubau auf dem Areal des Heiliggeist-Stifts (zwischen Johanniter- und Deutschorden-Str. im Stadtteil Neuburg kritisiert: „Architekt Tobias Wulf, Mitglied im fünfköpfigen Gestaltungsbeirat, fiel aus allen Wolken, als er in der jüngsten Sitzung die Entwürfe der Treubau – sie hatte in einem Bieterverfahren den Zuschlag bekommen – präsentiert bekam. Denn mit dem Siegerentwurf des Ideenwettbewerbs von 2013 (der Zufall will es, dass Wulf damals Vorsitzender des Preisgerichts war) hatte der u-förmige Entwurf mit insgesamt 90 Wohnungen in vier Häusern nichts mehr zu tun. „Wenn ich sehe, wie sich das weiterentwickelt hat, muss ich tief durchatmen. Das ist für mich ein Schock“, sagte Wulf und fragte verärgert: „Warum hat man dann überhaupt einen Wettbewerb gemacht?“ 14 Entwürfe waren damals eingereicht worden, das Preisgericht hatte sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und zehn Stunden getagt.“

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„Gärten verbessern die Lebensqualität“

Unter der Überschrift „Gärten verbessern die Lebensqualität“ erschien — passend zur Diskussion um die Vernichtung der Kleingärten im Stühlinger durch den Beschluss einer Mehrheit im Gemeinderat gegen die Stimmen von FL/FF — in der Badischen Zeitung (BZ) am 18.05.2016 ein Interview mit den Organisatoren der Aktion „Tag der offenen Gärten“ in Freiburg. Die beiden Landschaftsarchitekten Ane Nieschling und Timo Christmann äußern sich darin eindeutig auf die Frage, was denn die Gärten so wertvoll macht:

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Nur FL/FF stimmt gegen Vernichtung der Kleingärten

Kleingärten sind als grüne Oasen für die Stadt unverzichtbar!
Kleingärten sind als grüne Oasen für die Stadt unverzichtbar!

Gegen eine große Mehrheit im Gemeinderat haben sich die vier Stadträte der Fraktion Freiburg Lebenswert / Für Freiburg als EINZIGE für den Erhalt der Kleingärten im Stühlinger ausgesprochen. Alle anderen Fraktionen, an erster Stelle die sogenannten Grünen, haben der Vernichtung dieser Grünflächen zugestimmt. Kleingärten sind  ein wichtiges Refugium für Menschen und Tiere sowie ein wichtiger Bestandteil für das Klima in der Stadt. Sie übernehmen aber auch wichtige soziale Aufgaben, gerade bei Familien mit Migrationshintergrund, die oft Betreiber der Kleingärten sind (siehe in unserem Programm: Grünflächen).

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Teure Uni-Stadt Freiburg

„Wer ein preiswertes WG-Zimmer sucht, hat im Osten Deutschlands gute Chancen. In Chemnitz beispielsweise ist die Miete mit durchschnittlich 206 Euro pro Monat deutlich günstiger als in vielen anderen Städten, haben die Betreiber von „wg-suche“ beim Internetportal Immobilienscout24.de errechnet. Sie verglichen die Zimmerpreise in knapp 200 deutschen Städten. Grundlage war die durchschnittliche Warmmiete der jeweiligen Stadt für eine Dreier-WG mit 80 Quadratmetern.“ So liest man bei Spiegel Online.

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Ein „schwer verdauliches Tortenstück“

Viele Diskussionen hat die geplante Bebauung des „Tortenstücks am Rennweg“ ausgelöst. Auf einem kleinen, grünen Wiesenstück, das als Verkehrsinsel zwischen drei Straßen und direkt an der Bahnlinie liegt, soll von der Stadtbau ein dreieckiger, achtstöckiger Kinkerbau errichtet werden.  In der Badischen Zeitung (BZ) stand dazu: „Unklar ist noch, was für Wohnungen es werden. Stadtbau-Geschäftsführer Ralf Klausmann geht davon aus, dass freifinanzierte Mietwohnungen entstehen, „vielleicht kombiniert mit Sozialwohnungen“. Die Miete, schätzt er, werde bei den Freifinanzierten nicht unter 9,50 bis 10,50 Euro pro Quadratmeter liegen, auch wenn man das jetzt noch nicht seriös sagen könne.“

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Engagierte Bürger in den Gemeinderat